Entwicklung in Marzahn-Hellersdorf bringt auch zahlreiche Probleme mit sich

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der Bezirk hat in den zurückliegenden 40 Jahren eine Reihe von Entwicklungsphasen durchgemacht. Die aktuelle Phase ist von Wachstum in alle Richtungen gekennzeichnet. Die hiermit verbundenen Probleme sind gravierend.

Nach eine Delle Ende der 90er-, Anfang der 2000er-Jahre nimmt die Bevölkerung des Bezirks wieder zu. Zur Zeit der Wende hatte der Bezirk, damals Marzahn und Hellersdorf getrennt, insgesamt über 300 000 Einwohner. Rund zehn Jahre später war die Einwohnerzahl bedingt durch Wegzüge auf rund 230 000 gesunken.

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Visit Marzahn-Hellersdorf

Der „rbb“ berichtet:

Urlauber strömen in Berlin vor allem zu den Hotspots in Mitte, Kreuzberg oder Friedrichshain. Die Tourismusmarketing-Agentur visitBerlin hat vor gut einem Jahr ein Konzept entwickelt, auch in die Außenbezirke mehr Touristen zu locken. Ist das gelungen? Wir haben uns in Marzahn-Hellersdorf umgeschaut und sprechen mit Burkhard Kieker von visitBerlin.

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Marzahn-Hellersdorf ist endlich schuldenfrei

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Ein Plus von 9,5 Millionen hat Marzahn-Hellersdorf 2018 erwirtschaftet. Der Bezirk kann damit seine Altschulden vorzeitig ablösen – als letzter in Berlin.

Überraschung im Berliner Nordosten: Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist nach jahrelanger Konsolidierung vorzeitig schuldenfrei – als letzter in Berlin. Das teilte Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke) am Donnerstag in der Bezirksverordnetenversammlung mit. Demnach konnte das Jahr 2018 mit einem Überschuss von 9,5 Millionen Euro abgeschlossen werden.

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Aufschwung Ost: Wie Marzahn die Berliner Wirtschaft anzieht

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Auf den Überraschungseffekt kann sich Jörg Reinhold noch immer verlassen. Wer ihn in seiner Brillenfabrikation im Marzahner Norden besucht, erwartet in der Regel einen Produktionsbetrieb, der auch so aussieht und in dem es laut ist. Tatsächlich aber liegt hinter der grauen Stahltür in der zweiten Etage des Gewerbehofbaus an der Wolfener Straße ein lichtdurchfluteter Raum, größer als ein Tennisplatz. Mittendrin hängt eine Schaukel von der Decke.

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Die Jubiläumsausstellung zeichnet ein authentisches Bild vom Bezirk: Marzahn-Hellersdorf, jetzt mal ehrlich!

Die Stadtteilzeitung „Die Hellersdorfer“ berichtet über eine sehenswerte Ausstellung im Schloss Biesdorf:

Marzahn-Hellersdorf: Für Fußballer Jérôme Boateng ist es eine No-go-Area, andere halten Marzahn-Hellersdorf für eine Hochburg der Hartz-IV-Empfänger, Hauptschüler und Teenie-Mütter oder aber sie haben zumindest das Bild im Kopf von der grauen Betonwüste irgendwo da ganz weit draußen im Osten der Stadt. In jedem Fall hält sich das Negativ-Image des Bezirks bei denen, die noch nie da gewesen sind, hartnäckig. Und man wünscht Marzahn-Hellersdorf zu seinem 40-jährigen Bestehen, einige dieser Klischees einfach mal abstreifen zu können.

