Zusammen Hand anlegen: Subotnik im Bürgerpark am 12.04.2019

Foto Bürgerpark - Blumberger Damm

Foto Bürgerpark – Blumberger Damm

Am 14.03.2019 haben engagierte Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam mit BENN und dem Grünflächenamt Marzahn-Hellersdorf ein Gespräch zum Thema „Unser Bürgerpark“ organisiert. An diesem Tag wurde deutlich, dass alle gemeinsam daran arbeiten wollen, dass der Bürgerpark wieder besser gepflegt wird, damit ihn alle gerne nutzen. Damit aus Worten auch Taten werden, haben sich die Beteiligten im Anschluss an das Gesprächs gleich verabredet, einen Spaziergang durch den Bürgerpark zu machen – mit Mülltüten, Zange, Werkzeug und Fotoapparat und vielleicht einem Päckchen Blumensamen!

Am  Freitag, den 12.04.2019 laden wir also alle Interessierten ein von 16 bis 18 Uhr im Bürgerpark aktiv zu werden und ihn ein wenig zu verschönern. Der Treffpunkt ist an der Tram-Haltestelle Bürgerpark. Seien Sie dabei!

Quelle

Deutschlandweites Interesse am interkulturellen Wohnkonzept „Hoffnungshaus“

Das „Migazin“ berichtet:

Vor zweieinhalb Jahren öffnete das erste Hoffnungshaus in Leonberg. Flüchtlinge und Einheimische leben Tür an Tür und teilen ihren Alltag. Das Integrationskonzept sorgte anfangs für Skepsis. Nun prüfen die Initiatoren eine bundesweite Ausweitung.

Für den 22-jährigen Kinan ist das Hoffnungshaus unweit der Leonberger Altstadt eine „Safety Zone“. „Ich kann hier immer zur Ruhe kommen und fühle mich zu Hause“, sagt der junge Syrer mit den lockigen Haaren in flüssigem Deutsch. Seit gut zwei Jahren lebt Kinan im Hoffnungshaus in einer Männer-WG. Er ist einer von rund 40 Bewohnern des interkulturellen Mehrgenerationenhauses, das von der Hoffnungsträger Stiftung getragen wird.

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Im „Interkulturellen Nähcafé“ entsteht ein 300 Meter langer Schal: Gestricktes Symbol der Vielfalt

„LichtenbergMarzahn+“ schreibt:

Marzahn. Im „Interkulturellen Nähcafé“ an der Marzahner Promenade 38 entsteht der längste Schal Marzahn-Hellersdorfs. 20 Zentimeter breit und 300 Meter lang soll er nach seiner Fertigstellung sein. – Mitstreiter für das 300-Meter-Projekt sind willkommen.

Jeder aufgewickelte Knäuel ist anders: Mal überwiegen Blautöne, dann wieder grelle Streifen, beim nächsten stechen helle Farben hervor und ein anderer wirkt durch sein einfarbiges Muster. Aber etwas haben die 15 Meter langen Einzelstücke gemeinsam: Sie sind kunterbunt gestrickt oder gehäkelt und mit viel Liebe gefertigt.

In diesen Tagen liegen die dicken Knäuel auf dem Tisch des „Interkulturellen Nähcafés“ im Stadtteilzentrum Marzahn-Mitte. „Wir sind schon bei insgesamt über 200 Metern angelangt“, sagt Martina Polizzi, Projektleiterin der Volkssolidarität, die das Nähcafé vor zwei Jahren initiierte.

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„Music for Human Rights“ – Junge Musiker aus Portugal im Schloss Biesdorf

Pressemitteilung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf:
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, ab 19:00 Uhr, laden das Schloss Biesdorf und “Roter Baum” UG ein zum Konzert “Music for Human Rights” und Session mit den Teilnehmenden der Jugendbegegnung “Music for Human Rights”.
Bereits zum dritten Mal ist die “Anna Landsberger – internationales Jugendzentrum” Gastgeber des Projektes “Music for Human Rights”. Dabei kommen junge Musiker und Musikerinnen aus Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Israel, Italien, Portugal und Serbien zusammen und gründen drei Bands. Jede dieser Bands komponiert und textet zwei Lieder, die abschließend aufgeführt werden. In diesem Jahr werden die Teilnehmenden dabei ihre Vision von Europa verarbeiten.

Was wird aus dem LaLoKa?

Die „Hellersdorfer“ schreiben:

Marzahn-Hellersdorf: Das LaLoKa am Boulevard Kastanienallee existiert nicht mehr. Nur einen Steinwurf von der Gemeinschaftsunterkunft in der Maxie-Wander-Straße entfernt, war die Einrichtung seit 2014 ein beliebter Treffpunkt für Menschen mit Flucht­erfahrungen. Zuletzt hatte sich dort vor allem die Flüchtlingsselbstorganisation Refugees Emancipation engagiert.

Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungsangebote und vieles mehr. Doch der Mietvertrag für das LaLoKa ist Ende des Jahres ausgelaufen und wurde vom Eigentümer Deutsche Wohnen nicht mehr verlängert. Das Unternehmen hat angekündigt, einen Nahversorger in den Räumen unterbringen zu wollen. Für den Kiez wäre das ein Gewinn. Ob sich aber tatsächlich ein Händler findet, bleibt abzuwarten.

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In Flüchtlingstreff am Boulevard Kastanienallee soll ein Nahversorger einziehen

Die „Berliner Woche“ schreibt:

Das LaLoKa am Boulevard Kastanienallee ist seit Dezember geschlossen. Damit ist ein über Jahre laufendes Projekt der Flüchtlingsarbeit beendet.
Das LaLoKa wurde 2014 von der Initiative „Hellersdorf hilft!“ als Unterstützungspunkt für Flüchtlinge in einem leer stehenden Ladengeschäft der Deutsche Wohnen AG an der Schneeberger Straße 17 eingerichtet. Über die Jahre wurde es zu einem Treffpunkt, hier fanden auch interkulturelle Begegnungen statt und Flüchtlinge aus dem Umfeld nutzten gern den dort bereitgestellten Internetanschluss.

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„LaLoka“: Flüchtlingstreff in Hellersdorf muss schließen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Das „LaLoka“ war ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez, doch der Eigentümer zieht einen neuen Supermarkt vor.

Für die Geflüchteten im Kiez war es ein wichtiger Anlaufpunkt. Es gab Computer mit Internetzugang, Kochabende, Beratungen zur Wohnungssuche und neuerdings – zur großen Freude aller – sogar einen Tischkicker. Doch seit diesem Jahr ist nichts mehr los im Flüchtlingstreff „La Loka“ an der Schneeberger Straße in Hellersdorf, die Räume sind leer.

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Flüchtlingsprojekt vor dem Aus: Zu sozial für die Deutsche Wohnen

Die „taz“ berichtet über das LaLoka: „In Hellersdorf muss ein Vorzeige-Flüchtlingsprojekt schließen, weil es nicht zu den Plänen der Deutschen Wohnen passt. Die sieht vor Ort bereits zu viele soziale Träger.
Am Boulevard Kastanienallee war die Welt bislang noch in Ordnung für die Deutsche Wohnen. Während der Immobilienkonzern, zu dessen Enteignung mittlerweile selbst eine der drei Regierungsparteien aufruft, überall sonst in Berlin zum Synonym für Profitgier geworden ist, genießt das Unternehmen hier einen guten Ruf: Bei dem Vorhaben, die heruntergekommene Einkaufsmeile wiederzubeleben, ziehen die Deutsche Wohnen, der seit 2012 ein Großteil der Wohnungen und Gewerbeflächen hier gehören, und andere Akteure im Bezirk an einem Strang.
Doch damit könnte es jetzt vorbei sein: Das LaLoka, ein selbstverwalteter Treffpunkt von und für Flüchtlinge, musste in diesem Monat schließen. Der Vertrag zwischen dem bisherigen Trägerverein und der Deutschen Wohnen endete Ende November, gern hätte der aktuelle Betreiber, die Initiative Refugees Emancipation, den Vertrag übernommen.“ Weiterlesen: http://www.taz.de/!5556370/

Studie: Einheimische und Migranten haben ähnlichen Bürgersinn

Das „Migazin“ berichtet:

Ist die deutsche Gesellschaft gespalten? Eine neue Studie zeigt: Die in Deutschland lebenden Menschen haben sehr ähnliche Vorstellungen davon, was einen guten Bürger ausmacht. Unterschiedliche Einstellungen hängen vom Alter und Wohnort ab – nicht vom Migrationshintergrund.

Bei der Vorstellung, was ein guter Bürger ist, gibt es einer Studie zufolge kaum Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten. Unterschiedliche Einstellungen würden besonders von Alter und Wohnort abhängen, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Dienstag in Gütersloh. Für die große Mehrheit aller in Deutschland lebenden Menschen könne jeder ein guter Bürger sein, unabhängig davon, ob er in Deutschland oder im Ausland geboren sei.

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Das Projekt Ponte verabschiedet sich und geht doch weiter…

An dieser Stelle verabschiedet sich das Projekt Ponte nach zweieinhalb Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in seiner bisherigen Form aus Marzahn-Hellersdorf.  Zum Abschluss des Projekts Ponte hat der Projektleiter Moritz Marc zusammen mit der Diplom-Sozialwissenschaftlerin Kerstin Palloks (Siehe: http://www.beratungskiste.de/kerstin.html) eine Abschlussdokumentation erstellt.

Die Dokumentation schildert Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts „Ponte –  interkulturelle Orientierung und Nachbarschaftsvermittlung“. Ponte startete seine Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf im Sommer des  Jahres  2016  und  endete  im  Dezember 2018. Das  Projekt  wurde  im  Rahmen  des  von  der EU  geförderten Programms Zukunftsinitiative Stadtteil II – Teilprogramm „Soziale Stadt“ gefördert, Träger des Projekts war die pad gGmbH.

In den zweieinhalb Jahren seiner Tätigkeit in den beiden Sozialräumen Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord konnte das Projekt Ponte eine Reihe wichtiger Erfahrungen in Bezug auf die Realisierungschancen seiner verschiedenen Gemeinwesen bezogenen Aufträge dokumentieren. Im Rahmen der begleitenden Evaluation des Projekts konnten zu verschiedenen Zeitpunkten auch die Perspektiven von Kooperationspartner/innen bzw. Zielgruppen  der  Projektarbeit  erhoben werden, die  ebenfalls  in  diese  Dokumentation  eingeflossen sind.

Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse aus der (gemeinsamen) Projektpraxis einem weiteren Leser/innen-Kreis zugänglich machen und mit dieser Dokumentation Anregungen für die Arbeit unter dem Themenschwerpunkt „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung“ zur Verfügung stellen. Wir würden uns freuen, wenn unsere Erfahrungen und Überlegungen aus dem Ponte-Projekt als interessante Einblicke in die Projektpraxis zur Kenntnis genommen und vielleicht als Impulse für die weitere Arbeit in diesen oder auch anderen Sozialräumen dienen können.

Gedankt sei allen Kolleg*innen aus den verschiedenen Projekten und Initiativen, der Verwaltung und dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf für ihre große Unterstützung dieses Projekts und ihr stetiges Engagement für ein gutes Miteinander im Bezirk.

Um das Engagement für interkulturelle Themen der vielen Aktiven in den Sozialräumen öffentlich zu würdigen, hat das Projekt Ponte zudem im Frühjahr 2018 die Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ veröffentlicht, die unter Mitarbeit vieler engagierter Kolleg*innen aus  den unterschiedlichsten Bereichen entstanden ist.

Download der Abschlussdokumentation „Interkulturelle Nachbarschaftsvermittung im Sozialraum“ (Dezember 2018) hier: Abschlussdokumentation_Ponte_Palloks_2018

Download der Broschüre „Interkulturelles Engagement in Marzahn-Hellersdorf“ (Frühjahr 2018) hier: 18-03-16_Ponte_Brosch_vorläufige finale Version

Bevor sich das Projekt Ponte an dieser Stelle verabschiedet, können wir Euch/Ihnen an dieser Stelle erfreulicherweise mitteilen, dass der bisherige Projektleiter Moritz Marc im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bleibt und ab den 1.1.2019 Polis* – die bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt – für seinen Träger pad gGmbH fortführen wird.

Wir freuen uns an dieser Stelle auch im kommenden Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen Akteur*innen im Bezirk – egal ob Zivilgesellschaft, Migrant*innen(selbst)organisationen, sozialen Trägern, Stadtteilzentren, Parteien, Bezirksamt, Alice Salomon Hochschule u.v.a.! Für einen demokratischen, vielfältigen und solidarischen Bezirk!

Die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle wird dann ab 1.1.2019 zunächst unter der alten Ponte-E-Mail-Adresse zu erreichen sein: ponte@pad-berlin.de und auch der Handykontakt bleibt bestehen: 0152/31771383

Zudem wird die alte Facebook-Seite des Projekts Ponte weiterhin als Informationsplattform unter neuen Namen bestehen bleiben. Diese findet Ihr weiterhin unter dieser Adresse: www.facebook.com/ProjektPonte/