BENN-Marzahn-NordWest: Selbstverteidigungskurs für Frauen

Nach dem erfolgreichen Abschluß des Antimobbing- und Selbstverteidigungskurses für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil führt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) jetzt einen Selbstverteidigungskurs für Frauen durch. Der Kurs erstreckt sich über 10 x jeweils 2 Stunden und ist für alle Frauen aus dem Stadtteil – selbstverständlich auch aus der Gemeinschaftsunterkunft – geeignet. Der erste Termin ist am Freitag, dem 07. September 2018 im Kinderkeller, Wittenberger Straße 85, 12689 Berlin.

Weitere Infos und Anmeldung unter Telefon 030 / 93 77 20 52 (Marina Bikádi) oder unter dem Anhang.

Ein Raum nur für Flüchtlingsfrauen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Die Flüchtlingsunterkunft an der Albert-Kuntz-Straße hat ein „Schlosszimmer“. Darin können weibliche Flüchtlinge Zuflucht finden und einmal unter sich sein.

Das „Schlosszimmer“ hat seinen Namen, weil es ähnlich wie in einem Schloss mit Stuck und Biedermeiermöbeln ausgestattet ist. An einem großen Tisch kann gemeinsam gegessen oder gebastelt werden. Ein plüschiges Sofa mit vielen extra dafür gefertigten Kissen vermittelt zusätzlich einen Eindruck von Gemütlichkeit.

Das rund 40 Quadratmeter große Zimmer wurde vom Kreativbüro Berlin „articipate“ ausgestaltet. Die Kissen fertigten die Künstler Mohammed und Tamara von der Universität der Künste (UdK). Sie betreuen weiterhin ein Nähprojekt im „Schlosszimmer“, bei dem Frauen Produkte in Handarbeit fertigen und selbst vermarkten können.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

Frauenzentrum Marie (Marzahn-Nord): Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung

Das Frauenzentrum Marie in Marzahn-NordWest bietet kostenlose Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung an. Konkret geht es um „Beratung, Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung; Förderung der Integration (Spracherwerb, Wohnungssuche, Arbeit und Ausbildung), Aufbau von Patenschaften und Unterstützung bei Familien- und Gesundheitsthemen:
Wir beraten Frauen aller Alters- und Qualifikationsstufen, aller Berufs- und Erwerbskontexte, aus allen Bezirken Berlins. Ausdrücklich sprechen wir Frauen mit Migrationshintergrund an. Wir können uns in der deutschen, russischen und englischen Sprache verständigen.
Für Frauen mit Fluchthintergrund steht eine mobile Bildungsberaterin bereit, die darüber hinaus arabisch undfranzösisch spricht. Bei freien Kapazitäten beraten wir auch Männer. Zur Bildungsprämienberatung haben sieuneingeschränkten Zugang.
Alle Beratungen sind unentgeltlich.

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Hellersdorf-Nord: Projekt „Wohnung finden und mehr“

Das Projekt Ponte unterstützt ab sofort finanziell das Angebot des wichtigen Projektes „Wohnung finden und mehr“ welches im „Bunten Haus“ in Hellersdorf-Nord angeboten wird! Wir bedanken uns an dieser Stelle schon bei der Leiterin des „Bunten Hauses“ Frau Katrin Rother für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Wir freuen uns als Projekt Ponte auch weiterhin über Veranstaltungen, Workshops, Feste und andere Ideen mit interkulturellem Bezug in den Stadtteilen Hellersdorf-Nord und Marzahn-NordWest, welche noch finanzielle oder/und organisatorische Unterstützung benötigen! Wir haben für 2018 noch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um Eure Ideen mit bis zu 1.000 Euro zu unterstützen. Meldet Euch einfach telefonisch (0152/31771383), via Mail (ponte@pad-berlin.de) oder über Facebook (www.facebook.com/ProjektPonte)!

Hier findet Ihr Informationen zum Projekt „Wohnung finden und mehr“:

Unser Projekt findet im Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“, einer gemeinnützigen und öffentlich geförderten Einrichtung in der Hellersdorfer Promenade 14 in Hellersdorf statt. Der Offene Treff für alle Generationen ist unser zentrales Angebot. Hinzu kommen niedrigschwellige Bildungs- und Freizeitangebote, wie z.B. Kochen/Backen, Spielen, Sport, Kartenspiele für Seniorinnen, Kreativangebote, Cafe, Hausaufgabenhilfe, Sprach- und Leseförderung, Kleiderstube, Ausflüge und eben auch die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit und ohne Migrations- oder Fluchthintergrund in allen Lebenslagen.

