10. Quartiersrätekongress

Am 23. November 2018 war es wieder so weit – die Quartiere kamen im Abgeordnetenhaus zusammen und sprachen mit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, über die Zukunft der „Sozialen Stadt“.:

Wie soll sich das Berliner Quartiersmanagement weiterentwickeln? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 10. Quartiersrätekongresses am 23. November 2018 im Plenarsaal. Ehrenamtliche Quartiersräte und Aktionsfondsjurys aus den 34 Berliner Quartiersmanagement-Gebieten tauschten sich im Abgeordnetenhaus mit Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und mit Vertretern aus Politik und Verwaltung über Stärken und Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ aus. Der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, wünschte den Anwesenden viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in den Quartieren.

Weiterlesen

Siehe auch: Marzahn NordWest-Quartiersräte vor dem Berliner Abgeordnetenhaus

Modulbau Neuer Haustyp für die Großsiedlung

Via „Berliner Zeitung“:

Hellersdorf – Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung hat die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land am Montag in Marzahn-Hellersdorf das Richtfest für 165 Mietwohnungen gefeiert. Bei dem Vorhaben an der Schkeuditzer Straße handelt es sich um den Bau eines sogenanntes Typenhauses. Darunter versteht die Stadt und Land ein aus standardisierten Modulen zusammengesetztes Gebäude.

„Modulares Bauen ermöglicht nicht nur die zügige Realisierung einer großen Anzahl von Wohnungen, sondern trägt auch dazu bei, die Kosten im Wohnungsneubau zu dämpfen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). „Beides ist angesichts des aktuellen Wohnungsbedarfs in Berlin von essenzieller Bedeutung.“

Weiterlesen

Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Quartiere

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen: „Wir wollen gleiche Lebenschancen überall in Berlin. Der Senat will daher noch enger zusammenarbeiten, um sozial benachteiligte Quartiere zu stärken. Es geht u.a. um Bildung, Infrastruktur und Integration.“:

Pressemitteilung vom 30.10.2018

Aus der Sitzung des Senats am 30. Oktober 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die gemeinsame Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, sowie der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, über die ressortübergreifende Unterstützung sozial benachteiligter Quartiere beschlossen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt bereits mit dem Berliner Quartiersmanagement und Förderprogrammen der Sozialen Stadt städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Stadtteile, um sie zu stabilisieren. Auch die Bildungsverwaltung unterstützt u.a. mit dem Bonusprogramm speziell Schulen in sozial benachteiligten Quartieren. Angebote der Stadtteilzentren der Sozialverwaltung stehen allen Berlinerinnen und Berlinern zur Verfügung. Nun sollen koordiniert für sozial besonders benachteiligte Stadträume passgenaue Angebote entwickelt werden. Dafür bietet die Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative zukünftig den fachlichen Rahmen. Weitere Senatsverwaltungen haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung angekündigt.

Weiterlesen

 

 

Wohnungsbau: Die Platte hat wieder Zukunft

Die „taz“ berichtet:

Der Streit um Bäume scheint beigelegt – für neue Wohnungen will der rot-rot-grüne Senat nun dadurch sorgen, dass er Plattenbauten aufstocken lässt.

Kein Streit mehr, dafür große Pläne, Plattenbauten aufzustocken: Mit dieser Botschaft sind Linkspartei und Grüne am Dienstag aus der Senatssitzung gekommen. Im Fokus sind dabei vorerst die Flachdächer der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Howoge: Hier soll es ab 2019 ein Pilotprojekt geben, möglichst zwei Stockwerke auf Häuser mit fünf oder sechs Etagen, aber auch auf die zehn- und elfstöckigen Hochhäuser aufzusatteln. Die CDU-Fraktion lehnt das ab: Großsiedlungen aufzustocken und damit die Bebauung in schwierigen sozialen Kiezen zu verdichten, „halten wir für den falschen Weg“.

Weiterlesen

20 Jahre Monitoring Soziale Stadtentwicklung Berlin – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Wohnen stellt aktuelle Ergebnisse vor

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hat die Ergebnisse des Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2017 veröffentlicht. Darin wird die aktuelle soziale Lage der Bewohnerinnen und Bewohner in den Quartieren Berlins und deren Veränderung beschrieben.

Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 – d.h. nunmehr 20 Jahren – regelmäßig erstellt. Die Ergebnisse werden insbesondere zur Auswahl von neuen Fördergebieten des Programms Soziale Stadt („Quartiersmanagement-Gebiete“) herangezogen.

Grundlage des Monitoring Soziale Stadtentwicklung bilden vier Indikatoren:

  • Arbeitslosigkeit,
  • Langzeitarbeitslosigkeit,
  • Transferbezug der Nicht-Arbeitslosen
  • Kinderarmut

Diese werden sowohl als Status-Indikatoren (Stichtag 31.12.2016) als auch als Dynamik-Indikatoren (Veränderung des Status-Indikators 31.12.2014 – 31.12.2016) für 436 Planungsräume Berlins betrachtet. Mit Hilfe eines wissenschaftlichen Verfahrens wird für jeden der 436 Planungsräume ein „Gesamtindex Soziale Ungleichheit“ ermittelt. So erhält man für jeden der betrachteten Planungsräume eine Aussage über dessen aktuelle soziale Situation sowie dessen Entwicklung.

