Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

FB-Event

Keep reading →

6.4.2018 DRK-Nachbarschaftszentrum (Marzahn-Mitte): Osterspaß für Alle

Einige Tage nach den Osterfeiertagen im Kreis der Familie dreht der Osterhase nochmal eine Runde durch den Garten des DRK-Nachbarschaftszentrums, um gemeinsam mit neuen und alten Nachbarn nochmal Ostern zu feiern.

Alle Kinder und Eltern sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, mit dem DRK-Nachbarschaftszentrum, dem BENN Mehrower Allee und dem Quartiersmanagement auf Ostereiersuche zu gehen.

Dazu möchten wir Sie am Freitag, dem 6. April, ab 16 Uhr im Familiencafé des DRK-Nachbarschaftszentrums in der Sella-Hasse-Straße 19/21 begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm für Jung und Alt möchten wir mit Ihnen einen schönen Nachmittag verbringen.

Quelle

Hier gibt es die Plakate für die Osterfeier auf Deutsch, Arabisch und Farsi zum ausdrucken und aufhängen:

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Deutsch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Arabisch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Farsi_END

Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018 – Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn

Liebe Freund*innen,

das Projekt Interkulturelle Familienbildung und das Projekt Ponte laden ab 17.00 Uhr zum Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn ein!

Hintergrund des Aktionstages:

Zum Gedenken an das Massaker von Sharpville, als 1960 die Apartheidpolizei Südafrikas eine friedliche Demonstration blutig niederschlug, riefen die Vereinten Nationen im Jahre 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus.

26 Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1996, verkündete Nelson Mandela der erste frei gewählte Präsident, in Sharpville die neue demokratische Verfassung Südafrikas.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South African Human Rights Day, als Südafrikanischer Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 50 Jahren gibt es den Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, wie der 21 März als Gedenktag der Vereinten Nationen offiziell heißt.

Dieser Tag prangert Rassismus und Diskriminierung alljährlich als ein weltweit existierendes Problem an.

Trotzdem sind Diskriminierungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im privaten und öffentlichen Leben eine fast alltägliche Erfahrung. Häufig werden sie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt, sie haben geringere Bildungschancen, aus dem sozialen Leben werden sie ausgegrenzt.

Die Ursachen für Rassismus sind vielfältig. Häufig sind es tiefe Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen, die als „Fremde“ oder „Konkurrenten“ betrachtet werden. Ihre Wahrnehmung als eine Bedrohung für die eigene Kultur oder den eigenen sozialen Wohlstand bringt weltweit Menschen dazu, andere Menschen zu diskriminieren, zu hassen, zu verfolgen oder im Extremfall gar zu töten.

Auch in Deutschland erleben Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge den alltäglichen und strukturellen Rassismus auf unterschiedliche Art und Weise, an verschiedenen Orten, meist auf Grund ihrer Herkunft, aber auch Religion, Sprache oder anderer Merkmale. Keep reading →

Das neue Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost

BENN Boulevard Kastanienallee berichtet von der Neueröffnung des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost in unmittelbarer Umgebung der neuen GU/MUF Albert-Kuntz-Straße:
Mit einer kleinen Feierstunde öffnete das Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost von MITTENDRIN leben e. V. am 1. März 2018 an seinem neuen Standort an der Albert-Kuntz-Straße 42. Es musste aus seinem alten Domizil ausziehen, weil dort Wohnungen gebaut werden sollen.

Die Vereinschefin Ursula Gobes betonte, dass fast alle Angebote erhalten bleiben, obwohl die neuen Räumlichkeiten etwas kleiner sind. Es gibt also weiter die Sprach- und Computerkurse, den Handarbeitstreff, den Spielenachmittag, die Singe- und die Theatergruppe, die Kreativangebote, Gymnastik und Lachyoga. Die Mietergemeinschaft führt auch künftig ihre Beratungen durch. Die Kaffeerunde und das Abendbrot am Donnerstag finden natürlich auch statt. Die nächsten Veranstaltungen können schon mal vorgemerkt werden: Am 6. März geht es auf zu einem Spaziergang entlang am Müggelsee. Geschichten rund um den Samowar werden am 7. März ab 15 Uhr erzählt und am 14. März gibt es ab 14.30 Uhr einen Seniorennachmittag mit Kultur.

In alle Aktivitäten eingebunden sind auch die Bewohner_Innen der gegenüberliegenden MUF für Geflüchtete und der Gemeinschaftsunterkunft an der Maxie-Wander-Straße. Für sie werden u.a. Deutschkurse angeboten.

Weiterlesen

Kontaktdaten BENN Boulevard Kastanienallee findet Ihr hier.

 

Breitenbach: „Man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen“

Die „Berliner Morfgenpost“ schreibt:

Sozialsenatorin Elke Breitenbach zeigt sich in der Diskussion um die künftigen Standorte für die neuen Flüchtlingsunterkünfte offen.

Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach zeigt sich in der Diskussion um die künftigen Standorte für die neuen Flüchtlingsunterkünfte offen. Sie wolle weitere Vorschläge der Bezirke gerne prüfen, kündigte die Linke-Politikerin im Interview mit der Berliner Morgenpost an.

