18.10.2018 STZ-Marzahn-Mitte: Familien-Seminar: Kommunikation mit Eltern „Erfahrungen und Herausforderungen“

Anbei die Pressemitteilung und der Flyer für das diesjährige Familienseminar von Dr. Sufian Weise in Mahrzahn-Hellersdorf! Mit freundlicher Unterstützung des Projekts Ponte:
 
Pressemitteilung
 
Familien-Seminar: Kommunikation mit Eltern „Erfahrungen und Herausforderungen“
 
Wir führen am 18. Oktober 2018 von 10.00 bis 15.00 Uhr im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte, Marzahner Promenade 38,12689 Berlin ein Familienseminar zum Thema „Kommunikation mit Eltern „Erfahrungen und Herausforderungen“ durch.
 
Das Seminar soll Raum und Gelegenheit für eine gemeinsame Reflexion, Diskussion und den Erfahrungsaustausch von Praktiker*innen über die Bedingungen, Grenzen und Möglichkeiten der Elternarbeit im schulischen und außerschulischen Bereich geben.
Im Mittelpunkt steht die Elternarbeit, insbesondere für neu zugewanderte Familien, in Schulen, Bildungseinrichtungen und Jugendfreizeitstätten mit Blick auf Konzepte, Handlungsansätze und Initiativen zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskriminierungen aufgrund der sozialen, kulturellen, ethnischen, religiösen Identität, Herkunft oder Abstammung.

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Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018 – Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn

Liebe Freund*innen,

das Projekt Interkulturelle Familienbildung und das Projekt Ponte laden ab 17.00 Uhr zum Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn ein!

Hintergrund des Aktionstages:

Zum Gedenken an das Massaker von Sharpville, als 1960 die Apartheidpolizei Südafrikas eine friedliche Demonstration blutig niederschlug, riefen die Vereinten Nationen im Jahre 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus.

26 Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1996, verkündete Nelson Mandela der erste frei gewählte Präsident, in Sharpville die neue demokratische Verfassung Südafrikas.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South African Human Rights Day, als Südafrikanischer Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 50 Jahren gibt es den Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, wie der 21 März als Gedenktag der Vereinten Nationen offiziell heißt.

Dieser Tag prangert Rassismus und Diskriminierung alljährlich als ein weltweit existierendes Problem an.

Trotzdem sind Diskriminierungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im privaten und öffentlichen Leben eine fast alltägliche Erfahrung. Häufig werden sie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt, sie haben geringere Bildungschancen, aus dem sozialen Leben werden sie ausgegrenzt.

Die Ursachen für Rassismus sind vielfältig. Häufig sind es tiefe Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen, die als „Fremde“ oder „Konkurrenten“ betrachtet werden. Ihre Wahrnehmung als eine Bedrohung für die eigene Kultur oder den eigenen sozialen Wohlstand bringt weltweit Menschen dazu, andere Menschen zu diskriminieren, zu hassen, zu verfolgen oder im Extremfall gar zu töten.

Auch in Deutschland erleben Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge den alltäglichen und strukturellen Rassismus auf unterschiedliche Art und Weise, an verschiedenen Orten, meist auf Grund ihrer Herkunft, aber auch Religion, Sprache oder anderer Merkmale. Keep reading →