Nachfolge für Flüchtlingsamt gesucht

Via „Tagesspiegel“:

Die Sozialsenatorin Elke Breitenbach will das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten umstrukturieren. Dafür sucht sie nun eine passende Leitung.

Gesucht wird eine Nachfolge für die Leitung des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Die Stelle soll nach Tagesspiegel-Informationen ohne Ausschreibung zeitnah besetzt werden. Eine elegante Lösung könnte ein Staatssekretär im Ruhestand sein, der reaktiviert wird. Im Gespräch ist unter anderem Alexander Straßmeir.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

Chefin der Berliner Flüchtlingsbehörde muss gehen

Der „Tagesspiegel“ schreibt:

Berlins Integrationssenatorin Elke Breitenbach und LAF-Chefin Claudia Langeheine haben unterschiedliche Vorstellungen über die Behörde. Das hat jetzt Konsequenzen.

Die Pressemitteilung aus der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales kam am Montagvormittag überraschend. Darin hieß es: „Im gegenseitigen Einvernehmen haben heute Senatorin Elke Breitenbach und die Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten Claudia Langeheine entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden.“  Es muss unüberwindbare Differenzen zwischen Langeheine und Breitenbach gegeben haben. Denn als Grund für die Trennung werden deutlich „unterschiedliche Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF)“ genannt.

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Siehe auch:

Landesamt für Flüchtlinge braucht eine neue Leitung (Berliner Morgenpost)

Bezirke haben Vorbehalte gegen neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
Der Senat räumt ein: Die Bezirke äußern Kritik an allen 25 geplanten Standorten. Aber nicht alle machen Vorschläge für Alternativen.
Bei der Auswahl der Grundstücke für weitere 25 Flüchtlingsunterkünfte gibt es zwischen Senat und Bezirken offenbar größere Auseinandersetzungen als bisher bekannt. In einer Antwort der Senatssozialverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld heißt es: „Alle Bezirke haben zu allen Standorten präzisierende, ablehnende oder ergänzende Vorbehalte formuliert.“ Bislang galten zwar mehrere Standorte als umstritten aber nicht alle. Die beantwortete Anfrage ist noch nicht veröffentlicht, sie liegt der Berliner Morgenpost vor.
 

Flüchtlingsunterbringung in Berlin: Klasse statt Masse

Die „taz“ berichtet:

Die Bezirke wollen lieber kleinere Flüchtlingsunterkünfte. Die Berliner Sozialsenatorin zeigt sich gesprächsbereit.

Im Streit über die neuen Standorte für „Modulare Flüchtlingsunterkünfte“ (MUF) geht der Senat auf die Bezirke zu. Die bisherige Liste aktuell geplanter Standorte sei „nicht in Stein gemeißelt“, sagte Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) der taz. Da sei sie sich mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) einig. „Wir brauchen pro Bezirk rund 1.000 Plätze, aber ob die auf zwei oder sieben Grundstücken stehen, ist uns schnuppe“, so die Senatorin. Eine Einschränkung gebe es aber: Es müsse „schnell und wirtschaftlich“ gebaut werden.

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„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

Das sind die 25 neuen MUF-Standorte

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Berliner Senat hat am Dienstag bekanntgegeben, wo weitere Flüchtlingsunterkünfte entstehen sollen. Aus den ersten Bezirken kommt gleich deutliche Kritik.

Berlin bekommt 25 neue Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF). Am Dienstagmittag hat der Senat die weitgehend endgültige Liste der Standorte vorgelegt. In jedem Bezirk sind zwei geplant, nur in Neukölln wird es drei zusätzliche Unterkünfte geben. Mitte Februar hatte die Landesregierung bereits eine Vorschlagsliste veröffentlicht. Die Bezirke hatten danach einen Monat Zeit, Einwände vorzutragen und andere Flächen vorzuschlagen. Am Verfahren und an Grundstücken gab es einige Kritik.

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Siehe auch: Standorte für neue Flüchtlingsunterkünfte stehen fest – mehr nicht

Berliner Senat beschließt 25 Standorte für neue MUFs

Neue Unterkünfte für Geflüchtete: Das gibt noch Ärger

Platz für 12.000 Menschen

Bezirke kündigen Widerstand an

Senat beschließt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte MUF 2.0 (Offizielle PM des Senats mit Liste der geplanten Unterkünfte)

Senat legt Standorte modularer Unterkünfte für Geflüchtete fest: Die Bezirke sind irritiert (Bericht von Lichtenberg-Marzahn+)

MUF 2.0, die Zweite (Netzwerk „Berlin hilft!“)

Zwei Flüchtlingsheime pro Bezirk (Berliner Morgenpost)

Senat legt zwei Standorte für Errichtung Modularer Unterkünfte im Bezirk fest (Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf)

Bezirke protestieren gegen neue Standorte für Flüchtlingsunterkünfte (Tagesspiegel vom 28.3.2018)

Wohnraum für Geflüchtete: Bezirke wollen es eine Nummer kleiner (taz vom 28.3.2018)

Unterkünfte für Flüchtlinge: Senat betreibt Stadtentwicklung von oben (Tagesspiegel vom 29.3.2018)

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Der große Streit um Berlins neue Flüchtlingsunterkünfte

Die „Berliner Morgenpost“ berichtet:
25 neue Unterkünfte sollen in den kommenden Jahren in Berlin entstehen. In den Bezirken gibt es Widerstand gegen die Standorte.
Berlin will bis zum Jahr 2021 an 25 Standorten weitere Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) bauen lassen. Die wichtigsten Bauherren sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die sechs städtische Wohnungsgesellschaften. Gegen die Pläne regt sich zum Teil massiver Widerstand. Kritik gibt es vor allem an der Kommunikation mit dem Senat.
Sozialsenatorin Elke Breitenbach und Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (beide Linke) hatten Mitte Februar mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) die Liste mit den geplanten Standorten vorgestellt. Nach angeblicher Abstimmung mit den zwölf Bezirken. Das weisen die Bezirksbürgermeister zurück. Die Frist, in der sie ihre Vorschläge einbringen können, wurde nun bis zu diesem Wochenende verlängert. Am 27. März soll die Standortliste vom Senat verabschiedet werden.