Kunst in Unterkünften für Geflüchtete: Wenn Träume fliegen könnten

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf/Lichtenberg. Die zehn Modularen Unterkünfte (MUF) in Berlin werden zu Kunstateliers. „Residenzpflicht“ heißt das internationale Kunstprojekt, in dem zehn Künstlerinnen und Künstler in diesem und im nächsten Jahr in zehn Berliner Flüchtlingseinrichtungen arbeiten werden.

Auf dem Hof der Flüchtlingsunterkunft Wittenberger Straße in Marzahn steht seit zwei Wochen ein leuchtend gelbes Wohnatelier. Daneben ist das halb verkleidete Gerippe eines kleinen Flugzeuges zu sehen. Ein junger Mann im Hoodie werkelt daran, sägt Holzleisten zurecht und verschraubt sie. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni ist der erste „Artist in Residence“, der im Rahmen des Projektes „Residenzpflicht“ an einem Kunstobjekt arbeitet. Er baut ein Flugzeug aus Holz.

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BENN Blumberger Damm: Einladung zum Sommerfest vor der GU Rudolf-Leonhard-Straße 13

Mit freundlicher Unterstützung des Projekts Ponte:

BENN Blumberger Damm lädt am Freitag den 14. Septemner 2018 zum Sommerfest auf dem Parkplatz vor der Gemeinschaftsunterkunft in der Rudolf-Leonhard-Straße 13! Geboten werden: Musik und Tanz, leckeres Essen, Hüpfburg für die Kleinen und vieles mehr!

An dieser Stelle das Programm für das morgige (Freitag,14.9.2018) Sommerfest von BENN Blumberger Damm in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsunterkunft Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn-Mitte. Ihr seid alle herzlichst dazu eingeladen! Für eine bunte und solidarische Nachbarschaft! Der Eintritt ist natürlich frei!

16h Beginn

16:30 Jörg Liebram – Liedermacher
17.30 M3 Akrobatikgruppe
17:40 Jugendtanzgruppe Fairy
18:00 Tahnas: Tanzstück
18:10 Frauentanzgruppe: kurdischer Tanz
18:30 Tahar – irakische Tanzmusik
19:00 Ende Bühnenprogramm

20:00 Ende des Festes

Kontakt: BENN Blumberger Damm
Tel.: 030/39 72 13 63
Whatsapp: 0152 53415144
Mail: info@benn-blumbergerdamm.de

BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

Am letzten Freitag eröffnete der BENN-Standort am Blumberger Damm in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Staatssekretär Sebastian Scheel: „Wir wollen die Integration von Geflüchteten in die Nachbarschaft stärken. BENN leistet in vielen Bezirken einen wichtigen Beitrag.“

Am heutigen Freitag eröffnet BENN Blumberger Damm in Trägerschaft der pad gGmbH feierlich seine neuen Räume in der Jan-Petersen-Straße 14 in Marzahn-Mitte. Das Programm BENN „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ stärkt und fördert nachbarschaftliches Zusammenleben.

Dabei konzentriert sich das Programm auf Wohngebiete, in denen sich große Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen befinden. Am BENN Standort Blumberger Damm sind dies die Unterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonard-Straße, in denen jeweils ca. 400 Personen leben. Ziel ist es, dass sich alle Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere auch geflüchtete Menschen – vor Ort aktiv an der Gestaltung der Nachbarschaft beteiligen können und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert wird.
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Siehe auch:

Neue Büro- und Begegnungsräume im Carrée Marzahn eröffnet: BENN – auf gute Nachbarschaft!

BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

BENN-Büro will Kontakte zwischen Flüchtlingen und Einheimischen knüpfen

 

 

Der Bund beansprucht Berliner Flüchtlingsheime für sich

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Aktuell leben in 104 Unterkünften noch immer rund 27.300 Flüchtlinge, davon etwa 9000 in Notunterkünften. Bis Ende 2019 sind weitere 15.000 Plätze geplant, vor allem in Modularbauten und Containerquartieren. Zwar bewegt sich die Zahl der Flüchtlinge auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den vergangenen beiden Jahren. Doch wie aus einer Antwort der Sozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervorgeht, wird 2017 mit dem Zuzug von immerhin noch rund 8600 Asylsuchenden gerechnet. Im April, Juni und Juli kamen jeweils knapp 600 Flüchtlinge nach Berlin, im März und Mai waren es jeweils rund 700 Menschen. Im Juli wurde eine neue Unterkunft an der Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn mit 450 Plätzen bezogen, in Kürze folgen zwei weitere an der Dingolfinger Straße in Biesdorf (Bezirk Marzahn-Hellersdorf) und der Wolfgang-Heinz-Straße in Buch (Pankow) mit zusammen rund 700 Plätzen.
 

