Marzahn-Mitte: Interkulturelles Picknick im Garten der Begegnung am 04.07.18

Via „BENN Mehrower Allee“:
Auch in diesem Jahr wird die Tradition fortgeführt: wir picknicken gemeinsam mit allen Nachbarinnen und Nachbarn im Garten der Begegnung!
Das DRK-Nachbarschaftszentrum und BENN im QM Mehrower Allee schmeißen gemeinsam den Grill an. Alle Gäste sind herzlich willkommen, das Grillgut zu testen, ihre liebste Grillbeilage mitzubringen und sich kulinarisch auszutauschen.
Herzlich laden wir Sie ein, am Mittwoch, den 04.07.18, um 16.30 Uhr in den Garten der Begegnung, Ludwig-Renn-Str. 33B, zu kommen und mit uns lecker zu speisen!

Bewohnerinnen und Bewohner lernen das Zuckerfest kennen

Via „BENN Mehrower Allee“:

Am 15. Juni 2018 wurde zum ersten Mal im Quartier an der Mehrower Allee das Zuckerfest gefeiert. Dieses Fest kennzeichnet das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Gefeiert wird daher mit viel Essen. Auch im Garten der Begegnung, wo das Fest stattfand, wurden viele regionale Spezialitäten aufgetischt: es gab Falafel und Hummus, Taboulé-Salat, Baklava aber auch klassische Kuchen, zur Begeisterung der Kinder auch Zuckerwatte.

Bunt gemischt war aber nicht nur die Auswahl der Speisen, sondern auch das Publikum. Unter den Gästen fanden sich neben alteingesessenen Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern und Familien auch viele neue Nachbarn, beispielsweise aus den Gemeinschaftsunterkünften der Bitterfelder Straße. Die langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner waren neugierig auf das bisher fremde Fest und die neuen Nachbarn freuten sich, ihre Kultur zeigen und im Garten feiern zu können. Es dauerte daher nicht lange, bis die traditionelle Musik spontan zum Tanzen anregte und Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam die Hüften schwangen.

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BENN ist komplett – alle 20 Standorte des Integrationsmanagement sind erfolgreich gestartet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Das Programm wird aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ umgesetzt. Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Kooperation mit dem jeweiligen Bezirk durchgeführte Programm ist für einen Zeitraum bis Ende 2021 angelegt und knüpft dort wo es möglich ist, an bestehende Netzwerkstrukturen an.

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Hellersdorf-Nord: Graffiti-Projekt „Zossener Straße“

Seit Anfang Mai 2018 läuft mit finanzieller Unterstützung des Projekts Ponte ein tolles Graffiti-Projekt auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße. Der Abschluss dieses Projektes wird dann am 15.6.2018 mit einem großen Zuckerfest in der GU Zossener Straße gefeiert werden!:

Der Hintergrund

Als Antwort auf den Migrationssommer 2015, die bedürftige Versorgung der Notunterkünfte und den schrumpfenden freien Wohnraum in Berlin wurde das Containerdorf auf der Zossener Straße in Hellersdorf-Nord im Laufe eines Pilotprojektes von der BIM und dem LAF ins Leben gerufen. Die sogenannten „Tempohomes“ haben seitdem an Beliebtheit gewonnen., zum einen weil sie mehr als nur die Grundbedürfnisse ihrer Bewohner*innen abdecken, zum anderen weil sie relativ schnell und günstig auf- und abbaubar sind.

Andererseits tragen Containerdörfer auch immer einen Lager-Charakter mit sich. Wenig wohnlich, wenig heimatlich, auch wenn es unter diesen Umständen wie ein schwer realisierbares Ziel wirkt. Die Tempohomes stechen meist deutlich aus ihrer Umgebung hervor. Durch ihre oft grelle, weiße Fassade und ihren Aufbau, erinnern sie eher an Dörfer für Geflüchtete in Jordanien und Libanon, als an Gemeinschaftsunterkünfte im Herzen Deutschlands.

So auch das Containerdorf in Hellersdorf-Nord. Umgeben von bunten Fassaden der umliegenden Häuser, in einem der grünsten Bezirke Berlins, sind die weißen Container ein unübersehbares Dorn im Auge der Umgebung. Die Nachbar*innen beschwerten sich bereits mehrfach über die grellen, weißen Flächen. Eine solche unterschwellige Diskrepanz sollte wenn möglich vermieden werden, wenn man sich eine Integration der Bewohner*innen in den Sozialraum wünscht. Keep reading →

Pressemitteilung: AWO lädt zum 5. Roma-Kulturtag am 18.5.2018 in Marzahn-NordWest ein

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2018 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 5. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der Europa-Woche am 18. Mai 2018 um 15 Uhr auf dem Abenteuer Spielplatz Marzahn-Nordwest, Ahrensfelder Chaussee 26, 12689 Berlin
organisieren und veranstalten. Unterstützer*innen bzw. Mitorganisator*innen – neben der AWO – sind das Quartiersmanagement Marzahn-Nordwest, der Kieztreff West, Spielplatzinitiative Marzahn e.V., Vision e.V., und das Projekt Ponte.
Der 5. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet.
Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen aus dem Stadtteil Marzahn-Nord/West, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen in Marzahn-Nordwest und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Quartier lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis vierten Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 5. nicht verpassen?
Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?
Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?
Wir heißen Sie am 18. Mai ganz herzlich willkommen.

Freier-Eintritt.

Flyer/Plakat zum ausdrucken: 5. Romakulturtag Plakat neu

Pressemitteilung als pdf-Dokument: Pressemitteilung 5. Romakulturtag 2018

FB-Event

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6.4.2018 DRK-Nachbarschaftszentrum (Marzahn-Mitte): Osterspaß für Alle

Einige Tage nach den Osterfeiertagen im Kreis der Familie dreht der Osterhase nochmal eine Runde durch den Garten des DRK-Nachbarschaftszentrums, um gemeinsam mit neuen und alten Nachbarn nochmal Ostern zu feiern.

