Geschafft? Flüchtlinge auf dem Berliner Arbeitsmarkt

Der „rbb“ berichtet:

„Wir schaffen das!“ – sagte Kanzlerin Angela Merkel vor genau drei Jahren angesichts der vielen Geflüchteten, die nach Deutschland kamen. Die Menschen in Jobs zu bringen, klappt in Berlin schon ganz gut, wie die aktuellen Zahlen belegen. Inforadio-Reporterin Nina Amin hat sich angeschaut, wie Betriebe in Berlin Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integrieren und wo es noch Probleme gibt.

In der großen Werkhalle der Berliner Wasserbetriebe läuft eine einzelne Fräsmaschine. Noch ist es ruhig in der Lichtenberger Ausbildungswerkstatt. Es ist Urlaubszeit. Aber spätestens zum Start des neuen Ausbildungsjahrs im September füllen sich die Hallen und Büros mit Azubis.

Einer von ihnen ist Jwan Mattini. Der junge Syrer hat seine ersten Erfahrungen an der Fräsmaschine schon hinter sich. Er hat ein mehrmonatiges Qualifizierungsprogramm für Geflüchtete im Betrieb durchlaufen: Löten, Schweißen, Feilen – das alles lernen angehende Auszubildende in dieser Zeit kennen. Mattini weiß jetzt, was ihn interessiert: „Ich wollte eigentlich eine Ausbildung als IT-Fachinformatiker machen. Aber nachdem ich die ganzen Berufe hier kennen gelernt habe, dachte ich: Technik ist doch nicht mein Ding, und ich habe mich für Industriekaufmann entschieden.“

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Köpenicker Verein hilft Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Der Köpenicker Verein „Türöffner“, der mit seiner Geschäftsstelle unter dem Dach von Union Berlin sitzt, hilft Geflüchteten bei der Suche nach Arbeitsplätzen und Praktika.

„Ausbildung und Arbeit sind für die Flüchtlinge, die bleiben dürfen, der beste Weg in unsere Gesellschaft“, ist auf dem Internetseite der Bundesregierung zu lesen. Für Geflüchtete aber ist es alles andere als einfach, einen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Die Hürden zu überwinden, hat sich der Verein „Türöffner“ aus Köpenick vorgenommen. Seit der Gründung des Vereins konnten schon 92 Praktika und 42 Festanstellungen an Geflüchtete in Berlin vermittelt werden.

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Willkommen-in-Arbeit-Büros: Gemeinsam Schritt für Schritt

Seit fast eineinhalb Jahren gibt es mitten in der Altstadt von Spandau das Willkommen-in-Arbeit-Büro (WiA-Büro). Geflüchtete Frauen und Männer können sich hier kostenfrei über Bildungs- und Jobangebote informieren. Dabei werden sie unterstützt von einem engagierten Team aus Beraterinnen und Beratern sowie Dolmetscherinnen und Dolmetschern externer Einrichtungen. Im Auftrag und finanziert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales setzt die Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ e.V.) das WiA-Büro um. Die Büros arbeiten auf der Grundlage eines Fachkonzeptes, das für alle aus der Abteilung Arbeit und Berufliche Bildung geförderten Projekte ein gemeinsames Verständnis und fachliche Standards sicherstellt. Die Finanzierung der Beratungsangebote kommt aus Mitteln des Landes für die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter.

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Flüchtlinge sorgen für Zuwachs bei Ausbildungsverträge

Der „rbb“ berichtet:

Zum ersten Mal seit Jahren haben in Deutschland im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung angefangen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Zuwachs liegt vor allem an vielen jungen Männern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Die Ausbildung wird wieder attraktiver für junge Menschen in Deutschland. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im vergangenen Jahr insgesamt gut eine halbe Millionen Ausbildungsverträge unterschrieben. Und das liegt vor allem an jungen Männern, die als Flüchtlinge gekommen sind. Bei ihnen ist die Zahl der Ausbildungsverträge bundesweit um über 36 Prozent gestiegen. Auch in Berlin haben vor allem die Handwerksberufe kräftig Zulauf bekommen, freut sich Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Die großen Bemühungen der Handwerkskammer würden nun Früchte tragen.

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Flüchtlinge sorgen für Zuwachs bei Ausbildungsverträge

Via „rbb“:

Zum ersten Mal seit Jahren haben in Deutschland im vergangenen Jahr wieder mehr junge Menschen eine Ausbildung angefangen. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Der Zuwachs liegt vor allem an vielen jungen Männern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Ein Beitrag von Arne Bartram.

Die Ausbildung wird wieder attraktiver für junge Menschen in Deutschland. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im vergangenen Jahr insgesamt gut eine halbe Millionen Ausbildungsverträge unterschrieben. Und das liegt vor allem an jungen Männern, die als Flüchtlinge gekommen sind. Bei ihnen ist die Zahl der Ausbildungsverträge bundesweit um über 36 Prozent gestiegen. Auch in Berlin haben vor allem die Handwerksberufe kräftig Zulauf bekommen, freut sich Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin. Die großen Bemühungen der Handwerkskammer würden nun Früchte tragen.

