Studie: Einheimische und Migranten haben ähnlichen Bürgersinn

Das „Migazin“ berichtet:

Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Eine neue Studie zeigt: Die in Deutschland lebenden Menschen haben sehr ähnliche Vorstellungen davon, was einen guten Bürger ausmacht. Unterschiedliche Einstellungen hängen vom Alter und Wohnort ab – nicht vom Migrationshintergrund.

Bei der Vorstellung, was ein guter Bürger ist, gibt es einer Studie zufolge kaum Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten. Unterschiedliche Einstellungen würden besonders von Alter und Wohnort abhängen, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Dienstag in Gütersloh. Für die große Mehrheit aller in Deutschland lebenden Menschen könne jeder ein guter Bürger sein, unabhängig davon, ob er in Deutschland oder im Ausland geboren sei.

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Talk ohne Show: Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche?

Die Dokumentation der Debatte über „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit. Eine soziale Politik für Geflüchtete und Deutsche“ ist jetzt online:

Unter dem Titel „Durst nach Geld – Hunger nach Gerechtigkeit“ lud weltgewandt e.V. kurzfristig zu einem Gesprächssalon am 21.11.18 mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz und Buchautorin.

„Niemand wird arm, wenn wir großzügig aufnehmen.“ „Komplett offene Grenzen geht auch nicht.“ Wie passen die beiden Aussagen von Frau Herrmann zusammen? Lest / lesen Sie selbst die bebilderte Beschreibung des Gesprächs.

Rolf A. Götte würdigt den Abend mit einem Kiezbericht.

Ausstellung von Migrantinnen in Berlin: „Eine privilegierte Migrantin“

Die „taz“ schreibt:

Das Kollektiv „Migrantas“ zeigt Zeichnungen und Piktogramme, die Lebensgeschichten erzählen. Sie spiegeln die Fragen der Zeit

taz: Frau Young, Frau Di Como und Frau la Vigna, am Sonntag eröffnet Ihre Ausstellung „Ich-Erzählungen – ein Archivlabor der Migration“. Was ist die Idee dahinter?

Francesca la Vigna: Wir wollen die Geschichten der Migration in Berlin aus Sicht der Frauen erzählen, die wir hier seit 2005 getroffen haben.

Marula Di Como: Wir fragen, wie man sich als Migrantin fühlt: Was gibt es für Herausforderungen, Gefühle, Gedanken, negative oder positive Dinge? Wir laden die Frauen ein, all das zu zeichnen, meist im Rahmen von Workshops in Migrantenorganisationen. Wir gehen also zu den Orten, an denen sich die Frauen ohnehin regelmäßig treffen.

Florencia Young: Wir fragen aber auch: Was möchtest du der Gesellschaft, in der du nun lebst, mitteilen?

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Wegen Rassismus weg aus Deutschland: Asal Dardan wohnt hier nicht mehr

Die „taz“ schreibt:

Sie fühlen sich nicht verstanden und gewollt. Grassierender Rassismus stößt sie ab. Deutsche aus migrantischen Familien verlassen die Heimat.

Wenn ich hierbleibe, kriege ich dann das Bundesverdienstkreuz dafür?“, fragt sie. „Deutschland hat meine Eltern ausgenutzt. Ich bin heute zumindest auf dem Papier Deutsche und das nutze ich nun, um frei reisen zu können. Al gülüm, ver gülüm!“ Selma Polat* lacht und schüttelt ihr kinnlanges Haar. Das türkische Sprichwort „Al gülüm, ver gülüm“ (zu Deutsch: „Gib, meine Rose, nimm, meine Rose“) beschreibe ihr Verhältnis zu Deutschland: eine Nutzbeziehung. Nur habe Deutschland ihr in der letzten Zeit zu viel abverlangt. Damit soll Schluss sein. Polat will nach Australien auswandern.

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Nationale Armutskonferenz: Menschen haben nicht genug zum Leben

Das „Migazin“ schreibt:

Keine Extras, kein Urlaub, kein Kinobesuch und neue Turnschuhe für die Kinder nur, wenn die Mutter das Geld dafür mühsam zusammenspart: So sieht das Leben für Menschen aus, die in Deutschland zu den Armen gezählt werden – darunter viele Migranten.

Alle drei Jahre veröffentlicht die Nationale Armutskonferenz ihren „Schattenbericht„, in dem sie die stabil hohen Armutszahlen anprangert und Betroffene selbst zu Wort kommen lässt. Unverändert und trotz der guten Wirtschaftsentwicklung leben dem jüngsten Bericht zufolge rund 16 Prozent der Bevölkerung an der statistischen Armutsgrenze. Unter dem Titel „Armut stört“ wurde der Bericht am Mittwoch in Berlin vorgestellt. Die Linkspartei warf der Koalition vor, im Kampf gegen Armut zu versagen.

