Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung

Wohnungslosigkeit ist nicht dasselbe wie Obdachlosigkeit! Die neue Studie zur Lebenslage wohnungsloser Menschen in Deutschland ist die erste systematische Untersuchung zu diesem „blinde[n] Fleck der amtlichen Statistik“. Entwickelt wurde die Studie unter der Leitung von Prof. Susanne Gerull von der ASH Berlin in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET).

Zur Studie: https://bit.ly/2PhomqK

Der Spiegel berichtet: Erste umfassende Studie: So leben Menschen ohne Wohnung 

20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf

An dieser Stelle eine Zusammenfassung des gelungenen Festakts zu 20 Jahre Alice Salomon Hochschule in Marzahn-Hellersdorf. Auch der daran anschließende Gemeinwesentag war sehr produktiv und bringt die weitere Vernetzung der verschiedenen sozialen Akteure im Bezirk hoffentlich weiter voran:

Engagiert in gesellschaftspolitischen Diskussionen

„Die Hochschule verfügt über ein Profil, das für die Zukunft unseres Zusammenlebens von entscheidender Bedeutung ist“, so Michael Müller. „Als Ausbildungs- und Forschungseinrichtung für Soziales, Gesundheit und Erziehung ist sie schon längst unverzichtbar dafür, den Fachkräftemangel zu bewältigen. Seit ihrer Gründung leistet die ASH Berlin viel dafür, die Berufe in diesen Bereichen zu professionalisieren und ihnen mehr Anerkennung zu verschaffen.“ Müller unterstrich ferner die Kooperationen der Hochschule mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie die vielfältigen Verbindungen in das Umfeld und zu den Menschen vor Ort: „Die Alice Salomon Hochschule lebt die Dritte Mission in vorbildlicher Weise.“ Dabei bringe sich die Hochschule engagiert in gesellschaftspolitische Diskussionen ein, ohne die Kontroverse zu scheuen: „Ich bin mir deshalb sicher, dass von der Alice Salomon Hochschule auch in den kommenden 20 Jahren viele wichtige Impulse ausgehen werden – hervorragende Forschung und Lehre natürlich, Offenheit, Mitbestimmung, Engagement, ein kritischer Geist – das alles kennzeichnet diese Hochschule und genau das sind auch die Eigenschaften, mit denen die kommenden Jahre zur Fortsetzung einer tollen Erfolgsgeschichte werden.“

Weiterlesen

 

20 Jahre Alice Salomon Hochschule am Standort Marzahn-Hellersdorf!

20 Jahre Alice Salomon Hochschule am Standort Marzahn-Hellersdorf! 🎈Wir laden dich ein, mit uns am Montag, 22.10., unser Jubliäum zu feiern. Neben Ansprachen der Rektorin Bettina Völter und des Berliner Bürgermeisters Michael Müller wird es musikalische Unterhaltung von unserem Hochschulchor Singin‘ Alice geben. 🎶 Am Nachmittag findet der Campus-Gemeinwesen-Tag mit Akteur_innen der ASH und der Lokalpolitik statt – die perfekte Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen und sich von anderen Projekten inspirieren zu lassen. Wir freuen uns auf dich!

Wann? 22.10.2018, ab 11.30 Uhr
Wo? Im Audimax der ASH Berlin, Alice-Salomon-Platz 5

Hier das Programm zum Gemeinwesentag: Campus-Gemeinwesen-Tag_ASH_22-10-2018_Programm_innen (2)

Campus Marzahn: Wohnungsnot drängt Studierende an den Stadtrand

Der „Berliner Kurier“ schreibt:

Aus ihrer Wohnung schaut Nora Donath auf den Zehngeschosser gegenüber. 18 Fenster pro Etage reihen sich dort aneinander, 180 insgesamt. Keine Balkone, keine Blumenkästen. Nora Donath hat sich verknallt in den Ausblick, sagt sie – auf den zweiten Blick.

