DDR-Platte dient als Vorbild für neue Wohnungen in Berlin

Der „rbb“ berichtet:

Die landeseigenen Wohnungsbau-Unternehmen sind angehalten zu bauen, bauen, bauen. Und sie tun es: Die „Stadt und Land“ hat gerade Richtfest bei ihrem neuen „Typenhaus“ in Hellersdorf gefeiert – das Vorbild sind DDR-Plattenbauten.

Zum bombastischen Klang von Richard Strauß‘ „Also sprach Zarathustra“ hebt sich der Richtkranz am Rohbau in die Höhe, beim Richtfest für das erste „Typenhaus“ der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land. Architekt Frank Arnold hat hier, in der Schkeuditzer Straße 28-36 in Hellersdorf, 165 Wohnungen entworfen. „Es geht – fast im Sinne des gründerzeitlichen Bauens – darum, dass man gute und bewährte Grundrisse zu Modulen zusammenfügt“, erklärt Arnold, „und relativ schnell in bestimmten städtebaulichen Situationen einsetzen kann.“

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„Die Investoren werden geil auf steigende Mieten“

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Berlin hat den größten Mietwohnungsmarkt Europas. Soziologe Michael Goldman erklärt im Interview, warum das für Mieter gefährlich ist.

Herr Professor Goldman, Sie sind zur Zeit auf Einladung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) in Berlin und haben in dieser Woche eine Vorlesung über „Spekulativen Urbanismus und die neue Volatilität des Stadtlebens“ gehalten. Kurz gefasst geht es Ihnen um Städte als Spekulationsobjekte. Sie haben einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Minnesota-Twin Cities. Mit Blick auf Venedig beklagte die Krimiautorin Donna Leon kürzlich, dass es kaum noch möglich sei, in der Lagunenstadt einen Schuhmacher zu finden. Jeden Tag kommen neue Wellen von Kreuzfahrern an. Ist das ein Beispiel für einen Ort, der komplett ausverkauft wurde? Oder beobachtet Donna Leon einfach das Schicksal einer Touristenstadt?

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38 Prozent geförderte Wohnungen

Marzahn-Hellersdorf #Mahe baut: Gestern war Projektstart für den #Gutshof Alt-Biesdorf mit mehr als 500 #Mietwohnungen, heute ist #Richtfest in der Grünen Aue Biesdorf mit 80 Reihen- und Doppelhäusern…

Biesdorf. Mehr als 500 Wohnungen sollen bis 2019/20 auf dem historischen Gutshof Biesdorf entstehen. 38 Prozent davon sollen gefördert werden, die Monatsmiete pro Quadratmeter bei diesen beträgt dann 6,50 Euro je Quadratmeter nettokalt. Für das Projekt, das die landeseigene Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH gemeinsam mit dem privaten Bauträger Kondor Wessels realisiert, wurde am Montag, 18. September, der offizielle Start gefeiert. Teilgenommen haben auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), Marzahn-Hellersdorfs Bürgermeisterin Dagmar Pohle, die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, sowie die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (beide Linke), die in Marzahn-Hellersdorf ihren Wahlkreis hat.

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