Senatorin Katrin Lompscher: „Nur wer die soziale Lage in den Kiezen kennt, kann Strategien und Konzepte entwickeln, die den Problemen vor Ort wirklich gerecht werden. Mit dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung verfügt Berlin über ein wissensbasiertes und weithin anerkanntes Instrument der sozialen Raumbeobachtung. Berlin ist damit Vorbild und Vorreiter für andere Städte in Deutschland.“

Weiterlesen

Siehe auch:

Neues Sozialmonitoring veröffentlicht Das sind die sozial abgehängten Kieze in Berlin

Studie: Soziale Probleme in Berlins Außenbezirken wachsen

Brennpunkte in Berlin: In der Thermometersiedlung sieht es besonders düster aus

Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

Weiterlesen

Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

Berlin plant weitere modulare Flüchtlingsheime an 24 Orten

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Künftig soll es in Berlin 53 Flüchtlingsheime in Modularbauweise geben. Zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz.

Berlin. In Berlin sollen weitere Flüchtlingsheime gebaut werden. Nach Abstimmung mit den Bezirken plant der Senat an 24 neuen Standorten sogenannte modulare Unterkünfte (MUF). Sie seien zusätzlich zu den fertigen oder bereits geplanten Neubauten notwendig, um den Bedarf langfristig zu decken, teilte Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Dienstag mit.

Bisher sind 10 MUFs fertig und weitere 19 in Planung oder Bau, zusammen bieten sie rund 10.000 Menschen Platz. Die nun ins Auge gefassten 24 kommen hinzu, so dass es in Berlin in Zukunft 53 dieser Flüchlingsheime in Modulbauweise geben wird. Perspektivisch sollen sie auch Wohnraum etwa für Studenten bieten.

Weiterlesen

Siehe auch:

Senat beschließt 24 neue Flüchtlings-Siedlungen

Neukölln erhält drei neue Flüchtlingsunterkünfte

9. Quartiersrätekongress 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus

Am 10. November ist der Berliner Quartiersrätekongress – bitte bis zum 20. Oktober anmelden! Es geht um die Weiterentwicklung des Programms Soziale Stadt:

„Mitmachen-Mitentscheiden-Selbermachen“ ist der Leitsatz des 9. Quartiersrätekongress am 10. November 2017 im Berliner Abgeordnetenhaus. Zum 20-jährigen Jubiläum ist der Quartiersrätekongress Auftakt für einen Austausch über das Programm Soziale Stadt.

Im März 2019 wird das Berliner Quartiersmanagements 20 Jahre alt. Senatorin Katrin Lompscher und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wollen das Jubiläum 20 Jahre Berliner Quartiersmanagement nutzen, um Anregungen für die Weiterentwicklung des Programms aufzunehmen. Denn die Erfahrungen der Quartiersräte zu den Beteiligungsmöglichkeiten und zum Programm selbst sind wertvoll.  Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz und lokales Wissen spielen sie eine besondere Rolle im Quartiersmanagement.

Der 9. Quartiersrätekongress mit dem Titel „Mitmachen – Mitentscheiden – Selbermachen: Quartiersräte gestalten Stadt“ am 10. November 2017 wird deshalb der Auftakt zu einem reflektierenden Austausch sein.

Weiterlesen

„Wir wollen das Programm über das Jahr 2020 hinaus fortsetzen“

Via Quartiersmanagement Berlin:

Auf dem aktuellen Jour Fixe des Berliner Quartiersmanagements am 10. Mai 2017 blickte Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, positiv auf fast 20 Jahre Quartiersmanagement in Berlin zurück – und erläuterte ihre Ziele für die Zukunft.

Am 10. Mai 2017 zog Senatorin Katrin Lompscher im Olof-Palme-Zentrum ein positives Fazit der fast zwei Jahrzehnte Quartiersmanagement (QM) in Berlin. Für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt sei QM zu einem wichtigen Programm geworden und leiste einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren. Das sei besonders der engagierten Arbeit der Berliner Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager zu verdanken, betonte die Senatorin.

Weiterlesen

Flüchtlinge sollen leichter Wohnungen mieten können

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Der Senat will Geflüchteten den Zugang zu mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungsangeboten erleichtern und ihnen so ermöglichen, eine bezahlbare Bleibe zu finden. Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis sollen in allen Bezirken einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten. Das teilte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Donnerstag mit. Eine entsprechende vom Senat beschlossene Vorlage sei dem Rat der Bürgermeister zugegangen und dort an den zuständigen Ausschuss zur Diskussion überwiesen worden.

Weiterlesen

Siehe auch: Anerkannte Flüchtlinge sollen leichter eine Wohnung finden können