»Dritter Weg« verstärkt in Brandenburg Aktivitäten

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Anfrage der LINKEN zeigt: doppelt so viele Aktionen wie im Vorjahr / Auch wachsende Mitgliederzahlen

Potsdam. Die rechtsextreme Kleinstpartei »Der Dritte Weg« hat ihre Aktivitäten in Brandenburg im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Der Verfassungsschutz registrierte rund 70 Aktionen, etwa doppelt so viele wie im Jahr zuvor, wie aus der Antwort des Brandenburger Innenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Potsdamer Landtag hervorgeht. Erstmals zogen Mitglieder und Sympathisanten in sogenannten »Nationalen Streifen« durch mehrere Gemeinden, darunter Angermünde (Uckermark) und Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark).

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Flüchtlingstreff „LaLoka“ muss doch nicht ausziehen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die Deutsche Wohnen lässt den Verein in Hellersdorf vorerst weitermachen. Allerdings nur auf bestimmte Zeit.

Der Flüchtlingstreff „LaLoka“ in Hellersdorf muss nun doch nicht schließen – zumindest vorerst. Die Eigentümerin Deutsche Wohnen,und das Bezirksamt einigten sich am Montag darauf, dass die Organisation „Refugees Emancipation“ die Räumlichkeiten am Kastanienboulevard bis Ende des Jahres nutzen darf. Parallel will die Deutsche Wohnen dem Verein bei der Suche nach einem neuen Standort helfen, wo er sich langfristig niederlassen kann.

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Angebot für Laloka

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Es gibt Hoffnung für die Weiterführung des Lalokas, ein Treffpunkt für geflüchtete und andere Menschen, am Hellersdorfer Boulevard Kastanienallee. Wie der Vermieter Deutsche Wohnen am Montag, 4. Februar, mitteilte, haben sich das Unternehmen und Marzahn-Hellersdorfs Immobilienstadträtin Juliane Witt (Linke), darauf verständigt, in den bisherigen Räumen des Treffs an der Schneeberger Straße 17 mittelfristig ein Angebot der Nahversorgung anzustreben. Zugleich werden die Deutsche Wohnen und der Verein Refugees Emancipation Gespräche für eine weitere mögliche Zwischennutzung sowie eine dauerhafte Unterbringung an anderer Stelle im Quartier aufnehmen. Wie berichtet, hatte die Einrichtung im Dezember 2018 zunächst schließen müssen, weil der Mietvertrag nicht verlängert wurde.

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Gemeinsames Vorgehen am Kastanienboulevard

Via Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Deutsche Wohnen und Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf verständigen sich auf gemeinsames Vorgehen am Kastanienboulevard
In einem gemeinsamen Termin haben sich Vertreter der Deutsche Wohnen und Bezirksstadträtin Juliane Witt darüber verständigt, in der Schneeberger Straße 17 am Standort Kastanienboulevard mittelfristig die Vermietung an ein Angebot der Nahversorgung anzustreben. Zugleich werden die Deutsche Wohnen und der Verein “Refugees Emancipation” Gespräche für eine mögliche Zwischennutzung dieser Räume sowie eine dauerhafte Unterbringung an anderer Stelle im Quartier aufnehmen.

Hellersdorf: Kuriose AfD-Posse um ein Kunstwerk

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Die AfD beschuldigt den Bezirk, die Zerstörung von „wertvollen deutschen Denkmälern“ zu fördern. Sie hat sich im Bauwerk geirrt.

Es sollte eine ganz normale Kunstaktion sein, und sie hatte eine politische Botschaft, wie Kunstaktionen das nun mal so an sich haben. In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbuser Platz hatten die Mitglieder zweier Jugendclubs die Nachbildung einer Siegessäule errichtet und den Ort „Place Internationale“ getauft.

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Regieren im Osten Berlins: Für Marzahn-Hellersdorf macht Dagmar Pohle bis 2021 weiter

„rbb-Online“ berichtet:

40 Jahre wird Marzahn-Hellersdorf jetzt alt und hat eine ganze Reihe von Problemen: Viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen, es gibt zu wenige Fachkräfte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle will weiter gegenhalten. Dafür geht sie sogar später in Rente.

