Kunst in Unterkünften für Geflüchtete: Wenn Träume fliegen könnten

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Die zehn Modularen Unterkünfte (MUF) in Berlin werden zu Kunstateliers. „Residenzpflicht“ heißt das internationale Kunstprojekt, in dem zehn Künstlerinnen und Künstler in diesem und im nächsten Jahr in zehn Berliner Flüchtlingseinrichtungen arbeiten werden.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße in Marzahn steht seit zwei Wochen ein leuchtend gelbes Wohnatelier. Daneben ist das halb verkleidete Gerippe eines kleinen Flugzeuges zu sehen. Ein junger Mann im Hoodie werkelt daran, sägt Holzleisten zurecht und verschraubt sie. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni ist der erste „Artist in Residence“, der im Rahmen des Projektes „Residenzpflicht“ an einem Kunstobjekt arbeitet. Er baut ein Flugzeug aus Holz.

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Residenzpflicht für Flüchtlinge bleibt

Der „Deutschlandfunk“ berichtet:

Die Bundesregierung will die Beschränkungen für Flüchtlinge bei der Wahl des Wohnortes dauerhaft festschreiben.

Das Kabinett in Berlin verabschiedete einen Gesetzentwurf, nach dem die sogenannte Regelung zur Residenzpflicht nicht befristet werden soll. Die Mehrheit der Bundesländer und der kommunalen Spitzenverbände habe sich für eine dauerhafte Einführung ausgesprochen. Die 2016 erlassenen Vorschriften besagen, dass anerkannte Asylbewerber in der Regel drei Jahre in dem Bundesland bleiben müssen, das ihnen zugewiesen wurde. Die Regelung wäre im Sommer ausgelaufen.

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