Noch sechs Turnhallen von Flüchtlingen bewohnt

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Die Flüchtlinge aus den Turnhallen werden in andere Unterkünfte umgesiedelt, die Sanierung der Hallen kann noch bis Ende des Jahres dauern.

Sportsenator Andreas Geisel (SPD) ist optimistisch, dass bis auf drei Turnhallen alle anderen Sporthallen bis zu den Osterferien am 10. April freigezogen sind. Die Sanierung der Hallen soll bis Mitte/Ende des Jahres beendet sein. Nach aktuellem Stand leben derzeit 31 819 Flüchtlinge in Berliner Unterkünften, davon 14 300 in Notunterkünften und knapp 15 000 in Gemeinschaftsunterkünften.

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Unterkünfte für Geflüchtete: Das Ende der Provisorien?

Der „Berliner Mietverein“ berichtet:

Drangvolle Enge, Lärm, kaputte Sanitäranlagen, fehlende Kochmöglichkeiten, gewalttätige Auseinandersetzungen – Ende letzten Jahres eskalierte die Situation in etlichen Notunterkünften für Flüchtlinge. Dabei hat das gerade erst eingerichtete Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten noch immer mit dem eigenen Aufbau zu tun und muss dazu die Fehler seines Vorgängers korrigieren: unprofessionelle Vergabeverfahren, mangelnde Kommunikation, langwierige Bearbeitungsabläufe. All das soll sich nun ändern. Unzumutbare Massenquartiere soll es nicht mehr geben. Die ersten Schritte sind getan. Berlin scheint auf dem Weg, das Chaos in der Versorgung seiner Flüchtlinge in den Griff zu bekommen.

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Betonbau: Je größer desto besser

Mal wieder ein wichtiges Argument gegen rassistische Stimmungsmache: wie dieser Artikel belegt, werden durch den Bau der MUFs auch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. Und dies auch in strukturschwachen Regionen wie in Gröbzig (Landkreis Anhalt-Bitterfeld/Sachsen-Anhalt):

Das Fertigteilwerk in Gröbzig (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) produziert Betonelemente auch für Flüchtlingsunterkünfte – wie jetzt in Berlin.

Gröbzig/Berlin l Berlin–Marzahn. Ein Gebäude mit grauer Fassade. Vier Stockwerke, Flachdach. Kein besonderer Hingucker. Doch einen Schönheitspreis soll das Gebäude auch nicht gewinnen, im Vordergrund steht ganz klar die Funktionalität. Die ersten von 300 Flüchtlingen sind kürzlich aus Turnhallen in die „Modulare Unterkunft für Flüchtlinge“, kurz: MUF, umgezogen.

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An der Seehausener Straße sollen eine Modulare Unterkunft für Flüchtlinge und zwei Wohnhäuser entstehen

Während in Marzahn-Hellersdorf vorbildlicherweise bald alle geplanten MUFs fertiggestellt sind, gehen Planung und Bau der MUFs in anderen Bezirken eher schleppend voran:

Neu-Hohenschönhausen. Die Planungen für den Bau einer Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) und zwei weitere Wohnhäuser an der Seehausener Straße schreiten voran. Noch gibt es aber keine Baugenehmigung.

Nach nur neun Monaten Bauzeit wurde Ende Januar in Marzahn die erste Modulare Unterkunft für Flüchtlinge in der Wittenberger Straße 16-18 übergeben. Es ist eine von insgesamt zehn solcher Unterkünfte, die der Senat in Berlin bauen will. Vier davon sollen in Lichtenberg entstehen. Die erste Modulare Unterkunft im Bezirk soll noch in diesem Sommer im Hagenower Ring 16-22 eröffnen. Sie soll von mehreren hundert Flüchtlingen bezogen werden. Der Bau hat bereits begonnen.m

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