Demokratieverständnis: Die neue Rechte und die Erinnerung an die DDR

Der ehemalige Polis*-Leiter Raiko Hannemann im Gespräch mit dem „Deutschlandfunk“ – u.a. geht es um die aktuelle Studie von Hannemann u.a. zum Thema Demokratiedistanz in Marzahn-Hellersdorf:
Wieso ist der Zuspruch für rechtspopulistische Strömungen im Osten Deutschlands derzeit besonders groß, das Vertrauen in die Volksparteien dafür umso kleiner? Eine aktuelle Studie scheint den zunehmenden Wunsch nach einer autoritären Führung zu belegen. Historiker suchen nach geschichtlichen Ursachen für die Konjunktur demokratiefeindlicher Positionen.
Die aktuellen Zahlen der Autoritarismus-Studie der Universität Leipzig lassen aufhorchen. Demnach befürworten immerhin sieben Prozent der Ostdeutschen die Schaffung einer rechtsautoritären Diktatur, im Westen sind es 2,7 Prozent. Rund ein Drittel der Ostdeutschen vertreten der Studie zufolge eine „manifest ausländerfeindliche Einstellung“, gegen ein knappes Viertel im Westen. Durchlebt der Osten Deutschlands eine Krise von Demokratie und Rechtsstaat? Die methodisch umstrittene Untersuchung der Uni Leipzig scheint dies nahezulegen. Aber wie erklärt sich der Erfolg rechtspolitischer Bewegungen im Osten? Das Phänomen allein auf das Fehlen einer demokratisch gesinnten Zivilgesellschaft zurückzuführen, lehnt der Berliner Historiker Raiko Hannemann entschieden ab.

Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/

Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ erschienen!

Der AStA der Alice Salomon Hochschule hat in Kooperation mit Polis* der bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung die Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ herausgegeben!

Seit dem Jahr 2013 lässt sich europa- und weltweit ein Rechtsruck erkennen. Zunehmend sind dabei insbesondere soziale und zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Träger im Fokus neurechter und rechtspopulistischer Akteur*innen. Mediale Shitstorms, parlamentarische Anfragen zu Personal und Finanzierung sowie das gezielte Unterwandern führen dabei zu Verunsicherungen der betroffenen Einrichtungen und Projekte.

Auf Wunsch von Mitarbeiter*innen der Gemeinwesen- und Sozialen Arbeit
aus Marzahn-Hellersdorf veranstalteten der AStA der Alice Salomon Hoch-
schule in Zusammenarbeit mit Polis*, der bezirklichen Koordinierungsstelle
für Demokratieentwicklung, am 14. Mai 2018 den Fachtag “Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit”. Der Fachtag diente den Teilnehmer*innen zum Austausch, zur Vernetzung um in Zukunft selbst aktiv zu werden. In themenspezifischen Workshops wurden Fälle aus der Arbeitspraxis beraten und Fortbildungen angeboten. Die Akteur*innen trugen ihre Erfahrungen, Probleme und Handlungs-optionen zusammen und erarbeiteten zusammen neue Ideen zum Umgang mit Rechtspopulist*innen

Die Nachfrage zum Fachtag und den Workshops war groß und zeigt, wie
dringend Bündnisse und Beratungen vonnöten sind. Um eine erste Orientierung zum Umgang mit extrem Rechten und Rechtspopulismus im Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit zu bieten, haben wir uns entschlossen, den Fachtag zusätzlich um diese Handreichung zu erweitern. Er soll Anhaltspunkte liefern, ersetzt aber im Zweifelsfall nicht das Hinzuziehen von fachkundigen Beratungsstellen.

Viel Spaß beim lesen und organisiert euch!

AStA der Alice Salomon Hochschule und Polis* die bezirkliche Koordinierungs-
stelle für Demokratieentwicklung

Quelle

Download der Broschüre: BroschüreFachtagOrganize

Erfolgreicher erster UNO-JAM!

Das Projekt Ponte möchte sich an dieser Stelle übrigens nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten für den gelungenen ersten UNO-JAM am 13.Oktober bedanken! Besonders toll fanden wir, dass um die 20 Kinder und Jugendliche fast 3 Stunden lang aktiv am Workshop der Amadeu-Antonio-Stiftung bzw. Aufstehen gegen Rassismus teilgenommen haben! Tausend Dank geht an dieser Stelle an die Referent*innen, alle Bands und Helfer*innen für diesen ermutigenden Tag, an welchem ja zeitgleich auch noch 240.000 Menschen in Berlin für eine solidarische Stadt für alle auf die Straße gegangen sind! Selbiges gilt natürlich für Marzahn-NordWest. Wir werden uns auch weiterhin für ein solidarisches und friedliches Miteinander aller hier lebenden Menschen einsetzen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft und/oder sozialen Status! Denn wir sind #unteilbar!
 
Einen kurzen Bericht unseres Kiezreporters findet Ihr hier.

13.10.2018 UNO-JAM: „Für einen solidarischen & gemeinsamen Kiez!“

Zur FB-Veranstaltung hier.