Wenn Flüchtlinge zu Nachbarn werden

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Bei der Flüchtlingsunterbringung in Berlin geht es voran – langsam zwar, aber immerhin, meint Andreas Abel.

Es geht voran mit der Flüchtlingsunterbringung in Berlin – langsamer als ursprünglich gedacht, aber immerhin. Noch leben 10.000 Menschen in teilweise prekären Notunterkünften. Und auch die rot-rot-grüne Landesregierung musste feststellen, dass Planungstermine nicht immer eingehalten werden können und der Teufel im Detail steckt. Insbesondere bei den sinnigerweise „Tempohomes“ genannten Containerquartieren kam es zu Verzögerungen. Mal waren Baumängel Schuld, mal die komplizierte Erschließung der Grundstücke. Bisweilen machten auch Lärm- oder Artenschutz den Bauarbeitern einen Strich durch die Rechnung. Aber es bewegt sich etwas.

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Siehe auch:

Bessere Unterkünfte für Flüchtlinge

In welchen Bezirken Berlin neue Flüchtlingsunterkünfte baut

17.6.2017: Tag der offenen Tür im Wohnheim für Flüchtlinge Rudolf-Leonhard-Str.

Pressemitteilung vom 14.06.2017

Am Samstag, den 17. Juni 2017, von 15:00 bis 18:00 Uhr lädt das Wohnheim für Flüchtlinge, Rudolf-Leonhard-Str. 13, 12679 Berlin zum Tag der offenen Tür ein.

Um 15:00 Uhr beginnt der Tag mit der Eröffnung und Begrüßung der Gäste, danach haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck von der neu errichtenden Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) zu machen. Der Betreiber des Wohnheims, das Deutsche Rote Kreuz und das LAF – Landesamt für Flüchtlinge sind vor Ort und informieren.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Einladung zum Tag der offenen Tür

Quelle

Marzahn-Mitte: Tag der offenen Tür im Wohnheim für Flüchtlinge Rudolf-Leonhard-Straße abgesagt!

Am Mittwoch gibt es einen Tag der offenen Tür in der neuen Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Rudolf-Leonhard-Straße in Marzahn-Mitte:
Tag der offenen Tür im Wohnheim für Flüchtlinge Rudolf-Leonhard-Str.
Pressemitteilung vom 23.05.2017
Am Mittwoch, den 31. Mai 2017, von 15:00 bis 18:00 Uhr öffnet das Wohnheim für Flüchtlinge in der Rudolf-Leonhard-Str. 13, 12679 Berlin, zu einem Tag der offenen Tür.
Nach einer Begrüßung und der Eröffnung um 15:00 Uhr können Bürgerinnen und Bürger die Gemeinschaftsunterkunft, die vom Deutschen Roten Kreuz Müggelspree betreiben wird, besichtigen.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen

Achtung!:

ABSAGE des Tag der offenen Tür im Wohnheim für Flüchtlinge
Pressemitteilung vom 29.05.2017
 
Der für Mittwoch, den 31. Mai 2017, von 15:00 bis 18:00 Uhr angekündigte Tag der offenen Tür im Wohnheim für Flüchtlinge in der Rudolf-Leonhard-Str. 13, 12679 Berlin, wurde durch das Landesamt für Flüchtlinge (LAF) abgesagt. Das liegt laut LAF darin begründet, dass sich die Zeitschiene für bauliche Maßnahmen im Außenbereich verzögert und ein Tag der offenen Tür sowie eine Belegung der Unterkunft erst nach Erreichen der vollumfänglichen Nutzbarkeit des Innenbereichs und der weitestgehenden Fertigstellung der Außenanlagen erfolgen kann.
 
Ein neuer Termin ist zurzeit noch nicht bekannt.
 

