Nächtliches Kicken in der Kiezsporthalle

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee verichtet:

Am 23. November 2018 fand das erste Mitternachtsfußballturnier im Quartier Mehrower Allee statt. Der FC Nordost Berlin und BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee haben sich zusammengetan und Mannschaften zum gemeinsamen Turnier eingeladen. Sechs Teams von bis zu sieben Personen konnten sich vorab anmelden. Am Tag des Turniers fanden sich über 50 junge Männer zwischen 15 und 27 Jahren vor Ort ein, hochmotiviert, das Turnier für sich zu entscheiden.

Nachdem sich alle Teams angemeldet hatten, begrüßten Theo Eirini vom FC Nordost Berlin und Nadine Radtke von BENN im QM Mehrower Allee alle Spieler sowie Frau Philipp (Jugendamt, Koordinatorin für Marzahn-Mitte) und Herr Kaczmarek (BENN-Koordinator) als Gäste.

Nach spannenden Vorrundenspielen der Teams vom Kinder- und Jugendhaus Bolle, den Jugendfreizeiteinrichtungen IMPULS und M3, der Gemeinschaftsunterkunft Bitterfelder Straße 13, KICK Marzahn, FC Nordost Berlin und einem privaten Hobbyteam ging es in die Pause. Die Teams konnten sich währenddessen Strategien für die Platzierungsspiele ausdenken und sich bei einer Mahlzeit und Getränken stärken.

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Empfang zur Ehrung der Ehrenamtlichen im Quartier

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee berichtet:
 
Der Saal im Tagore-Gymnasium war von vorne bis hinten gefüllt, als das Quartiersmanagement Mehrower Allee, BENN im QM und das DRK Nachbarschaftszentrum gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen degewo und WG Marzahner Tor am 14. November zum Ehrenamtsempfang im Quartier eingeladen hatten. „Ohne Ihre Arbeit wäre es hier lange nicht so schön“, äußerte sich Julia Theuer vom Quartiersmanagement in ihrer Begrüßung anerkennend. In der Tat haben das Quartier und die sozialen Einrichtungen in der Vergangenheit stark vom ehrenamtlichen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner profitiert. Nadine Radtke, Koordinatorin der Initiative „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ im Quartier, freute sich, dass mit den Menschen aus der Gemeinschaftsunterkünften Bitterfelder Straße und einer Kooperation mit dem Familienzentrum Felix auch neue Gesichter die ehrenamtliche Arbeit im Quartier bereichern. Die geladenen Bewohnerinnen und Bewohner engagieren sich an verschieden, beispielsweise im Quartiersrat, beim Nachbarschaftszentrum, im Garten der Begegnung, in den Kitas und Schulen oder auch für Geflüchtete.
 

BENN Mehrower Allee: Bei diesem Picknick ist für alle was dabei: Nächstes Interkulturelles Picknick am 22.08.

Via „BENN Mehrower Allee“:

Neues ausprobieren, Altbewährtes miteinander teilen – beim gemeinsamen Picknick sind der kulinarischen Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Das Interkulturelle Picknick gehört bereits seit einigen Jahren zu den Traditionen des Quartiers an der Mehrower Allee. Mit wechselnden Themen oder auch ganz offen findet die Zusammenkunft der Feinschmecker jedes Jahr meist zwei Mal statt.

Einen passenden Ort dafür finden? Das ist im Quartier an der Mehrower Allee ganz leicht: im Garten der Begegnung, natürlich! Hier treffen Garten- und Picknickfreunde mit jenen, die es noch werden wollen, aufeinander.

Im Juli fand das erste Interkulturelle Picknick 2018 statt und für einige Besucherinnen und Besucher war das wohl eine Premiere. Das DRK-Nachbarschaftszentrum und die Senatsinitiative BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) Mehrower Allee luden zum gemeinsamen Grillen. Es zeigte sich, dass Grillen so international wie die Nachbarschaft an der Mehrower Allee ist. Dem vielfältigen Publikum schien es an dem Tag gleichermaßen zu gefallen – Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers ebenso wie Familien aus den Gemeinschaftsunterkünften der Bitterfelder Straße.

Seit Januar 2018 ist BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee darum bemüht, die Menschen aus den beiden Gemeinschaftsunterkünften in die Nachbarschaft des Quartiers zu integrieren.

Haben Sie Lust bekommen, beim nächsten Interkulturellen Picknick dabei zu sein? Sie sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, 22.08.2018, um 16.30 Uhr in den Garten der Begegnung, Ludwig-Renn-Straße 33B, 12687 Berlin, zu kommen und mit uns zu picknicken. Dieses Mal soll die bunte Welt der Salate erkundet werden. Auch Ihr kulinarisches Meisterwerk ist auf dem Buffettisch gern gesehen!

Bei Fragen können Sie sich telefonisch unter 030 30641644 an Frau Radtke wenden.

Quelle

Siehe auch: BENN: Gemeinsames Picknick im Garten der Begegnung

Bewohnerinnen und Bewohner lernen das Zuckerfest kennen

Via „BENN Mehrower Allee“:

Am 15. Juni 2018 wurde zum ersten Mal im Quartier an der Mehrower Allee das Zuckerfest gefeiert. Dieses Fest kennzeichnet das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Gefeiert wird daher mit viel Essen. Auch im Garten der Begegnung, wo das Fest stattfand, wurden viele regionale Spezialitäten aufgetischt: es gab Falafel und Hummus, Taboulé-Salat, Baklava aber auch klassische Kuchen, zur Begeisterung der Kinder auch Zuckerwatte.

Bunt gemischt war aber nicht nur die Auswahl der Speisen, sondern auch das Publikum. Unter den Gästen fanden sich neben alteingesessenen Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern und Familien auch viele neue Nachbarn, beispielsweise aus den Gemeinschaftsunterkünften der Bitterfelder Straße. Die langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner waren neugierig auf das bisher fremde Fest und die neuen Nachbarn freuten sich, ihre Kultur zeigen und im Garten feiern zu können. Es dauerte daher nicht lange, bis die traditionelle Musik spontan zum Tanzen anregte und Menschen unterschiedlichster Herkunft gemeinsam die Hüften schwangen.

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Auftakt BENN im Quartiersmanagement Mehrower Allee

Auch das an das Quartiersmanagement Mehrower Allee angegliederte BENN-Projekt hat zu Beginn des Jahres seine Arbeit aufgenommen. Zuständig ist die Kollegin dort u.a. für die Entwicklung neuer Nachbarschaften im Umfeld der Gemeinschaftsunterkünfte in der Bitterfelder Straße 11 und 13. In den Startlöchern steht aktuell auch ein weiteres – aus vier Kolleg*innen bestehndes – BENN-Team rund um die Gemeinschaftsunterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonhard-Straße. Wir sind auf die vielfältigen zukünftigen Aktionen, Veranstaltungen und Projekte in den Nachbarschaften der beiden Sozialräume gespannt!
Via Quartiersmanagement Mehrower Allee:
 
BENN steht für „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“. 2017 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen diese Initiative gestartet, um in Stadtgebieten, in denen aktuell viele Geflüchtete leben, das Zusammenwachsen und das Zusammenleben zwischen den bisherigen und den neuen Nachbarn zu fördern. Seit Januar 2018 beschäftigen auch wir uns im Quartiersmanagementgebiet Mehrower Allee verstärkt genau mit diesen Fragen. Das Team im Vor-Ort-Büro wurde dafür um eine Stelle aufgestockt.

Integration von Flüchtlingen in Marzahn: Ein Glücksfall

Die „taz“ berichtet:

Martin Zoonobi ist aus dem Iran geflüchtet und spielt nun Fußball beim 1. FC Marzahn. Das ist dort keine große Sache: „Fußball für alle“ lautet der Slogan des Clubs.

Martin Zoonobi wartet, bis er an der Reihe ist. Sein Fuß ruht auf dem Ball, die Hände hat der schmale Mann mit den kurzen Haaren in die Hüften gestemmt. Dann dribbelt er los, läuft auf das Tor zu, schießt – und der Ball geht in der unteren linken Ecke ins Tor. Seit etwa einem Jahr trainiert Martin Zoonobi beim 1. FC Marzahn 94: Seit er mit seiner Familie aus einer Flüchtlingsunterkunft in Köpenick ausgezogen ist und in der Nähe des S-Bahnhofs Ahrensfelde eine Wohnung gefunden hat.

Eine Stunde vorher. Zoonobi betritt die Terrasse des Vereinsheims. „Die Jungs haben gesagt, ich soll nächste Woche beim Turnier spielen“, ruft er Tino Streuffert zu, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins. „Klar“, antwortet dieser. „Da gibt es das ganze Programm: spielen, grillen, trinken!“ Die beiden lachen.

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Flüchtlingsunterkünfte in Berlin: Das Warten leid

Anders als im Artikel behauptet gibt es auch in vielen Notunterkünften Küchen. Die Versorgung mit Vollverpflegung ist dann im Regelfall rechtswidrig, vgl. § 3 Abs. 2 AsylblG (Asylsuchende die länger als 6 Monate hier leben) bzw § 65 SGB II (anerkannte Flüchtlinge). Das LAF besteht trotzdem auf entmündigender Vollverpflegung, auch wenn es Küchen gibt. Und für den Einbau von Küchen in den Unterkünften tun sie nichts, seit über 2 Jahren passiert da garnichts mehr …. (Quelle: Flüchtlingsrat Berlin)

 

20 Bewohner einer Notunterkunft in Berlin-Marzahn haben ab Freitag einen Hungerstreik angekündigt. Umzug in Gemeinschaftsunterkunft zieht sich hin.

Kartoffeln, Kartoffeln und nochmals Kartoffeln. Er ertrage das Essen nicht länger, sagt ein 28-jähriger Syrer, der in einer Notunterkunft in der Bitterfelder Straße in Marzahn lebt. In einer Pressemitteilung haben die Bewohner der Einrichtung nun angekündigt, in den Hungerstreik zu treten. Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamts für Flüchtlinge (LAF), bestätigte am Freitag: „Diese Ankündigung ist uns bekannt.“ Der Betreiber, die Volkssolidarität, und das LAF bemühten sich, den Problemen abzuhelfen. Allerdings könne das noch einige Wochen dauern, sagte Langenbach.

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