Dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen!

Mittlerweile ist die dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen! Herausgeber sind der AK Rechte Gewalt, AStA und Antirassistische Registerstelle der ASH Berlin. Ihr könnt Euch die Broschüre direkt an der ASH holen oder per Mail bestellen: arreg@ash-berlin.eu

3.5.2018: Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in Hellersdorf-Nord

Wir laden Sie/Euch herzlich ein zum nächsten Spazierblick am Donnerstag, den 03. Mai 2018, 15:00 Uhr (Start: ASH- Haupteingang)

Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in  Hellersdorf-Nord

Mit: Moritz Marc (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH, Projekt „Ponte“) und voraussichtlich Irina Warkentin (Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade)

Voraussichtliche Stationen des Spazierblicks sind u.a. das Haus Babylon/Babel e.V., das QM Hellersdorfer Promenade das SOS Familienzentrum, die Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße und mehr. Vor Ort werden u.a. das Projekt Ponte bzw. Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen etwas zu ihren interkulturellen Aktivitäten erzählen. Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: Poster_Spazierblicke_Mai_2018_Web

13.3.2018 Alice Salomon Hochschule: Vortrag zum Thema ALG II

Via MaMis en Movimiento e.V:

Sehr geehrte Damen/Herren:

wir möchten Sie gern zu unserer Veranstaltung am 13.März um 15.00 Uhr zum Thema ALG II einladen.

Referentin: Frau Bettmann (Ansprechpartnerin Asyl und Flüchtlinge / Migrationsbeauftragte des Jobcenters)

Zielgruppe: Migranten.

Sprache: Deutsch

Der Teilnahme ist kostenlos.

Eine Kooperation zwischen LmDR e.V, MaMis en Movimiento e.V. und Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.
Wo? Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, Raum 115,12627 Berlin.

Inhalt:
– Was ist ALG II? Wer hat Anspruch auf ALGII?
– Was sind Transferleistungen?
– An wen wendet man sich, um einen Antrag zu stellen?
– Welche Dokumente benötigt man , um einen Antrag zu stellen?
– Wie lange hat man Anspruch auf ALGII
– Nebenjobs bei ALGII, ja oder nein?
– Wie funktioniert das JobCafe
– Rechten und Pflichten der ALGII Empfänger

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ASH: Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung

Ein weiteres spannendes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé und Prof. Dr. Michael Brodowski über demokratieferne Auffassungen in unserem Bezirk läuft bis Ende 2020 an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf:

Das Projekt ergründet die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. In vertiefenden qualitativen Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Typen von Demokratieeinstellungen (zufriedene Demokraten, kritisch-unpolitische Demokraten, kritisch-politische Demokraten, Distanzierte) werden subjektive Theorien erhoben, um herauszufinden mit welchen Haltungen und Handlungsstrategien unterschiedliche  Gruppen der Bevölkerung auf soziale Fragestellungen und Verwerfungen reagieren.

Außerdem wird vermutet, dass es einen Widerspruch zwischen formalem Lernen (Demokratiebildung in Kita und Schule) und informellem Lernen gibt (es wird in Bildungseinrichtungen überwiegend theoretisches Wissen vermittelt, Demokratie jedoch unzureichend erfahren). Zu diesem Themengebiet sind Gruppendiskussionen mit Erzieher_innen bzw. Lehrer_innen zum Demokratieerleben und -lernen in den Bildungseinrichtungen vorgesehen.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Engagementforschung und der Analyse von Verfahren der Demokratieentwicklung in anderen Städten und Ländern wird ein Prozess der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf ausprobiert und etabliert. Ziel ist die Ergänzung der Prozesse formaler Demokratie um partizipative Beteiligung der Bürger_innen. Zudem ist beabsichtigt, die Partizipation in Schulen und Kitas auszubauen und Demokratielernen stärker zu etablieren.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden evaluiert und für die Beratung von weiteren Städten und Kommunen aufbereitet. Zudem ist beabsichtigt, das Verfahren der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf möglichst dauerhaft einzurichten.

Mehr Infos zum Forschungsprojekt gibt es hier.

Ähnlich gelagerte Vorläuferforschungsprojekte:

Sozialräumliche Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Hochschule (Hellersdorf-Nord): Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ – MaMis en Movimiento e.V.

MaMis en Movimiento e.V. bietet an der Alice-Salomon-Hochschule eine neue Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ an. Hier die Einladung zur Teilnahme und Weiterverbreitung:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ wollen MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Kindern, die einen Migrationshintergrund haben, und ihren Familien zusammenarbeiten.
In der geplanten Seminarreihe sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation in der frühkindlichen Erziehung in Kitas zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.

18.9.2017 Alice Salomon Hochschule (Hellersdorf-Nord): „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“

Via MaMis en Movimiento e.V.:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminar „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“ möchte MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Personen die einen Migrationshintergrund haben zusammenarbeiten.
Es sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.
Anbei schicke ich den Flyer für das Seminar:
Seminare für die Institutionen und Bezirksverwaltung: Richtet sich an Vertreter und Mitarbeiter von öffentlichen Einrichtungen und Verwaltung des Bezirkes als Werkzeug bei ihrer Arbeit mit dem betroffenen Personenkreis.
– „Förderung der Interkulturellen Kompetenz: Zusammenarbeit im Team“, mit Frau Dr. Claudia Zuleta, am Montag den 18.Sep.2017, von 10 bis 14 Uhr.
Allgemeine Information:
• Organisiert von MaMis en Movimiento e.V.
• Alle Seminare werden in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin stattfinden.
• Gefördert durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
• Sprache: Deutsch
• Der Teilnahme ist kostenlos.
• Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt.
• Teilnahmebescheinigung
• Anmeldung: hellersdorf@mamisenmovimiento.de

