Workshopreihe für ehrenamtlich Aktive zum Thema „Stärkung der Diversitätskompetenz“

Tolle Workshopreihe für ehrenamtlich Aktive zum Thema „Stärkung der Diversitätskompetenz“ u.a. in Nord-Hellersdorf:
 
Fortbildung für ehrenamtlich Aktive!
Aktion: RaumÖffnen – Workshopreihe zur Stärkung der Diversitätskompetenz
Di., 04.09.2018
Di., 11.09.2018
Di.,18.09.2018
Di., 25.09.2018 jeweils 17:30 – 20:30 Uhr
im „Haus am Beerenpfuhl“, Tangermünder Str. 30, 12627 Berlin.
Die Fortbildung ist kostenlos. Es besteht die Möglichkeit eine Teilnahmebescheinigung zu bekommen.
Weitere Informationen im Flyer!

Keep reading →

Welche Auswirkungen haben „Anker-Zentren“?

Der „Mediendienst Integration“ berichtet:
In Bayern wurden die ersten Anker-Zentren in Betrieb genommen. Werden sie die Asylverfahren beschleunigen? Welche Folgen haben sie für Geflüchtete? Diesen Fragen sind Forscher für den MEDIENDIENST nachgegangen. Ihr Fazit: Die Zentren verschärfen Konflikte und erschweren den Integrationsprozess.
 

Tempohomes heizen sich in der Sonne extrem auf

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Kaum Isolierung, keine Vorhänge: Für Menschen, die in Containern leben, ist die Hitze besonders dramatisch. Lebensgefahr bestehe jedoch nicht, sagt das LFA.

Wirklich kühl ist es derzeit wohl in keiner Wohnung, aber eingeschössige Metallbauten ohne Isolierung sind der Sonne besonders schutzlos ausgeliefert: Die Container der 14 Berliner Unterkünfte für Geflüchtete heizen sich derzeit mächtig auf – und immer noch leben darin insgesamt etwa 4000 Menschen.

Georg Classen vom Berliner Flüchtlingsrat hat in den vergangenen Tagen auf dem Tempelhofer Feld in den Tempohomes, wie die Containerwohnungen offiziell heißen, 36 bis 38 Grad gemessen. Einzelne Bewohner berichten zudem von Messwerten von mehr als 40 Grad.

„Es ist sehr heiß in den Tempohomes“, bestätigt Stephanie Reisinger, Sprecherin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Sie ist sich aber sicher, dass in den Unterkünften „relativ schnell reagiert wurde“ auf die Hitzewelle.

Weiterlesen

„Kreuzberger Himmel“: Wie Integration gelingen kann

Die „Frankfurter Rundschau“ schreibt:

Die Hilfsorganisation „Be an Angel“ macht mit einem Restaurantprojekt in Berlin vor, wie die Integration von Flüchtlingen gelingen kann.

Mit Hingabe knetet Layali den Teig für die Kubbeh, die arabischen Klößchen aus Bulgur gefüllt mit Lammhack. Vor zwei Wochen hat die Irakerin als Hilfsköchin im „Kreuzberger Himmel“ angeheuert – das erste Mal, dass sie einen Job hat, seitdem sie mit ihrer Familie nach Deutschland floh. Layali ist „einfach nur glücklich“, endlich wieder in ihrem Element zu sein. Mitten im Küchendampf und unter Kollegen, um das tun zu können, was sie schon früher in Bagdad getan hat, als Layali von zu Hause aus mit ihrem Mann einen Catering-Service betrieb.

Weiterlesen

Studie: Ausländeranteil an Wohnort hat Einfluss auf Wahlbeteiligung

Via „Migazin“:

Wer in einer Nachbarschaft mit einem hohen Ausländeranteil lebt, geht laut einer aktuellen Studie weniger wählen. Dem Politikwissenschaftler André Förster zufolge hängt das mit versärkten sozialen Konflikten in Vierteln mit vielen verschiedenen Nationalitäten zusammen.

Der Ausländeranteil in einem Stadtviertel wirkt sich einer Studie zufolge auf die Wahlbeteiligung der dort lebenden Deutschen aus. Unabhängig von Bildungsstand, Beruf und Einstellung zur Demokratie wirke sich ein hoher Ausländeranteil negativ auf die Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl aus, teilte die Universität Trier am Dienstag mit.

