„Wach auf, es ist Krieg“– antifaschistische Kundgebung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

Wir zitieren die Pressemitteilung der Berliner VVN-BdA:

„Wach auf, es ist Krieg“- antifaschistische Kundgebung zum 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen

Anlässlich des 80. Jahrestages des faschistischen Überfalls Nazi-Deutschlands auf Polen gedenken die Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und  Antifaschisten (VVN-BdA) und die Deutsch-Polnische Gesellschaft der Bundesrepublik (DPG BRD e. V.) am 1. September der Opfer des Faschismus.

Am 22.5.2019 teilte die deutsche Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke (BT-Drs. 19/10406) mit, dass sie keine Veranstaltungen anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls Deutschlands auf Polen plane. Die Bundesregierung fügte hinzu, dass sie es nicht für maßgeblich erachtet, durch eigene Gedenkveranstaltungen die Bedeutung des jeweiligen Erinnerungsanlasses zu unterstreichen.

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Pressemitteilung: Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Berlin, den 08.08.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Vielfalt, Respekt und Akzeptanz für alle Menschen in Marzahn-Hellersdorf!

Am 3. August griff eine Gruppe Jugendlicher einen Transmann und seine Begleiter*innen an. Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf verurteilt diese Gewalttat aufs Schärfste. Unser Bezirk steht für eine bunte Vielfalt, für Respekt und Akzeptanz. Damit ist verbunden, dass jede*r, gleich welcher geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, sich zu jeder Zeit frei und sicher in unserem Bezirk bewegen können muss. Wir werden mit aller Kraft dafür eintreten, dass das so bleibt. Wir werden allen entgegen treten, die Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Religion oder eben ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung ausgrenzen, beleidigen oder tätlich angreifen. Wir begrüßen, dass der Übergriff beim Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle Marzahn-Hellersdorf gemeldet wurde und fordern alle Mitbürger*innen auf, entsprechende Taten im Bezirk den Partnerschaften für Demokratie (pfd-mh@sfiftung-spi.de)   zu melden.

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

BfDT M-H (PM 34)_Vielfalt, Respekt und Toleranz für alle Menschen

Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Berlin, den 29.5.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf

Reaktion auf die Wahlerfolge der AfD im Bezirk?

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf ist besorgt über die erneuten Wahlerfolge der rechtsradikalen AfD. Die AfD (19 Prozent) erzielte im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ihr berlinweit bestes Ergebnis – sie blieb lediglich zwei Prozentpunkte hinter der Linken (21 Prozent).

Insbesondere in den Plattenbaugebieten in Marzahn-NordWest und Hellersdorf-Nord befinden sich einige AfD-Hochburgen. Die AfD konnte hier Ergebnisse von über 20 % bis hin zu 33% im Stimmbezirk 10304 in Hellersdorf im Umfeld der Tangermünder Straße erreichen (hier kommen noch 1,9 % der neonazistischen NPD hinzu). Im benachbarten Wahllokal 10303 waren es 31,7 Prozent für die AfD. Aufgrund der hohen Wahlergebnisse lässt sich festhalten, dass die AfD ihre bisherigen Hochburgen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf auf hohem Niveau halten konnte. (https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/EU2019/AFSPRAES/ergebnisse_bezirk_10.html)

Insgesamt fällt ein Nord-Süd-Gefälle im Bezirk auf, wenn man die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke betrachtet: die AfD schnitt besonders in den Plattenbaugebieten von Marzahn-Hellersdorf überdurchschnittlich gut ab. „In den besser situierten Siedlungsgebieten, wo viele mit höherem Bildungstand wohnen, wurde im Bezirksvergleich überdurchschnittlich Grün und auch CDU gewählt. Die SPD verlor nahezu überall Prozentpunkte. Die Linke bekam viele Stimmen vor allem in jenen Plattenbaugebieten, wo es noch viele Erstbezieher der Wohnungen gibt.“ (https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/europawahl-2019-gruene-im-hoehenflug/) Weiterlesen …

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Berlin, den 12.2.2019

Pressemitteilung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze & Gewalt – Wir sind bunt und weltoffen!

Mit Erschrecken mussten wir als Bündnis für Demokratie und Toleranz am vergangenen Wochenende der Presse Nachrichten über gleich zwei rassistisch motivierte Übergriffe in Marzahn und Hellersdorf entnehmen:

„Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, schlugen und beleidigten am Sonnabend drei unbekannte Jugendliche einen Zwölfjährigen auf einem Sportplatz in Hellersdorf, nachdem sie ihn gefragt hatten, ob er Ausländer sei. Zwei der Jugendlichen sollen den Jungen festgehalten, der dritte ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, so dass er zu Boden gegangen sei. Am Boden soll er getreten worden sein. Laut Polizei hat der Junge die deutsche Staatsangehörigkeit; sie machte keine Angaben darüber, ob er einen Migrationshintergrund hat.“

Bereits am Freitag waren in Marzahn zwei syrische Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren am Helene-Weigel-Platz am Nachmittag von einem Unbekannten beleidigt und mit der Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen worden. Die Jugendlichen wurden im Krankenhaus ambulant behandelt“ (Quelle:https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/23969954.html)

Wir verurteilen diese rassistischen Attacken auf das Schärfste, insbesondere weil die Opfer Kinder oder Jugendliche sind, und solidarisieren uns an dieser Stelle mit den Betroffenen!

Unser Bündnis appelliert an alle im Bezirk lebenden Menschen, auch weiterhin gemeinsam für solidarische Kieze und gegen Rassismus und Gewalt in jeglicher Form einzutreten, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Marzahn-Hellersdorf ist ein Ort der Vielfalt – Wir sind und bleiben bunt und weltoffen!

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler im Namen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Hier gibt es die Pressemitteilung als pdf-Download: BfDT M-H (PM 32)_Solidarische Kieze statt rassistischer Hetze

Auf der Website der Bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf gibt es zudem noch eine kleine Presseschau zu den beiden rassistischen Attacken: http://ponte.pad-berlin.de/hellersdorf-rassistische-attacke-kind-geschlagen-und-getreten/