Gratis Essen für Marzahn-Hellersdorfer Grundschüler

Das „Berliner Abendblatt“ berichtet:

‚Die rot-rot-grüne Koalition hatte zum vergangenen Weihnachtsfest ein paar schöne Geschenke für Berliner Familien unter den Weihnachtsbaum gelegt: Ab dem Schuljahr 2019/20 sollen die monatlich fälligen 37 Euro für das Schüler-Essen in den Grundschulen und auch für Schüler in den fünften und sechsten Klassen an den Berliner Gymnasien wegfallen. Mit rund 40 Millionen Euro pro Schuljahr wird der Senat das Essen dieser Schüler pro Schuljahr finanzieren. Allein in Marzahn-Hellersdorf kommen im nächsten Schuljahr rund 13.000 Schüler in den Genuss eines kostenlosen Mittag-Essens.

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Jugendamt in Not: Die Kümmerer von Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Jetzt haben sie endlich die Stellen bekommen, die sie so lange gefordert hatten. Und dann will sie niemand haben. Zwölf neue Mitarbeiter sucht das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf per Anzeige, bisher haben sich aber nur drei Bewerber gemeldet. „Es gibt eben entspanntere Jobs in diesem Bereich, und die werden auch besser bezahlt“, sagt Heiko Tille, der Leiter des Jugendamtes in Marzahn-Hellersdorf.

Seine Behörde hat 83 Stellen, doch nur 75 sind zurzeit besetzt. Das hat Folgen: Kollegen sind gestresst und unzufrieden, manche fehlen, weil sie krank sind. Ihre Betreuungsfälle müssen nun Kollegen übernehmen. Bis zu 90 Fälle betreuen manche. Die Belastungsgrenze liegt bei 65. Es ist einfach zu viel.

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Marzahn-Nord: Feriensommer startet mit Wasserfest auf dem Barnimplatz

Feriensommer startet mit Wasserfest. Am letzten Schultag, Mittwoch. 4. Juli, eröffnet Familienstadtrat Gordon Lemm um 15 Uhr beim Wasserfest auf dem Barnimplatz den Feriensommer 2018. Fast zwei Dutzend Programmpunkte hat das Bündnis für Kinder für die nächsten sechs Wochen zusammengestellt: vom Tag bei der Polizei über einen Kinobesuch und eine Fahrt nach „Irrlandia“ bis zum Freiklettern. Das ganze Programm samt Anmeldeinformationen (jetzt aber schnell!) gibt’s hier. Das Wasserfest ist auch das Startsignal für die Ferienangebote im Jugendzentrum Betonia, darunter Picknicken auf den Ahrensfelder Bergen, Skaten und Fußball. Mehr hier.

Marzahn-Hellersdorf: Die Probleme in den Familien werden immer größer

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Zwei Zahlen lassen erahnen, wie Gordon Lemm (SPD), Stadtrat für Jugend und Familie, beim Kinderschutz umsteuern will: 400.000 Euro gibt der Bezirk bisher im Jahr für vorbeugende Familienhilfen aus, 5,6 Millionen Euro könnten es in Zukunft sein. Voraussetzung ist, dass das Land einem neuen Präventionskonzept zustimmt, das seit einigen Monaten in der Abstimmung ist. Die Ausgabensteigerung klingt gewaltig, doch sie nimmt sich gering aus, wenn man ihr die explodierenden Kosten für Hilfen zur Erziehung entgegenhält. 2017 erreichten sie mit 81 Millionen Euro einen neuen Höchststand (15 Millionen über der im Haushalt vorgesehenen Summe), nachdem sie 2016 bei 75 Millionen Euro lagen. Es sind die höchsten Ausgaben in Berlin. Diese Hilfen umfassen zum Beispiel Besuche durch Psychologen in Familien, aber auch eine Heimunterbringung als größten Kostenfaktor. Sie kommen zum Zuge, wenn ein Kind bereits Schaden genommen hat. Ein Kriseninterventionsteam soll dort ab April die Arbeit verbessern.

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Buch-Projekt „Ankommen – so geht Deutschland“ startet in Berlin-Marzahn

Marzahn-Nord:
IT-Dienstleister EITCO übergibt Willkommensbroschüren an Schulstadtrat Lemm
Am 25. September 2017 startete das Buch-Projekt „Ankommen – so geht Deutschland“ erstmalig in Berlin. Kevin Rhinow von der European IT Consultancy EITCO GmbH übergab bei einem Treffen in der Selma-Lagerlöf-Grundschule im Bezirk Marzahn-Hellersdorf die ersten Bücher an Gordon Lemm, Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie. Das liebevoll illustrierte Buch „Ankommen – so geht Deutschland“ ist in deutscher und arabischer Sprache verfasst und erklärt Kindern, wie das Leben in ihrer neuen Heimat funktioniert

Jugendamt erhöht Personal bei den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten

Es fehlen Sozialarbeiter für Familien. Immer mehr Eltern brauchen Hilfe bei der Erziehung. Dafür gibt es den Regionalen Sozialpädagogischen Dienst. Der Bezirk will dort nun das Personal aufstocken, doch auch von den bestehenden Stellen sind einige nicht besetzt. Die Arbeitsbelastung ist hoch, die Fluktuation ebenfalls:

Marzahn-Hellersdorf. Immer mehr Familien im Bezirk brauchen Hilfen bei der Erziehung. Deren erste Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD).