Abseits der vielen Vorurteile haben 20 Studenten der renommierten Ostkreuzschule in Weißensee vergangenes Jahr dem wahren Leben hier in Marzahn-Hellersdorf nachgespürt. Ihr Auftrag lautete, den Bezirk mit seiner Architektur und seinen Bewohnern – Menschen wie Tieren – so zu fotografieren, wie er ist. Die jungen Leute mussten dabei „keinen Kunstmarkt bedienen, keine Werbeflächen bespielen, keine Elendsreportage bebildern“, deswegen seien die Fotos „so besonders geworden, so neu, so anders, so ehrlich und genau“, lobt der Dozent­ Ludwig Rauch.

Unter dem Titel „Fernwärme­“ werden die Arbeiten nun im Schloss Biesdorf gezeigt. Die Ausstellung gilt als kultureller Auftakt der 40-Jahr-Feierlichkeiten.

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40 Jahre Marzahn!

Die offizielle Webseite http://www.mahe40.berlin zum Jubiläumsjahr des Bezirks Marzahn-Hellersdorf ist online: Mit Bildern, Terminen, Quiz und weiteren Informationen und Grußworten. #40JahreMaHe

Zudem gibt es einen Twitter-Account zum Jubiläumsjahr: https://twitter.com/40JahreMaHe

An dieser Stelle gibt es eine Presseschau von uns mit allen Artikeln, die sich zum 40. Geburtstag mit Marzahn Hellersdorf beschäftigen:

Marzahn-Hellersdorf, eine Stadt aus dem Nichts (16.1.2019, Berliner Morgenpost), Der Bezirk feiert seinen 40. Geburtstag (Berliner Woche, 9.1.2019) Jubiläum: Marzahn feiert Geburtstag mit Bürgermeistern (Berliner Kurier, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf startet in sein Jubiläumsjahr (Berliner Morgenpost, 6.1.2019) Marzahn-Hellersdorf: Vier Jahrzehnte Heimat (Berliner Zeitung, 5.1.2019) Herzlichen Glückwunsch: Marzahn wird 40 Jahre alt (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) 40 Jahre Marzahn: „Die Monotonie wird zu Recht beklagt“ (rbb, 5.1.2019) 40 Jahre: Marzahn feiert heute Geburtstag – Bildergalerie (Tagesspiegel, 5.1.2019) Marzahn ist besser als sein Ruf (Berliner Morgenpost, 5.1.2019) Vor 40 Jahren wurde der Berlins jüngster Bezirk gegründet (MarzahnLichtenberg+, 5.1.2019) Schäfer und Kutschen: Als Marzahn noch in den Kinderschuhen steckte (Berliner Zeitung, 4.1.2019) Marzahn – mehr als nur Platte? (rbb, 4.1.2019) Das Jugendhaus BOLLE in Marzahn (Inforadio rbb, 4.1.2019) Quiz: Wie gut kennen Sie Marzahn? (Berliner Zeitung, 3.1.2019)

Gefährliche Bürgerwehr

Die „Jungle World“ schreibt:

Bundesweit wollen Rechtsextreme sogenannte Schutzzonen errichten. In Berlin vertrieben sie Roma von einem öffentlichen Platz. Hinter der Kampagne steht die NPD.

»Schutzzonen – Schulwegwache« steht auf dem Rücken der roten Westen mit den weißen Streifen. Getragen werden sie von zwei Männern, die neben einer Schule im Berliner Stadtteil Hellersdorf stehen. Das Foto, das die beiden Männer zeigt, ist eine Drohung für alle Menschen, die nicht ins rechtsextreme Weltbild passen. Schließlich steht es auf der Homepage der Berliner NPD. Es soll für die Kampagne »Schafft Schutzzonen« der Neonazis werben, die in den vergangenen Wochen in verschiedenen Bundesländern lanciert wurde.

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Jugendamt in Not: Die Kümmerer von Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Jetzt haben sie endlich die Stellen bekommen, die sie so lange gefordert hatten. Und dann will sie niemand haben. Zwölf neue Mitarbeiter sucht das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf per Anzeige, bisher haben sich aber nur drei Bewerber gemeldet. „Es gibt eben entspanntere Jobs in diesem Bereich, und die werden auch besser bezahlt“, sagt Heiko Tille, der Leiter des Jugendamtes in Marzahn-Hellersdorf.

