Personalnot: Jugendämter können Kinderschutz nicht mehr gewährleisten

Via „Berliner Zeitung“:

Den Mitarbeitern einiger Berliner Jugendämter war schon lange klar, dass sie hoffnungslos überlastet sind. Nun hat auch der Berliner Senat die Missstände ganz offiziell eingestanden. „Die Personalsituation wird von den Bezirken und der Senatsverwaltung für Bildung und Jugend als unzureichend beschrieben“, heißt in einem Eckpunkte-Papier der Senatsjugendverwaltung mit Blick auf die regionalen Sozialpädagogischen Dienste. „Sie beklagen einen seit Jahren herrschenden Personalnotstand, die enorm hohe Fluktuation von Mitarbeitern und dass der Kinderschutz nicht mehr gewährleistet werden kann.“

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Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: „Wir wollen gleiche Lebenschancen überall in Berlin. Der Senat will daher noch enger zusammenarbeiten, um sozial benachteiligte Quartiere zu stärken. Es geht u.a. um Bildung, Infrastruktur und Integration.“:

Pressemitteilung vom 30.10.2018

Aus der Sitzung des Senats am 30. Oktober 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die gemeinsame Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, sowie der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, über die ressortübergreifende Unterstützung sozial benachteiligter Quartiere beschlossen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt bereits mit dem Berliner Quartiersmanagement und Förderprogrammen der Sozialen Stadt städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtteile, um sie zu stabilisieren. Auch die Bildungsverwaltung unterstützt u.a. mit dem Bonusprogramm speziell Schulen in sozial benachteiligten Quartieren. Angebote der Stadtteilzentren der Sozialverwaltung stehen allen Berlinerinnen und Berlinern zur Verfügung. Nun sollen koordiniert für sozial besonders benachteiligte Stadträume passgenaue Angebote entwickelt werden. Dafür bietet die Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zukünftig den fachlichen Rahmen. Weitere Senatsverwaltungen haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung angekündigt.

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Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge: Scheeres verspricht Ausbau von Berliner Beratungsstellen

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Familiensenatorin Scheeres besuchte am Dienstag verschiedene Berliner Beratungsstellen. Besonders geflüchtete Familien brauchen diese Einrichtungen.

Das Gebäude ist ein grauer Zweckbau, im Eingangsbereich hängt ein riesiges Plakat zu einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau. Die Charité hatte früher mal diesen Bau genutzt. Bürokomplex-Atmosphäre. Nichts deutet von außen darauf hin, dass hier in der Eschenallee in Wilmersdorf-Charlottenburg eine notbelegte Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge liegt.

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