Café-Wagen wird fünf Jahre alt

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Ein Geburtstag der besonderen Art: Am Donnerstag, 12. September, lädt der Café-Wagen, das bekannte Café auf Rädern zum Geburtstagskaffeetrinken ein. Ab 14 Uhr wird am U-Bahnhof Cottbusser Platz der Tisch mit Kaffee, Tee und Kuchen gedeckt und alle Nachbarn des Schleipfuhlviertels sind eingeladen, daran Platz zu nehmen. Damit wird das fünfjährige Jubiläum des kleinen, roten und mobilen Straßencafés gefeiert.

Seit September 2014 ist Barbara Jungnickel mit dem Café auf Rädern im Viertel rund um den Kastanienboulevard unterwegs und kommt mit vielen Nachbarn über das, was die Menschen im Alltag bewegt, ins Gespräch LiMa+ berichtete. An dem kleinen Klapptisch nehmen sowohl Stammgäste Platz als auch Menschen, die das Projekt vorher noch nicht kannten. Das Café auf Rädern ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf.

Das Café auf Rädern hat im Mai 2019 einen „großen Bruder“ bekommen – einen umgebauten Bauwagen als wetterunabhängiges Begegnungs- und Informationsangebot. Finanziert wird das Bauwagenprojekt durch das Programm „Soziale Stadt“.

Paradiesgärten – Neues Gemeinschaftsgarten-Projekt in Marzahn-Hellersdorf

Das „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“ berichtet:

Naschen, Sonnenseite und Panoramablick: Unter diesen Stichworten entstehen in der Nachbarschaft von Gemeinschaftsunterkünften an drei Standorten in Marzahn-Hellersdorf neue Erholungsräume. Bis 2020 sind grüne Daumen, Urban Gardener aller Herkünfte und jeden Alters herzlich willkommen, sich diese neuen Gärten gemeinschaftlich anzueignen.

Alteingesessene wie neue Anwohnerinnen und Anwohner sind ausdrücklich aufgefordert, planend und gestaltend bei der Entstehung dreier neuer grüner Inseln mitzuwirken – dem Naschgarten, Sonnengarten und Panoramagarten. Zwar bietet Marzahn-Hellersdorf Einiges an Stadtgrün, zugleich fehlt oft ein wohnungs-naher Spot für die grüne Pause zwischendrin. Zudem schaffen die drei neuen kleinen Gartenjuwele, die aus Mitteln des Stadtumbaus und der Städtebauförderung finanziert werden, „Trittsteine“ für beiläufige, zwischen-menschliche Begegnungen. Schließlich vereint die Wertschätzung für Gärten und Natur weltweit Menschen. Los geht es mit der „Gartenbaureihe“ am Donnerstag, dem 9. Mai 2019 in der Schönagelstraße 69 – 79, von 15:00 – 18:00 Uhr, Treffpunkt am Gärtnerschuppen.

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Große Eröffnung des Kiez-Gartens am Haus an der Kastanienallee

Ein weiterer nachbarschaftlicher Begegnungsort in Hellersdorf-Nord eröffnet:

Große Eröffnung des Kiez-Gartens am Haus an der Kastanienallee

Am 15. Mai 2019 ab 14.30 Uhr findet am Haus an der Kastanienallee (Kastanienallee 55, 12627 Berlin) ein großes Familien-Gartenfest statt. Um 15.30 Uhr wird der neue Kiez-Garten offiziell eröffnet. Als Gäste werden der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Stefan Tidow und die Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Gesundheit, Personal und Finanzen Dagmar Pohle und der Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie Gordon Lemm teilnehmen.

Der Kiez-Garten wurde von September 2016 bis Oktober 2018 komplett umgestaltet und wird nun offiziell dem Haus an der Kastanienallee und den Nutzer_innen übergeben.

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Gegensätze im Plattenbau: Die Künstlerinitiative aus dem Zentrum von Marzahn

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Der Ausstellungsraum der Galerie M ist je zur Hälfte in kräftigem Rot und in Blau gestrichen: Der Titel „Pole“ der aktuellen Werkschau ist augenscheinlich Programm.

Pole – gemeint sind Gegensätze. Über der Eingangstür thront zur Linken eine Büste des Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel, zur Rechten das gewohnt bärtige Antlitz von Karl Marx. Der Künstler Marc Pospiech hat sie aus leichtem Bauschaum geschnitzt. Grau bemalt wirken sie wuchtig und schwer wie Beton.

