Marzahn-NordWest: Auch unser Stadtteil beteiligte sich am weltweiten Aktionstag …

Der Kiezberichterstatter Rolf A. Götte schreibt:

… gegen Rassismus und Diskriminierung am 21. März 2018. Dr. Sufian Weise (AWO Spree-Wuhle e.V.) und Moritz Marc (Projekt Ponte/pad. gGmbH) hatten in das Kiez-Treff West, Ahrensfelder Chaussee 148, 12689 Berlin, eingeladen und zwei Filme der ARD und des MDR vorbereitet.

Die „Multi-Kulti-Macher“ der ARD zeigte verschiedene Strategien, die Multi-Kulti im belgischen Mechelen und im schwäbischen Stuttgart zum Erfolg geführt haben. Es gab interessante Ansätze für eine gelungene Integrationsarbeit zu entdecken, die eventuell auch auf Marzahn-Hellersdorf anwendbar sind. Nach dem 28-minütigen Film der ARD unter dem Titel „Plan b“ kam es zu einer längeren Diskussion. Aus Zeitmangel und Terminproblemen verschiedener Anwesender war es dann nicht mehr möglich, den zweiten Film …

… des MDR „Schuld ohne Sühne – Warum rassistische Täter in der DDR davonkamen“ anzuschauen und sich auch darüber auszutauschen. Die Anwesenden kamen überein, daß dieser Film in der Mediathek des MDR angesehen werden kann.

Danke an die Organisatoren um Dr. Sufian Weise und Moritz Marc, an Bärbel Kramer als Gastgeberin und an die Gäste.

Quelle

30 Jahre vietnamesisches Zusammenleben in Marzahn-Hellersdorf

Kiezbericht von Herrn Götte zu den auch vom Projekt Ponte unterstützten 30 Jahre Reistrommel- Feierlichkeiten in der JFE Betonia in Marzahn-Nord:
 
.. und natürlich auch im Stadtteil Marzahn NordWest, was Anlaß genug war, in der JFE Betonia am Samstag, 23.09.2017, ein größeres Fest zu feiern. Die Reistrommel hatte eingeladen, die JFE Betonia fungierte als Gastgeber und in Kooperation mit verschiedenen Organisationen – z.B. auch mit Mitgliedern des Quartiersrats Marzahn NordWest – gelang es, eine optimale Veranstaltung durchzuführen.
Tamara Hentschel, die dienstälteste Betreuerin der Vietnamesen in Berlin und Mitgründerin des Vereins „Reistrommel“ begrüßte die Gäste und war hocherfreut, daß der Saal alle Gäste beinahe nicht aufnehmen konnte. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle prägte in ihrem Grußwort die humorvoll-anerkennenden Sätze, daß der Blumenhandel in Berlin fest in vietnamesischer Hand sei und daß die Vietnamesen nicht mehr als Fremde, sondern als Berliner anzusehen und vollkommen in das Statteilgeschehen integriert sind.