Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf vom 1.-21.9.2018!

Anbei findet ihr das diesjährige Gesamtprogramm, das Plakat und einen Flyer (jeweils vom Projekt Ponte gestaltet und gedruckt) zu den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“. Das Gesamtprogramm enthält hier und da noch einige Hintergrundinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen und wird im Laufe der nächsten Wochen ggf. nochmals aktualisiert, falls sich spontan irgendwelche Programmänderungen ergeben sollten. Näheres dazu finden Sie dann zu gegebener Zeit im Internet unter https://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/veranstaltungen. Die Plakate und Flyer liegen derweil auch in gedruckter Form vor und liegen im Rathaus Marzahn-Hellersdorf zur Abholung im Büro der Beauftragten bei Frau Witte (kerstin.witte@ba-mh.berlin.de; 030/90293-2051, Raum 3.49) bereit.

Hier gibt es das Gesamtprogramm, das Plakat und den Flyer zum herunterladen, ausdrucken oder zum bewerben im Internet:

Interkulturelle Tage (Plakat_2018)

Interkulturelle Tage (Flyer_2018)Interkulturelle Tage (Programm_2018)

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Integrationskonzept des Berliner Senats verzögert sich

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Berlins Integrationsbeauftragter Andreas Germershausen räumt ein, dass der Beteiligungsprozess aufwendiger als gedacht sei.

Das neue Integrationskonzept des Senats lässt auf sich warten. „Wir sind später dran als geplant“, räumt der Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen ein. „Der Beteiligungsprozess gestaltet sich aufwendiger als gedacht, was aber auch positiv zu sehen ist“, sagte er der Berliner Morgenpost. Voraussichtlich werde er das Konzept nun im September vorlegen.

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Integration von Flüchtlingen in Berlin: Das Konzept ist im Transitlager

Die „taz“ schreibt:

Das Konzept des Senats zur Integration Geflüchteter lässt auf sich warten. Streit gibt es übers Geld – und darüber, wie großzügig das Land Gesetze auslegen will.

Geht es um den Asylstreit im Bund, zeigt sich Rot-Rot-Grün einig. Seehofers „Ankerzentren“ will man hier nicht, Geflüchtete von dem kürzlich auf dem Mittelmeer umherirrenden Rettungsschiff „Lifeline“ hätte man aufgenommen. Doch die Harmonie ist dahin, wenn es um die konkrete Ausgestaltung der Integration von Geflüchteten geht. So musste die Verabschiedung des neuen „Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter“, das den bisherigen „Masterplan Integration und Sicherheit“ aus dem Jahr 2016 ablösen soll, erneut verschoben werden.

Eigentlich sollte das Konzept im April fertig sein; dann hieß es: vor der Sommerpause. Nun hofft der dafür verantwortliche Integrationsbeauftragte des Senats, Andreas Germershausen, dass es im September so weit ist. „Es gibt noch einzelne kleine Dissense“, sagte er der taz. Welche, möchte er aber nicht sagen: Denn darüber werde gerade verhandelt.

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Berliner Senat investiert 42 Millionen Euro in die Integrationspolitik

Pressemitteilung des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration:

Die Partizipation der Migrantinnen und Migranten ist ein Schwerpunkt der Berliner Senatspolitik. Partizipation heißt Teilhabe. Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte sollen überall gleiche Rechte und Chancen haben und in allen gesellschaftlichen Bereichen repräsentiert sein.

Aber was kostet Integration? Wie viel Geld gibt der Senat für jährlich für integrationspolitische Programme aus?

Nach einer Abfrage bei den einzelnen Senatsverwaltungen im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge lassen sich die verschiedenen Maßnahmen konkret beziffern. Die interne Auswertung ergab, dass der Senat jährlich 42 Millionen Euro für zusätzliche integrationspolitische Förderprogramme ausgibt. Weil alle Senatsverwaltungen innerhalb ihrer Kompetenz Integration und Partizipation fördern, können sehr vielfältige Zielgruppen erreicht werden. Dazu gehören nicht nur Geflüchtete. Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten, Zuwanderer aus der EU sind weitere Zielgruppen auch Migrantenorganisationen, ethnische Minderheiten und gezielt auch Familien, Kinder und Frauen.
Den Löwenanteil erhält dabei das erfolgreiche Berliner Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen. Integrationslots/innen und Stadtteilmütter vermitteln dabei zwischen Migrantinnen und Migranten und Behörden oder Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen (http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslots-innen/). Diese aufsuchende Arbeit beansprucht fast 7 Millionen Euro. Den Berliner Bezirken stehen insgesamt 9,2 Millionen Euro im Rahmen des Integrationsfonds zur Verfügung.