Save the date! Für Samstag den 13.10.2018 planen das JFE UNO, das Projekt Ponte und Polis* einen gemeinsam organisierten „UNO-JAM“ mit verschiedenen Bands wie u.a. „Hatless Cat“ (Ska aus Berlin: www.facebook.com/HatlessCat/), die „Yellow Banana Gang“ (HipHop aus Lichtenberg: www.facebook.com/ybgberlin/), und dem Songwriter Martin Goldenbaum (www.facebook.com/goldenbaum.martin). Das Konzert findet als Open Air auf dem Gelände der JFE UNO in der Märkischen Allee 414 in der Nähe des S-Bahnhofs Ahrensfelde statt.

Ausserdem wird es ab 16.00 verschiedene Workshops für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren geben:

– Graffitiworkshop mit einem aktiven Sprayer!

– Hip Hop-Tanz-Workshop

– Workshop von der Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn/Aufstehen gegen Rassismus – Thema: Stammtischkämpfer*innen – Was ist damit gemeint: Wir kennen das alle. Im Gespräch auf der Schule, im Verein, in der Familie oder auch auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen.

Danach ärgern wir uns, hätten gern den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen gelassen.

Durch den Workshop versetzen wir Menschen in die Lage, rassistische Bemerkungen zu erkennen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin. Durch praktische Übungen im Umgang mit Rassismus in verschiedenen Situationen vermitteln wir Argumentationsstrategien für den Alltag.

– Workshop der Amadeu-Antonio-Stiftung: Lügen, Fake News oder Wahrheit? – so funktionieren Medien

Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie Fake News funktionieren, warum sie sich so schnellverbreiten und welche Folgen das für unsere Gesellschaft hat.

Und natürlich wird für Euer leibliches Wohl mit Grillgut und Getränken gesorgt!

Im Anschluss an das Open Air Konzert findet auch noch eine Diso mit den beiden DJs Danny und Tobi statt! Fight for your rigt to party!

Für freuen uns auf ein tolles Fest! Für einen solidarischen Kiez in Mahrzahn-NordWest!

Hier noch der Einladungstext der JFE UNO:

„Du liebst Musik, bist kreativ und es ist dir wichtig deine Meinung zu sagen? Beim UNO-JAM kannst du diese Eigenschaften verbinden. Mit Workshops wie „Aufstehen gegen Rassismus“, Hip-Hop- Tanz und Graffiti machen wir uns fit für einen buntes Zusammenleben im Kiez. Im Anschluss genießen wir das Open-Air im UNO-Garten und lassen uns auch kulinarisch verwöhnen. Also seid dabei, wenn es heißt: „FÜR EIN SOLIDARISCHEN & GEMEINSAMEN KIEZ“ Wir freuen uns auf euch! Euer UNO-Team“

Flyer und Plakate zum ausdrucken:

2018_Summerjam_Plakat final

2018_Summerjam Flyer final

10. Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit „Bunten Touren“

Das „Bezirksamt“ berichtet:

Am Samstag, dem 1. September 2018, war das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. „10-mal Schöner leben ohne Nazis“ lautete das Motto der Veranstaltung, die seit 2009 auf dem Alice-Salomon-Platz stattfindet.
Bürgerinnen und Bürger aus Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin haben beim zehnten Jubiläum des Festes so ein starkes Zeichen für ein demokratisches, solidarisches und tolerantes Miteinander aller Menschen in ihrem Bezirk gesetzt. Die „Bunten Touren“ Marzahn und Hellersdorf – feierliche Umzüge durch den Bezirk, die zum Veranstaltungsort führten – sorgten auch in diesem Jahr wieder für ein farbenfrohes Ausrufezeichen.

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Jahresbericht 2017 zur Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf erschienen!

Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf – hat den aktuellen Jahresbericht für 2017 veröffentlicht!

Den Bericht könnt Ihr hier als pdf-Dokument herunterladen: POLIS_DeBe_2017_DOWNLOAD

Eine gedruckte Papierversion könnt Ihr direkt über Polis* beziehen:

Elisabeth Peters

POLIS* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung

am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf

Rathaus Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin

+49.0.30 99 27 50 96

+49.0.30-99 27 50 97 fax

polis@stiftung-spi.de

www.stiftung-spi.de/

Siehe auch: Jahresbericht Demokratieentwicklung 2017 in Marzahn-Hellersdorf von Polis*

 

 

 

AfD macht mobil gegen Polis

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn-Hellersdorf. Um Demokratie, Sicherheit und Ordnung, aber auch um Auszahlungen von Leistungen an Hilfeempfängern in Supermärkten ging es am Donnerstagabend, 23. November, auf der Tagung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Weitere Themen wie u.a. die Unterstützung der Nabu-Wildvogelstation, die Weiterführung des Projekts „Tütenpaten“ und die schleppenden Grundstücksverkäufen in der Anlage Biesenhorst wurden ebenfalls debattiert.

