„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle

3. Ausbildungsmesse für Geflüchtete: Refugees – Willkommen in der Ausbildung

Kommt vorbei! Am 3. und 4. Mai 2018 bieten vielzählige Berliner Unternehmen über 300 Ausbildungsplätze für Geflüchtete an. Im Gespräch könnt ihr die Betriebe kennenlernen und unsere Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ besuchen.

Ort: BiZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte (Friedrichstraße 39)

On 3 and 4 May 2018, more than 300 training places will be presented by a large number of companies. Get in touch with your new job! #refugeeswelcome #fair4refugees

https://www.kausa-servicestelle-berlin.de/ausbildungsmesse/

11.4.2018 Integration im Dialog in Marzahn-Hellersdorf

Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant, laden Sie herzlich ein zu „Integration im Dialog“ zum Thema

„Integration in den Arbeitsmarkt“

Der Senat bereitet in diesem Jahr ein Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation Geflüchteter vor. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Arbeitsplatz ist für geflüchtete Menschen wesentlich für eine gelingende Integration, gleichzeitig stehen Berlin und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf bei diesem Thema vor großen Herausforderungen. In Marzahn-Hellersdorf wollen wir uns daher damit beschäftigen, wie die Vermittlung Geflüchteter in den Arbeitsmarkt verbessert werden kann. An vier Thementischen können Sie gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden behördliche Verfahren, Möglichkeiten am Arbeitsmarkt oder kreative Ideen zur Schaffung von Arbeitsplätzen diskutieren. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Gesprächsrunde an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

WIR LADEN SIE HERZLICH EIN, IN MARZAHN-HELLERSDORF DABEI ZU SEIN.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!

Wo Geflüchtete Arbeit gefunden haben

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Etliche Unternehmen in Berlin und Brandenburg beschäftigen Menschen mit Fluchthintergrund. Wir haben sie besucht und gefragt, was gut läuft – und was falsch.

Unternehmen fühlen sich bei der Beschäftigung von Geflüchteten selbstsicherer als vor drei Jahren. Sie kennen sich mit Rechtsfragen besser aus, agieren professioneller, haben einen Plan entwickelt. Der Azubi aus Syrien sei nichts allzu Besonderes mehr, sondern normal. Zumindest erzählen das Betriebe unterschiedlicher Branchen in Berlin und Brandenburg so, die wir besucht haben und deren Erfahrungen wir hier schildern.

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Frauenzentrum Marie (Marzahn-Nord): Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung

Das Frauenzentrum Marie in Marzahn-NordWest bietet kostenlose Integrations- und Unterstützungsangebote für Frauen mit Flucht- und Zuwanderungserfahrung an. Konkret geht es um „Beratung, Unterstützung, Hilfe zur Selbsthilfe, Begleitung; Förderung der Integration (Spracherwerb, Wohnungssuche, Arbeit und Ausbildung), Aufbau von Patenschaften und Unterstützung bei Familien- und Gesundheitsthemen:
Wir beraten Frauen aller Alters- und Qualifikationsstufen, aller Berufs- und Erwerbskontexte, aus allen Bezirken Berlins. Ausdrücklich sprechen wir Frauen mit Migrationshintergrund an. Wir können uns in der deutschen, russischen und englischen Sprache verständigen.
Für Frauen mit Fluchthintergrund steht eine mobile Bildungsberaterin bereit, die darüber hinaus arabisch undfranzösisch spricht. Bei freien Kapazitäten beraten wir auch Männer. Zur Bildungsprämienberatung haben sieuneingeschränkten Zugang.
Alle Beratungen sind unentgeltlich.

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Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier – Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf

Ein weiteres tolles Projekt in Hellersdorf, welches durch das Programm Soziale Stadt finanziert wird – das Berufsorientierungsangebot richtet sich gleichermaßen an einheimische und geflüchtete Jugendliche sowie Migrant*innen:
 
Innovative und individuelle Berufsorientierung für Jugendliche in Hellersdorf
„Fit für die Zukunft – Berufsorientierung im Quartier“ ist ein aus dem Programm Soziale Stadt gefördertes Projekt mit dem Ziel der beruflichen Orientierung Jugendlicher und junger Erwachsener in den Quartieren Hellersdorfer Promenade und Boulevard Kastanienallee. In Kooperation mit dem Quartiersmanagement beider „Kieze“ wird das Projekt von SchulePLUS realisiert. Durch innovative und individuelle Angebote der Berufsorientierung wird die Zielgruppe an Möglichkeiten der Ausbildung und infrage kommende Arbeitsstellen herangeführt. Die Maßnahmen des Projektes zielen auf den Auf- und Ausbau der Berufswahlkompetenz ab, wobei die individuellen Stärken, Interessen und Neigungen der Teilnehmenden als Grundlage dienen. Bei Interesse an der Teilnahme am Projekt, kann man sich gerne an Mareike Weiss (mareike.weiss@schule-plus.de oder (030) 789546006) wenden. Wir freuen uns, von euch zu hören!
Quelle: https://www.schule-plus.de/berufsorientierung/

