Leserforum: Wohin steuert Marzahn-Hellersdorf?

Via „Berliner Morgenpost“:

Der Bezirk leidet unter Infrastrukturproblemen. Leserforum „Morgenpost vor Ort“ findet am 19. November im Schloss Biesdorf statt.

Bei vielen Berlinern kommt Marzahn-Hellersdorf in Imagefragen nicht sehr gut weg. Sie meinen, der Bezirk bestehe nur aus seelenlosen Plattenbausiedlungen, in denen sich soziale Konflikte ballen. Menschen, die dort leben, wissen es besser. Dennoch gibt es natürlich auch dort Probleme, Ärgernisse und politische Herausforderungen, die angepackt werden müssen, gibt es Veränderungen, die gesellschaftliche Debatten auslösen – etwa bei den Themen Verkehr und Stadtentwicklung. Darüber möchten wir mit unseren Lesern und Experten sprechen.

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14.11.2019 VHS Berlin Marzahn-Hellersdorf: Vernissage Unsichtbar/Unverzichtbar

Via Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf:

Ausstellung einer Suche in Bildern.

In den letzten Monaten haben sich die Künstler Jonathan Göpfert (Fotograf) und Philipp “Beatsen” (Illustrator) auf die Suche nach Orten in Marzahn-Hellersdorf gemacht, welche für Demokratie und Vielfalt wesentlich sind. Dabei sind sie den Spuren, welche die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf in den letzten 5 Jahren hinterlassen haben, gefolgt.

In der Vernissage, am 14.11. um 18 Uhr in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf, wird das Ergebnis dieser Suche zum ersten Mal öffentlich präsentiert.
Dort erwartet die Besucher*innen eine Serie aus Bildern, die Illustration und Fotografie auf eine entrückende Art und Weise verschmelzen. Denn nachdem die Motive von Jonathan Göpfert fotografiert wurden, sind alle Negative durch Beatsen manipuliert worden. Die Ergebnisse bewegen sich zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben einem Gespräch mit den Künstlern aus Marzahn und Hellersdorf, welche bei der Vernissage näher auf den Entstehungsprozess des Projekts und der Werke eingehen, werden auch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf vor Ort über ihre Arbeit im Bezirk und das Projekt sprechen.

Gefördert wird das Projekt durch die Partnerschaften für Demokratie Marzahn und Hellersdorf – www.demokratie-mh.de

Michael Müller unterwegs in Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Berlins Senat auf Tour in Marzahn-Hellersdorf: Der Bezirk stößt mit seinen Anliegen bei den Senatoren auf Wohlwollen.

Als 16 schwere Limousinen auf dem ­Alice-Salomon-Platz parken, sieht es in Hellersdorf fast so aus wie eine feindliche Landnahme. Drinnen tagen im Rathaus von Marzahn-Hellersdorf jedoch Berlins Senatoren mit dem Bezirksamt und zeigen sich durchaus empfänglich, auch Wünsche zu erfüllen.

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SPD-Politiker warnt vor Ghettobildung in Berliner Außenbezirken

Via „rbb24“:

Auch wenn Berlins Innenstadt auf Touristen und Investoren große Anziehungskraft ausübt – mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben außerhalb des S-Bahn-Rings. Dorthin müsse dringend mehr Geld fließen, sagt der SPD-Abgeordnete Sven Kohlmeier.

Ob Verkehr, Wohnungsbau, Kultur oder Innere Sicherheit: Viele der politischen Debatten in Berlin drehen sich um die Innenstadtbezirke. Die werden immer teurer und üben nach wie vor eine große Anziehungskraft aus – auf Touristen, Investoren und Zuzügler.

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Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf 2019 – Programm

Sehr geehrte Damen und Herren,

die diesjährige Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ bietet vom 7. bis zum 27. September 2019 allen Alters- und Interessengruppen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Einzelveranstaltungen.

Die Auftaktveranstaltung bildet mit einem bunten Programm traditionsgemäß das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ am 07.09.2019 von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Bereits ab 11:00 Uhr startet eine „bunte Tour“ auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mit viel Musik im Schlepptau direkt zum Fest.

An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele bezirkliche Träger sowie Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes, die für ihr Umfeld bzw. im Verbund mit ihren Partnerinnen und Partnern allerlei Feste, Wissenswertes, Kulturelles, kulinarische Freuden und Aktionen zum Mitmachen präsentieren. Es gibt Vorträge, Ausstellungen, Theater, Unterhaltung, Begegnungen und vieles mehr. Über drei Wochen hinweg werden überall im Bezirk viele Möglichkeiten für Groß und Klein gegeben sein, Interessantes zu erfahren, aktuelle Informationen zu bekommen, aktive Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen zu lernen und auch gemeinsam zu feiern.

