Aktionsplan für mehr Demokratie

Das „Neue Deutschland“ berichtet:

Abschlussbericht zu Einstellungen der Bürger in Marzahn-Hellersdorf erschienen

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Osten Berlins hat viele Seiten: Die meisten Menschen leben gerne hier und ärgern sich über die negative Darstellung ihres Wohnortes in der Öffentlichkeit. Die rührt auch daher, dass es hier in den letzten Jahren starke antidemokratische Mobilisierungen gegen Migrant*innen und Geflüchtete gab und rechte Parteien hohe Wahlerfolge einfahren konnten. Dass die Beteiligung an politischen Prozessen im Bezirk gering und negative Haltungen zur Demokratie weit verbreitet sind, hat ein Forschungsteam der Alice-Salomon-Hochschule zum Anlass genommen, »Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune am Beispiel Marzahn-Hellersdorf« zu untersuchen. Nun ist der Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft erschienen.

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9.-20.9.2019: BIT⁶ Themenwochen „Solidarische Stadt“ in Marzahn-Hellersdorf

Das BIT6 TRANSFERMOBIL ist vom 09. bis 20. September zu Gast in Marzahn-Hellersdorf auf dem Alice-Salomon-Platz.

Unter dem Motto „(G)lokale Perspektiven auf eine Solidarische Stadt“ beteiligen wir uns an den diesjährigen Berliner Freiwilligentagen „engagement.macht.demokratie“ und der Berliner Engagementwoche „DEMOKRATISCH.ENGAGIERT! Für ein lebenswertes, ein solidarisches Berlin“.

In Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin und zusammen mit den im Kiez engagierten Akteuren wollen wir aufzeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Möglichkeiten für eine solidarische Stadtentwicklung sind.

BIT6 und ASH VERANSTALTUNGEN

Montag, 09. September  | 16-19 Uhr
Fishbowl:
„(G)lokale Perspektiven auf Berlin als Solidarische Stadt“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 04. September via Eventbrite

Donnerstag, 19. September  | 16-19 Uhr
Offenes Dialogforum: „Solidarische Kieze selbst gestalten – zwischen engagement.macht.demokratie“
Audimax der ASH Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Anmeldung bis 16. September via Eventbrite

BEGLEITPROGRAMM IM UND UM DAS TRANSFERMOBIL

Vom 9. bis 20. September stellen Initiativen, Organisationen, Bündnisse oder Forschungsprojekte ihre Projekte, Workshops, Filme, Ausstellungen, Theaterstücke oder Mitmach-Aktionen im und um das TRANSFERMOBIL vor.

Unser TRANSFERMOBIL dient den Projekten, Trägern und Organisationen im Kiez als Anlaufstelle, Treffpunkt und Info-Büro, um ihren Beitrag zur Entwicklung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Stadtentwicklung aufzuzeigen.

Ausführliche Informationen zum Begleitprogramm erhalten Sie hier

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Studie: Hat Marzahn-Hellersdorf ein Demokratie-Problem?

Die „Berliner Zeitung“ berichtet:

Wie halten es die Marzahner und Hellersdorfer mit der Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Forschungsprojekt der Alice-Salomon-Hochschule (ASH) unterm Titel „Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf“. Die Kernaussagen der Studie präsentierten Forschungsleiter Professor Heinz Stapf-Finé sowie Projektmitarbeiterin Andrea Metzner am Dienstag im Bürgerbüro der ASH in Hellersdorf.

Hoffnung macht den Forschern, dass geschlossene demokratiefeindliche Einstellungen im Bezirk kaum vorhanden seien. So stimmten mehr als drei Viertel der Befragten einem Ideal der Demokratie zu, das die Forscher als Raum definierten, „in dem alle Menschen die Möglichkeit haben, sich politisch zu beteiligen“ und „Entscheidungen sich nicht gegen einzelne Bevölkerungsgruppen richteten“. Auch die Ablehnung gegenüber homosexuellen oder transsexuellen Menschen sei im Vergleich zu bundesweiten Studien nicht auffällig hoch. Eine große Mehrheit setze sich darüber hinaus sich für einen offenen politischen Diskurs ein, in dem auch abweichende Meinungen Gehör finden müssten.