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Freie Plätze in QvB-Kursen „Berufsbezogenes Deutsch“

Das vom Europäischen Sozialfond geförderte Projekt „Chance“ hat zur Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Kompetenzen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund noch freie Kursplätze welche auf eine Arbeitsaufnahme in bestimmten Berufen oder auf jeweilige Aus- bzw. Weiterbildung vorbereiten sollen. Nutzt die Chance und verbreitet diese Angebote!:

Wir haben in folgenden Kursen noch freie Plätze zu vergeben:

–          Integrationskurse/Deutschkurse BamF

–          Vorbereitung auf den Beruf des Erziehers / der Erzieherin mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 02.07 – 21.12.2018 in der Allee der Kosmonauten 35a Berlin Marzahn

–          Änderungsschneiderei mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 18.05. – 21.12.2018 (Gradestraße 36 Berlin Neukölln)

–          Microsoft Office Specialist mit berufsbezogenem Deutsch und telc-Sprachprüfung B2 03.09.2018 – 30.04.2019 (Gradestraße 36 Berlin Neukölln)

Bei diesen Kursen handelt sich um die vom Europäischen Sozialfond finanzierten Fördermittel „Qualifizierung vor Beschäftigung (QvB), die die Verbesserung der sprachlichen und beruflichen Kompetenzen für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zum Ziel haben und somit auf eine Arbeitsaufnahme in bestimmten Berufen oder auf die jeweilige Aus- bzw. Weiterbildung vorbereiten sollen. Neben der theoretischen Vermittlung von Fach- und Sprachkenntnissen liegt der Fokus auch auf der praktischen Erprobung in realen Betrieben. Außerdem führen wir mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ein individuelles Bewerbungstraining/Coaching durch. Am Ende der Kurse findet die offizielle telc-Sprachprüfung B2 statt. Gegegebenenfalls kann hier auch ein anderes Level angestrebt werden. Keep reading →

10.000 Geflüchtete in Berlin haben einen Job

Via „Tagesspiegel“:

Seit 2015 sind rund 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in Berlin hinzugekommen. Immer mehr Betriebe bilden Geflüchteten Arbeits- und Ausbildungsplätze an.

In Berlin haben mehr als 10.000 Flüchtlinge einen Job. Die Zahlen dazu veröffentlichte die Bundesagentur für Arbeit am Montag. Demnach seien seit dem verstärkten Flüchtlingszuzug im Sommer 2015 fast 7.000 geflüchtete Arbeitnehmer in der Hauptstadt hinzugekommen. Laut Bernd Becking, Regionaldirektionsleiter der Agentur für Arbeit, gibt es weitere 28.000 Flüchtlinge in Berlin, „die für den Arbeitsmarkt grundsätzlich in Frage kommen“.

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„Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft!“: Erzählsalon geht am 9. Mai ins Finale

Via „Willkommenszentrum Berlin“:

Am 9. Mai geht die Veranstaltungsreihe „Arbeiten in Berlin: Wir haben es geschafft“ ins Finale! Im fünften und vorerst letzten Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen geht es um das Berufsfeld Pflege und Medizin – eine Branche, in der die Hürden für Zugewanderte besonders hoch sind und gleichzeitig der Fachkräftebedarf enorm. Clorinda de Maio aus Italien, selbstständige Krankenschwester, Shima Byagowi aus dem Iran, Laborassistentin, und Carolina Nájera-Chávez aus Mexiko, Ärztin, werden iber ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt berichten. Mit dabei: Frau Senatorin Breitenbach, der Integrationsbeauftragte Herr Germershausen, die Moderatorin Ferda Ataman − und hoffentlich auch Sie! Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in den Räumlichkeiten des Integrationsbeauftragten in der Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin statt. Sie können sich bis zum 7. Mai 2018 unter: willkommenszentrum@intmig.berlin.de anmelden. Es stehen Dolmetscherinnen für verschiedene Sprachen zur Verfügung − bitte geben Sie an, ob und wenn ja in welcher Sprache Sie eine Übersetzung benötigen.

Quelle

3. Ausbildungsmesse für Geflüchtete: Refugees – Willkommen in der Ausbildung

Kommt vorbei! Am 3. und 4. Mai 2018 bieten vielzählige Berliner Unternehmen über 300 Ausbildungsplätze für Geflüchtete an. Im Gespräch könnt ihr die Betriebe kennenlernen und unsere Informationsveranstaltung zum Thema „Duale Berufsausbildung“ besuchen.

Ort: BiZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte (Friedrichstraße 39)

On 3 and 4 May 2018, more than 300 training places will be presented by a large number of companies. Get in touch with your new job! #refugeeswelcome #fair4refugees

https://www.kausa-servicestelle-berlin.de/ausbildungsmesse/

FB-Event

Siehe auch: Ausbildungsmesse für Geflüchtete (Artikel aus dem Migazin)

„Integration im Dialog“ in Marzahn-Hellersdorf

Pressemitteilung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf vom 13.04.2018:

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, war der Beauftragte des Landes Berlin für Integration und Migration, Andreas Germershausen, mit der Gesprächsreihe “Integration im Dialog” zu Gast in Marzahn-Hellersdorf.
Die Integration in den Arbeitsmarkt war das Kernthema der Veranstaltung.

Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bezirk, Senat, Jobcenter und Unternehmensverbänden wurde an vier Themeninseln über behördliche Verfahren, Herausforderungen bei der Vermittlung und Möglichkeiten am Arbeitsmarkt diskutiert.

Gesprächsteilnehmer waren neben der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, Andreas Germershausen, die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle und der Integrationsbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Dr. Thomas Bryant.

Weitere Informationen über Veranstaltungstermine und Ergebnisse gibt es auf
www.berlin.de/integration-im-dialog.

Quelle