Ein kleiner Auszug aus dem Programm:

 Der Verein „Reistrommel e.V.“ veranstaltet am 21.09.2019 eine mehrstündige Bustour durch Marzahn-Hellersdorf. Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf den Spuren vietnamesischen Lebens zu begeben, um gemeinsam die Orte im Bezirk aufzusuchen, an denen sich „Boulette und Frühlingsrolle“ trafen und treffen.

Im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf wird die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am 26.09.2019 ab 18:00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit und für Menschen verschiedener Nationalitäten abhalten (inkl. einer Predigerin der vietnamesischen Gemeinde „Tin Lanh“).

Unter dem Motto „ZusammenLeben – ZusammenWachsen“ werden am 27.09.2019 ab 18:00 Uhr im „Haus Babylon“ die diesjährigen Interkulturellen Tage ausklingen – umrahmt von verschiedenen Berliner Künstlerinnen und Künstlern sowie einem großen interkulturellen Buffet.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
https://www.berlin.de/…/beau…/integration/artikel.830929.php

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Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle: „Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr dynamischer Bezirk“

Via „rbb“:

Marzahn-Hellersdorf wächst seit einigen Jahren – das birgt Konflikte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) sagt im Interview, warum der Bezirk altert, warum es dort viele Hartz-IV-Empfänger gibt – und über welche Klischees sie sich aufregt.

rbb: Frau Pohle, wir haben mal rumgefragt bei den Menschen, die in Ihrem Bezirk leben – und die haben oft gesagt: Was uns stört, ist die schlechte Verkehrsanbindung. Die S-Bahn fährt nicht häufig genug. Kann man daran noch ein bisschen was drehen?

Dagmar Pohle: Ja, wir sind dazu mit der BVG und der Bahn im Gespräch, weil wir merken, dass Straßenbahnen, Busse und S-Bahnen voll sind. Als Außenbezirk sind wir darauf angewiesen, dass möglichst viele Menschen mit den Öffentlichen fahren. Dazu kommt, dass auch viele aus Brandenburg hier bei uns ihr Auto abstellen, manchmal auch an Stellen, wo es uns nicht so recht ist, und dann öffentlich weiterfahren. Deshalb brauchen wir einfach einen dichteren öffentlichen Personennahverkehr.

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Entwicklung in Marzahn-Hellersdorf bringt auch zahlreiche Probleme mit sich

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der Bezirk hat in den zurückliegenden 40 Jahren eine Reihe von Entwicklungsphasen durchgemacht. Die aktuelle Phase ist von Wachstum in alle Richtungen gekennzeichnet. Die hiermit verbundenen Probleme sind gravierend.

Nach eine Delle Ende der 90er-, Anfang der 2000er-Jahre nimmt die Bevölkerung des Bezirks wieder zu. Zur Zeit der Wende hatte der Bezirk, damals Marzahn und Hellersdorf getrennt, insgesamt über 300 000 Einwohner. Rund zehn Jahre später war die Einwohnerzahl bedingt durch Wegzüge auf rund 230 000 gesunken.

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Visit Marzahn-Hellersdorf

Der „rbb“ berichtet:

Urlauber strömen in Berlin vor allem zu den Hotspots in Mitte, Kreuzberg oder Friedrichshain. Die Tourismusmarketing-Agentur visitBerlin hat vor gut einem Jahr ein Konzept entwickelt, auch in die Außenbezirke mehr Touristen zu locken. Ist das gelungen? Wir haben uns in Marzahn-Hellersdorf umgeschaut und sprechen mit Burkhard Kieker von visitBerlin.

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Marzahn-Hellersdorf ist endlich schuldenfrei

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Ein Plus von 9,5 Millionen hat Marzahn-Hellersdorf 2018 erwirtschaftet. Der Bezirk kann damit seine Altschulden vorzeitig ablösen – als letzter in Berlin.

Überraschung im Berliner Nordosten: Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist nach jahrelanger Konsolidierung vorzeitig schuldenfrei – als letzter in Berlin. Das teilte Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) am Donnerstag in der Bezirksverordnetenversammlung mit. Demnach konnte das Jahr 2018 mit einem Überschuss von 9,5 Millionen Euro abgeschlossen werden.

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