Modulare Unterkünfte: Senat will Flüchtlinge und Studenten gemeinsam unterbringen

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:

Berlin wechselt den Kurs bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Die Unterkünfte sollen künftig allen Gruppen offenstehen.

Der Streit über die Standorte der dauerhaften Wohnhäuser für Flüchtlinge beschäftigt Senat und Bezirke schon seit etlichen Monaten. Doch nun hat die rot-rot-grüne Koalition ihre bisherige Position verändert. Statt nur für Asylsuchende sollen die geplanten „Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge“ (MUFs) auch für andere Bevölkerungsgruppen geöffnet werden, um Integration zu ermöglichen und die Neiddebatte zu verhindern, dass Flüchtlinge gegenüber anderen Wohnungslosen bevorzugt würden.

Außerdem wollen einige Bezirke lieber mehrere kleinere Standorte für die Flüchtlingsunterkünfte schaffen anstatt nur zwei große Gebäude mit jeweils bis zu 500 Menschen. „Es gibt einen Kurswechsel“, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) der Berliner Morgenpost. Die neuen MUFs würden wie Wohnungen gebaut und sollten, wenn möglich, „offen sein für alle anderen wohnungslosen Menschen“. Schon jetzt würden Bezirksämter auch andere bedürftige Menschen in bestehenden Flüchtlingsheimen unterbringen.

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BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

Am letzten Freitag eröffnete der BENN-Standort am Blumberger Damm in Berlin Marzahn-Hellersdorf. Staatssekretär Sebastian Scheel: „Wir wollen die Integration von Geflüchteten in die Nachbarschaft stärken. BENN leistet in vielen Bezirken einen wichtigen Beitrag.“

Am heutigen Freitag eröffnet BENN Blumberger Damm in Trägerschaft der pad gGmbH feierlich seine neuen Räume in der Jan-Petersen-Straße 14 in Marzahn-Mitte. Das Programm BENN „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ stärkt und fördert nachbarschaftliches Zusammenleben.

Dabei konzentriert sich das Programm auf Wohngebiete, in denen sich große Gemeinschaftsunterkünfte für geflüchtete Menschen befinden. Am BENN Standort Blumberger Damm sind dies die Unterkünfte am Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonard-Straße, in denen jeweils ca. 400 Personen leben. Ziel ist es, dass sich alle Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere auch geflüchtete Menschen – vor Ort aktiv an der Gestaltung der Nachbarschaft beteiligen können und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert wird.
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Siehe auch:

Neue Büro- und Begegnungsräume im Carrée Marzahn eröffnet: BENN – auf gute Nachbarschaft!

BENN-Büro Blumberger Damm eröffnet

BENN-Büro will Kontakte zwischen Flüchtlingen und Einheimischen knüpfen

 

 

Senat uneinig über Bedarf an Flüchtlingsunterkünften

Via „Berliner Morgenpost“:

Die Sozialverwaltung rechnet mit 19.000 nötigen Unterkunftsplätzen, die Finanzverwaltung nur mit 10.000. Aber neue Heime werden gebaut.

Berlin. Wie viele weitere Unterkunftsplätze für Flüchtlinge braucht Berlin? Zu dieser Frage gibt es innerhalb des Senats unterschiedliche Vorstellungen. Die von Elke Breitenbach (Linke) geführte Sozialverwaltung geht von 19.000 Plätzen aus, die Verwaltung von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) hingegen sieht einen Bedarf von lediglich rund 10.000 Plätzen. Das wurde jetzt durch die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Robbin Juhnke deutlich.

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10.000 Geflüchtete in Berlin haben einen Job

Via „Tagesspiegel“:

Seit 2015 sind rund 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in Berlin hinzugekommen. Immer mehr Betriebe bilden Geflüchteten Arbeits- und Ausbildungsplätze an.

In Berlin haben mehr als 10.000 Flüchtlinge einen Job. Die Zahlen dazu veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit am Montag. Demnach seien seit dem verstärkten Flüchtlingszuzug im Sommer 2015 fast 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in der Hauptstadt hinzugekommen. Laut Bernd Becking, Regionaldirektionsleiter der Agentur für Arbeit, gibt es weitere 28.000 Flüchtlinge in Berlin, „die für den Arbeitsmarkt grundsätzlich in Frage kommen“.

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Nachfolge für Flüchtlingsamt gesucht

Via „Tagesspiegel“:

Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach will das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten umstrukturieren. Dafür sucht sie nun eine passende Leitung.

Gesucht wird eine Nachfolge für die Leitung des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Die Stelle soll nach Tagesspiegel-Informationen ohne Ausschreibung zeitnah besetzt werden. Eine elegante Lösung könnte ein Staatssekretär im Ruhestand sein, der reaktiviert wird. Im Gespräch ist unter anderem Alexander Straßmeir.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

Chefin der Berliner Flüchtlingsbehörde muss gehen

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach und LAF-Chefin Claudia Langeheine haben unterschiedliche Vorstellungen über die Behörde. Das hat jetzt Konsequenzen.

Die Pressemitteilung aus der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales kam am Montagvormittag überraschend. Darin hieß es: „Im gegenseitigen Einvernehmen haben heute Senatorin Elke Breitenbach und die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten Claudia Langeheine entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.“  Es muss unüberwindbare Differenzen zwischen Langeheine und Breitenbach gegeben haben. Denn als Grund für die Trennung werden deutlich „unterschiedliche Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF)“ genannt.

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Siehe auch:

Landesamt für Flüchtlinge braucht eine neue Leitung (Berliner Morgenpost)

Bezirke haben Vorbehalte gegen neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Der Senat räumt ein: Die Bezirke äußern Kritik an allen 25 geplanten Standorten. Aber nicht alle machen Vorschläge für Alternativen.
Bei der Auswahl der Grundstücke für weitere 25 Flüchtlingsunterkünfte gibt es zwischen Senat und Bezirken offenbar größere Auseinandersetzungen als bisher bekannt. In einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld heißt es: „Alle Bezirke haben zu allen Standorten präzisierende, ablehnende oder ergänzende Vorbehalte formuliert.“ Bislang galten zwar mehrere Standorte als umstritten aber nicht alle. Die beantwortete Anfrage ist noch nicht veröffentlicht, sie liegt der Berliner Morgenpost vor.
 

Flüchtlingsunterbringung in Berlin: Klasse statt Masse

Die „taz“ berichtet:

Die Bezirke wollen lieber kleinere Flüchtlingsunterkünfte. Die Berliner Sozialsenatorin zeigt sich gesprächsbereit.

Im Streit über die neuen Standorte für „Modulare Flüchtlingsunterkünfte“ (MUF) geht der Senat auf die Bezirke zu. Die bisherige Liste aktuell geplanter Standorte sei „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) der taz. Da sei sie sich mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) einig. „Wir brauchen pro Bezirk rund 1.000 Plätze, aber ob die auf zwei oder sieben Grundstücken stehen, ist uns schnuppe“, so die Senatorin. Eine Einschränkung gebe es aber: Es müsse „schnell und wirtschaftlich“ gebaut werden.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle