Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist erschienen!

Unsere Ponte-Broschüre zu interkulturellen Engagement in Marzahn-Hellersdorf ist soeben druckfrisch erschienen und kann ab sofort über uns bezogen werden! Natürlich wird die Broschüre auch in der kommenden Zeit an verschiedene Einrichtungen in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord verteilt! Wir freuen uns über Eure Reaktionen & bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen Beteiligten!

Die vielen Stimmen des Engagements im Bezirk

Seit dem Projektstart konnte eine Reihe von Projektideen verwirklicht werden und viele Projektpartner*innen bei der Realisierung von Projektvorhaben unterstützt werden. Exemplarisch genannt seien etwa das interkulturelle Grillfest mit der Elterninitiative „Blockhaus Sunshine“ und Geflüchteten
aus Marzahn, die Bürger/innen-Dialoge, gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade und dem Familienzentrum des SOS-Kinderdorf e.V., ein Foto-Projekt mit Kindern der Bücherwurm-
Grundschule, ein Theaterprojekt mit der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek oder die Unterstützung des Roma-Kulturtages mit dem Roma-Kulturprojekt der AWO, Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e. V., und der Spielplatzinitiative Marzahn.

Auch neue Vernetzungsinitiativen wurden aufgegriffen und arbeiten nun kontinuierlich zu den verschiedenen Integrationsthemen. Beispielhaft hierfür ist das Netzwerk „Marzahn NordWest integriert“, das im April 2017 seine Arbeit aufnahm.

Die Liste der Kooperationspartner ist inzwischen lang und die Liste der gemeinsamen Vorhaben in Planung ebenso. Das Projekt „Ponte“ hat seinen Platz gefunden und kann im Reigen der bestehenden Angebote seine Funktion als Impulsgeber und Unterstützer des Engagements für interkulturelle Themen
im Bezirk ausfüllen.

Ein zentrales Anliegen von „Ponte“ schließlich ist auch die öffentliche Würdigung großen Engagements für interkulturelle Themen. Mit dieser Broschüre möchten wir einige wichtige „Player“ im Feld interkultureller
Nachbarschaftsvermittlung und Demokratiearbeit in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord exemplarisch durch Portraits und Reflexionen aus der Praxis vorstellen. Auch wenn im Rahmen dieser Broschüre nur ein kleiner Teil der Aktiven portraitiert werden kann: Unser großer Dank gilt allen engagierten
Menschen in den Stadtteilen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und auf weiterhin viel Bewegung im Bezirk!

Ihr Moritz Marc, Projektleiter „Ponte“

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Das Projekt Ponte geht vom 10.10.2017 bis zum 12.2.2018 in Elternzeit!

Ab dem 10.10.2017 befindet sich das Projekt Ponte in einer viermonatigen Elternzeit! In diesem Zeitraum wird die Facebook-Seite und die Website des Projektes nur noch eingeschränkt aktualisiert werden. Das Projekt ist aber weiterhin bei wichtigen Fragen per Mail zu erreichen: ponte@pad-berlin.de

Wir wünschen allen Kolleg*innen und Akteur*innen in Marzahn-Nord und Hellersdorf in dieser Zeit natürlich weiterhin viel Erfolg bei der erfolgreichen Gestaltung des friedlichen und sozialen Miteinanders in unserem Bezirk. Für die Integrationsarbeit benötigen wir alle weiterhin einen langen Atem!

Frau Kerstin Pallocks – plant in den kommenden vier Monaten im Auftrag des Projekts Ponte die Erstellung einer Broschüre zum Thema “Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf”. Einige von Euch wurden hierzu bereits vom Projekt Ponte angeschrieben – über eine positive Resonanz darauf bzw. eine entsprechende Beteiligung würden wir uns sehr freuen!

Inhalt

Die Broschüre soll Portraits ausgewählter Initiativen/ Träger/ Projekte enthalten, die sich in den beiden vom Projekt Ponte ausgewählten Sozialräumen (Marzahn Nord und Hellersdorf Nord) im Feld interkultureller Arbeit bzw. Nachbarschaftsvermittlung insbesondere im Rahmen einer Integrationsarbeit mit den Neuzugezogenen (Geflüchteten) und deren nachbarschaftlichem Umfeld engagieren. Die Portraits dokumentieren einerseits die Rahmendaten der jeweiligen Projekte und gehen gleichzeitig tiefer: Über mit Interviewzitaten illustrierten Selbstdarstellungen, die mittels Vor-Ort-Interviews erarbeitet werden, sollen die jeweiligen Arbeitsfelder, die Ziele und Strategien bzw. Instrumente der Gemeinwesenarbeit und vor allem auch die Erfolge des Engagements anhand exemplarischer Fallbeschreibungen skizziert werden.

Die Broschüre beinhaltet darüber hinaus eine (kurze) Projektdarstellung von “Ponte”, in der auch die Verknüpfungen des Projekts mit den für die Broschüre ausgewählten Trägern/ Initiativen sowie “Zukunftsaussichten” (geplante gemeinsame Vorhaben) beschrieben werden.

Ziele

Der Prozess der Entstehung der Broschüre wie auch das fertige Dokument selbst sollen zwei Ziele verfolgen, über die einerseits das Engagement im Bezirk gewürdigt und andererseits der Fortschritt des Projekts befördert wird:

(1) Öffentliche Anerkennung von Engagement in der interkulturellen Arbeit

Die Broschüre würdigt durch ihre Projekt-Portraits die Arbeit in diesem wichtigen Feld vor dem Hintergrund nicht immer leichter Rahmenbedingungen (vgl. Situationsanalysen, erstellt in der Anfangsphase des Projekts “Ponte”). Die über die Broschüre hergestellte Öffentlichkeit soll eine – ebenfalls öffentliche – Anerkennung für das Geleistete und gleichzeitig eine Ermutigung (auch anderer Träger/ Initiativen) zu weiterem Engagement erfolgen und negativen (Selbst-)Stigmatisierungseffekten in den Sozialräumen ein Stück weit entgegengewirkt werden.

(2) Beförderung des Projektfortschritts von “Ponte”

Die Erarbeitung und Fertigstellung der geplanten Broschüre ist auch für das Projekt Ponte selbst von Bedeutung, denn die Auswahl der in der Broschüre  repräsentierten Initiativen/ Projekte spiegelt auch die bisherigen Arbeitserfahrungen und –erfolge des Projekts in beiden Sozialräumen und macht diese einem weiteren Adressatenkreis zugänglich. Die Dokumentation dieser gemeinsamen Arbeit und Arbeitserfolge soll dazu beitragen, das Projekt und seine Möglichkeiten weiter in den Sozialräumen bekannt zu machen, bestehende Kooperationen zu verfestigen, ggf. neue zu initiieren.

Zielgruppen

Die Hauptzielgruppe der zu erstellenden Broschüre ist darum auch, neben der allgemeinen Öffentlichkeit, insbesondere der Kreis interessierter Fachkräfte (Haupt- und Ehrenamtliche) in beiden Sozialräumen in diesem Feld.