Die 20-Jährige wohnt im achten Stock eines Plattenbaus, „auf einer Höhe mit den Baumkronen“, wie sie sagt. Nora Donath ist Studentin und hat vor einem halben Jahr ihren Wohnsitz beim Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf angemeldet. Wenn sie erzählt, wo sie lebt, gucken Kommilitonen verwundert. Freunde sagen, sie könne ja bald eine WG im Zentrum suchen.

Weiterlesen

„Zusammenhalt stärken in Marzahn-Hellersdorf“ – ASH lädt zur öffentlichen Podiumsdiskussion

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf:

Am Samstag, dem 29. Juni 2018, um 19:30 Uhr, lädt die Alice Salomon Hochschule Berlin zur öffentlichen Podiumsdiskussion, über den Zusammenhalt in der Kommune Marzahn-Hellersdorf, über Demokratieentwicklung und politische Teilhabe im Zeitalter der Verunsicherung in das Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 51, in 12679 Berlin, ein. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle spricht das Grußwort, Petra Pau, Vizepräsidentin des Bundestags, nimmt an der Diskussion neben interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft teil.

Die Veranstaltung markiert den öffentlichen Auftakt des Forschungsprojektes “Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung”. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ergründet einerseits die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen und andererseits die notwendigen Voraussetzungen für Demokratienähe in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
Die Ergebnisse wollen die Professorinnen und Professoren mit den Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks diskutieren, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zum Zusammenleben im Bezirk zu erfahren. Ziel ist es, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem der Bürgerwille stärker in der Kommunalpolitik verankert werden kann.

Weiterlesen

Siehe auch:

Diskussion über Demokratie im Freizeitforum Marzahn

Dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen!

Mittlerweile ist die dritte Ausgabe der „Dunkelziffer unbekannt – Rassismus & rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf“ erschienen! Herausgeber sind der AK Rechte Gewalt, AStA und Antirassistische Registerstelle der ASH Berlin. Ihr könnt Euch die Broschüre direkt an der ASH holen oder per Mail bestellen: arreg@ash-berlin.eu

3.5.2018: Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in Hellersdorf-Nord

Wir laden Sie/Euch herzlich ein zum nächsten Spazierblick am Donnerstag, den 03. Mai 2018, 15:00 Uhr (Start: ASH- Haupteingang)

Orte interessanter bzw. gelingender Integrations- und Inklusionsarbeit in  Hellersdorf-Nord

Mit: Moritz Marc (pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH, Projekt „Ponte“) und voraussichtlich Irina Warkentin (Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade)

Voraussichtliche Stationen des Spazierblicks sind u.a. das Haus Babylon/Babel e.V., das QM Hellersdorfer Promenade das SOS Familienzentrum, die Gemeinschaftsunterkunft in der Zossener Straße und mehr. Vor Ort werden u.a. das Projekt Ponte bzw. Menschen aus den jeweiligen Einrichtungen etwas zu ihren interkulturellen Aktivitäten erzählen. Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Plakatmotiv zum ausdrucken und aufhängen: Poster_Spazierblicke_Mai_2018_Web

13.3.2018 Alice Salomon Hochschule: Vortrag zum Thema ALG II

Via MaMis en Movimiento e.V:

Sehr geehrte Damen/Herren:

wir möchten Sie gern zu unserer Veranstaltung am 13.März um 15.00 Uhr zum Thema ALG II einladen.

Referentin: Frau Bettmann (Ansprechpartnerin Asyl und Flüchtlinge / Migrationsbeauftragte des Jobcenters)

Zielgruppe: Migranten.

Sprache: Deutsch

Der Teilnahme ist kostenlos.

Eine Kooperation zwischen LmDR e.V, MaMis en Movimiento e.V. und Jobcenter Marzahn-Hellersdorf.
Wo? Alice Salomon Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, Raum 115,12627 Berlin.

