SOZIAL & ENGAGIERT – Sozialtage 2019 im EASTGATE Berlin!

Via Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:

Zum nunmehr 14. Mal finden die Sozialtage des Bezirks Marzahn-Hellersdorf im EASTGATE Berlin statt. Das beliebte Einkaufszentrum wird wieder der Gastgeber für die Leistungsschau der Sozialprojekte und Vereine sein.
In der Zeit von Donnerstag, den 21., bis Samstag, den 23. Februar 2019, besteht für die Bürgerinnen und Bürger während der Öffnungszeiten des EASTGATE Berlin in der Marzahner Promenade 1A die Möglichkeit, sich über die Vielzahl von Angeboten der sozialen Stadtteilzentren und Nachbarschaftstreffpunkte, der sozial engagierten Vereine und Verbände, der Migrantenorganisationen, der Polizei und des Bezirksamtes, insbesondere des Sozial- und Jugendamtes mit seinem breit gefächerten Aufgabenkreis zu informieren. Die Seniorenvertretung sucht immer wieder nach Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Belange der Älteren engagieren möchten. Sie können sich vor Ort die Aufgaben der bezirklichen Seniorenvertretung darlegen lassen.

„Berlin hat zu wenige Plätze für Kinder in Not“

Der „rbb“ berichtet:

Sozialarbeiter des Jugendamtes sollen Kinder vor Gewalt und Verwahrlosung retten und sie im Notfall von ihren Familien trennen. Dabei stoßen sie aber immer wieder an Grenzen, berichtet rbb-Reporter Norbert Siegmund.

rbb: Herr Siegmund, Sie waren mit dem Kriseninterventionsteam des Jugendamts in Marzahn-Hellersdorf unterwegs. Wie schlimm war das, was Sie da gesehen haben?

Norbert Siegmund: Was wir dort gesehen haben, war zum Teil sehr schrecklich. Mich hat zum Beispiel total bedrückt, dass offenbar die Schädlingsbekämpfer in den Bezirken oft wichtige Tippgeber für das Jugendamt sind. Wir haben von Wohnungen erfahren, die mit Bettwanzen verseucht waren. Dort sind dann die Krisenhelfer des Jugendamts hingegangen. In einem Fall waren vier Kinder betroffen, in einer Wohnung, in der katastrophale Zustände herrschten. Im Behördenjargon spricht man davon, dass das Kindeswohl gefährdet ist.

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Jugendamt in Not: Die Kümmerer von Marzahn-Hellersdorf

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Jetzt haben sie endlich die Stellen bekommen, die sie so lange gefordert hatten. Und dann will sie niemand haben. Zwölf neue Mitarbeiter sucht das Jugendamt Marzahn-Hellersdorf per Anzeige, bisher haben sich aber nur drei Bewerber gemeldet. „Es gibt eben entspanntere Jobs in diesem Bereich, und die werden auch besser bezahlt“, sagt Heiko Tille, der Leiter des Jugendamtes in Marzahn-Hellersdorf.

Seine Behörde hat 83 Stellen, doch nur 75 sind zurzeit besetzt. Das hat Folgen: Kollegen sind gestresst und unzufrieden, manche fehlen, weil sie krank sind. Ihre Betreuungsfälle müssen nun Kollegen übernehmen. Bis zu 90 Fälle betreuen manche. Die Belastungsgrenze liegt bei 65. Es ist einfach zu viel.

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Personalnot: Jugendämter können Kinderschutz nicht mehr gewährleisten

Via „Berliner Zeitung“:

Den Mitarbeitern einiger Berliner Jugendämter war schon lange klar, dass sie hoffnungslos überlastet sind. Nun hat auch der Berliner Senat die Missstände ganz offiziell eingestanden. „Die Personalsituation wird von den Bezirken und der Senatsverwaltung für Bildung und Jugend als unzureichend beschrieben“, heißt in einem Eckpunkte-Papier der Senatsjugendverwaltung mit Blick auf die regionalen Sozialpädagogischen Dienste. „Sie beklagen einen seit Jahren herrschenden Personalnotstand, die enorm hohe Fluktuation von Mitarbeitern und dass der Kinderschutz nicht mehr gewährleistet werden kann.“

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Jugendämter in Berlin schlagen Alarm

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Die Jugendämter suchen dringend nach Fachkräften und haben mit steigenden Fallzahlen zu kämpfen. Ein Überblick über die Herausforderungen.