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Ausländerbeauftragter gegen Asyl- und Abschiebezentren

Via „Berliner Morgenpost“:

Berlins Ausländerbeauftragter Andreas Germershausen hat den Senat aufgefordert, keine Asylzentren für Flüchtlinge in der Hauptstadt einzurichten. „Solche Zentren sind integrationsfeindlich und widersprechen der Integrationspolitik des Berliner Senats“, sagte Germershausen am Freitag. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betreibe mit diesen Plänen die Ausgrenzung von Geflüchteten. „Bislang haben sich Politiker aus den Berliner Regierungsfraktionen gegen eine Beteiligung des Landes ausgesprochen. Der Senat sollte sich entsprechend positionieren“, sagte Germershausen.

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Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Hier der Aufruf unseres bezirklichen Integrationsbeauftragten zur Beteiligung an den interkulturellen Tagen 2018. Falls Ihr Veranstaltungen, Aktionen oder Projekte in diesem Zeitraum (oder auch davor bzw. danach) in Hellersdorf-Nord oder Marzahn-Nord durchführen möchtet, kann das Projekt Ponte noch jeweils bis zu 1.000 Euro als finanziellen Zuschuss geben. Bei Interesse wendet Euch an das Projekt Ponte:

Aufruf zur Beteiligung an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf 2018“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit gebe ich Ihnen bekannt, dass die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage in Marzahn-Hellersdorf“ in diesem Jahr vom 1. bis 21. September 2018 stattfinden wird (vgl. Aufruf: IKT 2018 (Aufruf)).

Ich rufe Sie herzlich dazu auf, sich auch in diesem Jahr wieder mit Aktivitäten an den „Interkulturellen Tagen in Marzahn-Hellersdorf“ zu beteiligen und in Ihre Veranstaltungsplanung für Herbst eine oder mehrere Veranstaltung(en) mit aufzunehmen.

Auch in diesem Jahr möge es uns wieder gelingen, eine attraktive Veranstaltungsreihe mit einer guten Mischung aus politischer Bildung, Unterhaltung und Spaß, Sport und Kultur für Jung und Alt gemeinsam auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, ein kompaktes Angebot für Verständigung und friedvolles Zusammenleben über alle Herkunftsgrenzen hinweg zu realisieren und durch die Bündelung der Ressourcen noch wirkungsvoller zu machen. Die Themen der „Interkulturellen Tage“ sollen ebenso die brisanten politischen und gesellschaftlichen Probleme mit in den Blick nehmen, die nach wie vor das friedliche und gleichberechtigte Zusammenleben bedrohen.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Integration von Flüchtlingen: Wird Berlin zum Angstraum?

Der Berliner „Tagesspiegel“ thematisiert in seiner Wochenendausgabe bestehende Ängste gegenüber geflüchteten Menschen. Es ist wichtig Ängste und Probleme in der Bevölkerung und auch bei den Geflüchteten zu thematisieren – ein differenzierter Blick ist aber weiterhin nötig, um ein solidarisches Miteinander auch in Zukunft zu ermöglichen:

Das Verhalten mancher Geflüchteter löst Unbehagen aus; der differenzierte Blick wird seltener. Ein Integrationsbeauftragter warnt vor neuer Gewalt.

Da ist die 18-Jährige, die im Bikini am Wannsee entlang geht und auf vier arabischstämmige junge Männer trifft. Die Gruppe beschimpft sie laut als „Schlampe“, wie könne sie so herumlaufen.

Da ist die 60-jährige Frau, die mit ihrem Mann im Park spazieren geht und von einem arabischstämmigen jungen Mann gefragt wird, ob sie mit ihm im Gebüsch Sex haben möchte.

Da ist der arabisch sprechende Mann, der mit seiner Nichte durch die Sonnenallee in Neukölln geht und hinter sich eine Flut anzüglicher und obszöner Bemerkungen hört. Die Nichte trägt kein Kopftuch.

Einzelfälle? Es gibt viele dieser Einzelfälle in der Stadt. Und sie erzeugen zunehmend jenes Gefühl, das ein Ur-Berliner, 48 Jahre alt, so formuliert: „Ich fühle mich in dieser Stadt nicht mehr wohl und sicher. Hier ist etwas aus den Fugen geraten.“ Der Mann wurde von arabischstämmigen jungen Männern ansatzlos als „gottloser Hurensohn“ beschimpft.

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Enttäuscht von Flüchtlingspolitik: Berliner Integrationsbeauftragter kritisiert GroKo-Pläne

Der „rbb“ berichtet:

Ob Familiennachzug, Obergrenze oder Ankunftszentren: Andreas Germershausen lässt an der von Union und SPD vereinbarten Flüchtlingspolitik kein gutes Haar. Die Ergebnisse der GroKo-Verhandlungen seien „enttäuschend“, sagt der Berliner Integrationsbeauftragte.

Der Berliner Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen hat die Pläne der geplanten großen Koalition in der Flüchtlingspolitik kritisiert. „Im Hinblick auf die Integration ist das insgesamt enttäuschend“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

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