Finissage zur Ausstellung Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf

Die Ausstellung im Rahmen der „Gedenkwoche 80 Jahre Reichspogromnacht“ wurde vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ in Kooperation mit dem Bezirksmuseum initiiert und organisiert. Sie erinnert an die Opfer der Judenverfolgung während der Nazizeit und wird in der Mark-Twain-Bibliothek bis 27.01.2019 zu sehen sein. Mit dieser Präsentation der Schicksale jüdischer Menschen in den heutigen Ortsteilen Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf gedenken wir stellvertretend der vielen Millionen Opfer jener unmenschlichen, Gewalt verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und nationalistischen Ideologie, die von 1933 bis 1945 in Deutschland Staatsdoktrin wurde. Gleichzeitig verbinden wir mit der Ausstellung das Versprechen, gemeinsam mit allen friedliebenden Marzahn-Hellersdorfer*innen dafür einzutreten, dass sich dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholt. Die Vernissage fand am 09.11.2018 statt in Anwesenheit von Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Zur Finissage wird Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Ausstellung offiziell beschließen. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Jazz-Musikerin, Autorin und Menschenrechtlerin Dotschy Reinhardt.

Anmeldung erbeten unter Telefon 54 704 142 oder über die Webseite www.berlin.de/bibliotheken-mh

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek MarzahnHellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

FB-Veranstaltung hier.

„LaLoka“: Flüchtlingstreff in Hellersdorf muss schließen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Das „LaLoka“ war ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez, doch der Eigentümer zieht einen neuen Supermarkt vor.

Für die Geflüchteten im Kiez war es ein wichtiger Anlaufpunkt. Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungen zur Wohnungssuche und neuerdings – zur großen Freude aller – sogar einen Tischkicker. Doch seit diesem Jahr ist nichts mehr los im Flüchtlingstreff „La Loka“ an der Schneeberger Straße in Hellersdorf, die Räume sind leer.

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Regieren im Osten Berlins: Für Marzahn-Hellersdorf macht Dagmar Pohle bis 2021 weiter

„rbb-Online“ berichtet:

40 Jahre wird Marzahn-Hellersdorf jetzt alt und hat eine ganze Reihe von Problemen: Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen, es gibt zu wenige Fachkräfte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle will weiter gegenhalten. Dafür geht sie sogar später in Rente.

Dagmar Pohle sitzt frisch operiert im Krankenhausbett, mit neuem Kniegelenk. Warum ruht sie sich nicht aus? „Ich bin ja nicht am Kopf operiert“, lacht sie. Außerdem: „Der Bezirk liegt mir sehr am Herzen. Ich lebe jetzt seit 1978 hier, habe viele Höhen und Tiefen der Entwicklung miterlebt.“


„Ein sehr dynamischer Bezirk“
Pohle hat den Bezirk mitgestaltet – erst als Stadträtin und jetzt, schon zum zweiten Mal, als Bezirksbürgermeisterin. „Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr dynamischer Bezirk“, sagt die Linken-Politikerin und erinnert sich an die Ursprünge. Als die DDR-Behörden in den 70er-Jahren entschieden, auf ehemaligen Rieselfeldern und landschaftlichen Flächen Plattenbauten zu errichten, ging die alte Dorfstruktur in einem Neubaugebiet auf.

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Siehe auch:
Kinder- und Jugendhaus „Bolle“: „Die Kinderarmut ist hier schon präsent“
40 Jahre Marzahn: Hochburg der Alleinerziehenden am Rande Berlins
Bürgermeisterin Dagmar Pohle zum Jubiläum des Bezirks und Aufgaben in 2019

