In Marzahn Nordwest sind Gemeinschaften entstanden. Aber: Was bleibt vom Quartiersmanagement?

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn Nordwest. Eine Drogerie fehlt im Stadtteil, ebenso ein Schwimmbad. Diese Mängel haben Anwohner bei einer Befragung im Sommer 2018 genannt, die vom Quartiersmanagement Marzahn Nordwest durchgeführt wurde. Kritisiert wurden auch der Hundekot auf Gehwegen und Plätzen, der öffentliche Alkoholkonsum zum Beispiel im Clara-Zetkin-Park und, dass das Wohnungsunternehmen degewo die Müllschlucker in seinen Häusern abgebaut hat. 201 Anwohner gaben den Quartiersmanagern Antwort auf ihre Fragen. Als Positives im Stadtteil nannten sie das viele Grün und die Ruhe, die gute Verkehrsanbindung, günstige Mieten und die Vielzahl der Spiel- und Sportplätze. Die Ergebnisse der Befragung sind bei der Stadtteilversammlung Ende August vorgestellt und diskutiert worden. Auch Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften nahmen teil. Initiativen und Einrichtungen aus Marzahn Nordwest waren dabei, darunter der Quartiersrat, der Bürgerstammtisch, die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ und die Elterninitiative. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, sagt Quartiersmanager André Isensee. „Wir haben hier eine aktive Bürgerschaft.“

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Das Quartiersmanagement Marzahn NordWest endet 2020

Der Stadtteil Marzahn-NordWest ist nur noch bis Ende 2020 Quartiersmanagementgebiet. Das Quartiersmanagement trifft für die Zeit danach Vorbereitungen:

Der Stadtteil Marzahn-NordWest ist nur noch bis Ende 2020 Quartiersmanagementgebiet. Das Quartiersmanagement trifft für die Zeit danach Vorbereitungen.

Im Rahmen einer Umfrage unter Bewohnern von Marzahn-NordWest im Juni und Juli wurden rund 200 Bewohner nach ihrer Zufriedenheit und auch den Problemen im Stadtteil befragt. Auf einer Stadtteilversammlung Ende August in der Marcana-Schule wurden die Ergebnisse vorgestellt und es gab Gelegenheit mit Vertretern der Bezirksverwaltung und der Wohnungsgesellschaften zu sprechen. Hauptziel war, Bewohner für ein ehrenamtliches Engagement im Kiez zu gewinnen.

Marzahn-NordWest ist seit 1999 Quartiersmanagementgebiet. Es gibt in dem Gebiet überdurchschnittlich viele Langzeitarbeitslose und Migranten, Alleinerziehende und arme Familien. Das war damals so und daran hat sich kaum etwas verändert.

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Auswertung Bürgerbefragung 2018.pdf

Impasse – Was Rom-Corviale und Marzahn-Nordwest verbindet

Sozialer #Wohnungsbau in #Rom und #Berlin: Was verbindet den #Corviale, das längste Haus der Welt, mit #Marzahn#NordWest? Mehr als man annimmt. Das zeigen die Bilder des italienischen Fotografen Pasquale #Liguori, die jetzt im Rathaus Marzahn zu sehen sind…

Marzahn. Der Blick aus einer zerborstenen Fensterscheibe der Brücke am S-Bahnhof Ahrensfelde zeigt eine ungewohnte Perspektive auf die Märkische Allee. Aufgenommen hat das Foto der in Neapel geborene und seit 20 Jahren in Rom lebende italienische Fotograf Pasquale Liguori. Elf Mal war er in diesem Jahr auf eigene Kosten nach Marzahn gereist, um den Stadtteil abzulichten. In seiner „Impasse“ genannten Ausstellung, was man etwa mit „Sackgasse“ oder „Stillstand“ übersetzen kann, setzt er die Bilder aus Marzahn in Beziehung zu Aufnahmen von Rom-Corviale. „Stadtrand am Scheideweg“ lautet der Untertitel der Exposition im alten Rathaus Marzahn, die von den Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt (Linke) und Iris Spranger ( SPD) unterstützt wurde, ebenso vom Quartiersmanagement Marzahn-NordWest und zahlreichen Akteuren im Gebiet wie Matthias Bielor von der Spielplatzinitiative Marzahn und Marina Bikadi vom Kulturhochhaus.

