Deutsche und dänische Wohnpolitik im Vergleich: Ghettopolitik oder Soziale Stadt?

Ein sehr spannender Beitrag des „Deutschlandfunks“:

Auf die Wende folgte für den Ost-Berliner Bezirk Marzahn der soziale Niedergang. Im dänischen Gellerupparken herrscht seit den 80ern hohe Arbeitslosigkeit. Zwei soziale Brennpunkte – zwei unterschiedliche politische Strategien, die Lage zu lösen.

Kopenhagen, Ministerpräsidentenzimmer auf Schloss Christiansborg. Das dänische Fernsehen überträgt die Neujahresrede des Regierungschefs: „Heute Abend möchte ich von einer jener Balancen sprechen, von denen ich befürchte, dass sie kippen. Ja, an manchen Orten sind sie schon gekippt.“

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Dem Abriss folgt Neubau

Via „LichtenbergMarzahn+“:

Marzahn-Hellersdorf. Dort, wo im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost Wohnungen abgerissen wurden, werden jetzt zunehmend wieder neue Häuser gebaut. Das gefällt nicht allen Anwohnern. So stoßen Pläne der landeseigenen Degewo, an der Wuhlestraße 2-8 wieder Wohngebäude zu errichten, auf Missfallen. Anwohnerin Dagmar Lenz kritisierte in der April-Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Wohnverdichtungsmaßnahmen im Cecilienviertel. Zugleich fragte sie nach Infrastruktur-Entwicklungsmaßnahmen für den Zuzug von bis zu 1.000 Mietparteien im Dreh.

Bisher nur eine Anfrage

Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Linke), die auch für Stadtentwicklung zuständig ist, informierte, dass für das Grundstück Wuhlestraße 2-8 noch kein Bauantrag gestellt worden ist. Es habe bisher nur eine Anfrage der Wohnungsbaugesellschaft für die Errichtung eines achtgeschossigen Wohnhauses gegeben. Pohle betonte aber auch, dass Neubau auf dem Areal nach dem sogenannten Paragrafen 34 Wohngesetzgebung (Anpassung an die Umgebung) möglich ist. „Es wäre schwierig zu argumentieren, dass an Stellen, wo schon Wohnhäuser standen, jetzt keine mehr errichtet werden dürfen“, sagte sie.

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Senatorin stellt sich gegen Mieterhöhungen der Degewo

Die Degewo will mehr Miete für ihre Sozialwohnungen in #Berlin. Der Senat stellt sich dagegen:

Die Degewo will mehr Miete für 1741 Sozialwohnungen. Stadtentwicklungssenatorin Lompscher will die städtischen Unternehmen zur Rücknahme bewegen.

Die Mieter am Kreuzberger Mariannenplatz wehren sich gegen Mieterhöhungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Degewo. Am Montag übergaben sie 1000 Protestunterschriften an Wohnungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Eigentlich die falsche Adresse, denn Lompscher lehnt die Mietforderungen der Wohnungsbaugesellschaften, die sich im Einzelfall auf ein Plus von 15 Prozent belaufen, selber ab.

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