Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf 2019 – Programm

Sehr geehrte Damen und Herren,

die diesjährige Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ bietet vom 7. bis zum 27. September 2019 allen Alters- und Interessengruppen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit zahlreichen Einzelveranstaltungen.

Die Auftaktveranstaltung bildet mit einem bunten Programm traditionsgemäß das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ am 07.09.2019 von 14:00 bis 19:00 Uhr auf dem Alice-Salomon-Platz. Bereits ab 11:00 Uhr startet eine „bunte Tour“ auf dem Theaterplatz in Hellersdorf mit viel Musik im Schlepptau direkt zum Fest.

An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder viele bezirkliche Träger sowie Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes, die für ihr Umfeld bzw. im Verbund mit ihren Partnerinnen und Partnern allerlei Feste, Wissenswertes, Kulturelles, kulinarische Freuden und Aktionen zum Mitmachen präsentieren. Es gibt Vorträge, Ausstellungen, Theater, Unterhaltung, Begegnungen und vieles mehr. Über drei Wochen hinweg werden überall im Bezirk viele Möglichkeiten für Groß und Klein gegeben sein, Interessantes zu erfahren, aktuelle Informationen zu bekommen, aktive Menschen unterschiedlicher Herkunft kennen zu lernen und auch gemeinsam zu feiern.

Ein kleiner Auszug aus dem Programm:

 Der Verein „Reistrommel e.V.“ veranstaltet am 21.09.2019 eine mehrstündige Bustour durch Marzahn-Hellersdorf. Interessierte haben die Möglichkeit, sich auf den Spuren vietnamesischen Lebens zu begeben, um gemeinsam die Orte im Bezirk aufzusuchen, an denen sich „Boulette und Frühlingsrolle“ trafen und treffen.

Im Gemeindezentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Hellersdorf wird die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen am 26.09.2019 ab 18:00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst mit und für Menschen verschiedener Nationalitäten abhalten (inkl. einer Predigerin der vietnamesischen Gemeinde „Tin Lanh“).

Unter dem Motto „ZusammenLeben – ZusammenWachsen“ werden am 27.09.2019 ab 18:00 Uhr im „Haus Babylon“ die diesjährigen Interkulturellen Tage ausklingen – umrahmt von verschiedenen Berliner Künstlerinnen und Künstlern sowie einem großen interkulturellen Buffet.

Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
https://www.berlin.de/…/beau…/integration/artikel.830929.php

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AWO lädt zum 6. Roma-Kulturtag ein

Pressemitteilung von Dr. Sufian Weise:

Seit 2014 führen wir jährlich einen Roma-Kulturtag durch. Im Jahr 2019 möchten wir diese Tradition weiterführen und den 6. Roma-Kulturtag als Nachbarschaftsfest mit interessierten Bewohner*innen und mit neu zugewanderten Einwohner*innen im Rahmen der 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf am 7. Juni 2019 von 15 bis 18 Uhr in der Jugend- und Freizeit Einrichtung „Villa-Pelikan“ Hellersdorfer Straße 27, 12621 Berlin organisieren und veranstalten.

Der 6. Roma-Kulturtag hat das Ziel, Vielfalt im Stadtteil als Bereicherung für alle Bewohner*innen aus verschiedenen Kulturkreisen erlebbar zu machen. Damit wird ein Beitrag für eine gute Nachbarschaft und die Integration/Akzeptanz von Neuankömmlingen im Stadtteil geleistet. Wir wollen insbesondere die Teilnehmer*innen aus der Roma-Community und die russischsprachigen Teilnehmer*innen unserer Sprach- und Integrationsangebote in die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mit einbeziehen. Als bereits längere Zeit in Deutschland ansässige Mitbürger*innen werden sie gemeinsam mit den deutschen Einwohner*innen auch Gastgeber für die Neuankömmlinge/Geflüchtete sein. Wir wollen Einwohner*innen, vor allem neuzugewanderte Einwohner*innen sowie Kinder mit Migrationshintergrund, die Grundschulen und Flüchtlinge, insbesondere aus nahegelegenen Flüchtlingsheimen, einladen.

Es soll ein interkulturelles Fest mit vielfältigen Angeboten für Kinder und Erwachsene (z.B. Musik und Tanz, Pony-Reiten, Malen, Schminken, Zaubern und kreative Beschäftigung) sein. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am abendlichen Lagerfeuer mit Musik und anregenden Gesprächen aus. Das Fest wird dazu beigetragen, bestehende Vorurteile abzubauen, neue Kontakte zu knüpfen, Willkommenskultur zu praktizieren und den Gedankenaustausch zwischen den Kulturen zu fördern. Es leistet damit einen Beitrag zum besseren Verständnis der im Stadtteil lebenden Kulturen und ein besseres Miteinander. Wir wollen die Bewohner*innen, insbesondere die Roma-Familien, aktivieren und ihnen eine zusätzliche Aufgabe in unserem Kulturkreis anbieten. Durch professionelle Darstellung der Roma-Community sowie kulturelle Beiträge wird die Vielfalt der Kultur sowie der Lebensweise der Roma lebendig.

Sie haben die ersten bis fünften Roma-Kulturtage miterlebt und wollen auch den 6. nicht verpassen?

Sie waren noch nicht dabei und sind gespannt auf eine interessante sowie unterhaltsame Veranstaltung im Grünen?

Sie wollen bei der Vorbereitung oder Durchführung helfen?

Wir heißen Sie am 7. Juni ganz herzlich willkommen. Freier-Eintritt.

Kontakt:

Dr. Sufian Weise Projektleiter

Pressemitteilung als pdf-Dokument: 19-05-28_Pressemitteilung zum 6. Roma-Kulturtag

Paradiesgärten – Neues Gemeinschaftsgarten-Projekt in Marzahn-Hellersdorf

Das „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“ berichtet:

Naschen, Sonnenseite und Panoramablick: Unter diesen Stichworten entstehen in der Nachbarschaft von Gemeinschaftsunterkünften an drei Standorten in Marzahn-Hellersdorf neue Erholungsräume. Bis 2020 sind grüne Daumen, Urban Gardener aller Herkünfte und jeden Alters herzlich willkommen, sich diese neuen Gärten gemeinschaftlich anzueignen.

Alteingesessene wie neue Anwohnerinnen und Anwohner sind ausdrücklich aufgefordert, planend und gestaltend bei der Entstehung dreier neuer grüner Inseln mitzuwirken – dem Naschgarten, Sonnengarten und Panoramagarten. Zwar bietet Marzahn-Hellersdorf Einiges an Stadtgrün, zugleich fehlt oft ein wohnungs-naher Spot für die grüne Pause zwischendrin. Zudem schaffen die drei neuen kleinen Gartenjuwele, die aus Mitteln des Stadtumbaus und der Städtebauförderung finanziert werden, „Trittsteine“ für beiläufige, zwischen-menschliche Begegnungen. Schließlich vereint die Wertschätzung für Gärten und Natur weltweit Menschen. Los geht es mit der „Gartenbaureihe“ am Donnerstag, dem 9. Mai 2019 in der Schönagelstraße 69 – 79, von 15:00 – 18:00 Uhr, Treffpunkt am Gärtnerschuppen.

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Sportfest der Vielfalt

Am Freitag, den 16.05., lädt das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf zu einem Sportfest der Vielfalt ein.

Zwischen 16 und 20 Uhr können im Stadion Wuhletal (U-Bhf. Kaulsdorf Nord) verschiedene Sportarten ausprobiert werden. In diesem Rahmen werden viele sportliche Stationen und kleine Programmbeiträge stattfinden. Sportvereine aus dem Bezirk stellen sich vor.

Jede Teilnahme wird mit einer Medaille geehrt.

Die Finanzierung der Veranstaltung erfolgt aus Masterplanmitteln des Landes Berlin.

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2019“

Wir dokumentieren den Aufruf des bezirklichen Integrationsbeauftragten Dr. Thomas Bryant zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Auch das Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf würde sich sehr über eine aktive und breite Beteiligung der Zivilgesellschaft in unserem Bezirk freuen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 7. bis 27. September 2019 stattfinden wird.

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

Gemeinschaftsveranstaltungen in den Stadtteilen und Sozialräumen, die Kräfte und Interessierte bündeln, sind natürlich wieder besonders willkommen. Ich rufe Sie deshalb auch dazu auf, sich mit Ihren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie innerhalb der jeweiligen Netzwerke zu verständigen und noch mehr und größere Verbundveranstaltungen zu realisieren.

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Zusammen Hand anlegen: Subotnik im Bürgerpark am 12.04.2019

Foto Bürgerpark - Blumberger Damm

Foto Bürgerpark – Blumberger Damm

Am 14.03.2019 haben engagierte Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam mit BENN und dem Grünflächenamt Marzahn-Hellersdorf ein Gespräch zum Thema „Unser Bürgerpark“ organisiert. An diesem Tag wurde deutlich, dass alle gemeinsam daran arbeiten wollen, dass der Bürgerpark wieder besser gepflegt wird, damit ihn alle gerne nutzen. Damit aus Worten auch Taten werden, haben sich die Beteiligten im Anschluss an das Gesprächs gleich verabredet, einen Spaziergang durch den Bürgerpark zu machen – mit Mülltüten, Zange, Werkzeug und Fotoapparat und vielleicht einem Päckchen Blumensamen!

Am  Freitag, den 12.04.2019 laden wir also alle Interessierten ein von 16 bis 18 Uhr im Bürgerpark aktiv zu werden und ihn ein wenig zu verschönern. Der Treffpunkt ist an der Tram-Haltestelle Bürgerpark. Seien Sie dabei!

Quelle

Deutschlandweites Interesse am interkulturellen Wohnkonzept „Hoffnungshaus“

Das „Migazin“ berichtet:

Vor zweieinhalb Jahren öffnete das erste Hoffnungshaus in Leonberg. Flüchtlinge und Einheimische leben Tür an Tür und teilen ihren Alltag. Das Integrationskonzept sorgte anfangs für Skepsis. Nun prüfen die Initiatoren eine bundesweite Ausweitung.

Für den 22-jährigen Kinan ist das Hoffnungshaus unweit der Leonberger Altstadt eine „Safety Zone“. „Ich kann hier immer zur Ruhe kommen und fühle mich zu Hause“, sagt der junge Syrer mit den lockigen Haaren in flüssigem Deutsch. Seit gut zwei Jahren lebt Kinan im Hoffnungshaus in einer Männer-WG. Er ist einer von rund 40 Bewohnern des interkulturellen Mehrgenerationenhauses, das von der Hoffnungsträger Stiftung getragen wird.

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Im „Interkulturellen Nähcafé“ entsteht ein 300 Meter langer Schal: Gestricktes Symbol der Vielfalt

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. Im „Interkulturellen Nähcafé“ an der Marzahner Promenade 38 entsteht der längste Schal Marzahn-Hellersdorfs. 20 Zentimeter breit und 300 Meter lang soll er nach seiner Fertigstellung sein. – Mitstreiter für das 300-Meter-Projekt sind willkommen.

Jeder aufgewickelte Knäuel ist anders: Mal überwiegen Blautöne, dann wieder grelle Streifen, beim nächsten stechen helle Farben hervor und ein anderer wirkt durch sein einfarbiges Muster. Aber etwas haben die 15 Meter langen Einzelstücke gemeinsam: Sie sind kunterbunt gestrickt oder gehäkelt und mit viel Liebe gefertigt.

In diesen Tagen liegen die dicken Knäuel auf dem Tisch des „Interkulturellen Nähcafés“ im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte. „Wir sind schon bei insgesamt über 200 Metern angelangt“, sagt Martina Polizzi, Projektleiterin der Volkssolidarität, die das Nähcafé vor zwei Jahren initiierte.

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„Music for Human Rights“ – Junge Musiker aus Portugal im Schloss Biesdorf

Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, ab 19:00 Uhr, laden das Schloss Biesdorf und “Roter Baum” UG ein zum Konzert “Music for Human Rights” und Session mit den Teilnehmenden der Jugendbegegnung “Music for Human Rights”.
Bereits zum dritten Mal ist die “Anna Landsberger – internationales Jugendzentrum” Gastgeber des Projektes “Music for Human Rights”. Dabei kommen junge Musiker und Musikerinnen aus Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Israel, Italien, Portugal und Serbien zusammen und gründen drei Bands. Jede dieser Bands komponiert und textet zwei Lieder, die abschließend aufgeführt werden. In diesem Jahr werden die Teilnehmenden dabei ihre Vision von Europa verarbeiten.

Was wird aus dem LaLoKa?

Die „Hellersdorfer“ schreiben:

Marzahn-Hellersdorf: Das LaLoKa am Boulevard Kastanienallee existiert nicht mehr. Nur einen Steinwurf von der Gemeinschaftsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße entfernt, war die Einrichtung seit 2014 ein beliebter Treffpunkt für Menschen mit Flucht­erfahrungen. Zuletzt hatte sich dort vor allem die Flüchtlingsselbstorganisation Refugees Emancipation engagiert.

Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungsangebote und vieles mehr. Doch der Mietvertrag für das LaLoKa ist Ende des Jahres ausgelaufen und wurde vom Eigentümer Deutsche Wohnen nicht mehr verlängert. Das Unternehmen hat angekündigt, einen Nahversorger in den Räumen unterbringen zu wollen. Für den Kiez wäre das ein Gewinn. Ob sich aber tatsächlich ein Händler findet, bleibt abzuwarten.

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