Spazierblicke Jahresprogramm 2017/2018

Anbei das neue Spazierblicke Jahresprogramm 2017/2018. Auch das Projekt Ponte bereitet für den 3.Mai 2018 um 15.00 Uhr einen einen Beitrag zu Orten gelingender interkultureller Begegnung & Integration in Marzahn-Nord und Hellersdorf-Nord vor:

Liebe Spazierblicke-Fans, liebe Interessierte des Kooperationsforums Marzahn-Hellersdorf – ASH,

das neue Jahresprogramm für die Spazierblick-Saison 2017/2018 mit vielen neuen Themen, Akteur_innen und Perspektiven auf Marzahn-Hellersdorf ist fertig. Merken Sie sich die für Sie interessanten Themen und Termine (siehe Anhang) doch schon vor. Startpunkt ist jeweils der Haupteingang der ASH, die Dauer beträgt 2-3 Stunden.

Damit möglichst viele Menschen im Bezirk auf die Spazierblicke aufmerksam werden, bitten wir Sie, die Termine über ihre e-mail-Verteiler weiter zu versenden. Wir verzichten diesmal auf eine gedruckte und layoutete Version des Jahresprogramms, werden die einzelnen Spazierblicktermine aber wie gewohnt per e-mail und mit Plakaten bewerben.

Die Spazierblicke sind Stadtteil(ver-)führungen, die auf ehrenamtlicher Basis unentgeltlich angeboten werden. Sie sollen Gelegenheiten bieten, den Bezirk Marzahn-Hellersdorf, in dem wir wohnen, arbeiten oder lernen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus neu oder anders kennenzulernen und Menschen aus dem Bezirk und der Hochschule ins Gespräch zu bringen. Die Spazierblicke richten sich daher gleichermaßen an Bürger_innen und Fachkräfte in Marzahn-Hellersdorf, wie auch an Studierende, Lehrende und Mitarbeiter_innen der Alice Salomon Hochschule.

Sie haben Interesse auch einmal einen Spazierblick zu gestalten? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

Wir wünschen viel Spaß und gute Gespräche beim Entdecken des Bezirks.

Gabriele Kokel (Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf), Oliver Fehren und Bettina Völter (Alice-Salomon-Hochschule)

Hier findet Ihr das Jahresprogramm als pdf-Dokument: Spazierblicke Jahresprogramm 2017_2018

Serie Marzahn-Hellersdorf: Mehr als nur Wutbürger

Die „taz“ berichtet in ihrer aktuellen Serie über den Bezirk Marzahn-Hellersdorf:
Marzahn-Hellersdorf hat ein Problem mit Rechten. Ein neues Forschungsprojekt schaut genau hin – und könnte so der Politik helfen, diesem Problem besser zu begegnen.
Die Jugendlichen in Marzahn-Hellersdorf leben überwiegend gerne dort und schätzen ihre Zukunftschancen positiv ein – mit Politik können sie aber nicht viel anfangen, und wenn sie wählen gehen könnten, bekäme die AfD auch hier mehr Stimmen als in anderen Teilen Berlins.
So lassen sich die am Dienstag vorgestellten Zwischen­ergebnisse einer Studie zusammenfassen, an der ein Team von WissenschaftlerInnen der Alice-Salomon-Hochschule seit März arbeitet. Es geht um „demokratieferne Einstellungen in einer Kommune“, die Befragung von 75 Kindern und Jugendlichen ist dabei nur der erste Schritt. In der zweiten Hälfte sollen dann 300 Menschen aller Altersgruppen an der Studie teilnehmen. „Es gibt viele Untersuchungen, die zeigen, dass es Menschen gibt, die mit Demokratie nicht viel anfangen können“, sagt der Projektleiter Heinz Stapf-Finé, „wir wollen aber auch untersuchen, warum das so ist“.
 

18.7.2017 ASH (Hellersdorf-Nord): Pressegespräch in Berlin: Zwischenergebnisse einer Studie zu „Wutbürgern“

Wieso erreichen rechtspopulistische Parteien wie die AfD in einigen Regionen auffällig hohe Wahlergebnisse? Wie kommt es, dass Bürger demokratieferne Einstellungen entwickeln und bei „Pegida“-Demonstrationen oder ihren Ablegern mitlaufen? Forscher der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) untersuchen diese Fragen im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts werden am Dienstagvormittag bei einem Pressegespräch von Wissenschaftlern der ASH und dem ehemaligen Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß (SPD), vorgestellt. Die Anmeldefrist endete gestern, jedoch werden weiterhin Anmeldungen per E-Mail entgegengenommen.

Einladung zum Pressegespräch an der Alice Salomon Hochschule Berlin am 18. Juli 2017 um 10 Uhr

Zwischenbericht zum Forschungsprojekt: „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“

Die Wahlergebnisse im September 2016 bei den Landtagswahlen in Berlin und den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen haben gezeigt, dass Parteien mit demokratiefernen Einstellungen eine unerwartet große Resonanz gefunden haben. Bereits unmittelbar nach den Wahlen gab es zahlreiche Erklärungsversuche. Diese beruhten jedoch nicht auf gesicherten Erkenntnissen und aktuellen Untersuchungen.

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