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Hamburg: Buntes Demo-Fest gegen Rassismus

Via „Migazin“:

Rund 20.000 Menschen haben in Hamburg für eine humanere Flüchtlingspolitik demonstriert. Rund 450 Organisation und Initiativen hatten zu der antirassistischen Parade „United Against Racism“ aufgerufen.

Es wirkte wie ein buntes Fest: Mehrere tausend Teilnehmer haben am Sonnabend in Hamburg für einen Abschiebestopp, sichere Fluchtwege und ein Bleiberecht für Flüchtlinge demonstriert. Die Polizei sprach von 20.000 Teilnehmern, die Veranstalter der Demonstration gegen Rassismus von mehr als 30.000. Bis zum Ende der Kundgebung blieb es nach Angaben der Polizei friedlich. Auch zahlreiche Kinder hatten mit ihren Eltern an der Demo teilgenommen.

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Studie: CDU und CSU erstmals beliebteste Parteien bei Migranten

Das „Migazin“ berichtet:

Einer aktuellen Studie zufolge haben sich die Parteipräferenzen von Migranten stark gewandelt. Sie bevorzugen nicht mehr die Parteien links der Mitte. Insbesondere die SPD hat bei den Türkeistämmigen die SPD an Beliebtheit verloren.

In Bayern und Hessen stehen Landtagswahlen vor der Tür. Der SVR-Forschungsbereich hat deutschlandweit Migranten befragt, welche Partei ihnen am besten gefällt. Dabei zeigt sich im Vergleich zur Untersuchung von 2016 ein deutlicher Wandel: Die bei Zuwanderern beliebteste Partei ist nicht länger die SPD mit 25 Prozent, sondern die CDU bzw. die CSU mit 43,2 Prozent. Es folgen Die Linke (10,1 Prozent), Die Grünen (10,0 Prozent) und die FDP (5,2 Prozent).

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8.10.2018 Rathaussaal in Hellersdorf: Fachtag „Mehrsprachigkeit als Chance“

Am Montag, dem 8. Oktober 2018, von 9:00 bis 15:00 Uhr, veranstaltet die AG Mehrsprachigkeit des Integrationsbeirates Marzahn-Hellersdorf den Fachtag “Mehrsprachigkeit als Chance”. Dieser wird im Rathaussaal des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin stattfinden.

“Sprache ist der Schlüssel zur Integration!” – Dieser Satz fehlt in keiner integrationspolitischen Diskussion und wird immer wieder besonders betont. Berlin ist zweifelsohne eine interkulturelle Stadt. Interkulturalität ist meist auch verbunden mit Mehrsprachigkeit und bedarf somit innerhalb der Gesellschaft besonderer Aufmerksamkeit. In unserem Bezirk Marzahn-Hellersdorf kommen viele Personen aus einem binationalen Familienkontext und wachsen bilingual auf. Dennoch beherrschen diese Menschen andere Sprachen beziehungsweise zusätzlich weitere Sprachen, etwa ihre Muttersprache.

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Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder

 

 

 

 

 

 

Ab Montag, den 3. September bis Freitag, den 28. September 2018, zeigt die Bezirkszentralbibliothek “Mark Twain”, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, die Ausstellung des Afrika Medien Zentrum e.V. “Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder”.

Gesellschaften sind und waren nie statisch. Migration, Flucht und Vertreibung hat es überall schon immer gegeben. So ist auch Deutschland ein Land, in dem Menschen mit Wurzeln in aller Welt zuhause sind, und das nicht erst seit der neu angefachten Migrationsdebatte. Die Ausstellung “Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder“ zeigt Menschen, die schon längst Teil dieser Gesellschaft sind, die dazugehören und diese bereichern – mit ihrem Engagement, ihrem Schaffen, ihrer Fähigkeit zum Perspektivwechsel oder einfach dadurch, dass sie es trotz oft enormer Hürden in diesem Land zu etwas gebracht haben. Sie lädt dazu ein, auf diese Menschen zu schauen – nicht wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder eines Akzents. Sondern, weil sie Vorbilder sind.

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3. Runder Tisch „Migrationserfahrung und #Glücksspielsucht“ am 30.08.2018

Via „Faules Spiel„:

Wir laden euch herzlich zum 3. Runden Tisch „Migrationserfahrung und #Glücksspielsucht“ am 30.08.2018 ein. Ihr könnt euch unter praevention.gluecksspiel@pad-berlin.de oder unter 030-54 98 81 57 anmelden. Die Einladung darf gerne geteilt werden. Wir freuen uns auf euch!