Leitbild Zusammenleben Marzahn NordWest

Die interkulturelle Vernetzungsrunde „Marzahn NordWest integriert“ unter Beteiligung des Projekts Ponte hat folgende Leitlinien für den Stadtteil erarbeitet:

Seit gut einem Jahr gibt es im Stadtteil die AG „MNW integriert“.

Die AG agiert unabhängig und auf informeller Basis. Hintergrund war der Wunsch, unsere Erfahrungen im Bereich Integration/Inklusion/Vielfalt zu bündeln, Probleme gemeinsam zu bearbeiten, Aktionen für den Stadtteil gemeinsam zu planen und umzusetzen. Besonders wichtig ist uns dabei, uns auf unsere ganz konkreten Praxiserfahrungen vor Ort zu beziehen und gängige Theorien daran zu prüfen,um unsere Arbeit so auszugestalten, dass sie hier im Stadtteil auch wirklich funktioniert.

Wir stehen mit unserem Know-How auch für Handlungsempfehlungen zur Verfügung und bringen uns auf verschiedenen Ebenen in die Debatte ein.

In unserem Leitbild haben wir die Gedanken, die uns zum Thema „Wie kann ein gutes Zusammenleben in Marzahn NordWest gelingen?“ besonders wichtig waren, zusammengeführt.

Das Leitbild steht auch auf der Downloadseite des QM zur Verfügung.

Alle, die Interesse und Bereitschaft haben, sich vertiefend mit den Themen Integration/Inklusion/Vielfalt auseinanderzusetzen — also nicht nur Informationen auszutauschen, sondern mit „Kopf, Herz und Hand“ mitzuarbeiten, sind herzlich eingeladen, sich an das QM/interkulturelle Vermittlung oder an das Programm BENN zu wenden.

Quelle

Als Download: https://qm-marzahnnordwest.de/sites/qm-marzahnnordwest.de/files/download/Leitlinien.pdf

Leben in der Großsiedlung

Via „Quartiersmanagement Marzahn-NordWest“:

Der Fotograf Pasquale Liguori porträtiert in seiner Ausstellung „IMPASSE “die Stadtrandsiedlungen Corviale in Rom und Marzahn in Berlin. Am 9. November 2018 war die Vernissage.

 
Die Organisatorinnen Susanne Gontard und Victoria Loprieno aus dem QM Marzahn-NordWest. Bild: Dagmar Buchholz, SenSW

Pasquale Liguori war aus Rom in das  Nachbarschafts- und Familienzentrum “Kiek In“ zugeschaltet. In seinen begleitenden Worten betonte die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Stadtrandsiedlungen, die beide in den 70er- und 80er- Jahren entstanden. Seine Fotos zeigen seinen künstlerischen Blick auf Corviale und Marzahn und fangen die Würde der Orte ein. Im Anschluss diskutierten die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bilder sowie über Identifikation mit ihrem Stadtteil.

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10. Quartiersrätekongress

Am 23. November 2018 war es wieder so weit – die Quartiere kamen im Abgeordnetenhaus zusammen und sprachen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Zukunft der „Sozialen Stadt“.:

Wie soll sich das Berliner Quartiersmanagement weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Quartiersrätekongresses am 23. November 2018 im Plenarsaal. Ehrenamtliche Quartiersräte und Aktionsfondsjurys aus den 34 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten tauschten sich im Abgeordnetenhaus mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über Stärken und Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ aus. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, wünschte den Anwesenden viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Quartieren.

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Siehe auch: Marzahn NordWest-Quartiersräte vor dem Berliner Abgeordnetenhaus

In Marzahn Nordwest sind Gemeinschaften entstanden. Aber: Was bleibt vom Quartiersmanagement?

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn Nordwest. Eine Drogerie fehlt im Stadtteil, ebenso ein Schwimmbad. Diese Mängel haben Anwohner bei einer Befragung im Sommer 2018 genannt, die vom Quartiersmanagement Marzahn Nordwest durchgeführt wurde. Kritisiert wurden auch der Hundekot auf Gehwegen und Plätzen, der öffentliche Alkoholkonsum zum Beispiel im Clara-Zetkin-Park und, dass das Wohnungsunternehmen degewo die Müllschlucker in seinen Häusern abgebaut hat. 201 Anwohner gaben den Quartiersmanagern Antwort auf ihre Fragen. Als Positives im Stadtteil nannten sie das viele Grün und die Ruhe, die gute Verkehrsanbindung, günstige Mieten und die Vielzahl der Spiel- und Sportplätze. Die Ergebnisse der Befragung sind bei der Stadtteilversammlung Ende August vorgestellt und diskutiert worden. Auch Vertreter der Wohnungsbaugesellschaften nahmen teil. Initiativen und Einrichtungen aus Marzahn Nordwest waren dabei, darunter der Quartiersrat, der Bürgerstammtisch, die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ und die Elterninitiative. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, sagt Quartiersmanager André Isensee. „Wir haben hier eine aktive Bürgerschaft.“

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Das Quartiersmanagement Marzahn NordWest endet 2020

Der Stadtteil Marzahn-NordWest ist nur noch bis Ende 2020 Quartiersmanagementgebiet. Das Quartiersmanagement trifft für die Zeit danach Vorbereitungen:

Der Stadtteil Marzahn-NordWest ist nur noch bis Ende 2020 Quartiersmanagementgebiet. Das Quartiersmanagement trifft für die Zeit danach Vorbereitungen.