Unsere Besucher*innen/Nutzer*innen und ehrenamtlich Aktive sind zu 95% Menschen, die in Armut leben und auf Transferleistungen (ALG II, Sozialgeld, Asylbewerberleistungen) angewiesen sind und überwiegend aus dem direkten Umfeld des Hauses stammen. Alle Angebote sind KOSTENLOS.

Ein seit letztes Jahr neues Angebot ist die Nachfrage von Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund bezüglich der Unterstützung und Begleitung in allen Lebenslagen als Teil der Beratungs- und Unterstützungsangebote für alle Menschen extrem angestiegen.

Für die Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung sind insbesondere unsere Kleiderstube, der Spielraum, die Sprachförderung und die Beratung und Begleitung zu allen Themen ihres neuen Lebens die wichtigsten Angebote, die sie wahrnehmen.

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Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

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Handreichung des Berliner Senats: „Was tun bei Gewalt gegen geflüchtete Frauen und LSBTI in Unterkünften?“

Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung:

Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung haben eine Handreichung entwickelt, die Leitungspersonal, Mitarbeitende und ehrenamtlich Engagierte in Unterkünften dabei unterstützen soll, bei Gewalt gegen Frauen und LSBTI-Geflüchtete angemessen und professionell zu reagieren.

Senator Dr. Dirk Behrendt: „LSBTI Personen sind weltweit Zielscheibe und Betroffene von homo- und transfeindlicher Gewalt und Diskriminierung. Sie sind wegen der Ablehnung, gar Ächtung ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität komplexen Schwierigkeiten und Gefahren ausgesetzt. Viele haben vor und während der Flucht massive, oftmals sexualisierte Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen machen müssen. Umso wichtiger ist es, sie nach ihrer Ankunft in Berlin vor weiterer Gewalt zu schützen.“

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Altersarmut: Sie kochen Kohlrabiblätter aus und heizen nur ein Zimmer

Zeit Online berichtet über das wichtige Thema Altersarmut:

Altersarmut trifft oft Frauen: Sie verdienen weniger und arbeiten oft in Teilzeit. Unsere Autorin erforscht prekären Ruhestand. Sie sagt: Die Pläne der Groko helfen kaum.

„Du findest einfach nichts anderes! Keine Chance, die Arbeitgeber wollen Jüngere“, so eine Endsechzigerin, die abends in einem Call Center Telefonaquise betreiben muss. Sie hat 40 Jahre bei einer Versicherung gearbeitet, muss aber wieder jobben, weil ihre Rente von 1.000 Euro nicht zum Leben ausreicht. Eine 80-jährige ehemalige Hausmeisterin sagt: „Ich habe nur kaputte Winterschuhe.“ Die Reparaturkosten könne sie sich nicht leisten. Und eine frühere Bürokraft, Anfang siebzig, geriet nach ihrer Scheidung in die Schuldenfalle: „Alles weg, alles weg, jetzt muss ich knausern und sparen.“ Mit Freundinnen treffen? „Das ist Luxus, das geht nicht.“ Sie ist bitter geworden: „Das Leben ist eigentlich gelaufen. Ich sehe kein Highlight mehr für mich.“

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Womens Welcome Bridge – Berlinerinnen bauen Brücken!

WOMEN`S WELCOME BRIDGE. Berlinerinnen bauen Brücken gibt es nun neben Deutsch und Englisch auch in Arabisch, Farsi, Türkisch und Französisch. Die Webseite funktioniert wie ein digitales Schwarzes Brett, das Berlinerinnen, geflüchtete Frauen und Fraueninitiativen zusammenbringt: https://www.womens-welcome-bridge.de/

Wie geflüchtete Frauen mit ihrem Kind neu starten

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Der Verein „Welcome Mamas“ begleitet geflüchtete Frauen in der Schwangerschaft und nach der Geburt.
„Und dann hier auch noch schwanger werden!“ Das hört sie oft, wenn das Thema auf geflüchtete Frauen kommt. Dieser leise, oft auch laute Vorwurf, mit dem stummen Zusatz: Was erlauben die sich! „Dabei sollten wir uns darüber freuen“, sagt Julia Zehavi. Aber speziell bei Frauen, die vor Krieg und Gewalt flüchten, die ihre Heimat verlassen und woanders neu anfangen müssen, sei eine Schwangerschaft ein positives Signal. „Ich bin angekommen, ich pflanze hier einen Baum. Oder bekomme eben ein Kind.“