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Am 11.4.2018 findet die Dialogreihe des Berliner Integrationsbeauftragten nun auch im Bezirk Marzahn-Hellersdorf statt – wir dokumentieren die Einladung:

Am Mittwoch, den 11. April 2018, ab 18:30 Uhr, ist der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, ist mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf im Bezirklichen Informationszentrum (BIZ). „Integration in den Arbeitsmarkt“ ist das Thema der Veranstaltung. Wie können Geflüchtete in Arbeit gebracht werden? Wie finden sie Zugang zum Arbeitsmarkt?

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wird an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert. Die Ergebnisse werden anschließend im Rahmen einer Diskussionsrunde direkt an Verantwortliche der Berliner Politik und Verwaltung übergeben.

Gesprächsteilnehmer sind die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant. Sie werden mit Initiativen, Vereinen, Geflüchteten, Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksämter, Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

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Hier sind Flüchtlinge die Gastgeber

Via Allemeine Hotel- und Gastronomiezeitung:

Im Restaurant Milaa in Berlin-Kreuzberg arbeiten vor allem geflüchtete Menschen. Sie sollen hier auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das Konzept hat jedoch Anlaufschwierigkeiten.

BERLIN. Freitagabend, Gäste sind noch keine da. „Das Restaurant ist noch nicht ausgelastet“, so Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der Milaa GmbH. Milaa steht für „miteinander leben, aber anders“ und ist eine 100-prozentige Tochter des Evangelischen Diakonievereins. Um Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen eine Beschäftigung anzubieten, startete man das Projekt eines Restaurants, in dem vorwiegend Flüchtlinge arbeiten.

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Forschungsbericht: Wie steht es um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten?

Sprachkurse und ein Abbau rechtlicher Hürden bei der Jobsuche erleichtern es Geflüchteten, in Deutschland Arbeit zu finden. Die komplizierte Anerkennung ausländischer Abschlüsse stellt jedoch ein Hindernis dar. Das sind Erkenntnisse des Forschungsberichts zur Metastudie „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Potenziale, Perspektiven und Herausforderungen“, die ein Autorenteam vom „Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung“ (BIM) und vom „Institut für Soziologie und Sozialpsychologie“ (ISS) an der Universität Köln im Auftrag des Projekts „Flucht: Forschung und Transfer“ durchgeführt hat. Die Autoren kritisieren darüber hinaus Wohnsitzauflagen und weitere Regelungen, die die Mobilität von Flüchtlingen einschränken. Diese seien hinderlich bei der Arbeitssuche.
 
Zum Forschungsbericht geht es hier.

Integration von Flüchtlingen: Wird Berlin zum Angstraum?

Der Berliner „Tagesspiegel“ thematisiert in seiner Wochenendausgabe bestehende Ängste gegenüber geflüchteten Menschen. Es ist wichtig Ängste und Probleme in der Bevölkerung und auch bei den Geflüchteten zu thematisieren – ein differenzierter Blick ist aber weiterhin nötig, um ein solidarisches Miteinander auch in Zukunft zu ermöglichen:

Das Verhalten mancher Geflüchteter löst Unbehagen aus; der differenzierte Blick wird seltener. Ein Integrationsbeauftragter warnt vor neuer Gewalt.

Da ist die 18-Jährige, die im Bikini am Wannsee entlang geht und auf vier arabischstämmige junge Männer trifft. Die Gruppe beschimpft sie laut als „Schlampe“, wie könne sie so herumlaufen.

Da ist die 60-jährige Frau, die mit ihrem Mann im Park spazieren geht und von einem arabischstämmigen jungen Mann gefragt wird, ob sie mit ihm im Gebüsch Sex haben möchte.

Da ist der arabisch sprechende Mann, der mit seiner Nichte durch die Sonnenallee in Neukölln geht und hinter sich eine Flut anzüglicher und obszöner Bemerkungen hört. Die Nichte trägt kein Kopftuch.

Einzelfälle? Es gibt viele dieser Einzelfälle in der Stadt. Und sie erzeugen zunehmend jenes Gefühl, das ein Ur-Berliner, 48 Jahre alt, so formuliert: „Ich fühle mich in dieser Stadt nicht mehr wohl und sicher. Hier ist etwas aus den Fugen geraten.“ Der Mann wurde von arabischstämmigen jungen Männern ansatzlos als „gottloser Hurensohn“ beschimpft.

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