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Studie: Einheimische und Migranten haben ähnlichen Bürgersinn

Das „Migazin“ berichtet:

Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Eine neue Studie zeigt: Die in Deutschland lebenden Menschen haben sehr ähnliche Vorstellungen davon, was einen guten Bürger ausmacht. Unterschiedliche Einstellungen hängen vom Alter und Wohnort ab – nicht vom Migrationshintergrund.

Bei der Vorstellung, was ein guter Bürger ist, gibt es einer Studie zufolge kaum Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten. Unterschiedliche Einstellungen würden besonders von Alter und Wohnort abhängen, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Dienstag in Gütersloh. Für die große Mehrheit aller in Deutschland lebenden Menschen könne jeder ein guter Bürger sein, unabhängig davon, ob er in Deutschland oder im Ausland geboren sei.

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Bis zu 7.000 Euro Förderung

Via „Quartiersmanagement Berlin“:

Jetzt bewerben: Das Programm „Werkstatt Vielfalt“ fördert Projektideen für eine vielfältige Nachbarschaft. Die Stiftung Mitarbeit bietet auch Projektideen zum Adpatieren. 

Die Stiftung Mitarbeit sucht Projekte, die Begegnungen von jungen Menschen (von acht bis 27 Jahren) fördern und das Verständnis gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen. Auch für einen „Ideentransfer“ sind Bewerbungen möglich. Hierzu suchen sich die Interessenten eines von zwölf erfolgreichen Projekten aus dem „Werkstatt Vielfalt“- Fundus  aus und setzen es in ihrer Nachbarschaft um.

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Boulevard Kastanienallee Geburtstagskaffeetrinken

Via Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee:

Seit vier Jahren schon ist Barbara Jungnickel mit ihrem „Café auf Rädern“ im Quartier unterwegs. Viele kennen sie und ihren orangeroten Wagen und legen einen kleinen Stop ein für einen Plausch mit ihr. Am 13. September 2018 wird es deshalb ab 14 Uhr am U-Bahnhof Cottbusser Platz ein Geburtstagskaffeetrinken mit heißen Getränken und Kuchen geben. Die Nachbarschaft ist natürlich herzlich eingeladen!

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Wie eine Familie damit ringt, in Deutschland anzukommen

Der „rbb“ berichtet:

Omar S. und Fadila A. stammen aus der Stadt Homs im Westen Syriens. Seit zwei Jahren leben sie mit ihren beiden kleinen Töchtern in Marzahn-Hellersdorf. Wirklich angekommen ist die Familie nicht – aus vielerlei Gründen.

Die Türen im Treppenhaus sind gelb, alle im selben Ton. Ich steige in den fünften Stock. Hier lebt die syrische Familie S.. An der Wohnung gegenüber ist ein rotweißes Polizei-Absperrband befestigt – was mag dahinter passiert sein?

Ich klingele bei den S.. In der Tür stehen Omar, seine Frau Fadila A., beide studierte Agraringenieure aus der syrischen Stadt Homs, die fünfjährige Nour und ihre zweijährige Schwester Hala [alle Namen von der Redaktion geändert]. Omar ist aus der syrischen Armee desertiert und 2015 nach Deutschland geflüchtet. Seine Frau folgte ihm ein Jahr später. Seit 2016 leben sie hier in Marzahn-Hellersdorf.

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Marzahn-NordWest: BENN-Projekt „Bleib cool“ – Mai – Dezember 2018

Neues BENN-Projekt in Marzahn-NordWest:

Die Beziehungen von Kindern aus der MUF und aus der Nachbarschaft sowie deren Familien werden intensiviert. Über das gemeinsame Tun und Erleben werden Verhaltensweisen bearbeitet und Vorurteile abgebaut. Vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten wie z.B. zur Mitarbeit in sozialen Einrichtungen des Stadtteils werden vorgestellt. Die Kinder Geflüchteter und ihre Eltern lernen den Stadtteil Marzahn NordWest besser kennen und nutzen die Möglichkeiten für gutes nachbarschaftliches Zusammenleben.

In den letzten Monaten wurden bereits sehr gute Kontakte zu den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft aufgebaut. So wurden Kinder und Familien der MUF in die Neugestaltung der Räumlichkeiten des Kinderkellers einbezogen. diese werden weiter intensiviert und Kinder und Jugendliche der Unterkunft sowie deren Eltern aktiv in die Durchführung wöchentlicher Projekttage in der Unterkunft, dem Kinderkeller und in anderen Einrichtungen des Stadtteils einbezogen.

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