Leitbild Zusammenleben Marzahn NordWest

Die interkulturelle Vernetzungsrunde „Marzahn NordWest integriert“ unter Beteiligung des Projekts Ponte hat folgende Leitlinien für den Stadtteil erarbeitet:

Seit gut einem Jahr gibt es im Stadtteil die AG „MNW integriert“.

Die AG agiert unabhängig und auf informeller Basis. Hintergrund war der Wunsch, unsere Erfahrungen im Bereich Integration/Inklusion/Vielfalt zu bündeln, Probleme gemeinsam zu bearbeiten, Aktionen für den Stadtteil gemeinsam zu planen und umzusetzen. Besonders wichtig ist uns dabei, uns auf unsere ganz konkreten Praxiserfahrungen vor Ort zu beziehen und gängige Theorien daran zu prüfen,um unsere Arbeit so auszugestalten, dass sie hier im Stadtteil auch wirklich funktioniert.

Wir stehen mit unserem Know-How auch für Handlungsempfehlungen zur Verfügung und bringen uns auf verschiedenen Ebenen in die Debatte ein.

In unserem Leitbild haben wir die Gedanken, die uns zum Thema „Wie kann ein gutes Zusammenleben in Marzahn NordWest gelingen?“ besonders wichtig waren, zusammengeführt.

Das Leitbild steht auch auf der Downloadseite des QM zur Verfügung.

Alle, die Interesse und Bereitschaft haben, sich vertiefend mit den Themen Integration/Inklusion/Vielfalt auseinanderzusetzen — also nicht nur Informationen auszutauschen, sondern mit „Kopf, Herz und Hand“ mitzuarbeiten, sind herzlich eingeladen, sich an das QM/interkulturelle Vermittlung oder an das Programm BENN zu wenden.

Quelle

Als Download: https://qm-marzahnnordwest.de/sites/qm-marzahnnordwest.de/files/download/Leitlinien.pdf

Empfang zur Ehrung der Ehrenamtlichen im Quartier

Das Quartiersmanagement Mehrower Allee berichtet:
 
Der Saal im Tagore-Gymnasium war von vorne bis hinten gefüllt, als das Quartiersmanagement Mehrower Allee, BENN im QM und das DRK Nachbarschaftszentrum gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen degewo und WG Marzahner Tor am 14. November zum Ehrenamtsempfang im Quartier eingeladen hatten. „Ohne Ihre Arbeit wäre es hier lange nicht so schön“, äußerte sich Julia Theuer vom Quartiersmanagement in ihrer Begrüßung anerkennend. In der Tat haben das Quartier und die sozialen Einrichtungen in der Vergangenheit stark vom ehrenamtlichen Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner profitiert. Nadine Radtke, Koordinatorin der Initiative „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ im Quartier, freute sich, dass mit den Menschen aus der Gemeinschaftsunterkünften Bitterfelder Straße und einer Kooperation mit dem Familienzentrum Felix auch neue Gesichter die ehrenamtliche Arbeit im Quartier bereichern. Die geladenen Bewohnerinnen und Bewohner engagieren sich an verschieden, beispielsweise im Quartiersrat, beim Nachbarschaftszentrum, im Garten der Begegnung, in den Kitas und Schulen oder auch für Geflüchtete.
 

5.9.2018 Begegnungsstätte/Café Kastanie (Hellersdorf-Nord): Dritter Stammtisch Ehrenamt

Ein Veranstaltungstipp für alle Ehrenamtlichen in Hellersdorf-Nord und alle die es noch oder wieder werden wollen!:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Akteure und Mitstreiter,

Am 05.September 2018 findet unser dritter Stammtisch Ehrenamt um 15.00 Uhr in der Begegnungsstätte/Café Kastanie Kastanienallee 53/55 12627 Berlin statt.

Eingeladen sind alle ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen und Interessierte (können auch Leiter von Einrichtungen und Projekten sein) aus Einrichtungen und Projekten des Quartiers Hellersdorfer Promenade.

Wir wollen zu unserem Stammtisch wieder einen regen Austausch pflegen und aktuelle Fragen der ehrenamtlichen Tätigkeit besprechen.
Ablauf und Inhalt sind der Anlage zu entnehmen. Die gedruckten Einladungen werde ich ab nächste Woche verteilen.

Die Verantwortlichen in den Einrichtungen bitte ich um Verteilung der Mail oder Karte.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Brunn
Projektleiter
„Netzwerk Ehrenamt“

Keep reading →

Tag der offenen Gesellschaft: „… dann bekommt man ein ganz anderes Bild von Deutschland“

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Die deutsche Regierung droht an der Asylpolitik zu zerbrechen – und im ganzen Land treffen sich Menschen zum „Tag der offenen Gesellschaft“. Ein Besuch bei den vielleicht letzten Enthusiasten Deutschlands.

Am Ende dieser Woche wollen sie die Welt retten, wenigstens ein bisschen. Und weil das hier Deutschland ist, ist Kartoffelsalat das Mittel der Wahl. Er kommt um elf Uhr, in einer Tupperdose, steht dann auf einem Biertisch zwischen polnischen Süßigkeiten, Gebäck und Thermoskannen mit Kaffee. Drumherum sitzen Menschen und reden, in Marzahn, einem Plattenbauviertel im äußersten Osten Berlins.

