Chancengleichheit in Großsiedlungen

Das „Quartiersmanagement Berlin“ berichtet:

Wie lässt sich Bildungserfolg in sozial benachteiligten Großsiedlungen fördern? Auf dem Kongress „StadtBildung“ berichteten Expertinnen und Experten aus Berlin und zahlreichen Großstädten in Deutschland am 15. März 2018 von erfolgreichen Lösungsansätzen. Thema war auch der Campus Efeuweg in Neukölln.

Die Neuköllner Bildungsstadträtin Karin Korte eröffnete den Kongress „StadtBildung“ mit einer klaren Aussage: „Gerade in schwierigen Kiezen brauchen wir die besten Bildungsangebote“, wenn die Chancen für alle Bevölkerungsgruppen gleich sein sollen.

Der Kongress StadtBildung

Auf der Veranstaltung kamen Expertinnen und Experten von Bildung, Jugend und Stadtentwicklung aus Praxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Thema waren sowohl neue pädagogische als auch städtebauliche Perspektiven sowie Gelingensbedingungen für erfolgreiche Campusentwicklungen in deutschen Großstädten.

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Siehe auch: Kongress StadtBildung – Kooperation für mehr Chancengleichheit in der Großsiedlung

9. Quartiersrätekongress 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 10. November ist der Berliner Quartiersrätekongress – bitte bis zum 20. Oktober anmelden! Es geht um die Weiterentwicklung des Programms Soziale Stadt:

„Mitmachen-Mitentscheiden-Selbermachen“ ist der Leitsatz des 9. Quartiersrätekongress am 10. November 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus. Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Quartiersrätekongress Auftakt für einen Austausch über das Programm Soziale Stadt.

Im März 2019 wird das Berliner Quartiersmanagements 20 Jahre alt. Senatorin Katrin Lompscher und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wollen das Jubiläum 20 Jahre Berliner Quartiersmanagement nutzen, um Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms aufzunehmen. Denn die Erfahrungen der Quartiersräte zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm selbst sind wertvoll.  Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und lokales Wissen spielen sie eine besondere Rolle im Quartiersmanagement.

Der 9. Quartiersrätekongress mit dem Titel „Mitmachen – Mitentscheiden – Selbermachen: Quartiersräte gestalten Stadt“ am 10. November 2017 wird deshalb der Auftakt zu einem reflektierenden Austausch sein.

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Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die QM-Gebiete: Stärkung der Nachbarschaft

Urlaubsbedingt reichen wir an dieser Stelle einen lesenswerten Artikel vom „LichtenbergMarzahn+“ über die Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die 4 QM-Gebiete in Marzahn-Hellersdorf nach, da die Einschätzung insbesondere zu der Situation in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord durchaus auf unsere inhaltliche Zustimmung trifft:
 
Interkulturelle Öffnung und akzeptanzfördernde Maßnahmen
So wird es künftig einen Integrationsmanager im Rahmen des Projektes BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) in den QM mit Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete geben, zudem sollen sich die Einrichtungen und Angebote stärker interkulturell öffnen und besonders dem Zuzug von Menschen aus dem persischen und arabischen Raum Rechnung tragen. Einen weiteren Handlungsbedarf in Marzahn-Nordwest sieht die Kiek in GmbH in der Arbeit mit Eltern „zur Aktivierung und Erhöhung ihrer Erziehungskompetenzen“. Dazu könnten die Durchführung von Elternakademien beitragen, auch die Öffnung von Bildungseinrichtungen in den Stadtteil hinein. Die Umsetzung des bereits erfolgten Ansatzes der Entwicklung der Marcana-Schule in der Flämingstraße zur Quartiersschule bewertet das QM derzeit kritisch: Diese laufe Gefahr, aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zur Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) an der Wittenberger Straße ihr Potenzial nicht abrufen zu können. „Stark rückläufige Anmeldezahlen sowie zunehmende Konflikte mit der Elternschaft machen zukünftig akzeptanzfördernde Maßnahmen erforderlich“, heißt es.
Angebote zur Begegnung
Auch das QM Hellersdorfer Promenade, getragen von der S.T.E.R.N. GmbH, macht darauf aufmerksam, dass das Thema des Zusammenwachsens von „alten“ und „neuen“ Bewohnern künftig einen größeren Stellenwert einnehmen muss. Seit 2016 befindet sich das sogenannte Tempohome in der Zossener Straße 138 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Quartiersgebiet. „Um die Verständigung und die gegenseitige Toleranz zwischen der Bewohnerschaft und den geflüchteten Menschen zu fördern, müssen Angebote zur Begegnung und zur Förderung des Zusammenlebens … entwickelt und umgesetzt werden“, steht im Bericht des QM. Darüber hinaus müssten angesichts zunehmenden Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus präventive Maßnahmen durchgeführt werden.