Alle Kinder und Eltern sowie Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, mit dem DRK-Nachbarschaftszentrum, dem BENN Mehrower Allee und dem Quartiersmanagement auf Ostereiersuche zu gehen.

Dazu möchten wir Sie am Freitag, dem 6. April, ab 16 Uhr im Familiencafé des DRK-Nachbarschaftszentrums in der Sella-Hasse-Straße 19/21 begrüßen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm für Jung und Alt möchten wir mit Ihnen einen schönen Nachmittag verbringen.

Quelle

Hier gibt es die Plakate für die Osterfeier auf Deutsch, Arabisch und Farsi zum ausdrucken und aufhängen:

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Deutsch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Arabisch_END

18-04-06_Plakat_Osterspaß_Farsi_END

Aktionstag gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018 – Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn

Liebe Freund*innen,

das Projekt Interkulturelle Familienbildung und das Projekt Ponte laden ab 17.00 Uhr zum Film- und Diskussionsabend im Kiez-Treff West in Marzahn ein!

Hintergrund des Aktionstages:

Zum Gedenken an das Massaker von Sharpville, als 1960 die Apartheidpolizei Südafrikas eine friedliche Demonstration blutig niederschlug, riefen die Vereinten Nationen im Jahre 1966 den 21. März als Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus.

26 Jahre nach dem Massaker, im Jahr 1996, verkündete Nelson Mandela der erste frei gewählte Präsident, in Sharpville die neue demokratische Verfassung Südafrikas.

Der 21. März wird seither in Südafrika als South African Human Rights Day, als Südafrikanischer Tag der Menschenrechte begangen.

Seit 50 Jahren gibt es den Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung, wie der 21 März als Gedenktag der Vereinten Nationen offiziell heißt.

Dieser Tag prangert Rassismus und Diskriminierung alljährlich als ein weltweit existierendes Problem an.

Trotzdem sind Diskriminierungen für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland im privaten und öffentlichen Leben eine fast alltägliche Erfahrung. Häufig werden sie auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt benachteiligt, sie haben geringere Bildungschancen, aus dem sozialen Leben werden sie ausgegrenzt.

Die Ursachen für Rassismus sind vielfältig. Häufig sind es tiefe Ängste und Vorurteile gegenüber Menschen, die als „Fremde“ oder „Konkurrenten“ betrachtet werden. Ihre Wahrnehmung als eine Bedrohung für die eigene Kultur oder den eigenen sozialen Wohlstand bringt weltweit Menschen dazu, andere Menschen zu diskriminieren, zu hassen, zu verfolgen oder im Extremfall gar zu töten.

Auch in Deutschland erleben Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge den alltäglichen und strukturellen Rassismus auf unterschiedliche Art und Weise, an verschiedenen Orten, meist auf Grund ihrer Herkunft, aber auch Religion, Sprache oder anderer Merkmale. Keep reading →

Das neue Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost

BENN Boulevard Kastanienallee berichtet von der Neueröffnung des Stadtteilzentrums Hellersdorf-Ost in unmittelbarer Umgebung der neuen GU/MUF Albert-Kuntz-Straße:
Mit einer kleinen Feierstunde öffnete das Stadtteilzentrum Hellersdorf-Ost von MITTENDRIN leben e. V. am 1. März 2018 an seinem neuen Standort an der Albert-Kuntz-Straße 42. Es musste aus seinem alten Domizil ausziehen, weil dort Wohnungen gebaut werden sollen.

Die Vereinschefin Ursula Gobes betonte, dass fast alle Angebote erhalten bleiben, obwohl die neuen Räumlichkeiten etwas kleiner sind. Es gibt also weiter die Sprach- und Computerkurse, den Handarbeitstreff, den Spielenachmittag, die Singe- und die Theatergruppe, die Kreativangebote, Gymnastik und Lachyoga. Die Mietergemeinschaft führt auch künftig ihre Beratungen durch. Die Kaffeerunde und das Abendbrot am Donnerstag finden natürlich auch statt. Die nächsten Veranstaltungen können schon mal vorgemerkt werden: Am 6. März geht es auf zu einem Spaziergang entlang am Müggelsee. Geschichten rund um den Samowar werden am 7. März ab 15 Uhr erzählt und am 14. März gibt es ab 14.30 Uhr einen Seniorennachmittag mit Kultur.

In alle Aktivitäten eingebunden sind auch die Bewohner_Innen der gegenüberliegenden MUF für Geflüchtete und der Gemeinschaftsunterkunft an der Maxie-Wander-Straße. Für sie werden u.a. Deutschkurse angeboten.

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Kontaktdaten BENN Boulevard Kastanienallee findet Ihr hier.

 

Breitenbach: „Man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen“

Die „Berliner Morfgenpost“ schreibt:

Sozialsenatorin Elke Breitenbach zeigt sich in der Diskussion um die künftigen Standorte für die neuen Flüchtlingsunterkünfte offen.

Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach zeigt sich in der Diskussion um die künftigen Standorte für die neuen Flüchtlingsunterkünfte offen. Sie wolle weitere Vorschläge der Bezirke gerne prüfen, kündigte die Linke-Politikerin im Interview mit der Berliner Morgenpost an.

Frau Breitenbach, in allen Bezirken sollen neue modulare Flüchtlingsunterkünfte gebaut werden. Es hieß, die Vorschläge seien mit den Bezirken abgestimmt. Dort gibt es aber zum Teil massive Widerstände. Wie kommt das?

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