Moderner Plattenbau für Flüchtlinge: Unterkunft an Wittenberger Straße geht in Betrieb

Die „Berliner Woche“ schreibt über die Eröffnung der ersten MUF in der Wittenbergerstraße in Marzahn-Nord. Zudem wird berichtet, dass die MUF an der Martha-Ahrendsee-Straße bereits an das LAF übergeben wurde, aber noch nicht ganz bezugsfertig ist. „Die Fertigstellung der Bauten an der Rudolf-Leonhard-Straße ist für März oder April und die Übergabe der Häuser an der Albert-Kuntz-Straße für Sommer dieses Jahres geplant.“:

Marzahn. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung übergab die Modulare Unterkunft für Flüchtlinge an der Wittenberger Straße. Es ist der erste Bau dieser Art, der in Berlin in Betrieb geht.

Bei den verkürzt MUF genannten Gebäuden handelt es sich um moderne Plattenbauten. Der Senat entschloss sich anfang vergangenen Jahres zu dieser Bauweise, um möglichst schnell komfortable Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu schaffen.

Die Bauvorbereitungen für die MUF an der Wittenberger Straße 16-18 begannen im Frühjahr vergangenen Jahres. Seitdem entstand ein Komplex aus zwei fünfgeschossigen Gebäuden und jeweils sechs Eingängen. Hinzu kommt ein eingeschossiges Funktionsgebäude mit Büros und Gemeinschaftsträumen. Bei der Übergabe des Komplexes an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Freitag, 27. Januar, war lediglich der Hof noch nicht fertig gestaltet. Dieser soll im Verlaufe des Frühjahrs begrünt und mit Spiel- und Sportanlagen ausgestattet werden.

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Geplante Unterkünfte in Marzahn-Hellersdorf

Hier mal die aktuelle Übersicht des Bezirksamtes über geplante bzw. im Bau befindliche Unterkünfte für Geflüchtete in Marzahn-Hellersdorf:

Im Zuge der steigenden Flüchtlingszahlen wurden 2015 in Berlin Sporthallen als provisorische Notunterkünfte hergerichtet, die 2016 durch die Neuerrichtung von sog. „modularen Unterkünften für Flüchtlinge“ (MUFs) und Wohncontainern (Tempohomes) allmählich wieder leergezogen werden sollen. Auf diese Weise werden relativ kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen, die an die jeweiligen Erfordernisse (d.h. Weiterentwicklung der Flüchtlingszahlen sowie ggf. anderweitige Nutzung als Studentenwohnheime o.ä.) angepasst werden können.
Berlinweit sollen an 60 Standorten MUFs entstehen; Tempohomes sind für insgesamt 30 Standorte für eine Betriebsdauer von bis zu drei Jahren vorgesehen. Davon wird auch Marzahn-Hellersdorf betroffen sein. Die Planung und Umsetzung erfolgt durch die Senatsverwaltung für Finanzen zusammen mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (Auswahl und Tausch von Standorten), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (konkrete Bautätigkeiten) sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales (Auswahl von Heimbetreibern). Die Zuständigkeit liegt also beim Land Berlin. Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf ist bemüht, die ihm vorliegenden Informationen möglichst transparent zu machen.

Folgende Standorte sind gegenwärtig geplant:

a) Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUFs):

  • Albert-Kuntz-Straße (neben Nr. 41): Kapazität für 450-500 Personen
  • Märkische Allee/Martha-Arendsee-Straße (Flur: 228; Flurstücksnummer: 298): Bauarbeiten haben begonnen; Richtfest hat am 25.08.2016 stattgefunden; voraussichtliche Eröffnung im 1. Quartal 2017); Kapazität für 450 Personen
  • Rudolf-Leonhard-Straße 13: Bauarbeiten haben begonnen; geplante Fertigstellung im März 2017; Kapazität für 450 Personen
  • Wittenberger Straße 16: Bauarbeiten haben begonnen; Richtfest hat am 25.08.2016 stattgefunden; voraussichtliche Eröffnung im 1. Quartal 2017; Kapazität für 450 Personen

b) Container-Standorte (Tempohomes):

  • Dingolfinger Straße: Kapazität für 500 Personen
  • Zossener Straße 138: voraussichtliche Eröffnung im September/Oktober 2016; Kapazität für 500 Personen

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