Inhalt:
– Was ist ALG II? Wer hat Anspruch auf ALGII?
– Was sind Transferleistungen?
– An wen wendet man sich, um einen Antrag zu stellen?
– Welche Dokumente benötigt man , um einen Antrag zu stellen?
– Wie lange hat man Anspruch auf ALGII
– Nebenjobs bei ALGII, ja oder nein?
– Wie funktioniert das JobCafe
– Rechten und Pflichten der ALGII Empfänger

Keep reading →

ASH: Demokratieferne Auffassungen in einer Kommune als Herausforderung für sozialräumliche Demokratieentwicklung

Ein weiteres spannendes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé und Prof. Dr. Michael Brodowski über demokratieferne Auffassungen in unserem Bezirk läuft bis Ende 2020 an der Alice Salomon Hochschule in Hellersdorf:

Das Projekt ergründet die Ursachen für die Entstehung demokratieferner Auffassungen in einer Kommune am Beispiel des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf. In vertiefenden qualitativen Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Typen von Demokratieeinstellungen (zufriedene Demokraten, kritisch-unpolitische Demokraten, kritisch-politische Demokraten, Distanzierte) werden subjektive Theorien erhoben, um herauszufinden mit welchen Haltungen und Handlungsstrategien unterschiedliche  Gruppen der Bevölkerung auf soziale Fragestellungen und Verwerfungen reagieren.

Außerdem wird vermutet, dass es einen Widerspruch zwischen formalem Lernen (Demokratiebildung in Kita und Schule) und informellem Lernen gibt (es wird in Bildungseinrichtungen überwiegend theoretisches Wissen vermittelt, Demokratie jedoch unzureichend erfahren). Zu diesem Themengebiet sind Gruppendiskussionen mit Erzieher_innen bzw. Lehrer_innen zum Demokratieerleben und -lernen in den Bildungseinrichtungen vorgesehen.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse von Engagementforschung und der Analyse von Verfahren der Demokratieentwicklung in anderen Städten und Ländern wird ein Prozess der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf ausprobiert und etabliert. Ziel ist die Ergänzung der Prozesse formaler Demokratie um partizipative Beteiligung der Bürger_innen. Zudem ist beabsichtigt, die Partizipation in Schulen und Kitas auszubauen und Demokratielernen stärker zu etablieren.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt werden evaluiert und für die Beratung von weiteren Städten und Kommunen aufbereitet. Zudem ist beabsichtigt, das Verfahren der sozialräumlichen Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf möglichst dauerhaft einzurichten.

Mehr Infos zum Forschungsprojekt gibt es hier.

Ähnlich gelagerte Vorläuferforschungsprojekte:

Sozialräumliche Demokratieentwicklung in Marzahn-Hellersdorf

Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf

Alice-Salomon-Hochschule (Hellersdorf-Nord): Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ – MaMis en Movimiento e.V.

MaMis en Movimiento e.V. bietet an der Alice-Salomon-Hochschule eine neue Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ an. Hier die Einladung zur Teilnahme und Weiterverbreitung:
 
Sehr geehrte/r Damen/Herren,
Unsere Gesellschaft wird immer internationaler. Mehrsprachigkeit ist daher eine wichtige Ressource – für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft.
Mit dieser Seminarreihe ,,Mehrsprachigkeit als Chance“ wollen MaMis en Movimiento e.V. die Personen bzw. Einrichtungen unterstützen, welche mit Kindern, die einen Migrationshintergrund haben, und ihren Familien zusammenarbeiten.
In der geplanten Seminarreihe sollen unter anderem unterschiedliche Strategien vermittelt werden, um die Partizipation in der frühkindlichen Erziehung in Kitas zu fördern. Diese Erfahrungen sollen verallgemeinert werden. Außerdem soll erreicht werden, dass es zu einem Austausch zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor kommt. Bei den Methoden der Entwicklung und Vertiefung beruflicher Schlüsselkompetenzen setzen wir auf erfahrungsorientierte Lernmethoden. Die Gruppe bzw. der Einzelne in der Gruppe bekommt die Möglichkeit sich selbst in Interaktion zu erfahren. Dabei wird agiert, kommuniziert, nachgedacht, erlebt und gefühlt.