Rechte jagen Menschen in Chemnitz

„Zeit Online“ berichtet:

Rechtsradikale haben auf offener Straße Menschen angegriffen – angeblich als Racheakt für eine Messerstecherei. Die Polizei war von einem Spontanaufmarsch überfordert.

Tumultszenen in der Innenstadt von Chemnitz: Hunderte Rechte sind am Sonntagnachmittag durch die Straßen der sächsischen Großstadt gezogen und haben Menschen angegriffen, von denen sie offenbar annahmen, dass diese keine Deutschen sind. Zu Beginn war der rechtsextreme Mob der Polizei überlegen.

Den Ereignissen ging eine Messerstecherei in der Nacht zu Sonntag voraus, bei der ein 35-Jähriger zu Tode gekommen war. Auf rechten Facebook-Seiten war im Anschluss berichtet worden, die Messerstecher seien „Südländer“, das Opfer angeblich ein Russlanddeutscher. Die Polizei bestätigte die Herkunft der Beteiligten nicht. In einer Mitteilung, die die Polizei Sachsen über Twitter publik machte, schrieb sie lediglich, dass es zu „einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen unterschiedlicher Nationalitäten gekommen“ sei.

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