Weiterlesen

Aufruf für Vorschläge zum „Tag des Ehrenamtes“ der BVV

Die Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf beschloss im Jahr 2003, alljährlich zum “Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember Bürgerinnen und Bürgern für ihren persönlichen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft zu danken.

Daher ruft die Vorsitzende der BVV Marzahn-Hellersdorf Kathrin Henkel auch in diesem Jahr dazu auf, Vorschläge für die Ehrung besonders engagierter Mitmenschen einzureichen.

Die namentlichen Vorschläge müssen eine ausführliche Begründung enthalten. Voraussetzung ist unter anderem ein mindestens dreijähriges ehrenamtliches Engagement im Bezirk. Die Anzahl der Vorschläge ist auf zwei pro Einreicherin oder Einreicher begrenzt.

Weiterlesen

Bezirke erhalten zum ersten Mal finanzielle Unterstützung vom Land Berlin für ihre Freiwilligenagenturen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Ab 2018 werden Berliner Freiwilligenagenturen nicht mehr nur von den Bezirken, sondern vom Land Berlin finanziell unterstützt. Sie sind ein Posten im Haushalt 2018/19. Zum ersten Mal. Dies ist Anlass, um einen Blick auf diesen Teil sozialer Infrastruktur zu werfen. Wie steht es um die Freiwilligenagenturen in Berlin? Und was sind sie eigentlich?

„Engagement unterstützende Einrichtung“, das ist ein sperriger Begriff aus dem vom Versicherungskonzern Generali finanzierten deutschlandweiten „Engagementatlas 2015“. Damit wird eine Vielzahl an Institutionen beschrieben, die ehrenamtliche Tätigkeiten vermitteln oder dazu beraten. Das sind etwa Mehrgenerationenhäuser, Stadtteil- und Seniorenbüros – und Freiwilligenagenturen. Letztere sind nicht auf eine Klientel spezialisiert und arbeiten trägerübergreifend.

Weiterlesen

Aufruf Aktionsfonds Partnerschaft für Demokratie – Projekte zur Förderung der Demokratie und Toleranz in Marzahn

Pressemitteilung der Partnerschaften für Demokratie Marzahn bzw. der Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf:

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Marzahn wird im Jahr 2018 erneut der Aktionsfonds „Partnerschaft für Demokratie Marzahn“ aufgelegt. Alle Bürger*innen jeden Alters, Initiativen oder freie Träger sind aufgerufen, sich mit kreativen Projektideen für Toleranz, Solidarität und Demokratie einzusetzen. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung gesetzt werden.

Der Fonds hat einen Gesamtumfang von 7.000 €, wobei Projekte mit einem Volumen von bis zu 600 € gefördert werden. Gefördert werden können Projekte, die in der Großregion Marzahn (inklusive Biesdorf) umgesetzt werden.

Zur Unterstützung von Bürger*innen und Initiativen bei der Entwicklung ihrer Projektidee und dem Erstellen des Projektantrages bietet die FreiwilligenAgentur Marzahn-Hellersdorf zwei Workshops „Von der Idee zum Antrag – Aktionsfonds PfD Marzahn“ an (14.05.2018 und 13.08.2018, jeweils 18 bis 20:30 Uhr).
Keep reading →

„Wir müssen das Ehrenamt stärken“

Via „Mediendienst Integration“:

Millionen Menschen in Deutschland haben sich seit dem Sommer 2015 für Flüchtlinge engagiert. Ein Forschungsteam um den Ethnologen Werner Schiffauer hat Initiativen untersucht: Welche Projekte sind langfristig erfolgreich? Welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? In einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST erklärt Schiffauer, was man aus den Erfahrungen lernen kann und wie sich die Zivilgesellschaft durch die Flüchtlingshilfe verändert hat.

Weiterlesen

Für alle, die etwas bewegen

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

„Berlin sagt Danke“ – Zum dritten Mal wird die Arbeit der Tausenden ehrenamtlichen Helfer gewürdigt

Strahlender Sonnenschein über der Stadt. City Ost und City West waren ungewöhnlich voll an diesem Sonntag. Das hatte einen besonderen Grund: die Aktion „Berlin sagt Danke“. Rund 150 Einrichtungen, darunter Museen, der Zoo und das Abgeordnetenhaus, öffneten kostenlos ihre Türen, um das Engagement der vielen Berliner zu würdigen, die sich ehrenamtlich engagieren. Und um andere dazu anzuregen.

Weiterlesen

Warum unser Frauenprojekt scheiterte

Viele ehrenamtliche Projekte mit Flüchtlingen scheitern. Eine Leserin des Tagesspiegels hat selber eines geleitet und gelernt: Am Wichtigsten ist der direkte Kontakt zu den Frauen:

„Der gute Wille reicht oft nicht für erfolgreiche Integration“, schrieb Andrea Dernbach vor einem Jahr im Tagesspiegel über das Scheitern von ehrenamtlichen Projekten für weibliche Flüchtlinge. Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung fand heraus, dass unter anderem die Rolle der Ehrenamtlichen ein Faktor dafür ist. Ich habe 2016 und 2017 acht Monate lang selber ein solches Projekt geleitet. Weshalb es gut lief und weshalb es scheiterte, möchte ich nun erläutern.

Weiterleiten