Für alle, die etwas bewegen

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

„Berlin sagt Danke“ – Zum dritten Mal wird die Arbeit der Tausenden ehrenamtlichen Helfer gewürdigt

Strahlender Sonnenschein über der Stadt. City Ost und City West waren ungewöhnlich voll an diesem Sonntag. Das hatte einen besonderen Grund: die Aktion „Berlin sagt Danke“. Rund 150 Einrichtungen, darunter Museen, der Zoo und das Abgeordnetenhaus, öffneten kostenlos ihre Türen, um das Engagement der vielen Berliner zu würdigen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und um andere dazu anzuregen.

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Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

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10.4.2018 Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf: Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren

Informationsveranstaltung für alle, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren
 
Flüchtlinge aus Krisengebieten sind aufgrund ihrer Erfahrungen häufig traumatisiert. Manchmal berichten Flüchtlinge auch von ihren existentiellen Ängsten und ihren Erfahrungen. Dies kann auch bei ehrenamtlichen Begleitern zu Belastung, Sorgen und Betroffenheit führen. Der Referent Erhard Schnalke möchte Anregungen zur Begleitung von traumatisierten Flüchtlingen geben.
 
Thema: Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Menschen
Datum, Zeit: 10.04.2018, 18 – 20 Uhr
Ort: FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf, Helene-Weigel-Platz 6, 12681 Berlin
 
Inhalte des Vortrages:
• Was ist ein Trauma?
• Welche Traumata gibt es bei geflüchtete Menschen?
• Welche Auswirkungen hat eine Traumatisierung?
• Was sollte man bei der Arbeit mit traumatisierten Menschen beachten?
• Wie kann man traumatisierte Flüchtlinge unterstützen?
 
Referent: Erhard Schnalke, Traumapädagoge i.A.
 
Bitte leiten Sie die Einladung an Interessierte weiter!
 
Wir bitten aufgrund der beschränkten Platzmöglichkeiten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 06.04.2018 unter Telefon 030/76236500 oder per Email info@aller-ehren-wert.de

Prozess gegen Neonazi ausgesetzt

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Bekannter Rechtsextremist sollte wegen Bedrohung von FlüchtlingshelferInnen 6000 Euro Geldstrafe zahlen

Es ist ein martialischer Auftritt, den der bekannte Marzahner Neonazi Patrick Krüger am Montagmorgen am Landgericht Berlin hinlegt: Mit szenetypischer Kleidung, die von den Tattoos auf der obligatorischen Glatze noch unterstützt wird, bedroht der Angeklagte im Warteraum selbstbewusst die anwesenden ProzessbeobachterInnen. Man kann sich angesichts des Auftritts leicht vorstellen, dass der unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Raub und schwerer räuberischer Erpressung vorbestrafte Krüger in erster Instanz wegen der Bedrohung von FlüchtlingshelferInnen zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt wurde.

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„Unterschätzt das Ehrenamt nicht!“

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung setzt das Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ um: Hier werden Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, unterstützt. Judith Strohm, die Leiterin des Programms, spricht im DEMO-Interview darüber, wie es Verantwortlichen in der kommunalen Politik und Verwaltung besser gelingt, eng mit den Ehrenamtlichen zusammenzuarbeiten, Akteure an einen Tisch zu holen und kommunale Integrationskonzepte zu verbessern.

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Ausschreibungen für die Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit Projektideen im Rahmen des Jugendfonds der Partnerschaft für Demokratie Marzahn und Hellersdorf einzureichen. Die Formulare zum Einzureichen von Projektideen findet Ihr hier und hier.

Prozess in Berlin: Marzahner Neonazi verurteilt

Die „taz“ berichtet:

Weil er im Herbst 2015 FlüchtlingshelferInnen bedroht hatte, muss ein bekannter Marzahner Rechtsextremist 6000 Euro Strafe zahlen.

Der Marzahner Neonazi Patrick Krüger ist am Mittwoch zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Das Kriminalgericht sah es als erwiesen an, dass Krüger im Herbst 2015 Flüchtlingshelfer bedroht habe. Er habe sich „nur knapp gegen eine Haftstrafe entschieden“, so der Richter bei der Verkündung des Urteils, das über dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß lag.

In dem Prozess ging es um einen Abend im September 2015: Am Glambecker Ring in Marzahn wird eine Notunterkunft für Flüchtlinge eröffnet, Mitglieder der örtlichen rechtsextremen Szene protestieren dagegen mit einer Kundgebung. Doch auch FlüchtlingshelferInnen sind vor Ort, die ehrenamtlich beim Bezug der Unterkunft unterstützen. Als drei von ihnen am Abend das Heim verlassen, werden sie von Krüger und weiteren Neonazis verfolgt und beschimpft. Dabei formt Krüger die Hand zu einer Pistole, richtet sie auf die Gruppe und macht dazu Schießgeräusche.

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Berlin: Prozess als Rückblick in die Zeiten der Angst

Der „Störungsmelder“ berichtet:

Am Strafgericht in Berlin-Moabit läuft derzeit ein Prozess gegen einen Berliner Neonazi, dem vorgeworfen wird, gemeinsam mit weiteren Personen im Herbst 2015 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in Berlin-Marzahn verfolgt und bedroht zu haben. Während die Betroffenen im Gerichtssaal eindrücklich schildern, sie hätten einen Prozess aus Angst gerne vermieden, sind als Entlastungszeugen vor allem Neonazis geladen.

„Gegen 19:30 Uhr versammeln sich immer mehr Neonazis direkt vor der Notunterkunft am Glambecker Ring. Als gegen 20:00 Uhr die ersten Busse mit Geflüchteten ankommen, versuchen die Neonazis sich in den Weg zu stellen, schreien „Asylanten raus“ und andere rassistische Sprechchöre. Sie versuchen immer wieder gegen die Geflüchteten und solidarische Anwohner_innen vor der Notunterkunft vorzugehen. Die Polizei hat die Situation zeitweise nicht unter Kontrolle und kann die Neonazis nur knapp davon abhalten, Menschen anzugreifen. Die rechte Gruppe auf dem Gehweg bleibt dort und wächst im Laufe des Abends auf knapp 40 Personen, wobei ein Teil stark alkoholisiert ist.“

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FEIN in Marzahn-Ost: Landesprogramms Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften

Auch in Marzahn-Ost läuft aktuell ein Nachbarschafts-Projekt über den Senat:
 
Am Donnerstag, den 13. Juli 2017 von 13:30 bis 15:00 Uhr, lädt das Netzwerk WIR in Marzahn-Ost alle interessierten Nachbarinnen und Nachbarn recht herzlich zu einem Rundgang ein.
Was macht den Stadtteil Marzahn-Ost aus? Wo gibt es besonders schöne Ecken? Wo sind die Orte, die eher gemieden werden? Was braucht der Stadtteil, um hier gut wohnen zu können? Das wollen die Akteure aus dem Netzwerk WIR für Marzahn-Ost gemeinsam bei einem Quartiersrundgang herausfinden.
Treffpunkt ist vor dem Eingang zur Wilhelm-Busch-Grundschule am Parsteiner Ring 24. Eine Anmeldung ist nicht notwendig – einfach vorbei kommen.