Dagmar Pohle sitzt frisch operiert im Krankenhausbett, mit neuem Kniegelenk. Warum ruht sie sich nicht aus? „Ich bin ja nicht am Kopf operiert“, lacht sie. Außerdem: „Der Bezirk liegt mir sehr am Herzen. Ich lebe jetzt seit 1978 hier, habe viele Höhen und Tiefen der Entwicklung miterlebt.“


„Ein sehr dynamischer Bezirk“
Pohle hat den Bezirk mitgestaltet – erst als Stadträtin und jetzt, schon zum zweiten Mal, als Bezirksbürgermeisterin. „Marzahn-Hellersdorf ist ein sehr dynamischer Bezirk“, sagt die Linken-Politikerin und erinnert sich an die Ursprünge. Als die DDR-Behörden in den 70er-Jahren entschieden, auf ehemaligen Rieselfeldern und landschaftlichen Flächen Plattenbauten zu errichten, ging die alte Dorfstruktur in einem Neubaugebiet auf.

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Siehe auch:
Kinder- und Jugendhaus „Bolle“: „Die Kinderarmut ist hier schon präsent“
40 Jahre Marzahn: Hochburg der Alleinerziehenden am Rande Berlins
Bürgermeisterin Dagmar Pohle zum Jubiläum des Bezirks und Aufgaben in 2019

Modulbau Neuer Haustyp für die Großsiedlung

Via „Berliner Zeitung“:

Hellersdorf – Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung hat die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land am Montag in Marzahn-Hellersdorf das Richtfest für 165 Mietwohnungen gefeiert. Bei dem Vorhaben an der Schkeuditzer Straße handelt es sich um den Bau eines sogenanntes Typenhauses. Darunter versteht die Stadt und Land ein aus standardisierten Modulen zusammengesetztes Gebäude.

„Modulares Bauen ermöglicht nicht nur die zügige Realisierung einer großen Anzahl von Wohnungen, sondern trägt auch dazu bei, die Kosten im Wohnungsneubau zu dämpfen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). „Beides ist angesichts des aktuellen Wohnungsbedarfs in Berlin von essenzieller Bedeutung.“

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Richtfest für erstes Typenhaus

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Hellersdorf. Für das erstes Typenhaus der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft wurde am Montag, 19. November, der Richtkranz hochgezogen: Das Gebäude an der Schkeuditzer Straße 28-36 steht nun im Rohbau. In dem aus vorgefertigten Modulen errichteten Haus entstehen insgesamt 165 Ein-bis Vierzimmerwohnungen, alle mit Balkon oder Terrasse. Die Hälfte davon ist gefördert, 57 Wohnungen sind barrierefrei. Der Bau wird bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt. Das Gebäude ist ein Prototyp. Die Stadt und Land hat damit das Thema der Standardisierung des Wohnungsbaus aufgenommen – angesichts der Wohnungsknappheit ein dringendes Erfordernis, um zügig Wohnraum in großer Zahl zu schaffen. Die landeseigene Gesellschaft hat 2.390 Wohnungen im Bau, für weitere 661 Wohnungen ist ein Baubeginn 2019 geplant.

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Flüchtlingsheime stehen trotz Wohnungsmangels leer

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Viele Berliner Flüchtlingsheime stehen mittlerweile leer. Doch eine Zwischennutzung durch Obdachlose ist nicht vorgesehen.

Leerstehende Flüchtlingsunterkünfte in Berlin könnten eine Zwischenlösung für Studenten oder Obdachlose sein – zumindest aus Sicht ihrer Interessenvertretungen. „Sie wären eine erste Auffangmöglichkeit für Studenten, die neu in die Stadt kommen“, sagte etwa Robert Jung von der Berliner Studentenvertretung „LandesAstenKonferenz“ der Deutschen Presse-Agentur. Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Werena Rosenke, hält eine Zwischennutzung für Obdachlose für „praktisch realisierbar und relativ einfach umzusetzen“. Die Unterkünfte könnten auch tagsüber genutzt werden.

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Schon fast 13.000 rechte Straftaten in diesem Jahr

Via „Migazin“:

Von Januar bis September sind bundesweit 12.791 Straftaten von Neonazis und anderen Rechtsradikalen durch die Polizei festgestellt worden. Dabei wurden mehr als 300 Menschen verletzt. Die allermeisten antisemitischen Straftaten wurden von Rechtsradikalen begangen.

Die politische motivierte Kriminalität von rechts verharrt auf hohem Niveau. Wie aus Zahlen von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) hervorgeht, wurden von Januar bis September dieses Jahres bundesweit schon weit mehr als 12.500 Straftaten von Neonazis und anderen Rechten durch die Polizei festgestellt. Pau beruft sich auf die Antworten der Bundesregierung auf ihre monatlichen Anfragen.

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