Marzahn-Hellersdorf: So leben junge Menschen am Berliner Stadtrand

Via „ze.tt“:

Marzahn-Hellersdorf ist der am schnellsten alternde Bezirk Berlins. Viele junge Menschen verlassen das Viertel direkt mit dem Schulabschluss, andere bleiben gern.

Marzahn-Hellersdorf feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Im damit jüngsten Bezirk Berlins wohnen jedoch die ältesten Menschen: Die Einwohner*innen hier sind im Schnitt 43,5 Jahre alt, Tendenz steigend. Kein Berliner Viertel altert so schnell, wie die einst 1979 in der DDR erbaute Großwohnsiedlung. Nicht gerade attraktiv für junge Menschen, oder doch?

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Plattenbausiedlung im Wandel: „In Marzahn wird es nie eine Kiez-Kultur geben“

Via „n-tv“:

Zu DDR-Zeiten sind die Plattenbausiedlungen in Berlin-Marzahn heiß begehrt. Nach der Wende folgt der Image-Wandel. Im Interview mit n-tv.de erzählt Standortmarketing-Leiter Oleg Peters, warum viele Bewohner der ersten Stunde den Stadtteil verlassen haben und ob die Platte den Wohnungsnotstand lösen kann.

n-tv.de: Die Plattenbausiedlungen von Marzahn galten Ende der 1070er-Jahre als Prestigeprojekt. Was hat sie so besonders gemacht?

Oleg Peters: In Marzahn wurden damals nicht nur 100.000 Wohnungen in weniger als 15 Jahren gebaut. Es entstanden gleichzeitig auch 360 sogenannte gesellschaftliche Bauten wie Kitas, Schulen, Einkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen, Polikliniken und Kulturstätten. So etwas gibt es heute gar nicht mehr. Architekten, die sich der Bauhaus-Tradition verschrieben hatten, probierten damals, eine eigene Stadt zu bauen. Dabei haben sie viel Raum für Grünflächen gelassen. Herausgekommen ist eine Großsiedlung, in der nicht so eng wie im Märkischen Viertel oder in der Gropiusstadt gebaut wurde.

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Leben in der Berliner Platte: Marzahn ist mehr als eine graue Steinwüste

Es wäre schön, wenn der Bezirk im Zuge der zahlreichen Neubauprojekte auch in Punkto sozialer Durchmischung wieder vielfältiger wird! Der Artikel von -tv über Marzahn benennt einige gute Punkte – an anderen Stellen ist er aber leider wieder sehr tendenziös:
 
Anders als heute lebten zu DDR-Zeiten Menschen aus den unterschiedlichsten Milieus in den Plattenbauten. „Arbeiter, die damals Genossenschafts-Mitglieder waren, bekamen über ihren Betrieb Wohnungen zugeteilt. Deswegen gab es in der Zusammensetzung eine große Bandbreite von Mietern, die es in dem Ausmaß so heute nicht mehr gibt“, sagt Peters. Dass früher der Architekturprofessor neben dem Maurer gewohnt habe, sei kein Märchen.
 

Das Projekt Marzahn: Ein Bezirk und seine Einwohner

Der „Berliner Kurier“ berichtet:

Marzahn-Hellersdorf – Es sind alltägliche Bilder, die das Auge des Betrachters fesseln. Eine spielende Katze, trocknende Wäsche oder Pfeiler einer Seilbahn. 20 junge, angehende Fotografen der Ostkreuzschule sind zum 40. Jubiläum von Marzahn-Hellersdorf in den Bezirk eingetaucht. Aufnahmen, die zeigen, wie lebenswert das Wohnen in dem immer noch von Vorurteilen geprägten Bezirk heute wirklich ist.

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Marzahn: Burkhard Peters montierte die meisten Plattenwohnungen

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Der 40. Geburtstag des Bezirks ist auch eine Erinnerung an die Bauarbeiter wert, die die Häuser in den neuen Großsiedlungen gebaut haben. Einer von ihnen ist ist Burkhard Peters, dessen Brigade die ersten Sechsgeschosser an der Luise-Zietz-Straße montierte.

„Hier haben wir die ersten Platten in Marzahn für die Sechsgeschosser zusammengesetzt“, sagt Burkhard Peters, als er vor dem Haus Luise-Zietz-Straße 95 steht. Darin klingt verhaltender Stolz und eine gewisse Nachdenklichkeit mit.

Als offizieller Beginn des Baus der Großsiedlung Marzahn gilt der 8. Juli 1977. Nur wenige hundert Meter entfernt an der Marchwitzastraße setzte an diesem Tag die Brigade Zeise die ersten Platte überhaupt für einen Elfgeschosser. Nicht weit davon entfernt steht das Denkmal, das seit 1979 an dieses historische Datum erinnert.

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