Internationaler Aktionstag: Anti-Rassismus-Demo zieht durch Berlin

„rbb-Online“ berichtet:

Rund 2.500 Menschen haben nach Veranstalterangaben am Samstag in Berlin gegen Rassismus und rechte Parteien protestiert. Die Demonstration unter dem Motto „March Against Racism“ wurde vom Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ organisiert.

Sie zog am Samstagnachmittag vom Wittenberg- über den Nollendorfplatz zum Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg. Die Berliner Polizei wollte sich zu Teilnehmerzahlen zunächst nicht äußern. Vorab hatte die Behörde rund 1.000 Teilnehmer erwartet. Die Demonstration sei bislang ruhig verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin am Nachmittag.

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Frauentag: Bewegungsparty und Demonstration

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Das Frauennetz Marzahn-Hellersdorf lädt anlässlich des Internationalen Frauentrags zu zwei Veranstaltungen ein.

Am 7. März veranstaltet das Frauennetz von 17 bis 21 Uhr in der Frauensporthalle im Freizeitforum, Marzahner Promenade 53-55, eine Tanz-, Bewegungs- und Spieleparty. Das Buffet soll von den Teilnehmerinnen selbst gestaltet werden. Deshalb werde sie gebeten, etwas mitzubringen, wovon sie die anderen kosten lassen möchten. Wer bei Bewegung und Spielen mitmachen will, der sollte nicht vergessen, Sportschuhe oder Socken mitzubringen.

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Internationaler Aktionstag gegen Rassismus – Aufruf zur Beteiligung aus Marzahn-Hellersdorf

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus Berlin ruft mit Unterstützung der Kiezgruppe gegen Rassismus Marzahn und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf auf: Am 16. März, dem internationalen Aktionstag gegen Rassismus gehen Menschen weltweit in über 50 Städten auf die Straße, um ein starkes Signal auszusenden: Gemeinsam sind wir stark – gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus.

Auch in Deutschland haben rassistische Anfeindungen, Hass und Hetze sowie rechte Gewalt zugenommen. Der Aufstieg der AfD hat die Grenzen des Sagbaren und politisch Machbaren weit nach rechts verschoben und ermutigt gewalttätige rassistische, rechte und faschistische Bewegungen.
Deshalb laden wir ein, auch in Berlin zu demonstrieren – gegen Rassismus in Politik und Alltag, gegen den Aufstieg der extremen Rechten, gegen die Militarisierung der EU-Außengrenzen.

Für eine solidarische Welt. Für alle, überall!

Marzahn-Hellersdorf wird bei der Demo wieder mit Extra-Schildern auftreten.
Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: 13 Uhr Warschauer Straße zwischen S- und U-Bahnhof; Abfahrt 13.26 Uhr mit der U-Bahn zum Wittenbergplatz

FB-Event hier.

Vernünftige im Osten: Wir sind (auch) da – und wir brauchen Hilfe

Via „Vice-Magazin“:

In Dresden und Rostock demonstrieren erneut Tausende gegen rechts. Politiker müssen endlich kapieren, für wen sie Politik machen sollten.

Nein, es gibt nichts, wovor sie mehr Angst haben als vor „Überfremdung“. Die Regierung könnte eine Bratwurstsondersteuer einführen und die Ostsee zumauern lassen, die Wir-sind-das-Volk-Rufer im Osten würden dennoch lauthals lamentieren, nicht „die Minderheit im eigenen Land“ werden zu wollen. Vor diesem Hintergrund war der vergangene Sonntag für diese Menschen ein Tag, der mittelschwere Identitätskrisen auslösen dürfte. Sie sind nämlich bereits eine Minderheit.

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„Unteilbar“-Demo 240.000 Menschen protestieren gegen Rechtsruck

Das „Migazin“ schreibt:

Rund 240.000 Menschen sind nach Veranstalterangaben in Berlin gegen Rassismus auf die Straße gegangen. Das waren viel mehr Teilnehmer als erwartet. Die „Unteilbar“-Demonstration war eine der größten in diesem Jahr.

Vom Clubmusiker bis zum Kirchenvertreter: Rund 240.000 Menschen aus ganz Deutschland haben nach Veranstalterangaben in Berlin gegen einen Rechtsruck und für die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland demonstriert. Zahlreiche Parteien, Organisationen, Gewerkschaften, Initiativen, kirchliche Gruppen, Sozial- und Flüchtlingsverbände sowie Kulturschaffende unterstützten die Aktion am Samstag. Das Motto lautete „Für eine offene und freie Gesellschaft – Solidarität statt Ausgrenzung“.

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Tausende demonstrieren für Seenotrettung

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Tausende Menschen demonstrierten am Samstag bundesweit für die Seenotrettung im Mittelmeer. In Berlin versammelten sich die Demonstranten am Neptunbrunnen.

Flüchtlingsinitiativen haben am Samstag zu bundesweiten Demonstrationen für die Seenotrettung im Mittelmeer aufgerufen. Die Initiative „Seebrücke“ wollte damit ein Zeichen „gegen die Behinderung und Kriminalisierung ziviler Seenotrettungsorganisationen“ setzen.

Laut Angaben der Polizei demonstrierten einige Tausend Menschen friedlich in Berlin. Die Veranstalter zählten über 12 000 Menschen in Berlin und hunderte Teilnehmer in anderen deutschen Städten wie Hannover, Bremen und Heidelberg. Auf ihren Bannern forderten die Teilnehmer „sichere Häfen“ und ein Ende des Sterbens im Mittelmeer. Einige forderten auch den Rücktritt von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). “ Statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren“, schrieben die Organisatoren der Demos in einem Aufruf.

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Rund 1000 Teilnehmer bei Demonstration in Neukölln – Britz wehrt sich gegen rechte Einschüchterung

Der „rbb“ berichtet:

Drohanrufe, eingeschlagene Scheiben, Brandanschläge auf Autos – Neukölln hat ein Problem mit rechter Gewalt. Dagegen demonstrierten am Samstag rund 1000 Bürger. Auch die frühere Bürgermeisterin und jetzige Bundesfamilienministerin Franziska Giffey war dabei. Studiogast: Jürgen Schulte aus der Hufeisensiedlung.

Ein breites Bündnis von Parteien, Verbänden und Bürgerinitiativen hatte zu der Demonstration aufgerufen.

Brandanschläge auf Autos – wie zuletzt im Februar sind nur die sichtbarste Form rechter Gewalt im Britzer Kiez. Es geht auch um Graffitis an Wohnhäusern oder Stein- und Flaschenwürfe. Rund 50 Angriffe wurden seit 2016 gemeldet, die realen Zahlen dürften laut Organisatoren höher sein.

Zum Videobeitrag geht es hier.

Neukölln: Da, wo auch die Nazis wohnen

Die „taz“ berichtet:

Tausend Menschen demonstrierten am Samstag gegen rechte Anschläge in Neukölln. 30 verschiedene Initiativen hatten dazu mobilisiert.

Demonstrationen wie diese gibt es nicht jeden Tag. Irmgard Wurdack schaut zufrieden über die Menschenmenge: „Dass sich so viele unterschiedliche Akteur*innen an der Mobilisierung und der Demonstration beteiligen, ist hier im Süden Neuköllns, wo auch viele Nazis in der Nachbarschaft leben, keine Selbstverständlichkeit.“ Wurdack nimmt für das Bündnis Neukölln an der Demonstration „Gegen rechten Terror in Neukölln“ teil, die am Samstagnachmittag stattgefunden hat. Gemeinsam mit 29 weiteren Initiativen hat das Bündnis aufgerufen.