Pohle lässt sich nicht provozieren

Gleich zwei AfD-Verordnete (Fraktionsvorsitzender Rolf Keßler und Bernd Pachal) begründeten nacheinander die Große Anfrage ihrer Fraktion zur Bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Polis. In der schriftlich formulierten Anfrage ging es u.a.  um die Gründe für die Verzögerung der für das erste Quartal 2017 vorgesehenen Veröffentlichung des Demokratieberichtes Marzahn-Hellersdorf 2016. Nachgefragt wurde auch, ob bei der Förderung der von der Stiftung SPI getragenen Einrichtung die Grundsätze des Berliner Haushaltsrechtes eingehalten wurden. In der darauffolgenden Debatte kam es zu heftigeren Äußerungen. „Unterhält das Bezirksamt einen eigenen kleinen Verfassungsschutz?“, fragte provozierend Bernd Pachal. Denn die seit 2006 tätige Koordinierungsstelle (solche gibt es mittlerweile in allen zwölf Berliner Bezirken) führt auf Bezirksebene auch das „Berliner Register zur Erfassung rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem geprägter Vorfälle“. Unter den dortigen Meldungen wurden im inzwischen vorgelegten Demokratiebericht 2016  auch Infostände der AfD, vor allem aber Inhalte der Facebookseite und der Homepage des AfD-Bezirksverbands Marzahn-Hellersdorf aufgeführt. Darunter sind beispielsweise hunderte zustimmende Hasspostings nach einem Beitrag des Bezirksverbandes gegen den interkulturellen Weihnachtsmarkt in Kaulsdorf, wir berichteten.

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Demokratiefest mit „Bunten Touren“

LichtenbergMarzahn+ berichtet ebenfalls über das Schöner Leben ohne Nazis und die Bunten Touren Marzahn und Hellersdorf:
Marzahn-Hellersdorf. Am Sonnabend, 16. September, ab 14 Uhr feiern die Bürger/innen des Bezirks unter dem Motto „Schöner leben heißt: Einander kennenlernen“ auf dem Alice-Salomon-Platz. Das alljährliche Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ ist zugleich der Start für die „Interkulturellen Tage“ in Marzahn-Hellersdorf, die vom 16. bis 29. September im Bezirk stattfinden. Gemeinsam wollen die Veranstalter und Organisatoren – das Bündnis für Demokratie und Toleranz, die Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V., das Projekt Ponte, die Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf und Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle Demokratieentwicklung – ein Zeichen für ein demokratisches und friedliches Miteinander in Marzahn-Hellersdorf setzen.
 

Offizielle Einladung zur Spaceparade 2017!: „Demonstration „Spaceparade | Mehr Liebe WAGEN | Dancing for Future“

Hiermit laden wir Sie herzlich zur Demonstration „Spaceparade | Mehr Liebe WAGEN | Dancing for Future“ ein.

Marzahn-Hellersdorf wird oft als ein grauer Plattenbau-Bezirk mit einem Rassismusproblem beschrieben. Rechtsextreme Demonstrationen, Beleidigungen und Angriffe von Neonazis sind leider ein Teil der Realität in diesem Bezirk – wie auch an vielen anderen Orten in Deutschland. Es gibt aber auch in Marzahn-Hellersdorf viele Menschen, die JA sagen zu einer Gesellschaft, in der Menschen ihre Lebensentwürfe selbst gestalten können und Mitbestimmung und Solidarität im Mittelpunkt stehen.
SETZEN WIR AUF DIE LIEBE UND DAS LEBEN!

Wir stehen für die andere, die bunte Seite des Lebens: Wir setzen uns für Begegnung mit Geflüchteten ein, zeigen Gesicht gegen Hass und Rassismus, bereichern unsere Region mit Ideen und Kultur.

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ ist Teil dieser anderen Realität in Marzahn-Hellersdorf. Einsamkeit und Alltagsrassismus setzen wir Lust auf Menschlichkeit und Demokratie entgegen. Und zwar mit wummernden Bässen, bunten Ravern und Freude am Tanzen! Denn Demokratie ist viel mehr als nur alle vier Jahre wählen zu gehen oder das Ringen um politische Mehrheiten. Demokratie ist auch die Möglichkeit die eigene Gegenwart und Zukunft lustvoll und mit Leichtigkeit gestalten zu können. Nehmen wir uns also die Freiräume, die wir brauchen und machen uns für Menschenwürde und ein Mehr an Miteinander stark.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auf die Straße zu gehen.

Henny Engels und Beatrice Morgenthaler (Sprecherinnen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz)

Uhrzeit: Samstag: 15. Juli 2017 um 11:55 Uhr Ort: Allee der Kosmonauten, Höhe S-Bahnhof Springpfuhl

Mit elektronischen Beats von u. a.
 DJ Hurricane (Der weiße Hase/Loveparade)
 Auxilius (Kit Kat Club/M.I.K.Z.)
 David Schirmeister (M-Bia/R19)
 Tanz unter Freunden (Magdalena/Suicide Circus)

Für weitere Informationen steht die Geschäftsführung des Bündnisses (c/o Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf) zur Verfügung: Tel.: 030/99275096; E-Mail: polis@stiftung-spi.de