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Stadtteilversammlung am 25.08.2018 in der Marcana-Schule

An dieser Stelle noch der Kiezbericht zur Stadtteilversammlung am vergangenen Samstag in Marzahn-NordWest:
 
Beinahe sämtliche in Marzahn Nordwest tätige Organisationen, Gesellschaften und Vereine beteiligten sich an der Stadtteilversammlung am 25. August 2018 auf dem Hof und in den Räumen der Marcana-Schule in der Flämingstraße. Quartiersmanager André Isensee begrüßte die Gäste, gab den Ablauf der Versammlung bekannt und wies als ersten Schwerpunkt auf die Ergebnisse der aktivierenden Bürgerbefragung hin, deren Resultat im Foyer der Schule begutachtet und mit dem Quartiersmanager und seinen Mitarbeiterinnen diskutiert werden konnte.
 

25.8.2018 Marzahn-NordWest: Stadtteilversammlung – sie sind eingeladen!

Via „Kiezbericht„:

An alle interssierten Anwohner*innen, Einrichtungen und Akteure von Marzahn NordWest. Sie sind herzlich eingeladen mit uns gemeinsam die Stadtteilversammlung am 25.08.2018 (ab 14 Uhr, auf dem Geländer der Marcana Schule / Flämingstraße 16 – 18) zu erleben und zu gestalten. In Form eines Marktes der Möglichkeiten, wird Ihnen Gelegenheit gegeben sich über Träger, Einrichtungen und Angebote vor Ort zu informieren, mit Polizei, Wohnungsbaugesellschaften, dem Quartiersmanagement ins Gespräch zu kommen und sich im Rahmen einer Werkstatt zur Bürgerbeteiligung, einem Workshop zum Bauvorhaben in der Kölpiner Straße und Angeboten für Ältere (z. B. erste Hilfe von und für Ältere) selbst mit einzubringen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bezirksstadttrat Gordon Lemm. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „vieles kann, nichts muss – den Stadtteil mitgestalten“.

Siehe auch: Stadtteilversammlung in Marzahn NordWest

Einladung zur Stadtteilversammlung

BENN Marzahn-NordWest veranstaltete einen Antimobbings-Kurs

Via Quartiersmanagement Marzahn-NordWest:

Das Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) veranstaltete am 6. Juli 2018 in Verbindung mit dem Kinderkeller des Kulturhochhauses einen Antimobbingkurs für Kinder aus Marzahn NordWest. Neben den ursprünglichen Schützlingen Marina Bikádis nahmen auch Kinder der Gemeinschaftsunterkunft daran teil; was sich nicht nur angeboten hat, sondern auch, weil es den Kindern der GU erleichterte, sich daran zu beteiligen, ohne ihr Wohnquartier verlassen zu müssen.

Der Kurs wurde durchgeführt von Mike Päpke, dem 49-jährigen Kampfsport- und Selbstverteidigungs-Lehrer der VESQ Wingt Sun Kampfsportschule, die in der Ahrensfelder Chaussee über Übungsräume verfügt. In seinen Ausführungen wurde er unterstützt von seiner Kollegin Mailin Rieck. Mike Päpke erläuterte sehr fundiert den Begriff Mobbing. Nach seinen Aussagen wurde jeder Mensch gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. bereits häufig gemobbt. Er stellte allerdings auch die berechtigte Erklärung in den Raum, daß jeder Mensch – ebenfalls gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. – bereits vielfach selbst gemobbt hat.

