PAPIER – so vielfältig und bunt wie der Bezirk

Via „Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf“:

Die nächste Ausstellung der „Neuen Kunstinitiative Marzahn-Hellersdorf“ widmet sich von Sonntag, den 3. Februar 2019 bis Samstag, den 16. März 2019 dem Thema „Papier“ und den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten in der bildenden Kunst. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Samstag, dem 2. Februar 2019 um 18:00 Uhr, im Projektraum Galerie M statt.

Papier ist von Anbeginn der Träger zur Bewahrung des menschlichen Wissens und wurde ansonsten seit Jahrhunderten als Gebrauchswerkstoff benutzt. Erst seit dem vorigen Jahrhundert benutzen Künstler es als eigenständiges Material und würdigen damit seine ganz spezifischen Eigenschaften.

Nun wollen Künstlerinnen und Künstler aus Marzahn-Hellersdorf und Gäste kreativ die Vielfältigkeit von Papier in ihren Kunstwerken darstellen. Die Kunstobjekte werden so vielfältig und bunt sein wie der Stadtbezirk.

Eintritt frei.

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Die Jubiläumsausstellung zeichnet ein authentisches Bild vom Bezirk: Marzahn-Hellersdorf, jetzt mal ehrlich!

Die Stadtteilzeitung „Die Hellersdorfer“ berichtet über eine sehenswerte Ausstellung im Schloss Biesdorf:

Marzahn-Hellersdorf: Für Fußballer Jérôme Boateng ist es eine No-go-Area, andere halten Marzahn-Hellersdorf für eine Hochburg der Hartz-IV-Empfänger, Hauptschüler und Teenie-Mütter oder aber sie haben zumindest das Bild im Kopf von der grauen Betonwüste irgendwo da ganz weit draußen im Osten der Stadt. In jedem Fall hält sich das Negativ-Image des Bezirks bei denen, die noch nie da gewesen sind, hartnäckig. Und man wünscht Marzahn-Hellersdorf zu seinem 40-jährigen Bestehen, einige dieser Klischees einfach mal abstreifen zu können.

Abseits der vielen Vorurteile haben 20 Studenten der renommierten Ostkreuzschule in Weißensee vergangenes Jahr dem wahren Leben hier in Marzahn-Hellersdorf nachgespürt. Ihr Auftrag lautete, den Bezirk mit seiner Architektur und seinen Bewohnern – Menschen wie Tieren – so zu fotografieren, wie er ist. Die jungen Leute mussten dabei „keinen Kunstmarkt bedienen, keine Werbeflächen bespielen, keine Elendsreportage bebildern“, deswegen seien die Fotos „so besonders geworden, so neu, so anders, so ehrlich und genau“, lobt der Dozent­ Ludwig Rauch.

Unter dem Titel „Fernwärme­“ werden die Arbeiten nun im Schloss Biesdorf gezeigt. Die Ausstellung gilt als kultureller Auftakt der 40-Jahr-Feierlichkeiten.

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Finissage zur Ausstellung Stolpersteine in Marzahn-Hellersdorf

Die Ausstellung im Rahmen der „Gedenkwoche 80 Jahre Reichspogromnacht“ wurde vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ in Kooperation mit dem Bezirksmuseum initiiert und organisiert. Sie erinnert an die Opfer der Judenverfolgung während der Nazizeit und wird in der Mark-Twain-Bibliothek bis 27.01.2019 zu sehen sein. Mit dieser Präsentation der Schicksale jüdischer Menschen in den heutigen Ortsteilen Biesdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf gedenken wir stellvertretend der vielen Millionen Opfer jener unmenschlichen, Gewalt verherrlichenden, antisemitischen, rassistischen und nationalistischen Ideologie, die von 1933 bis 1945 in Deutschland Staatsdoktrin wurde. Gleichzeitig verbinden wir mit der Ausstellung das Versprechen, gemeinsam mit allen friedliebenden Marzahn-Hellersdorfer*innen dafür einzutreten, dass sich dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte nicht wiederholt. Die Vernissage fand am 09.11.2018 statt in Anwesenheit von Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Zur Finissage wird Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle die Ausstellung offiziell beschließen. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Jazz-Musikerin, Autorin und Menschenrechtlerin Dotschy Reinhardt.

Anmeldung erbeten unter Telefon 54 704 142 oder über die Webseite www.berlin.de/bibliotheken-mh

Eintritt frei, Austritt: eine Spende an den Förderverein Stadtbibliothek MarzahnHellersdorf e.V. zur Mitfinanzierung der Veranstaltung.
Bei einigen Veranstaltungen in der Stadtbibliothek machen wir Fotos und/oder Videos, die ggf. auf unserer Webseite, denen unserer Partner, Facebook oder Instagram veröffentlicht werden.

Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

FB-Veranstaltung hier.

Ausstellung: Töten aus Überzeugung – Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa

Via Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf:

Am Freitag, dem 1. Februar 2019, beginnt in der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf die Ausstellung „Töten aus Überzeugung“ unter der Schirmherrschaft von Manuela Schmidt, Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Töten aus Überzeugung – die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Deutschland und Europa – unter diesem Titel präsentiert die PINEL gGmbH eine Ausstellung über die Ermordung von Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Als Grundlage diente der „Euthanasie“- Erlass Hitlers im Herbst 1939. Euthanasie – unter diesem beschönigenden Begriff („eu“ = sanft, schön, gut; und „thanatos“ = Tod, beide Wörter aus dem Griechischen) startete die Aktion.
Über 300.000 Menschen kamen dabei in sogenannten „Heilstätten“ und in Lagern ums Leben. Besonders erschütternd an den Ereignissen ist, dass die Urheber der Ermordungsprogramme tatsächlich der Überzeugung waren, dass Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen kein Lebensrecht hätten und ihre Existenz als „lebensunwert“ einstuften. Mit hohem Organisationsaufwand und gründlicher Durchsetzungskraft wurde diese Überzeugung in die Tat umgesetzt.

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Ausstellung von Migrantinnen in Berlin: „Eine privilegierte Migrantin“

Die „taz“ schreibt:

Das Kollektiv „Migrantas“ zeigt Zeichnungen und Piktogramme, die Lebensgeschichten erzählen. Sie spiegeln die Fragen der Zeit

taz: Frau Young, Frau Di Como und Frau la Vigna, am Sonntag eröffnet Ihre Ausstellung „Ich-Erzählungen – ein Archivlabor der Migration“. Was ist die Idee dahinter?

Francesca la Vigna: Wir wollen die Geschichten der Migration in Berlin aus Sicht der Frauen erzählen, die wir hier seit 2005 getroffen haben.

Marula Di Como: Wir fragen, wie man sich als Migrantin fühlt: Was gibt es für Herausforderungen, Gefühle, Gedanken, negative oder positive Dinge? Wir laden die Frauen ein, all das zu zeichnen, meist im Rahmen von Workshops in Migrantenorganisationen. Wir gehen also zu den Orten, an denen sich die Frauen ohnehin regelmäßig treffen.

Florencia Young: Wir fragen aber auch: Was möchtest du der Gesellschaft, in der du nun lebst, mitteilen?

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Leben in der Großsiedlung

Via „Quartiersmanagement Marzahn-NordWest“:

Der Fotograf Pasquale Liguori porträtiert in seiner Ausstellung „IMPASSE “die Stadtrandsiedlungen Corviale in Rom und Marzahn in Berlin. Am 9. November 2018 war die Vernissage.

 
Die Organisatorinnen Susanne Gontard und Victoria Loprieno aus dem QM Marzahn-NordWest. Bild: Dagmar Buchholz, SenSW

Pasquale Liguori war aus Rom in das  Nachbarschafts- und Familienzentrum “Kiek In“ zugeschaltet. In seinen begleitenden Worten betonte die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Stadtrandsiedlungen, die beide in den 70er- und 80er- Jahren entstanden. Seine Fotos zeigen seinen künstlerischen Blick auf Corviale und Marzahn und fangen die Würde der Orte ein. Im Anschluss diskutierten die Bewohnerinnen und Bewohner über die Bilder sowie über Identifikation mit ihrem Stadtteil.

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„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

Berlin/Marzahn NordWest und Rom/Corviale. Eine fotografische Reise von

Pas Liguori in wichtige Gebiete an der Peripherie der zwei europäischen

Hauptstädte.“

„IMPASSE“ kommt in Marzahn NordWest an!

 Einladung zur Vernissage der Ausstellung

am 9. November 2018 um 16:00 Uhr

Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“, Rosenbecker Str. 25-27

in digitaler Anwesenheit des Künstlers

Nach dem Auftakt im Rathaus Marzahn zieht die Ausstellung IMPASSE Berlin-Rom: Stadtrand am Scheideweg nun dorthin, wo sie entstanden ist und findet hier ihr Zuhause.

Vom 9.11.-21.12. wird sie in „Phase 1“ im Nachbarschafts- und Familienzentrum „Kiek In“ sowie im Berliner Tschechow-Theater zu sehen sein.

Ab dem 14.1.2019 wandert IMPASSE dann weiter: ins Kulturenhochhaus, in die Heinrich-von-Kleist-Bibliothek, zu Vision e.V.

Eingeläutet wird Phase 2 mit einem Kiezrundgang zu allen Ausstellungsorten mit Karlheinz Wolf (siehe Flyer).