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Siehe auch:

Alice Salomon Hochschule stellt Studie zur Demokratieverdrossenheit im Bezirk vor (Berliner Woche vom 5.4.2019)

Studie zu Demokratieferne: Hinhören in Hellersdorf (Deutschlandfunk, 5.4.2019)

12.4.2019 Spazierblick: ‚Frauenräume‘ in Marzahn-Hellersdorf

Via Kooperationsforum der Alice Salomon Hochschule:

Liebe Interessierte des Kooperationsforums Marzahn-Hellersdorf – ASH, liebe Fans der Spazierblicke,

wir laden Sie/Euch herzlich ein zu den Spazierblicken (diesmal mit dem Fahrrad) am

Freitag, 12. April 2019, 14.00 Uhr (Achtung: Termin wurde wegen der Osterferien vorgezogen)

‚Frauenräume‘ in Marzahn-Hellersdorf

Frauenzentrum, Frauensporthalle, Mädchen Club…Welche Orte für Frauen gibt es in Marzahn-Hellersdorf und welche Angebote für Frauen mit und ohne Fluchterfahrung bieten diese an? Auch anlässlich des nahenden Geburtstages von Alice Salomon laden wir ein mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich im Bezirk mit und für Frauen engagieren. Auf unserer Tour werden wir nicht nur mit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Maja Loeffler sprechen, sondern auch die Einrichtungen „Hella Mädchen Club“, Frauenzentrum „Matilde“, Eltern-Kind-Café „Kastaniennest“, „Women Space Internet Café“ und den Frauentreff „HellMa“ in Marzahn-Hellersdorf aufsuchen. Der Spazierblick ist für alle offen und wird mit dem Fahrrad stattfinden.

Mit: Oleksandra Bienert (Stadtentwicklungsamt Marzahn-Hellersdorf) und Lisa Weiß (Quartiersmanagement Boulevard Kastanienallee)
Start: ASH-Haupteingang

Die Reihe „Spazierblicke“ veranstaltet das Kooperationsforum Marzahn-Hellersdorf – ASH. Jede dieser Stadtteil(ver!)führungen soll einen anderen, neuen Blick auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf eröffnen. Alle Spazierblicke sind öffentlich und werden unentgeltlich angeboten.

Hier gehts zum Jahresprogramm der Spazierblicke 2018/2019: https://www.ash-berlin.eu/fileadmin/Daten/Veranstaltungen/2018/Spazierblicke_2018/Flyer_Programm_Spazier_18_19_WEB.pdf

Demokratieverständnis: Die neue Rechte und die Erinnerung an die DDR

Der ehemalige Polis*-Leiter Raiko Hannemann im Gespräch mit dem „Deutschlandfunk“ – u.a. geht es um die aktuelle Studie von Hannemann u.a. zum Thema Demokratiedistanz in Marzahn-Hellersdorf:
Wieso ist der Zuspruch für rechtspopulistische Strömungen im Osten Deutschlands derzeit besonders groß, das Vertrauen in die Volksparteien dafür umso kleiner? Eine aktuelle Studie scheint den zunehmenden Wunsch nach einer autoritären Führung zu belegen. Historiker suchen nach geschichtlichen Ursachen für die Konjunktur demokratiefeindlicher Positionen.
Die aktuellen Zahlen der Autoritarismus-Studie der Universität Leipzig lassen aufhorchen. Demnach befürworten immerhin sieben Prozent der Ostdeutschen die Schaffung einer rechtsautoritären Diktatur, im Westen sind es 2,7 Prozent. Rund ein Drittel der Ostdeutschen vertreten der Studie zufolge eine „manifest ausländerfeindliche Einstellung“, gegen ein knappes Viertel im Westen. Durchlebt der Osten Deutschlands eine Krise von Demokratie und Rechtsstaat? Die methodisch umstrittene Untersuchung der Uni Leipzig scheint dies nahezulegen. Aber wie erklärt sich der Erfolg rechtspolitischer Bewegungen im Osten? Das Phänomen allein auf das Fehlen einer demokratisch gesinnten Zivilgesellschaft zurückzuführen, lehnt der Berliner Historiker Raiko Hannemann entschieden ab.

Stellungnahme von Professor*innen der ASH Berlin zur Broschüre „Ene, mene, muh – und raus bist du!“

Via ASH:

Stellungnahme von Professor*innen des Studiengangs Erziehung und Bildung im Kindesalter sowie aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe des Studiengangs Soziale Arbeit der Alice Salomon Hochschule Berlin zur Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung: „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“.

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Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ erschienen!

Der AStA der Alice Salomon Hochschule hat in Kooperation mit Polis* der bezirklichen Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung die Broschüre „Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit“ herausgegeben!

Seit dem Jahr 2013 lässt sich europa- und weltweit ein Rechtsruck erkennen. Zunehmend sind dabei insbesondere soziale und zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Träger im Fokus neurechter und rechtspopulistischer Akteur*innen. Mediale Shitstorms, parlamentarische Anfragen zu Personal und Finanzierung sowie das gezielte Unterwandern führen dabei zu Verunsicherungen der betroffenen Einrichtungen und Projekte.