Seine Behörde hat 83 Stellen, doch nur 75 sind zurzeit besetzt. Das hat Folgen: Kollegen sind gestresst und unzufrieden, manche fehlen, weil sie krank sind. Ihre Betreuungsfälle müssen nun Kollegen übernehmen. Bis zu 90 Fälle betreuen manche. Die Belastungsgrenze liegt bei 65. Es ist einfach zu viel.

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Bei der Riesen-Demo dabei gewesen

„LichtenbergMarzahn+“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf. Unter den 240.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Riesen-Demonstration “#Unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung” vom vergangenen Sonnabend, 13. Oktober, waren auch zahlreiche aus Marzahn-Hellersdorf. Viele Demonstranten aus dem Bezirk schlossen sich dem Block an, zu dem das Bündnis für Demokratie und Toleranz mit der Kiezgruppe gegen Rassismus und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN BdA) aufgerufen hatten. Die Riesen-Demo führte vom Alexanderplatz bis zum Großen Stern auf der Straße des 17. Juni. Wie es in einer Pressemitteilung des BENN-Projektes (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) in Marzahn-Hellersdorf hieß, brachten die Demonstrierenden mit Transparenten und Schildern zum Ausdruck, dass die Lebensrealitäten in Marzahn-Hellersdorf bunt und vielfältig sind. Dass es hier viele Menschen gibt, die diese Vielfalt schätzen und für Solidarität untereinander einstehen. Sie demonstrierten für eine offene, freie Gesellschaft – gegen Rassismus, Hetze und Diskriminierung von Ausländern.

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Siehe auch: „Unteilbar“-Demo: Urban hofft auf Motivationsschub

Nguyen Van Tu und Ingo Binsch: Von Nazis ermordet

Via „Tagesspiegel“:

Nguyen Van Tu aus Marzahn und Ingo Binsch aus Hellersdorf – zwei von mindestens 169 Menschen, die seit der Wiedervereinigung in Deutschland von Neonazis oder anderen extrem Rechten getötet wurden. Ihre Schicksale sind in einer interaktiven Karte dokumentiert, die aus jahrelangen Recherchen eines Teams um Tagesspiegel-Redakteur Frank Jansen hervorgegangen ist.

Der 29-jährige Vietnamese Nguyen Van Tu stirbt am 24. April 1992 in Marzahn durch einen Messerstich in die Lunge. Der 21-jährige Täter gibt an, der rechtsextremen DVU nahezustehen. Er wird am 8. Oktober 1992 vom Landgericht Berlin wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Als Tatmotiv stellt das Gericht Selbstjustiz vor dem Hintergrund fremdenfeindlicher Ressentiments fest.

Ingo Binsch wird am 5. November 2001 von drei jungen Männern in einem Hellersdorfer Plattenbau so massiv zusammengeschlagen, dass er wenige Stunden später einen tödlichen Herzinfarkt erleidet. Der Anlass: Der 36-Jährige schuldete einem der Täter 40 DM. Das Landgericht Berlin verurteilt die vorbestraften Rechtsextremisten zu mehrjährigen Haftstrafen. Ein rechtsextremes Motiv erkennen die Richter nicht. Nach einer Überprüfung des Falls durch Forscher der TU Berlin im Frühjahr 2018 wird der Fall durch das LKA Berlin als politisch motiviert eingestuft. Die Wissenschaftler hatten die laufend praktizierte Gruppengewalt in der rechtsextremen Szene sowie drei vorhergehende einschlägige Gewalttaten, bei denen die Täter genauso brutal vorgegangen waren, als ursächlich angesehen.

Quelle

Mehr dazu hier:

Todesopfer rechter Gewalt in Deutschland seit der Wiedervereinigung