Wir, Susanne Gontard und das Bündnis IMPASSE Marzahn NordWest, laden Sie ganz herzlich ein!

Tiefergehende Informationen zur Ausstellung sowie den Flyer zu IMPASSE Marzahn NordWest finden Sie im Anhang.

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Impasse – Was Rom-Corviale und Marzahn-Nordwest verbindet

Sozialer #Wohnungsbau in #Rom und #Berlin: Was verbindet den #Corviale, das längste Haus der Welt, mit #Marzahn#NordWest? Mehr als man annimmt. Das zeigen die Bilder des italienischen Fotografen Pasquale #Liguori, die jetzt im Rathaus Marzahn zu sehen sind…

Marzahn. Der Blick aus einer zerborstenen Fensterscheibe der Brücke am S-Bahnhof Ahrensfelde zeigt eine ungewohnte Perspektive auf die Märkische Allee. Aufgenommen hat das Foto der in Neapel geborene und seit 20 Jahren in Rom lebende italienische Fotograf Pasquale Liguori. Elf Mal war er in diesem Jahr auf eigene Kosten nach Marzahn gereist, um den Stadtteil abzulichten. In seiner „Impasse“ genannten Ausstellung, was man etwa mit „Sackgasse“ oder „Stillstand“ übersetzen kann, setzt er die Bilder aus Marzahn in Beziehung zu Aufnahmen von Rom-Corviale. „Stadtrand am Scheideweg“ lautet der Untertitel der Exposition im alten Rathaus Marzahn, die von den Abgeordneten Dr. Manuela Schmidt (Linke) und Iris Spranger ( SPD) unterstützt wurde, ebenso vom Quartiersmanagement Marzahn-NordWest und zahlreichen Akteuren im Gebiet wie Matthias Bielor von der Spielplatzinitiative Marzahn und Marina Bikadi vom Kulturhochhaus.

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Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder

 

 

 

 

 

 

Ab Montag, den 3. September bis Freitag, den 28. September 2018, zeigt die Bezirkszentralbibliothek “Mark Twain”, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, die Ausstellung des Afrika Medien Zentrum e.V. “Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder”.

Gesellschaften sind und waren nie statisch. Migration, Flucht und Vertreibung hat es überall schon immer gegeben. So ist auch Deutschland ein Land, in dem Menschen mit Wurzeln in aller Welt zuhause sind, und das nicht erst seit der neu angefachten Migrationsdebatte. Die Ausstellung “Flucht nach vorn – Migrantinnen und Migranten als Vorbilder“ zeigt Menschen, die schon längst Teil dieser Gesellschaft sind, die dazugehören und diese bereichern – mit ihrem Engagement, ihrem Schaffen, ihrer Fähigkeit zum Perspektivwechsel oder einfach dadurch, dass sie es trotz oft enormer Hürden in diesem Land zu etwas gebracht haben. Sie lädt dazu ein, auf diese Menschen zu schauen – nicht wegen ihrer Herkunft, ihres Aussehens oder eines Akzents. Sondern, weil sie Vorbilder sind.

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Schloss Biesdorf: Ausstellungen „mancherorts“ und „examining the edge – peripheries in the mind and the city“

Eröffnung beider Ausstellungen am Sonntag, 24.06.2018 um 18.00 Uhr

„mancherorts“ – Arbeiten von Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski

Im Obergeschoss des Schlosses zeigen Kirsten Johannsen, Bärbel Schlüter und Birgit Szepanski Installationen, Objekte und Fotografien zu urbanen Erkundungen. Die Ausstellung mancherorts lenkt die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung von Stadt. Die Künstlerinnen greifen in der jeweiligen eigenen Arbeitsweise urbane Beobachtungen für ortsbezogene Arbeiten auf: ihre Atmosphären, ihre ästhetischen Erfahrungsräume und ihre Geschichte(n).

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„Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ – Kooperation mit der der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi

Im Erdgeschoss des Schlosses ist die Ausstellung „Examining the edge – peripheries in the mind and the city“ zum gleichnamigen Seminar der Fachklasse Experimenteller Film und Medienkunst der UdK Berlin unter Leitung von Prof. Nina Fischer und Dr. Marjan Sharifi zu sehen. Die Studierenden der UdK Berlin entwickeln künstlerische Positionen zum Leben in der räumlichen sowie mentalen Peripherie. In Kooperation mit Schloss Biesdorf, Künstlerische Leitung: Karin Scheel – Im Rahmen von Make City, Berlin Remixing / Stadt neu gemischt.

Zu den Ausstellungen gibt es ein umfassendes Begleitprogramm, zu finden auf www.labor-m.berlin

Quelle: http://schlossbiesdorf.de/de/ausstellungen/aktuell/