Berliner Senat investiert 42 Millionen Euro in die Integrationspolitik

Pressemitteilung des Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration:

Die Partizipation der Migrantinnen und Migranten ist ein Schwerpunkt der Berliner Senatspolitik. Partizipation heißt Teilhabe. Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte sollen überall gleiche Rechte und Chancen haben und in allen gesellschaftlichen Bereichen repräsentiert sein.

Aber was kostet Integration? Wie viel Geld gibt der Senat für jährlich für integrationspolitische Programme aus?

Nach einer Abfrage bei den einzelnen Senatsverwaltungen im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge lassen sich die verschiedenen Maßnahmen konkret beziffern. Die interne Auswertung ergab, dass der Senat jährlich 42 Millionen Euro für zusätzliche integrationspolitische Förderprogramme ausgibt. Weil alle Senatsverwaltungen innerhalb ihrer Kompetenz Integration und Partizipation fördern, können sehr vielfältige Zielgruppen erreicht werden. Dazu gehören nicht nur Geflüchtete. Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten, Zuwanderer aus der EU sind weitere Zielgruppen auch Migrantenorganisationen, ethnische Minderheiten und gezielt auch Familien, Kinder und Frauen.
Den Löwenanteil erhält dabei das erfolgreiche Berliner Landesrahmenprogramm Integrationslotsinnen und Integrationslotsen. Integrationslots/innen und Stadtteilmütter vermitteln dabei zwischen Migrantinnen und Migranten und Behörden oder Bildungs-, Gesundheits- und Jugendeinrichtungen (http://www.berlin.de/lb/intmig/themen/integrationslots-innen/). Diese aufsuchende Arbeit beansprucht fast 7 Millionen Euro. Den Berliner Bezirken stehen insgesamt 9,2 Millionen Euro im Rahmen des Integrationsfonds zur Verfügung.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

Ausländerbeauftragter gegen Asyl- und Abschiebezentren

Via „Berliner Morgenpost“:

Berlins Ausländerbeauftragter Andreas Germershausen hat den Senat aufgefordert, keine Asylzentren für Flüchtlinge in der Hauptstadt einzurichten. „Solche Zentren sind integrationsfeindlich und widersprechen der Integrationspolitik des Berliner Senats“, sagte Germershausen am Freitag. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betreibe mit diesen Plänen die Ausgrenzung von Geflüchteten. „Bislang haben sich Politiker aus den Berliner Regierungsfraktionen gegen eine Beteiligung des Landes ausgesprochen. Der Senat sollte sich entsprechend positionieren“, sagte Germershausen.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Enttäuscht von Flüchtlingspolitik: Berliner Integrationsbeauftragter kritisiert GroKo-Pläne

Der „rbb“ berichtet:

Ob Familiennachzug, Obergrenze oder Ankunftszentren: Andreas Germershausen lässt an der von Union und SPD vereinbarten Flüchtlingspolitik kein gutes Haar. Die Ergebnisse der GroKo-Verhandlungen seien „enttäuschend“, sagt der Berliner Integrationsbeauftragte.

Der Berliner Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen hat die Pläne der geplanten großen Koalition in der Flüchtlingspolitik kritisiert. „Im Hinblick auf die Integration ist das insgesamt enttäuschend“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

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Berlin kommt zum Gespräch über Integration zusammen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Andreas Germershausen, Integrationsbeauftragter des Senats, sucht bei Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ Kontakt zu den Bezirken.

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Andreas Germershausen, hat am Dienstagabend seine Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ in Reinickendorf gestartet. An sechs Tischen sprach er im Hermann-Ehlers-Haus mit rund 120 Reinickendorfern darüber, wie die Integration und Partizipation Geflüchteter besser gelingen kann. Unterstützt wurde er von Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) und Bezirks-Integrationsbeauftragten Oliver Rabitsch.

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Die nächste Gesprächsrunde findet am 14.9.2017 in Spandau statt: Gesprächsrunde zur Integration

Allgemeine Infos für alle Bezirke zur neuen Gesprächsreihe „Integration im Dialog“ und Möglichkeit einen Newsletter zu bestellen gibt es hier: http://www.berlin.de/lb/intmig/integration-im-dialog/

Berlin will neues Konzept für Geflüchtete entwickeln

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Integrationsbeauftragte Germershausen: Kernpunkte sind eine akzeptable Wohnsituation, der Spracherwerb oder der Zugang zum Arbeitsmarkt

Berlin. Das Land Berlin will gemeinsam mit der Stadtgesellschaft ein neues Maßnahmenpaket für die Integration erarbeiten. »Wir entwickeln gerade ein neues Konzept für die Integration und Partizipation von Geflüchteten«, erklärte Berlins Integrationsbeauftragter, Andreas Germershausen, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Ziel der Integration soll es sein, so Germershausen, die »Menschen, die geflohen sind und damit ihren Lebenskontext aufgeben mussten, dabei zu unterstützen, das eigene Leben möglichst schnell wieder selbst bestimmen und gestalten zu können«.

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Siehe auch:

Integration von Geflüchteten „Der Großteil der Menschen wird bleiben“

Integrationsbeauftragter: Vielfalt bedeutet Berlins Zukunft

Der Berliner Integrationsbeauftragte Andreas Germershausen sieht die Integration der Flüchtlinge in Berlin auf einem guten Weg:

Andreas Germershausen ist seit 2015 Integrationsbeauftragter des Senats. Im Interview mit der Berliner Morgenpost beschreibt er die Chancen und Probleme der Flüchtlingsintegration und seine künftigen Aufgaben.

Herr Germershausen, in Berlin leben derzeit 500.000 Ausländer aus 186 Nationen. Wie funktioniert aus Ihrer Sicht das Zusammenleben?

Andreas Germershausen: Berlin lebt davon, dass so viele Menschen aus anderen Ländern hergezogen sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Vielfalt, die daraus entstanden ist, Berlins Zukunft bedeutet. Berlin wächst. Es wäre viel schwieriger, eine Stadt zu gestalten, die nicht wächst.

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