Weiterlesen

Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

Weiterlesen

 

Marzahn-NordWest: Der weitere Kurs mit BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften)

BENN Marzahn-NordWest:
… am Freitag, dem 13. Juli 2018 im Kinderkeller des Kulturhochhauses Marzahn in der Wittenberger Straße 85 ging nach dem Antimobbingkurs der vergangenen Woche in einen Selbstverteidigungskurs über. Mike Päpke erklärte gemeinsam mit seiner Kollegin Mailin Rieck verschiedene Situationen aus dem Alltag, die es erforderlich machen können, Ärger nicht nur aus dem Weg zu gehen; sondern auch damit leben zu müssen – sprich etwaiger verbaler und/oder körperlicher Attacken erfolgreich zu begegnen.
 

Horst Seehofer hat den Anstand verloren

Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

Daran gibt es keinen Zweifel mehr. Der Innenminister täte sich und dem Land einen großen Gefallen, wenn er ginge.

Ein Mensch ist tot. Er hat sich, nach allem, was man weiß, selbst das Leben genommen. Der Grund ist nicht bekannt, aber man darf ihn vermuten, denn der Mann gehörte zu jenen 69 Flüchtlingen, die vergangene Woche nach Kabul abgeschoben wurden.

Ein Minister hat Geburtstag. Er wird 69 Jahre alt, wenig später freut er sich, dass just an diesem Tag 69 Flüchtlinge nach Afghanistan abgeschoben wurden. Der Minister grinst in die Kameras, als er von dieser Geburtstagsüberraschung erzählt.

Weiterlesen

BENN Marzahn-NordWest veranstaltete einen Antimobbings-Kurs

Via Quartiersmanagement Marzahn-NordWest:

Das Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) veranstaltete am 6. Juli 2018 in Verbindung mit dem Kinderkeller des Kulturhochhauses einen Antimobbingkurs für Kinder aus Marzahn NordWest. Neben den ursprünglichen Schützlingen Marina Bikádis nahmen auch Kinder der Gemeinschaftsunterkunft daran teil; was sich nicht nur angeboten hat, sondern auch, weil es den Kindern der GU erleichterte, sich daran zu beteiligen, ohne ihr Wohnquartier verlassen zu müssen.

Der Kurs wurde durchgeführt von Mike Päpke, dem 49-jährigen Kampfsport- und Selbstverteidigungs-Lehrer der VESQ Wingt Sun Kampfsportschule, die in der Ahrensfelder Chaussee über Übungsräume verfügt. In seinen Ausführungen wurde er unterstützt von seiner Kollegin Mailin Rieck. Mike Päpke erläuterte sehr fundiert den Begriff Mobbing. Nach seinen Aussagen wurde jeder Mensch gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. bereits häufig gemobbt. Er stellte allerdings auch die berechtigte Erklärung in den Raum, daß jeder Mensch – ebenfalls gleich welchen Alters, Aussehens, Herkunft usw. – bereits vielfach selbst gemobbt hat.

Weiterlesen

Integration von Flüchtlingen in Berlin: Das Konzept ist im Transitlager

Die „taz“ schreibt:

Das Konzept des Senats zur Integration Geflüchteter lässt auf sich warten. Streit gibt es übers Geld – und darüber, wie großzügig das Land Gesetze auslegen will.

Geht es um den Asylstreit im Bund, zeigt sich Rot-Rot-Grün einig. Seehofers „Ankerzentren“ will man hier nicht, Geflüchtete von dem kürzlich auf dem Mittelmeer umherirrenden Rettungsschiff „Lifeline“ hätte man aufgenommen. Doch die Harmonie ist dahin, wenn es um die konkrete Ausgestaltung der Integration von Geflüchteten geht. So musste die Verabschiedung des neuen „Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter“, das den bisherigen „Masterplan Integration und Sicherheit“ aus dem Jahr 2016 ablösen soll, erneut verschoben werden.

Eigentlich sollte das Konzept im April fertig sein; dann hieß es: vor der Sommerpause. Nun hofft der dafür verantwortliche Integrationsbeauftragte des Senats, Andreas Germershausen, dass es im September so weit ist. „Es gibt noch einzelne kleine Dissense“, sagte er der taz. Welche, möchte er aber nicht sagen: Denn darüber werde gerade verhandelt.

Weiterlesen