BENN ist komplett – alle 20 Standorte des Integrationsmanagement sind erfolgreich gestartet

Via Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen:

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Im Jahr 2017 hat das Förderprogramm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen seine Arbeit aufgenommen. Wie in der Koalitionsvereinbarung festgelegt, sind nun in allen 12 Bezirken an insgesamt 20 Standorten in der Umgebung großer Flüchtlingsunterkünfte Vor-Ort Teams des Integrationsmanagements „BENN-Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ tätig.

Das Programm wird aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt und des Investitionspaktes „Soziale Integration im Quartier“ umgesetzt. Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Kooperation mit dem jeweiligen Bezirk durchgeführte Programm ist für einen Zeitraum bis Ende 2021 angelegt und knüpft dort wo es möglich ist, an bestehende Netzwerkstrukturen an.

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Kultur geht durch den Magen

Bericht auf der Berliner Quartiersmanagement-Website u.a. über Aktivitäten von BENN in Hellersdorf:
Oft über hundert verschiedene Nationen und Kulturen zusammen: das ist Alltag in den Quartiersmanagementgebieten. Interkulturelle Kochabende sind deshalb eine ideale Gelegenheit sich kennenzulernen, denn was verbindet mehr als gutes Essen?Unter dem Motto „In 80 Tellern um die Welt“ lädt die Nachbarschaftsinitiative Solinar im Richardkiez regelmäßig zu internationalen Kochabenden. Ob Spaghetti oder Arabisch – zu essen gibt es immer wieder was anderes. Neben Rezepten und Kochtipps werden auch Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Für viele ist der Kochabend deshalb auch eine Gelegenheit, um Anschluss zu finden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nicht der einzige Kochabend

Auch im Quartiersmanagementgebiet Boulevard Kastanienallee wird interkulturell gekocht. Mit einer original italienischen Lasagne startete dort die neue Veranstaltungsreihe im Café „Interfix“. Auch hier wurde schnell klar: kochen ist mehr als Gemüse schälen, Zwiebeln schneiden und Soße umrühren.

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10.10.2017 Kiez-Treff West (Marzahn-NordWest): Gewürzcafé

„Gewürze gehören in jede Küche. Als Heilmittel, Statussymbol oder Währungseinheit waren sie früher so wertvoll wie heute das Erdöl. Welche Gewürze sind besonders gesund? Wo kommen sie her? Was ‘erzählen’ sie über andere (Ess-)Kulturen? Wie gelangten sie nach Europa? Seien Sie dabei beim Gewürzcafé! Bitte etwas zu essen und ein Gewürz mitbringen.

Wann: 10.10.2017, 16 Uhr
Wo: Kiez-Treff West, Ahrensfelder Chaussee 148, 12689 Berlin, direkt am S-Bhf. Ahrensfelde (Westausgang)

Eine Veranstaltung von weltgewandt.e.V. in Kooperation mit Kiek in – Soziale Dienste gGmbH, gefördert von BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“

Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die QM-Gebiete: Stärkung der Nachbarschaft

Urlaubsbedingt reichen wir an dieser Stelle einen lesenswerten Artikel vom „LichtenbergMarzahn+“ über die Handlungs- und Entwicklungskonzepte für die 4 QM-Gebiete in Marzahn-Hellersdorf nach, da die Einschätzung insbesondere zu der Situation in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord durchaus auf unsere inhaltliche Zustimmung trifft:
 