Auf Wunsch von Mitarbeiter*innen der Gemeinwesen- und Sozialen Arbeit
aus Marzahn-Hellersdorf veranstalteten der AStA der Alice Salomon Hoch-
schule in Zusammenarbeit mit Polis*, der bezirklichen Koordinierungsstelle
für Demokratieentwicklung, am 14. Mai 2018 den Fachtag “Organize! Extreme Rechte und Rechtspopulismus im Rahmen Sozialer Arbeit”. Der Fachtag diente den Teilnehmer*innen zum Austausch, zur Vernetzung um in Zukunft selbst aktiv zu werden. In themenspezifischen Workshops wurden Fälle aus der Arbeitspraxis beraten und Fortbildungen angeboten. Die Akteur*innen trugen ihre Erfahrungen, Probleme und Handlungs-optionen zusammen und erarbeiteten zusammen neue Ideen zum Umgang mit Rechtspopulist*innen

Die Nachfrage zum Fachtag und den Workshops war groß und zeigt, wie
dringend Bündnisse und Beratungen vonnöten sind. Um eine erste Orientierung zum Umgang mit extrem Rechten und Rechtspopulismus im Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit zu bieten, haben wir uns entschlossen, den Fachtag zusätzlich um diese Handreichung zu erweitern. Er soll Anhaltspunkte liefern, ersetzt aber im Zweifelsfall nicht das Hinzuziehen von fachkundigen Beratungsstellen.

Viel Spaß beim lesen und organisiert euch!

AStA der Alice Salomon Hochschule und Polis* die bezirkliche Koordinierungs-
stelle für Demokratieentwicklung

Quelle

Download der Broschüre: BroschüreFachtagOrganize

7.12.2018 Alice Salomon Hochschule: „Fascism, Left, and Right“ – Vortrag mit Spyros Marchetos

Ein Veranstaltungshinweis für den kommenden Freitag an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf-Nord:
 
„Fascism, Left, and Right“ – Vortrag mit Spyros Marchetos
Wo: Alice-Salomon-Hochschule, Audimax
Wann: 14-16 Uhr am 7. Dezember 2018
In Griechenland hat die Partei „Goldene Morgenröte“ – insbesondere seit der Finanzkrise und den Austeritätsprogrammen – viel Zulauf, obwohl ihr Präsident wegen verschiedener Anklagen derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Die „Goldene Morgenröte“ orientiert sich am deutschen Nationalsozialismus und ruft offen zu Gewalt gegen all jene auf, die bereits im Nationalsozialismus verfolgt und getötet wurden. In Thessaloniki wurde 1943 unter deutscher Besatzung fast die gesamte jüdische Bevölkerung der Stadt, ca. 50.000 Menschen – die größte sephardische Gemeinschaft Europas – deportiert und ermordet. In dem Vortrag von Spyros Marchetos wird es auch um die aktuellen Versuche von der „Goldenen Morgenröte“ gehen, wieder ein Klima der Angst und Gewalt zu schaffen und welche Rolle ihre mediale Repräsentation dabei spielt.
–apabiz e.V.
antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.V.
lausitzer str. 10 | 10999 berlin
fon 030. 611 62 49 | mail@apabiz.de

10.12.2018 Alice Salomon Hochschule: „Menschenrechte – alte und neue Gefährdungen“

Via „Alice Salomon Hochschule“:

Gastvortrag von und Podiumsdiskussion mit Hans Joas zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Audimax

Professur für Ethik und Sozialphilosophie in der Sozialen Arbeit

Angesichts einer globalpolitischen Stimmungslage, in der die Menschenrechte weltweit wieder ins Hintertreffen zu geraten drohen, gilt es, an „alte und neue Gefährdungen“ zu erinnern.
Deshalb feiert die Alice Salomon Hochschule Berlin am 10. Dezember 2018 den 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Den Gastvortrag hält Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas. Der renommierte Soziologe und Philosoph ist Ernst-Troeltsch-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin und unter anderem Autor des Bestsellers „Die Sakralität der Person“. Im Anschluss diskutieren mit ihm auf dem Podium: Prof. em. Dr. Georg Lohmann (Universität Magdeburg), Prof. Dr. Nivedita Prasad (ASH Berlin) und Prof. Dr. Arnd Pollmann (ASH Berlin). Danach können Teilnehmer_innen im Rahmen eines Empfangs miteinander ins Gespräch kommen.

Quelle

Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung

Wohnungslosigkeit ist nicht dasselbe wie Obdachlosigkeit! Die neue Studie zur Lebenslage wohnungsloser Menschen in Deutschland ist die erste systematische Untersuchung zu diesem „blinde[n] Fleck der amtlichen Statistik“. Entwickelt wurde die Studie unter der Leitung von Prof. Susanne Gerull von der ASH Berlin in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET).

Zur Studie: https://bit.ly/2PhomqK

Der Spiegel berichtet: Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung