Ausländerbeauftragter gegen Asyl- und Abschiebezentren

Via „Berliner Morgenpost“:

Berlins Ausländerbeauftragter Andreas Germershausen hat den Senat aufgefordert, keine Asylzentren für Flüchtlinge in der Hauptstadt einzurichten. „Solche Zentren sind integrationsfeindlich und widersprechen der Integrationspolitik des Berliner Senats“, sagte Germershausen am Freitag. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betreibe mit diesen Plänen die Ausgrenzung von Geflüchteten. „Bislang haben sich Politiker aus den Berliner Regierungsfraktionen gegen eine Beteiligung des Landes ausgesprochen. Der Senat sollte sich entsprechend positionieren“, sagte Germershausen.

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Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Hier der Aufruf unseres bezirklichen Integrationsbeauftragten zur Beteiligung an den interkulturellen Tagen 2018. Falls Ihr Veranstaltungen, Aktionen oder Projekte in diesem Zeitraum (oder auch davor bzw. danach) in Hellersdorf-Nord oder Marzahn-Nord durchführen möchtet, kann das Projekt Ponte noch jeweils bis zu 1.000 Euro als finanziellen Zuschuss geben. Bei Interesse wendet Euch an das Projekt Ponte:

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 1. bis 21. September 2018 stattfinden wird (vgl. Aufruf: IKT 2018 (Aufruf)).

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Integration von Flüchtlingen: Wird Berlin zum Angstraum?

Der Berliner „Tagesspiegel“ thematisiert in seiner Wochenendausgabe bestehende Ängste gegenüber geflüchteten Menschen. Es ist wichtig Ängste und Probleme in der Bevölkerung und auch bei den Geflüchteten zu thematisieren – ein differenzierter Blick ist aber weiterhin nötig, um ein solidarisches Miteinander auch in Zukunft zu ermöglichen:

Das Verhalten mancher Geflüchteter löst Unbehagen aus; der differenzierte Blick wird seltener. Ein Integrationsbeauftragter warnt vor neuer Gewalt.

Da ist die 18-Jährige, die im Bikini am Wannsee entlang geht und auf vier arabischstämmige junge Männer trifft. Die Gruppe beschimpft sie laut als „Schlampe“, wie könne sie so herumlaufen.

Da ist die 60-jährige Frau, die mit ihrem Mann im Park spazieren geht und von einem arabischstämmigen jungen Mann gefragt wird, ob sie mit ihm im Gebüsch Sex haben möchte.

Da ist der arabisch sprechende Mann, der mit seiner Nichte durch die Sonnenallee in Neukölln geht und hinter sich eine Flut anzüglicher und obszöner Bemerkungen hört. Die Nichte trägt kein Kopftuch.

Einzelfälle? Es gibt viele dieser Einzelfälle in der Stadt. Und sie erzeugen zunehmend jenes Gefühl, das ein Ur-Berliner, 48 Jahre alt, so formuliert: „Ich fühle mich in dieser Stadt nicht mehr wohl und sicher. Hier ist etwas aus den Fugen geraten.“ Der Mann wurde von arabischstämmigen jungen Männern ansatzlos als „gottloser Hurensohn“ beschimpft.

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Enttäuscht von Flüchtlingspolitik: Berliner Integrationsbeauftragter kritisiert GroKo-Pläne

Der „rbb“ berichtet:

Ob Familiennachzug, Obergrenze oder Ankunftszentren: Andreas Germershausen lässt an der von Union und SPD vereinbarten Flüchtlingspolitik kein gutes Haar. Die Ergebnisse der GroKo-Verhandlungen seien „enttäuschend“, sagt der Berliner Integrationsbeauftragte.

Der Berliner Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen hat die Pläne der geplanten großen Koalition in der Flüchtlingspolitik kritisiert. „Im Hinblick auf die Integration ist das insgesamt enttäuschend“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

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Diskussion zu Integration mit Steglitz-Zehlendorfer Bundestagskandidaten

Für Donnerstag, 14. September, lädt das Netzwerk Integration Südwest Berlin (NIS) zu einer Diskussion mit Steglitz-Zehlendorfer Direktkandidaten ein. Im Besonderen sollen die Themen Partizipation der hier lebenden Migranten, das Staatsangehörigkeits- und Wahlrecht sowie ein Einwanderungsgesetz diskutiert werden.
An Diskussion nehmen teil: Bernhard Lücke (CDU) in Vertretung von Thomas Heilmann, Ute Finckh-Krämer (SPD), Urban Aykal (Grüne), Hartmut Ebbing (FDP) und Evrim Sommer (Linke) in Vertretung von Franziska Brychcy. Die Diskussion wird moderiert vom Thomas Bryant, Integrationsbeauftragter in Marzahn-Hellersdorf.
Das NIS-Plenum findet um 17 Uhr im Griechischen Zentrum, Mittelstraße 33 in Steglitz statt.
 

Berlin kommt zum Gespräch über Integration zusammen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Andreas Germershausen, Integrationsbeauftragter des Senats, sucht bei Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ Kontakt zu den Bezirken.

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Andreas Germershausen, hat am Dienstagabend seine Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ in Reinickendorf gestartet. An sechs Tischen sprach er im Hermann-Ehlers-Haus mit rund 120 Reinickendorfern darüber, wie die Integration und Partizipation Geflüchteter besser gelingen kann. Unterstützt wurde er von Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) und Bezirks-Integrationsbeauftragten Oliver Rabitsch.

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Die nächste Gesprächsrunde findet am 14.9.2017 in Spandau statt: Gesprächsrunde zur Integration

Allgemeine Infos für alle Bezirke zur neuen Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ und Möglichkeit einen Newsletter zu bestellen gibt es hier: http://www.berlin.de/lb/intmig/integration-im-dialog/

Berlin will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Integrationsbeauftragte Germershausen: Kernpunkte sind eine akzeptable Wohnsituation, der Spracherwerb oder der Zugang zum Arbeitsmarkt

Berlin. Das Land Berlin will gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein neues Maßnahmenpaket für die Integration erarbeiten. »Wir entwickeln gerade ein neues Konzept für die Integration und Partizipation von Geflüchteten«, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Ziel der Integration soll es sein, so Germershausen, die »Menschen, die geflohen sind und damit ihren Lebenskontext aufgeben mussten, dabei zu unterstützen, das eigene Leben möglichst schnell wieder selbst bestimmen und gestalten zu können«.

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Siehe auch:

Integration von Geflüchteten „Der Großteil der Menschen wird bleiben“

16.-29.9.2017: Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf

Unter dem Motto „Vielfalt verbindet“ finden vom 16. September bis 29. September 2017 die Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf statt.

Das Programm findet Ihr hier als pdf-Dokument zum download: https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/_assets/integration/interkulturelle-tage-programm_2017.pdf