Interkulturelle Öffnung und akzeptanzfördernde Maßnahmen
So wird es künftig einen Integrationsmanager im Rahmen des Projektes BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) in den QM mit Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete geben, zudem sollen sich die Einrichtungen und Angebote stärker interkulturell öffnen und besonders dem Zuzug von Menschen aus dem persischen und arabischen Raum Rechnung tragen. Einen weiteren Handlungsbedarf in Marzahn-Nordwest sieht die Kiek in GmbH in der Arbeit mit Eltern „zur Aktivierung und Erhöhung ihrer Erziehungskompetenzen“. Dazu könnten die Durchführung von Elternakademien beitragen, auch die Öffnung von Bildungseinrichtungen in den Stadtteil hinein. Die Umsetzung des bereits erfolgten Ansatzes der Entwicklung der Marcana-Schule in der Flämingstraße zur Quartiersschule bewertet das QM derzeit kritisch: Diese laufe Gefahr, aufgrund ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zur Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) an der Wittenberger Straße ihr Potenzial nicht abrufen zu können. „Stark rückläufige Anmeldezahlen sowie zunehmende Konflikte mit der Elternschaft machen zukünftig akzeptanzfördernde Maßnahmen erforderlich“, heißt es.
Angebote zur Begegnung
Auch das QM Hellersdorfer Promenade, getragen von der S.T.E.R.N. GmbH, macht darauf aufmerksam, dass das Thema des Zusammenwachsens von „alten“ und „neuen“ Bewohnern künftig einen größeren Stellenwert einnehmen muss. Seit 2016 befindet sich das sogenannte Tempohome in der Zossener Straße 138 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Quartiersgebiet. „Um die Verständigung und die gegenseitige Toleranz zwischen der Bewohnerschaft und den geflüchteten Menschen zu fördern, müssen Angebote zur Begegnung und zur Förderung des Zusammenlebens … entwickelt und umgesetzt werden“, steht im Bericht des QM. Darüber hinaus müssten angesichts zunehmenden Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus präventive Maßnahmen durchgeführt werden.

31.8.2017: Sommerabschluss-Gartenfest auf dem „Place internationale“ in Hellersdorf

Am Donnerstag, den 31. August 2017 heißen die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Str. in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die umliegende Nachbarschaft, Freundinnen, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer willkommen.
Veranstaltet wird das Fest, das auch den Feriensommerabschluss zum Anlass nimmt, außerdem vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro MH und den Prinzessinnengärten, die seit 2015 mit dem Projekt „Wurzeln und wachsen lassen“ im Innenhof der Unterkunft mit Unterstützung der Kinder, einen Gemeinschaftsgarten angelegt haben. Ebenso begeistert mitorganisiert wird das Gartenfest vom Bündnis für Kinder und der neuen Belegschaft der landeseigenen Betreibergesellschaft LfG Berlin.

Gefeiert wird ab 14:00 Uhr auf der Wiese gegenüber der Maxie-Wander-Str. 78 – von den Zwischennutzern nGbK e.V. „Place internationale“ benannt – mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm: Auf der Bühne unterhalten das Clownsduo Sti und Stu, Musiker Venant Ntiomo und Kileza und das Helmi Puppentheater. Bezirksstadtradt und Schirmherr des Bündnis‘ für Kinder Gordon Lemm spricht die Grußworte, zahlreiche Jugendeinrichtungen und Akteur_innen der Region laden mit Bewegungsspielen, Bastelaktionen und Kulinarischem zum Mitmachen, Genießen und Verweilen ein.
Möglich gemacht hat das Fest auch die finanzielle Unterstützung aus dem Masterplan Integration und Sicherheit des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.

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Marzahn-Nord: Erfolgreiches interkulturelles Grill- und Familienfest am Blockhaus Sunshine

Am Samstag den 8.7.2017 veranstaltete das Betreiber*innen-Kollektiv des Blockhouse Sunshine im Clara-Zetkin-Park in Marzahn Nord (Wörlitzer Straße 24 A) in Kooperation mit dem Projekt Ponte (Interkulturelle Orientierungs- und Nachbarschaftsvermittlung) dem Projekt BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) sowie der Spielplatzinitiative Marzahn e.V. einen interkulturellen Grillnachmittag:

Fast 150 Erwachsene, Kinder und Jugendliche nutzten zusammen mit geflüchteten Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße die Gelegenheit miteinander einen entspannten Juli-Nachmittag zum gegenseitigen Kennenlernen zu verbringen! Bei viel Sonnenschein und durch das vom Blockhaus organisiertem Grillgut, gab es verschiedenste Familienangebote für die Besucher*innen. Neben einer von der JFE UNO betreuten Hüpfburg und Pony reiten, wurde auch Kinder schminken, Torwand schießen, Popcorn, Kuchen, Zuckerwatte u.v.m. geboten!