Frau Breitenbach, in allen Bezirken sollen neue modulare Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Es hieß, die Vorschläge seien mit den Bezirken abgestimmt. Dort gibt es aber zum Teil massive Widerstände. Wie kommt das?

Weiterlesen

Ideenaufruf 2018 für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften in Marzahn Nordwest

Via BENN Marzahn-NordWest:

Ziel des Programmes BENN ist es, die Integration von Geflüchteten zu fördern und stabile Nachbarschaften im Umfeld von großen Flüchtlingsunterkünften zu schaffen. Im Fokus steht die Aktivierung und Beteiligung von Geflüchteten sowie die Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement und gemeinsamen Aktivitäten von Geflüchteten und Nachbarn.

Durch BENN wird der Dialog neuer und alter Nachbar*innen gefördert, um den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die aktive Beteiligung Geflüchteter soll dazu beitragen, dass sie die eigenen Lebenswege und Lebensräume selbstbestimmt  mitgestalten und sich für die weitere Entwicklung des Stadtteils engagieren.

Für den Stadtteil Marzahn NordWest stehen im Rahmen des Programmes BENN in 2018 Fördermittel in Höhe von insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung.

Weiterlesen

Hellersdorf-Nord: Gut leben am Stadtgut

Das war heute eine sehr interessante Veranstaltung mit Vertreter*innen der GESOBAU auf der Vernetzungsrunde Hellersdorf-Nord zur geplanten Neubauoffensive in Hellersdorf und insbesondere den in Planung befindlichen 1.240 Wohnungen am historischen Stadtgut. Im April sind verschiedene weitere Workshops mit Bürgerbeteiligung geplant, um auch die Ideen, Bedenken und Wünsche der Anwohner*innen in den weiteren Planungsprozess aktiv miteinzubeziehen. Es wurden heute bereits viele Punkte angesprochen wie u.a. Gestaltung der Grünflächen, mögliche Gastronomie, soziokulturelle Ausstattung, Höhe der geplanten Mieten, ausreichend neue Kitaplätze, mögliche Erweiterung bestehender Jugendfreizeiteinrichtungen, Integration der Geflüchteten u.v.m. Es wird ein spannender Prozess, zu welchem die GESOBAU alle interessierten Bürger*innen und Akteur*innen im Stadtteil Hellersdorf-Nord in den kommenden Monaten zur aktiven Beteiligung eingeladen hat! In der aktuellen Ausgabe des GESOBAU-Kundenmagazins befindet sich hierzu auch bereits ein ausführlicher Artikel: http://www.hallonachbar.berlin/gut-leben-am-stadtgut/

Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die QM-Gebiete: Stärkung der Nachbarschaft

Urlaubsbedingt reichen wir an dieser Stelle einen lesenswerten Artikel vom „LichtenbergMarzahn+“ über die Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die 4 QM-Gebiete in Marzahn-Hellersdorf nach, da die Einschätzung insbesondere zu der Situation in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord durchaus auf unsere inhaltliche Zustimmung trifft:
 
Interkulturelle Öffnung und akzeptanzfördernde Maßnahmen
So wird es künftig einen Integrationsmanager im Rahmen des Projektes BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) in den QM mit Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete geben, zudem sollen sich die Einrichtungen und Angebote stärker interkulturell öffnen und besonders dem Zuzug von Menschen aus dem persischen und arabischen Raum Rechnung tragen. Einen weiteren Handlungsbedarf in Marzahn-Nordwest sieht die Kiek in GmbH in der Arbeit mit Eltern „zur Aktivierung und Erhöhung ihrer Erziehungskompetenzen“. Dazu könnten die Durchführung von Elternakademien beitragen, auch die Öffnung von Bildungseinrichtungen in den Stadtteil hinein. Die Umsetzung des bereits erfolgten Ansatzes der Entwicklung der Marcana-Schule in der Flämingstraße zur Quartiersschule bewertet das QM derzeit kritisch: Diese laufe Gefahr, aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zur Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) an der Wittenberger Straße ihr Potenzial nicht abrufen zu können. „Stark rückläufige Anmeldezahlen sowie zunehmende Konflikte mit der Elternschaft machen zukünftig akzeptanzfördernde Maßnahmen erforderlich“, heißt es.
Angebote zur Begegnung
Auch das QM Hellersdorfer Promenade, getragen von der S.T.E.R.N. GmbH, macht darauf aufmerksam, dass das Thema des Zusammenwachsens von „alten“ und „neuen“ Bewohnern künftig einen größeren Stellenwert einnehmen muss. Seit 2016 befindet sich das sogenannte Tempohome in der Zossener Straße 138 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Quartiersgebiet. „Um die Verständigung und die gegenseitige Toleranz zwischen der Bewohnerschaft und den geflüchteten Menschen zu fördern, müssen Angebote zur Begegnung und zur Förderung des Zusammenlebens … entwickelt und umgesetzt werden“, steht im Bericht des QM. Darüber hinaus müssten angesichts zunehmenden Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus präventive Maßnahmen durchgeführt werden.