Im Rahmen einer Umfrage unter Bewohnern von Marzahn-NordWest im Juni und Juli wurden rund 200 Bewohner nach ihrer Zufriedenheit und auch den Problemen im Stadtteil befragt. Auf einer Stadtteilversammlung Ende August in der Marcana-Schule wurden die Ergebnisse vorgestellt und es gab Gelegenheit mit Vertretern der Bezirksverwaltung und der Wohnungsgesellschaften zu sprechen. Hauptziel war, Bewohner für ein ehrenamtliches Engagement im Kiez zu gewinnen.

Marzahn-NordWest ist seit 1999 Quartiersmanagementgebiet. Es gibt in dem Gebiet überdurchschnittlich viele Langzeitarbeitslose und Migranten, Alleinerziehende und arme Familien. Das war damals so und daran hat sich kaum etwas verändert.

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Auswertung Bürgerbefragung 2018.pdf

Impasse – Was Rom-Corviale und Marzahn-Nordwest verbindet

Sozialer #Wohnungsbau in #Rom und #Berlin: Was verbindet den #Corviale, das längste Haus der Welt, mit #Marzahn#NordWest? Mehr als man annimmt. Das zeigen die Bilder des italienischen Fotografen Pasquale #Liguori, die jetzt im Rathaus Marzahn zu sehen sind…

Marzahn. Der Blick aus einer zerborstenen Fensterscheibe der Brücke am S-Bahnhof Ahrensfelde zeigt eine ungewohnte Perspektive auf die Märkische Allee. Aufgenommen hat das Foto der in Neapel geborene und seit 20 Jahren in Rom lebende italienische Fotograf Pasquale Liguori. Elf Mal war er in diesem Jahr auf eigene Kosten nach Marzahn gereist, um den Stadtteil abzulichten. In seiner „Impasse“ genannten Ausstellung, was man etwa mit „Sackgasse“ oder „Stillstand“ übersetzen kann, setzt er die Bilder aus Marzahn in Beziehung zu Aufnahmen von Rom-Corviale. „Stadtrand am Scheideweg“ lautet der Untertitel der Exposition im alten Rathaus Marzahn, die von den Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt (Linke) und Iris Spranger ( SPD) unterstützt wurde, ebenso vom Quartiersmanagement Marzahn-NordWest und zahlreichen Akteuren im Gebiet wie Matthias Bielor von der Spielplatzinitiative Marzahn und Marina Bikadi vom Kulturhochhaus.

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Stadtteilversammlung am 25.08.2018 in der Marcana-Schule

An dieser Stelle noch der Kiezbericht zur Stadtteilversammlung am vergangenen Samstag in Marzahn-NordWest:
 
Beinahe sämtliche in Marzahn Nordwest tätige Organisationen, Gesellschaften und Vereine beteiligten sich an der Stadtteilversammlung am 25. August 2018 auf dem Hof und in den Räumen der Marcana-Schule in der Flämingstraße. Quartiersmanager André Isensee begrüßte die Gäste, gab den Ablauf der Versammlung bekannt und wies als ersten Schwerpunkt auf die Ergebnisse der aktivierenden Bürgerbefragung hin, deren Resultat im Foyer der Schule begutachtet und mit dem Quartiersmanager und seinen Mitarbeiterinnen diskutiert werden konnte.
 

25.8.2018 Marzahn-NordWest: Stadtteilversammlung – sie sind eingeladen!

Via „Kiezbericht„:

An alle interssierten Anwohner*innen, Einrichtungen und Akteure von Marzahn NordWest. Sie sind herzlich eingeladen mit uns gemeinsam die Stadtteilversammlung am 25.08.2018 (ab 14 Uhr, auf dem Geländer der Marcana Schule / Flämingstraße 16 – 18) zu erleben und zu gestalten. In Form eines Marktes der Möglichkeiten, wird Ihnen Gelegenheit gegeben sich über Träger, Einrichtungen und Angebote vor Ort zu informieren, mit Polizei, Wohnungsbaugesellschaften, dem Quartiersmanagement ins Gespräch zu kommen und sich im Rahmen einer Werkstatt zur Bürgerbeteiligung, einem Workshop zum Bauvorhaben in der Kölpiner Straße und Angeboten für Ältere (z. B. erste Hilfe von und für Ältere) selbst mit einzubringen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bezirksstadttrat Gordon Lemm. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „vieles kann, nichts muss – den Stadtteil mitgestalten“.

Siehe auch: Stadtteilversammlung in Marzahn NordWest

Einladung zur Stadtteilversammlung

BENN Marzahn-NordWest veranstaltete einen Antimobbings-Kurs

Via Quartiersmanagement Marzahn-NordWest:

Das Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) veranstaltete am 6. Juli 2018 in Verbindung mit dem Kinderkeller des Kulturhochhauses einen Antimobbingkurs für Kinder aus Marzahn NordWest. Neben den ursprünglichen Schützlingen Marina Bikádis nahmen auch Kinder der Gemeinschaftsunterkunft daran teil; was sich nicht nur angeboten hat, sondern auch, weil es den Kindern der GU erleichterte, sich daran zu beteiligen, ohne ihr Wohnquartier verlassen zu müssen.

Der Kurs wurde durchgeführt von Mike Päpke, dem 49-jährigen Kampfsport- und Selbstverteidigungs-Lehrer der VESQ Wingt Sun Kampfsportschule, die in der Ahrensfelder Chaussee über Übungsräume verfügt. In seinen Ausführungen wurde er unterstützt von seiner Kollegin Mailin Rieck. Mike Päpke erläuterte sehr fundiert den Begriff Mobbing. Nach seinen Aussagen wurde jeder Mensch gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. bereits häufig gemobbt. Er stellte allerdings auch die berechtigte Erklärung in den Raum, daß jeder Mensch – ebenfalls gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. – bereits vielfach selbst gemobbt hat.

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