Darum haben Jugendämter in Berlin mehr zu tun

Jede Gesellschaft baut auf die nachfolgende Generation. In einer Großstadt wie Berlin mit hoher Scheidungsrate, prekären Wohnverhältnissen und vielen Eltern mit seelischen Problemen brauchen aber viele Menschen Hilfe vom Staat. Hier greifen vor allem die Jugendämter. „Wir haben eine kontinuierlich steigende Belastung“, sagt etwa Falko Liecke, (CDU), stellvertretender Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Jugend und Gesundheit in Neukölln.

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Ausgebrannt im Jugendamt

Das „Neue Deutschland“ schreibt:

Sozialarbeiter*innen in Marzahn-Hellersdorf protestieren gegen miserable Arbeitsbedingungen

Um kurz nach 10 Uhr morgens lassen die Sozialarbeiter*innen am Alice-Salomon-Platz mehrere Dutzend weiße Luftballons in den blauen Himmel steigen. »Die Politik macht nur heiße Luft«, tönt es aus den Lautsprechern. »Das können wir auch. Lasst die Ballons steigen!«

Etwa 100 Menschen haben sich am Donnerstagmorgen zu der Protestkundgebung vor dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf versammelt. Die meisten von ihnen sind Sozialarbeiter*innen des Regionalen Sozialpädagogischen Dienstes und arbeiten für das Jugendamt im Bezirk.

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Siehe auch: Notstand im Jugendamt

Gewerkschaft Verdi ruft Sozialarbeiter zum Protest auf

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Mitarbeiter der Regionalen Sozialen Dienste fordern mehr Personal und bessere Bezahlung. Verdi will jeden Donnerstag demonstrieren.

Berlin. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen demonstrieren die Mitarbeiter der Regionalen Sozialen Dienste (RSD). Für den Donnerstag rief die Gewerkschaft Verdi die Sozialarbeiter aus Marzahn-Hellersdorf zum Protest auf dem Alice-Salomon-Platz auf. Zwischen 10 und 12 Uhr werden knapp 100 Teilnehmer erwartet.

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Jugendamt erhöht Personal bei den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten

Es fehlen Sozialarbeiter für Familien. Immer mehr Eltern brauchen Hilfe bei der Erziehung. Dafür gibt es den Regionalen Sozialpädagogischen Dienst. Der Bezirk will dort nun das Personal aufstocken, doch auch von den bestehenden Stellen sind einige nicht besetzt. Die Arbeitsbelastung ist hoch, die Fluktuation ebenfalls:

Marzahn-Hellersdorf. Immer mehr Familien im Bezirk brauchen Hilfen bei der Erziehung. Deren erste Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD).

Diese arbeiten in Gruppen in sechs Regionen des Bezirks von Marzahn-Nord bis Hellersdorf-Nord, Mahlsdorf eingeschlossen. Die Aufgabe der RSD besteht darin, bei familiären Problemen zu beraten und Eltern in der Kindererziehung zu unterstützen. Sie arbeiten mit anderen Institutionen zusammen und organisieren Hilfen. Wenn diese nicht greifen, werden Kinder aus den Familien herausgenommen und in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.

Die Situation ist in den Bezirksregionen unterschiedlich. In Marzahn-Nord beispielsweise betreuen Mitarbeiter des RSD gegenwärtig etwa 100 Familien mit 400 Kindern. In Hellersdorf-Nord bedürfen 1371 Familien mit 2477 Kindern einer ständigen Begleitung. Wenn diese Unterstützung nicht mehr ausreicht, müssen die Eltern zur Erziehungsberatung oder die Kinder sogar woanders untergebracht werden.

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Jugendamt erhöht Personal bei den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten

Die „Berliner Woche“ berichtet:
Marzahn-Hellersdorf. Immer mehr Familien im Bezirk brauchen Hilfen bei der Erziehung. Deren erste Ansprechpartner sind die Mitarbeiter der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD).
Diese arbeiten in Gruppen in sechs Regionen des Bezirks von Marzahn-Nord bis Hellersdorf-Nord, Mahlsdorf eingeschlossen. Die Aufgabe der RSD besteht darin, bei familiären Problemen zu beraten und Eltern in der Kindererziehung zu unterstützen. Sie arbeiten mit anderen Institutionen zusammen und organisieren Hilfen. Wenn diese nicht greifen, werden Kinder aus den Familien herausgenommen und in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht.
Die Situation ist in den Bezirksregionen unterschiedlich. In Marzahn-Nord beispielsweise betreuen Mitarbeiter des RSD gegenwärtig etwa 100 Familien mit 400 Kindern. In Hellersdorf-Nord bedürfen 1371 Familien mit 2477 Kindern einer ständigen Begleitung. Wenn diese Unterstützung nicht mehr ausreicht, müssen die Eltern zur Erziehungsberatung oder die Kinder sogar woanders untergebracht werden.