Moabit: Beispiel für Beteiligung von Zuwanderern

Zuwanderung und Beteiligung sind ein Arbeitsschwerpunkt der Quartiersmanagements. Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt das Quartiersmanagement Moabit West als eines von acht deutschlandweiten Fallbeispielen vor.

Die Studie „Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) greift das Thema Teilhabe und Beteiligung von Zuwanderinnen und Zuwandern in den Quartieren auf. Als ein Modellquartier wurde das Quartiersmanagement Moabit West im Sommer 2016 für die Studie befragt und als eine von acht Fallstudien in der Broschüre vorgestellt.

Positiv betont die Studie, dass die Stärkung von gesellschaftlichen Teilhabechancen und von nachbarschaftlichem Zusammenleben einen hohen Stellenwert im Quartier habe. Das Quartiersmanagement unternehme zahlreiche Anstrengungen, um die vielfältige Bewohnerschaft zur Teilhabe und Beteiligung zu gewinnen. Die Studie nennt auch die berlinweit eingerichteten Mitwirkungsverfahren als Positivbeispiel. Diese ermöglichen zum Beispiel  Mitwirkung bei der Quartiersentwicklung und der selbstorganisierten Projektarbeit.

 

„Wir wollen das Programm über das Jahr 2020 hinaus fortsetzen“

Via Quartiersmanagement Berlin:

Auf dem aktuellen Jour Fixe des Berliner Quartiersmanagements am 10. Mai 2017 blickte Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, positiv auf fast 20 Jahre Quartiersmanagement in Berlin zurück – und erläuterte ihre Ziele für die Zukunft.

Am 10. Mai 2017 zog Senatorin Katrin Lompscher im Olof-Palme-Zentrum ein positives Fazit der fast zwei Jahrzehnte Quartiersmanagement (QM) in Berlin. Für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt sei QM zu einem wichtigen Programm geworden und leiste einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren. Das sei besonders der engagierten Arbeit der Berliner Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager zu verdanken, betonte die Senatorin.

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Der 4. Roma-Kulturtag war ein Supererfolg!

Kiezbericht des Quartiersmanagements Marzahn-NordWest – auch das Projekt Ponte bedankt sich an dieser Stelle nochmal bei allen Beteiligten an der erfolgreichen Planung und Durchführung dieses wunderbaren 4.Romakulturtages!:

Die AWO Berlin Spree-Wuhle e.V. hatte am 12. Mai 2017 zum 4. Roma-Tag auf den Abenteuerspielplatz nach Marzahn-West geladen und konnte sich über mangelnden Besuch nicht beklagen. Zahlreiche Gäste kamen zur Ahrensfelder Chaussee 26 und genossen bei strahlendem Frühlingswetter die angebotenen Attraktionen, die von Zauberei, rappenden Jungens, den Musikgruppen Roma Polska, Zucker & Zimt und dem russischen Sänger Alexander über Ponyreiten, Hüpfburg, Kinderschminken, Lagerfeuer mit Stockbrot und diversen Leckereien vom Grill reichten. Auf dem Interkulturellen Familienfest, das von Dr. Sufrian Weise und Matthias Bielor in Anwesenheit von Petra Pau (Vizepräsidentin des deutschen Bundestages) eröffnet wurde, ergaben sich bei Gegrilltem und Getränken vielfältige Gelegenheiten zum Austausch zwischen Alt-Berliner Marzahnern, integrierten Neu-Berliner Marzahnern und Marzahner Flüchtlingen in den GUs, die sich mit dem Backen von Pizzen und am Grill aktiv beteiligten. Der AWO Berlin Spree-Wuhle e.V. sowie allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern gilt der Dank für ein schönes Fest, das sich im nächsten Jahr hoffentlich in ähnlichem Rahmen wiederholen lassen wird. Wenn es nach den Kids geht, ist das eine bereits beschlossene Sache!