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Rund 1300 Menschen demonstrieren gegen Zuwanderung

Die „Berliner Morgenpost“ schreibt:

Cottbus. In der Cottbusser Innenstadt haben am Samstag erneut Hunderte gegen Zuwanderung protestiert. Laut Augenzeugen nahmen rund 1300 Menschen an der Veranstaltung vor der Stadthalle teil. Bei der vorangegangenen Demonstration vor rund einem Monat waren es Beobachtern zufolge rund 2000 Teilnehmer.

Wie die Polizei berichtete, lief die vom Verein „Zukunft Heimat“ angemeldete Demonstration störungsfrei ab. Teilnehmer hielten Plakate hoch, auf denen „Unser Land, unsere Regeln“ oder „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ geschrieben stand. Vor allem ältere Menschen um die 50 nahmen an der Demo teil.

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2.9.2017 Hellersdorf-Nord: Aufruf zum Protest! Kein Naziaufmarsch in Hellersdorf! Solidarische Kieze schaffen!

Unter dem Motto „Deutsche Kieze schaffen“ rufen Neonazis aus dem Spektrum der „Autonomen Nationalisten“ zu einem Aufmarsch am 2. September durch Marzahn- Hellersdorf auf. Seit Wochen mobilisieren die Neonazis im Internet und auf der Straße für den Aufmarsch, verbreiten rassistische Hetze und stilisieren sich als Retter der „deutschen Kieze“, die es so jedoch nie gab. Sie versuchen schon lange mit massiver Propaganda ihre Symbole und Parolen im Straßenbild zu verankern, sei es mit Schmierereien in „Reichsfarben“, Naziaufklebern oder gesprühten Parolen. Wir wollen die Nazihetze nicht zulassen und stellen unseren lauten entschlossenen Protest dagegen!

Die Situation in Marzahn-Hellersdorf ist seit 2013 geprägt von starken neonazistischen Gruppen. Im Schulterschluss mit einigen Anwohner*innen schufen sie ein Klima des Hasses gegen geflüchtete Menschen und gegen all jene, die für eine solidarische Gesellschaft einstehen. Militante Neonazis im Bezirk Marzahn-Hellersdorf haben ihre besten Zeiten hinter sich. Trotzdem bleibt viel zu tun. Rassistische Einstellungen gegen geflüchtete Menschen sind weit verbreitet und bieten weiterhin Anknüpfungspunkte für rechte Gruppen und Parteien.

Mit unserem Protest wollen wir aufzeigen, dass auch in Marzahn-Hellersdorf Platz für alle Menschen ist, ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion. Was die Neonazis unter dem Label „deutsche Kieze“ propagieren, steht für gewaltsamen Ausschluss all derer, die nicht in einen völkischen und nationalsozialistischen Gesellschaftsentwurf passen. Der Versuch der Nazis, mit militanten Aktionen geflüchtete Menschen und migrantische Gemeinschaften zu vertreiben, knüpft an Konzepte sogenannter „nationalbefreiter Zonen“ an. Damit verbreiten sie bereits seit den 1990er Jahren Angst und Gewalt. Wir hingegen wollen ein solidarisches Zusammenleben, in dem alle Menschen gleiche Rechte genießen! Wir werden es nicht zulassen, dass Neonazis erneut ihre Hetze auf die Straße tragen! Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft einstehen, in der alle Menschen ohne Angst und mit gleichen Rechten leben können!

Kommt zur Kundgebung am Alice-Salomon-Platz (U-Bahnhof Hellersdorf) am 2.
September um 13:00 Uhr.
• AStA an der Alice Salomon Hochschule
• Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf,
• Partnerschaften für Demokratie Marzahn-Hellersdorf
• Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt
Marzahn-Hellersdorf
• „Ponte“ – Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung
• Arbeitskreis „Rechte Gewalt“ an der Alice Salomon Hochschule
• Antirassistische Registerstelle Alice Salomon Hochschule