Diese arbeiten in Gruppen in sechs Regionen des Bezirks von Marzahn-Nord bis Hellersdorf-Nord, Mahlsdorf eingeschlossen. Die Aufgabe der RSD besteht darin, bei familiären Problemen zu beraten und Eltern in der Kindererziehung zu unterstützen. Sie arbeiten mit anderen Institutionen zusammen und organisieren Hilfen. Wenn diese nicht greifen, werden Kinder aus den Familien herausgenommen und in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.

Die Situation ist in den Bezirksregionen unterschiedlich. In Marzahn-Nord beispielsweise betreuen Mitarbeiter des RSD gegenwärtig etwa 100 Familien mit 400 Kindern. In Hellersdorf-Nord bedürfen 1371 Familien mit 2477 Kindern einer ständigen Begleitung. Wenn diese Unterstützung nicht mehr ausreicht, müssen die Eltern zur Erziehungsberatung oder die Kinder sogar woanders untergebracht werden.

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Unterhaltsvorschuss: Jugendamt zahlt später

Neuigkeiten aus dem Bereich der Sozialpolitik in MaHe:
 
Marzahn-Hellersdorf. Seit 1. Juli haben mehr Kinder alleinerziehender Eltern einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss und auch die Dauer hat sich verlängert. Doch seither gestellt Anträge werden vom Jugendamt nicht bearbeitet.
In der ersten Juliwoche sind im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf rund 300 neue Anträge eingegangen. Dies teilte Jugendstadtrat Gordon Lemm (SPD) auf der jüngsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung mit. Allerdings hat die Regierung das Gesetz noch nicht bis Mitte Juli im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Solange das Gesetz aber noch nicht unterschrieben, veröffentlicht und in Kraft getreten ist, sind Jugendämtern die Hände gebunden. Die Änderungen dürfen noch nicht bei Bescheiden und Zahlungen berücksichtigt werden. Bereits gestellte Anträge auf Unterhaltsvorschuss hat das Jugendamt daher noch nicht bearbeitet. Hintergrund der Verzögerung ist ein erst kürzlich beigelegter Streit zwischen Bund und Ländern um die Kostenanteile.
 
 

Marzahn-Hellersdorf hat die Schulentwicklung in den Siedlungsgebieten ein Jahrzehnt vernachlässigt

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Mahlsdorf. Im Siedlungsgebiet von Mahlsdorf herrscht große Raumnot an den Grundschulen. Seit Jahren wächst die Zahl der Kinder, ohne dass ausreichend Schulplätze geschaffen wurden. Eltern ginge Ende Mai auf die Straße und forderten von den Politikern schnelle Lösungen.

„Wir sind ein wachsender Bezirk“, sagt Bildungsstadtrat Gordon Lemm (SPD). Seit mehr als zehn Jahren seien die Schulkapazitäten im Siedlungsgebiet nicht mehr erweitert worden. Die Schulen sind teilweise über 100 Jahre alt. „Wir sind an der Kapazitätsgrenze angelangt“, erklärt Lemm. Die letzte Schule, die neu gebaut wurde, war die Kiekemal-Grundschule am Hultschiner Damm. „Schon im Schuljahr 2017/18 können wir die Kinder nicht mehr so versorgen, wie wir es gern wollen“, betont Lemm. Vor besonders großen Herausforderungen stellt das Platzbedarf„Besonders in den vierten Klassen sind zu viele Schüler.“ Dass Eltern mehr Plätze in den Schulen fordern, verstehe er. Für den Schulneubau sei aber das Land Berlin zuständig. Planung und Bau einer Schule dauerten rund zehn Jahre.

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Millionen für Modernisierungen

Das „Abendblatt“ berichtet:
Schulsanierungen, Schulplätze und Lehrermangel sind die aktuell großen Themen, die die Themenlisten der politischen Parteien und Gremien bestimmen. Turnhallen, Sportplätze, Ergänzungsbauten und Verhandlungen zu mobilen Unterrichtsräumen hatten auch die Mehrzahl der Tagesordnungspunkte der April-Sitzung der Marzahn-Hellersdorfer Bezirksverordnetenversammlung zum Thema. Schließlich geht es ganz aktuell darum, Kosten und Bedarfe für den Bezirk in diesem Handlungsfeld gegenüber dem Senat geltend zu machen.