Marzahn-Hellersdorf feiert 2019 ein ganzes Jahr lang 40-jähriges Bezirksjubiläum

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Die Gründungsurkunde hängt im Sitzungszimmer des Bezirksamts, zweiter Stock im Rathaus am Alice-Salomon-Platz in Hellersdorf. Die Stadtverordnetenversammlung von Berlin, Hauptstadt der DDR, beschloss „auf ihrer Tagung vom 5. Januar 1979 aus Teilen der Stadtbezirke Berlin-Lichtenberg und Berlin-Weißensee die Bildung des Stadtbezirks Berlin-Marzahn“ steht auf dem Dokument mit der Unterschrift des damaligen Ost-Berliner Oberbürgermeisters Erhard Krack. Marzahn-Hellersdorf wird also 40 Jahre alt. Denn bei der Gründung von Marzahn gehörten auch Hellersdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf noch dazu, die erst ab 1986 für einige Jahre den Bezirk Hellersdorf bildeten (Biesdorf blieb bei Marzahn). Seit der Bezirksfusion im Jahr 2001 zählen die fünf Ortsteile zum Bezirk Marzahn-Hellersdorf – im selben Territorium von 1979.

Festkomitee arbeitet seit Sommer

Ein Jahr lang wird das Gründungsjubiläum gefeiert. Das Programm wurde am Dienstag, 4. Dezember, im Rathaus vorgestellt. Bereits seit Mitte dieses Jahres ist ein Festkomitee tätig, in dem Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) und alle Stadträte, aber auch Institutionen und Vereine sowie der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK) mitwirken. Der Terminkalender für das Jubiläumsjahr 2019 ist schon jetzt umfangreich: Am Gründungstag selbst gibt es eine Festveranstaltung im Freizeitforum Marzahn. Unter den geladenen Gästen ist auch der erste Bezirksbürgermeister Gerd Cyske, mittlerweile 89 Jahre alt. Er amtierte lange Jahre noch in Provisorien, denn das Rathaus Marzahn wurde erst Anfang 1989 eröffnet – zehn Jahre nach der Bezirksgründung. Festredner wird Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sein.

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Siehe auch:

Am 5. Januar 2019 vor 40 Jahren wurde der Bezirk gegründet (Berliner Woche, 6.12.2018)

40 Jahre Marzahn-Hellersdorf: Ein Bezirk feiert sich selbst (Berliner Zeitung, 5.12.2018)

40 Jahre Marzahn-Hellersdorf: Party, bis die Platte wackelt (Berliner Kurier, 5.12.2018)

 

Richtfest für erstes Typenhaus

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Für das erstes Typenhaus der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft wurde am Montag, 19. November, der Richtkranz hochgezogen: Das Gebäude an der Schkeuditzer Straße 28-36 steht nun im Rohbau. In dem aus vorgefertigten Modulen errichteten Haus entstehen insgesamt 165 Ein-bis Vierzimmerwohnungen, alle mit Balkon oder Terrasse. Die Hälfte davon ist gefördert, 57 Wohnungen sind barrierefrei. Der Bau wird bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt. Das Gebäude ist ein Prototyp. Die Stadt und Land hat damit das Thema der Standardisierung des Wohnungsbaus aufgenommen – angesichts der Wohnungsknappheit ein dringendes Erfordernis, um zügig Wohnraum in großer Zahl zu schaffen. Die landeseigene Gesellschaft hat 2.390 Wohnungen im Bau, für weitere 661 Wohnungen ist ein Baubeginn 2019 geplant.

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20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf

An dieser Stelle eine Zusammenfassung des gelungenen Festakts zu 20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf. Auch der daran anschließende Gemeinwesentag war sehr produktiv und bringt die weitere Vernetzung der verschiedenen sozialen Akteure im Bezirk hoffentlich weiter voran:

Engagiert in gesellschaftspolitischen Diskussionen

„Die Hochschule verfügt über ein Profil, das für die Zukunft unseres Zusammenlebens von entscheidender Bedeutung ist“, so Michael Müller. „Als Ausbildungs- und Forschungseinrichtung für Soziales, Gesundheit und Erziehung ist sie schon längst unverzichtbar dafür, den Fachkräftemangel zu bewältigen. Seit ihrer Gründung leistet die ASH Berlin viel dafür, die Berufe in diesen Bereichen zu professionalisieren und ihnen mehr Anerkennung zu verschaffen.“ Müller unterstrich ferner die Kooperationen der Hochschule mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie die vielfältigen Verbindungen in das Umfeld und zu den Menschen vor Ort: „Die Alice Salomon Hochschule lebt die Dritte Mission in vorbildlicher Weise.“ Dabei bringe sich die Hochschule engagiert in gesellschaftspolitische Diskussionen ein, ohne die Kontroverse zu scheuen: „Ich bin mir deshalb sicher, dass von der Alice Salomon Hochschule auch in den kommenden 20 Jahren viele wichtige Impulse ausgehen werden – hervorragende Forschung und Lehre natürlich, Offenheit, Mitbestimmung, Engagement, ein kritischer Geist – das alles kennzeichnet diese Hochschule und genau das sind auch die Eigenschaften, mit denen die kommenden Jahre zur Fortsetzung einer tollen Erfolgsgeschichte werden.“

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Boulevard Kastanienallee: Neue Kiezbroschüre

Via „Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee“:

Druckfrisch liegt unsere neue Kiezbroschüre für das Quartier Boulevard Kastanienallee vor.

„Entdecken Sie die Vielfalt des Quartiers!“ wünscht die Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle in ihrem Vorwort. Mit der Kiezbroschüre gelingt das bestimmt. Auf den ersten Seiten stellt sich das Quartiersmanagement und das Integrationsmanagement BENN vor. Hiernach folgen Einrichtungen und Projekte für Freizeit, Kultur sowie Begegnung und Beratung mit ihren Angeboten. Ansprechpartner_innen, Öffnungs- und Bürozeiten sowie Adressen finden Sie auf diesen Seiten. Natürlich werden auch  Kitas, Schulen sowie Gesundheits- und Inklusionsangebote vorgestellt. Auf einer Kiezkarte im Umschlag ist jede der vorgestellten Einrichtungen aufgeführt.

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10. Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit „Bunten Touren“

Das „Bezirksamt“ berichtet:

Am Samstag, dem 1. September 2018, war das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ mit rund 700 Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg. „10-mal Schöner leben ohne Nazis“ lautete das Motto der Veranstaltung, die seit 2009 auf dem Alice-Salomon-Platz stattfindet.
Bürgerinnen und Bürger aus Marzahn-Hellersdorf und ganz Berlin haben beim zehnten Jubiläum des Festes so ein starkes Zeichen für ein demokratisches, solidarisches und tolerantes Miteinander aller Menschen in ihrem Bezirk gesetzt. Die „Bunten Touren“ Marzahn und Hellersdorf – feierliche Umzüge durch den Bezirk, die zum Veranstaltungsort führten – sorgten auch in diesem Jahr wieder für ein farbenfrohes Ausrufezeichen.

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Bezirksbürgermeisterin eröffnet 14. Hellersdorfer Promenadenbüffet

Es war ein schönes Fest! Auch mit finanzieller Unterstützung durch das Projekt Ponte!:
 
Am Dienstag, dem 14. August 2018, eröffnete Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle das 14. Promenadenbüfett vor dem “Bunten Haus” auf der Hellersdorfer Promenade.
Im Anschluss an ein Grußwort von Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, lobte sie das Motto “Alles Käse – oder was?”, das viele Assoziationen hervorrufe.
Seit der Premiere im Sommer 2005 ist das Büfett zu einer guten Tradition geworden. Die Hellersdorfer Promenade wird seitdem einmal im Jahr zu einer großen Tafel und Anwohnerinnen und Anwohner, Kochende und Hungrige, Helferinnen, Helfer und Engagierte bereiten Essen vor, das eine große Vielfalt bieten und auch gesund sein soll.
 
 

Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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