Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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„Zusammenhalt stärken in Marzahn-Hellersdorf“ – ASH lädt zur öffentlichen Podiumsdiskussion

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf:

Am Samstag, dem 29. Juni 2018, um 19:30 Uhr, lädt die Alice Salomon Hochschule Berlin zur öffentlichen Podiumsdiskussion, über den Zusammenhalt in der Kommune Marzahn-Hellersdorf, über Demokratieentwicklung und politische Teilhabe im Zeitalter der Verunsicherung in das Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 51, in 12679 Berlin, ein. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle spricht das Grußwort, Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestags, nimmt an der Diskussion neben interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft teil.

Die Veranstaltung markiert den öffentlichen Auftakt des Forschungsprojektes “Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung”. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ergründet einerseits die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen und andererseits die notwendigen Voraussetzungen für Demokratienähe in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
Die Ergebnisse wollen die Professorinnen und Professoren mit den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks diskutieren, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zum Zusammenleben im Bezirk zu erfahren. Ziel ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem der Bürgerwille stärker in der Kommunalpolitik verankert werden kann.

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Siehe auch:

Diskussion über Demokratie im Freizeitforum Marzahn

Flüchtlingsunterkunft Murtzaner Ring

In einem Brief an die Bürger hat Bürgermeisterin Dagmar Pohle über die geplante neue Unterkunft für Geflüchtete am Murtzaner Ring 68 in Marzahn informiert. Drei Häuser für 400 Bewohner sollen entstehen, Baubeginn: Anfang 2019…

Marzahn-Hellersdorf. Mit einem Brief, der Informationen zur geplanten Flüchtlingsunterkunft am Murtzaner Ring 68 enthält, hat sich Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) an die Bürger gewandt. Danach sollen dort drei Häuser mit jeweils sechs Geschossen entstehen. Die Anordnung der Gebäude erfolgt versetzt, d.h. dem gebogenen Straßenverlauf folgend. Die Module können sowohl innen als auch an den Außenfassaden farblich gestaltet werden. Es wird ausreichend Abstandsflächen zu den vorhandenen Wohngebäuden geben, sodass Nachbargrundstücke nicht belastet werden. Insgesamt werden nach Inbetriebnahme im Jahr 2020 rund 400 Menschen in der Unterkunft leben können. Nach dem Erstbezug werden die drei Gebäude für fünf Jahre als Gemeinschaftsunterkunft zur ausschließlichen Unterbringung von Geflüchteten und Asylsuchenden genutzt. Danach ist laut Pohle die parallele Nutzung sowohl als Gemeinschaftsunterkunft als auch als reines Wohnhaus für andere Menschen vorgesehen. Aufgrund der späteren Nutzungsabsicht werde darauf geachtet, dass von Anfang an alle notwendigen baulichen Vorkehrungen getroffen werden, die aufwändige nachträgliche Umbaumaßnahmen vermeiden helfen. Geplant ist der Baubeginn Anfang 2019. Die Auswahl des Standortes und den Bau der Einrichtung verantwortet der Senat. Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat dafür keine Zuständigkeit. Nach den Sommerferien wird das Bezirksamt zusammen mit den zuständigen Senatsverwaltungen für Integration und Stadtentwicklung sowie dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten zu einer Informationsveranstaltung einladen. Sollte es in der Zwischenzeit weitere Informationen zu dem Projekt geben, werden diese online veröffentlicht. Unter dieser Adresse ist auch der Brief von Dagmar Pohle im Wortlaut zu finden.

Quelle

Aktuelle Information zur Unterkunft Murtzaner Ring

Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle wendet sich mit einem Brief an alle Anwohnerinnen und Anwohner der geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68.

Schreiben von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle an alle Bürgerinnen und Bürger vom 7. Juni 2018

Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V, stellt eine Präsentation zur geplanten Unterkunft Murtzaner Ring 68, in Marzahn-Hellersdorf zur Verfügung.

Präsentation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin, Abteilung V

Dem Abriss folgt Neubau

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Dort, wo im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost Wohnungen abgerissen wurden, werden jetzt zunehmend wieder neue Häuser gebaut. Das gefällt nicht allen Anwohnern. So stoßen Pläne der landeseigenen Degewo, an der Wuhlestraße 2-8 wieder Wohngebäude zu errichten, auf Missfallen. Anwohnerin Dagmar Lenz kritisierte in der April-Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Wohnverdichtungsmaßnahmen im Cecilienviertel. Zugleich fragte sie nach Infrastruktur-Entwicklungsmaßnahmen für den Zuzug von bis zu 1.000 Mietparteien im Dreh.

Bisher nur eine Anfrage

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, informierte, dass für das Grundstück Wuhlestraße 2-8 noch kein Bauantrag gestellt worden ist. Es habe bisher nur eine Anfrage der Wohnungsbaugesellschaft für die Errichtung eines achtgeschossigen Wohnhauses gegeben. Pohle betonte aber auch, dass Neubau auf dem Areal nach dem sogenannten Paragrafen 34 Wohngesetzgebung (Anpassung an die Umgebung) möglich ist. „Es wäre schwierig zu argumentieren, dass an Stellen, wo schon Wohnhäuser standen, jetzt keine mehr errichtet werden dürfen“, sagte sie.

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Projekt „Poelchau erinnern“ mit Preis der Stadt Oranienburg ausgezeichnet

Via Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:

Am Sonntag, den 22. April 2018, dem 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausen, wurde auf Vorschlag von Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Arbeitsgruppe „Poelchau erinnern“ mit dem diesjährigen „Franz-Bobzien-Preis“ der Stadt Oranienburg sowie der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen ausgezeichnet. Mit diesem Preis werden jährlich Projekte aus Berlin und Brandenburg gewürdigt, die in besonderem Maße zur Stärkung der Demokratie und zur historisch-politischen Bildung beitragen.

Die Arbeitsgruppe setzte sich – mit Unterstützung des „Bündnisses für Demokratie Marzahn-Hellersdorf“ und des „Ökumenischen Forums Marzahn e.V.“ – über mehrere Jahre hinweg für die Errichtung einer Stele zum Gedenken an Dorothee und Harald Poelchau ein. Die Poelchaus hatten in der NS-Zeit verfolgten Menschen geholfen, indem sie ihnen Verstecke organisiert, politische Gefangene seelsorgerisch betreut und unter schwierigen Bedingungen Zivilcourage gezeigt.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Wo sich Änderungen bei MUF-Standorten abzeichnen

An diesem Dienstag stellt der Senat die 25 neuen Standorte für Flüchtlingsunterkünfte in Berlin vor. In diesen Bezirken zeichnen sich Änderungen ab. #MUF

Am Dienstag will der Senat die 25 neuen Standorte für die „MUFs 2.0“ vorstellen. Nicht alle Bezirke waren mit den ersten Vorschlägen einverstanden.

Am Montag wurde noch verhandelt: Nicht alle Bezirke waren mit den vom Senat vorgeschlagenen Standorten für die „MUF 2.0“, die zweite Generation der modularen Flüchtlingsunterkünfte, einverstanden. An diesem Dienstag sollen alle neuen 25 Standorte endgültig vorgestellt werden. Nach Tagesspiegel-Informationen wird das Land von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BiMA) ein Gelände in der Ratiborstraße kaufen, wo eine Flüchtlingsunterkunft gebaut werden soll. Ein zweiter Standort in Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Alten Jakobstraße geplant.

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Senat will 25 neue Modul-Asylheime bauen

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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