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Bericht von der Quartiersrats-Sitzung am 21.06.2018 in Marzahn-NordWest

Via QM Marzahn-NordWest – zwei Mitarbeiter*innen des lokalen Quartiermanagements kündigen für Ende des Jahres bzw. zu Beginn des kommenden Jahres ihren Abschied an:

Nachdem mit leichter Verspätung weitere QR-Mitglieder erschienen waren, ergab die Anwesenheitskontrolle die Beschlußfähigkeit des Gremiums. Somit konnten die Protokolle der zurückliegenden drei QR-Sitzungen mehrheitlich angenommen werden. Unter TOP 3 beanstandete Frank Grontzki, daß a) vom QM das langjährige Wirken des Apothekers Brandt in der Havemannnstraße anläßlich der Schließung nicht entsprechend gewürdigt wurde, daß b) das QM nicht die Aufgabe einer Arzt-Praxis im Vita-Haus meldete und daß c) vom QM das Fest des 1. FC Marzahn 94 auf dem Sportplatz am Geraer Ring nicht angekündigt wurde. QM André Isensee erklärte eingehend die Vorgehensweise im Zusammenhang mit der aktivierenden Bürgerbefragung im Stadtteil Marzahn NordWest, die bisher sehr positiv verlief; soll heißen: 75 % der befragten Bürger*innen ließen sich auf ein Gespräch ein. Weiter kündigte André Isensee an, daß er am 31.12.2018 aus dem QM ausscheiden wird und sich beruflich nach Niedersachsen verändern wird. Victoria Loprieno gab bekannt, im ersten Quartal 2019 aus dem QM auszuscheiden. Betretenes Schweigen war die Folge und die feuchten Augen von Victoria Loprieno ließen die sehr persönliche Bedeutung ihrer Aussage erkennen. Auf Anfrage des Kiezredakteurs wird Anke Hilbrig ihre Position zunächst beibehalten. Der QR wird am 12. Dezember 2018 seine Entlastung erfahren, dem letzten Arbeitstag von André Isensee.

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Die aktivierende Befragung im Stadtteil nimmt Formen an

Via QM Marzahn-NordWest:

Quartiersmanager André Isensee bat am 15. Juni 2018 über die im Stadtteil vorgesehene aktivierende Befragung zu einem vorbereitenden Gespräch in das Quartiersbüro. Nach der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde kündigte er an, das Ergebnis dieser Befragung auf der Stadtteilversammlung am 25. August 2018 auf dem Gelände der Marcana-Schule bekanntzugeben und zur Diskussion zu stellen.

Neben zwei Sprechern des Quartiersrats (Susanne Gontard und Karlheinz Wolf) nahmen vom NFZ „Kiek in“ Bärbel Kramer, vom QM Victoria Loprieno, eine Vertreterin der Kita „Rabennest“, die QM-Praktikantin Anna Lautenschläger und als tatkräftige Unterstützerinnen zwei Studentinnen der ASH (Stephanie Bornschein und Mia Gerlach) teil.

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Soziale Stadt: Senat überprüft Quartiersmanagement-Kulisse

Via Quartiersmanagement Berlin:

Seit 1999 setzt Berlin in sozial benachteiligten Gebieten mit Erfolg das Instrument das Quartiersmanagement (QM) ein. Die QM-Verfahren sind dabei immer zeitlich befristet, der Umsetzungsstand wird in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat nun die Zielerreichung in 16 potenziellen Verstetigungsgebieten gutachterlich überprüfen lassen.

Im Ergebnis des Gutachtes werden die folgenden neun QM-Gebiete Ende 2020 aus der Sonderförderung entlassen:

• Mariannenplatz, Werner-Düttmann-Siedlung (Friedrichshain-Kreuzberg)
• Ackerstraße (Mitte)
• Körnerpark, Schillerpromenade, Lipschitzallee/ Gropiusstadt (Neukölln)
• Mehrower Allee, Marzahn-Nord (Marzahn-Hellersdorf)
• Bülowstraße/ Wohnen am Kleistpark (Tempelhof-Schöneberg).

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Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

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