Quelle

„Wie geht‘s weiter mit dem Quartiersmanagement in Marzahn NordWest“

Eine interessante Anfrage (inklusive Antworten) des Berliner Senatsabgeordneten Ziller, Stefan (GRÜNE) zum Thema „Wie geht‘s weiter mit dem Quartiersmanagement in Marzahn NordWest“:
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1:Welche Perspektive sieht der Senat für das QM-Gebiet Marzahn NordWest vor dem Hintergrund dersozialen Herausforderungen des Sozialraums?
Antwort zu 1:Das Gebiet Marzahn-NordWest ist seit 1999 Förderkulisse im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt. Seitdem sind etwa 19 Millionen Euro aus diesem Programm zur Qualifizierung desöffentlichen Raumes, baulichen Aufwertung von Infrastruktur und für sozio-kulturelle Projekte eingesetzt worden.
Laut Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2015 ist das QM 1-Gebiet, das aus zwei Planungsräumen besteht,weiterhin ein Gebiet mit besonderem Aufmerksamkeitsbedarf. Der Status-Dynamik-Index für den PLR Marzahn
West war 2015 = 3+, in 2013 = 4+/-; für den PLR Havemannstraße 2015 = 4+/-, 2013 = 4+/-). Gegenüber dem letzten Bericht von 2013 hat es also im PlanungsraumMarzahn West eine deutlich positive Entwicklung der
Sozialdaten gegeben, während die soziale Situation in derHavemannstraße unverändert kritisch ist. Neue Herausforderungen, insbesondere hinsich
tlich der Aufrechterhaltung des sozialen Friedens und Integration neu zugezogener Geflüchteter, sind hinzugekommen.
 

Kurzbericht der QR-Sitzung am 20.04.2017

Jochen Kramer hielt in einer beeindruckenden Rede einen Nachruf auf Dieter Kreitenmeyer, der seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der „Kiek in“ gGmbH tätig war. Dieter Kreitenmeyer ist am 17.03.2017 völlig unerwartet verstorben. Dem NFZ in der Rosenbecker Straße, dem Kiez-Treff West in der Ahrensfelder Chaussee und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils wird der Verstorbene fehlen.

Verschiedene Personalien wurden bekanntgegeben. So zum Beispiel, dass Jochen Kramer am 31.05.2017 den Ruhestand erreicht, dass Bärbel Kramer ab sofort zusätzliche Aufgaben übernehmen wird und dass Sabine Behrens ab dem 01.04.2017 für die „Kiek in“ gGmbH tätig ist.

Gabriele Geißler gab bekannt, dass die Trägerschaft der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße mit Wirkung des 01.05.2017 von der Volkssolidarität auf das norwegische Unternehmen Hero Norge AS übergehen wird.

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25.4.2017: Kirschblütenfest in Hellersdorf-Nord – Der Frühling kommt!

Auch das Projekt Ponte wird beim Kirschblütenfest vor Ort sein. Das Fest öffnet sich auch interkulturell für alle im Stadtteil lebenden Menschen! Es wird einen offenen Grill für alle geben!

Am 25.04.2017 nachmittags wollen wir das KIRSCHBLÜTENFEST in der Hellersdorfer Promenade gemeinsam mit der Nachbarschaft feiern!

Bei Musik, Tanz, Kulinarischem und weiteren kleinen kostenlosen Angeboten für alle Altersgruppen wollen wir mit den Nachbar*innen die Promenade beleben und für einen Treffpunkt mit viel Spaß und Kreativität sorgen. Mitmachaktionen, Live-Musik, Kreatives und selbst gemachte Speisen sollen das Ganze zu einem positiven Erlebnis für alle machen!

Ihr habt Ideen oder Wünsche für das Fest?
Ihr wollt etwas zum Bühnenprogramm beitragen?
Oder zum Buffet?
Oder oder…

Macht mit und gestaltet mit uns das Fest!

Dazu einfach im Bunten Haus oder im Stadtteilbüro vorbeikommen und mehr erfahren.
Natürlich könnt ihr uns auch anmailen: qm-hellersdorf@stern-berlin.de

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Berliner Quartiersmanagement: Nachruf Hans Panhoff

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen trauert um Hans Panhoff, Stadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg und langjähriger Quartiersmanager, der sich engagiert für eine lebenswerte Stadt einsetzte.

Mit Hans Panhoff hat uns ein Urgestein des Berliner Quartiersmanagements verlassen. Sein großes Wissen und seine Empathie, die er in seine politische Arbeit einbrachte, erwarb er auch in seiner achtjährigen Tätigkeit als Quartiersmanager.

Hans Panhoff war von 2004 an im QM-Gebiet Marzahn-NordWest und von 2009 bis 2011 im QM Moabit-Ost tätig. Geachtet und geschätzt war er auch außerhalb seiner Quartiere als offener und gradliniger Mensch und begeisterte nicht zuletzt wegen seiner einfühlsamen Art, auf Bürgerinnen und Bürger zuzugehen.

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