Es war ein gelungener Versuch im Sozialraum Marzahn-Nord weitere Brücken zwischen Einheimischen, hier bereits länger lebenden Migrant*innen und den neuen Nachbar*innen aus der Gemeinschaftsunterkunft zu bauen. Wir freuen uns sehr, dass dieses Angebot von so vielen Menschen angenommen wurde und es trotz beiderseitig vorhandener Ängste gelang einen gemeinschaftlichen und friedlichen Nachmittag im Quartier zu verbringen.

Wir sind positiv gestimmt, dass sich das aufeinander zugehen im Stadtteil auch in der kommenden Zeit weiter gut entwickeln wird und freuen uns schon auf weitere Projekte aus dem Umfeld des Blockhauses, die wie ein Migrant*innen-Cup im Herbst diesen Jahres bereits in Planung sind!

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen Nachmittag ermöglicht haben, insbesondere natürlich an das Blockhaus-Team und die dort zahlreich vertretenen ehrenamtlich Aktiven! Ohne Euch wäre dieses Fest nicht machbar gewesen! Umso mehr wünschen wir uns von der Bezirkspolitik auch mehr und regelmäßige finanzielle Unterstützung für dieses so wichtige und selbstorganisierte Projekt in Marzahn-Nord! Gerade an solchen Orten, wo die hier lebenden Menschen regelmäßig zusammenkommen, kann es gelingen, bestehende Vorurteile und Ängste abzubauen und perspektivisch ein solidarisches und friedliches Miteinander zu entwickeln. Schön wäre es, wenn es uns auch zukünftig gelingt weitere gemeinsame Veranstaltungsformate im Stadtteil durchzuführen!

Mehr Bilder auf Facebook.

Siehe auch: Am Blockhouse Sunshine ging die Post ab

Das Nachbarschaftsfest am 4. Juli 2017 in der GU

Der Kiezberichterstatter Herr Götte schreibt:

… in der Wittenberger Straße 16 – 18 lockte viele ortsansässige Marzahnerinnen und Marzahner und zahlreiche Neu-Marzahnerinnen und Marzahner mit ihren Kindern in den Innenhof der Gemeinschaftsunterkunft. Spielen, schminken, basteln, schaukeln, toben, hüpfen; aber auch von Neubürgerinnen und Neubürgern mit fremdländischen Leckereien verwöhnt zu werden, war angesagt. Die offizielle Begrüßung erfolgte durch Dirk Altweck (im Quartiersmanagement Beauftragter für das Programm BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) und durch Udo Lindner (Hero Norge-Mitarbeiter und Leiter der Gemeinschaftsunterkunft). Die auf dem großen Foto abgebildeten Frauen betätigten sich dabei als Dolmetscherinnen, wobei sie die einleitenden Sätze in die Sprachen Farsi und Arabisch übersetzten. Der Kiezredakteur hat sich sagen lassen, dass Farsi in Teilen Irans, Afghanistans und Iraks gesprochen wird, während Arabisch die Sprache des größten Teils der Bevölkerung im Nahen und Mittleren Osten und in Nordafrika ist. Die Sprachenvielfalt soll durch eine große Zahl von Dialekten fließend sein; also kaum anders als in Europa.

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GUWittenberger Straße/Marzahn-Nord: Einladung zum Nachbarschaftsfest am 4. Juli 2017

(BENNBerlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner unseres Quartiers herzlich zum Nachbarschaftsfest ein.

Wann/Wo: Dienstag, 4. Juli 2017 von 14.00 – 18.00 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18, 12689 Berlin (Marzahn NordWest).

Es wird geboten: Kennenlernen der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete und ihrer Bewohner. Kinderprogramm mit Zauberer, Schminken und Spielen. Musik und Tanz. Kleine Gaumenfreuden (Snacks, Kuchen und Durstlöscher).

