„Sprüche, Parolen und Vorurteile“ – Elternarbeit zwischen Wertschätzung und Positionierung

Fachkräfte in Kindertagesstätten und in der Jugendhilfe nehmen in ihrem beruflichen Alltag Eltern wahr, die sich abwertend und diskriminierend über bestimmte Gruppen von Menschen äußern. Aktuell richten sich Ressentiments vor allem gegen Geflüchtete. Einige Eltern fallen durch rechtsextreme Symbolik/Kleidung auf. Es ist anzunehmen, dass auch Kinder die Vorurteile der Erwachsenen übernehmen und in die Einrichtung tragen.  Wie kann eine Kooperation mit Eltern gelingen, die Fachkräfte gleichzeitig mit nicht tolerierbaren Äußerungen konfrontieren? Was bedeutet im unmittelbaren Kontakt mit Eltern? Was tun, wenn Kinder Kinder diskriminieren?

Themen:

  • Reflexion der eigenen Haltung
  • Charakterisierung und Einschätzung der Eltern
  • Kinderrechte und Elternrechte – im Konflikt?

Handlungs- und Argumentationsstrategien:

  • Was tun bei diskriminierenden Äußerungen von Kindern?
  • Präventive Ansätze in der Arbeit mit Eltern

Das Projekt ElternStärken bietet in Kooperation mit „Ponte –  Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung“ zu diesen Fragen Fortbildungen, Fachgespräche und Beratungen für Fachkräfte an, die mit Eltern arbeiten. Das Angebot ist kostenlos und kann auch innerhalb des Trägers für die Mitarbeitenden und Teams durchgeführt werden.

Flyer zum ausdrucken als pdf-Dokument gibt es hier: Flyer Angebot Ponte und Eltern Stärken

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Das ASH Refugee Office – aktuelle Angebotsübersicht

Bitte macht als Akteur*innen im Bereich der interkulturellen Arbeit in unserem Bezirk auch das vielseitige & kostenlose Beratungsangebot der ASH bei Euren Refugees noch bekannter:

Beratung zu Sprachangeboten:

Es gibt in Berlin eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten, um Sprachen zu erlernen. Wir unterstützen Sie dabei, einen Sprachkurs zu finden, der mit Ihren Vorstellungen und den Voraussetzungen des Angebotes übereinstimmt. Inhalt der Beratung sind dabei auch Fragen der Finanzierung, Kinderbetreuung oder andere Herausforderungen. Wir können dabei auf ein bestehendes Netzwerk von Sprachangeboten zurückgreifen.

Das International Office der ASH vergibt außerdem Lizenzen für kostenlose Online-Sprachkurse und richtet sich damit an Geflüchtete, die ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten. Für die Teilnahme benötigen Sie lediglich ein IT-Gerät (Smartphone, Tablet, PC etc.) und einen Internetzugang.

Melden Sie sich bei Interesse unter
studyabroad(at)ash-berlin.eu

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Suchtberatung für Geflüchtete

Das Projekt GUYDANCE ist eine überregionale Beratungs- und Vermittlungsstelle für suchtmittelkonsumierende Geflüchtete in Berlin.

Das Angebot richtet sich auch an Angehörige sowie Fachkolleg*innen und Multiplikator*innen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten bzw. diese ehrenamtlich unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es in der Pressemitteilung zum Projekt.

Kontakt zum Träger: Projekt GUYDANCE im Drogennotdienst, Genthiner Str. 48, 10785 Berlin, Tel. 030 233 240 200, guidance@notdienstberlin.de

Quelle

Berlinweite Liste der Asyl- und Verfahrensberatungsstellen mit kostenloser Rechtsberatung

Anbei eine aktuelle Liste der Asyl- und Verfahrensberatungsstellen mit kostenloser Rechtsberatung (Stand: 20.4.2017). In der Aufstellung fehlt noch der Jesuiten Flüchtlingsdienst, der Mittwochs von 10-12 und 14-16 Uhr eine Härtefallberatung anbietet: Pater Frido Pflüger, Direktor und Flüchtlingsseelsorger im Erzbistum Berlin, Witzlebenstr. 30 A, 14057 Berlin, Tel. +49 (0)30 32602590, pflueger@jesuiten-fluechtlingsdienst.de

Hier findet Ihr die Übersichtsliste: Migrationsrechts-_und_Verfahrensberatung_für_Geflüchtete April 2017