Bitte bringen Sie gute Laune, Offenheit, Interesse und nach Möglichkeit gutes Wetter mit. Aber auch bei Regenwetter sind wir gewappnet. Gerne können auch Gäste mit kleinen (z.B. kulinarischen) Beiträgen zum Gelingen des Festes beitragen.

Die Veranstalter freuen sich auf Sie; kommen Sie einfach vorbei !

Hero Norge, Gemeinschaftsunterkunft Wittenberger Straße 16 – 18 – Programm BENN (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften), Quartiersbüro Marzahn NordWest, Havemannstraße 17 A.

Quelle

8. Juli 2017 Marzahn-Nord: Interkultureller Grillnachmittag am Blockhaus Sunshine!

Das Blockhaus Sunshine in Marzahn-Nord, das Projekt Ponte (interkulturelle Nachbarschaftsvermittlung) , BENN (Berlin entwickelt Neue Nachbarschaften) und die Spielplatzinitiative Marzahn laden Euch zu einem gemeinsamen Grillnachmittag ein! Wir möchten das gegenseitige Kennenlernen von Bewohner*innen des Quartiers, bereits hier lebenden Migrant*innen und neuen Nachbar*innen aus der Unterkunft in der Wittenberger Straße in einer entspannten Atmosphäre ermöglichen!

Wir bieten Euch verschiedene Köstlichkeiten vom Grill, kühle Getränke, Stockbrot, Feuerschale, Pony reiten und Hüpfburg, Kinderprogramm, Sonnenschein & gute Laune!

Flyer/Plakate sind in Arbeit und werden ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen!

Termin:

Samstag, 8. Juli 2017

um 13.00 Uhr – 18.00 Uhr

vor dem Blockhaus Sunshine in der Wörltzer Straße 24a

in der Nähe des Clara-Zetkin-Parks (schräg gegenüber von der JFE Betonia)

https://www.facebook.com/Blockhaus-Sunshine-232002523662745/

Plakat zum ausdrucken: 2017-06-Grillen

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BENN-Auftaktveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger des Quartiers Marzahn NordWest am 08.06.2017

In der Auftaktveranstaltung am 8. Juni 2017 im NFZ „Kiek in“ wurde das Programm (BENN = Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften) vorgestellt. Unter dem Motto „Ehrenamtliche Arbeit im Umfeld der Unterkunft für Geflüchtete in der Wittenberger Straße 16 – 18“ waren etliche interessierte Bürgerinnen und Bürger Marzahn NordWests der Einladung gefolgt.

Dirk Altweck, im Quartiersmanagement für BENN zuständiger Projekt-Koordinator, begrüßte die Anwesenden und erläuterte in einer Powerpoint-Präsentation die Programmstruktur sowie die ersten eingeleiteten Schritte.

Udo Lindner, Leiter der Gemeinschaftsunterkunft in der Wittenberger Straße 16 – 18, stellte sich vor und berichtete über das norwegische Unternehmen Hero Norge. Er erläuterte, dass Sicherheit, Solidarität und Arbeit in den Focus der Bemühungen zu stellen sind und erste Erfolge bereits sichtbar seien (z.B. Arbeit in der GU und in den Außenanlagen durch Flüchtlinge).

Felicitas Bergmeyer, Ehrenamtskoordinatorin der Gemeinschaftsunterkunft, gab Aufschluß über die Struktur der Bewohnerinnen und Bewohner. Den Großteil der Geflüchteten stellen Afghaner, Syrer und Iraker. Insgesamt wird die Gemeinschaftsunterkunft von Menschen aus 11 Nationen bewohnt. Zur Zeit ist sie, die für 450 Personen vorgesehen ist, noch nicht völlig belegt.

Burkhard Rödiger (Senatsverwaltung), neben seiner Zuständigkeit für die Quartiersmanagementsgebiete ab sofort auch Beauftragter für das Projekt BENN im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, gab erste Details über die wirtschaftliche Ausstattung und vorgesehene Laufzeit des Projekts bekannt.

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