rbb-Doku über die AfD vor der Bundestagswahl – Die Stunde der Populisten

Frauke Petry, Beatrix von Storch und Alexander Gauland haben mittlerweile in vielen Talkshows gesessen und die Sichtweisen und Positionen der „Alternative für Deutschland“ ausgeführt. Die rbb-Reporter Torsten Mandalka, Olaf Sundermeyer und Agnes Taegener ergründen das Wesen und die Ziele der AfD, indem Sie weniger prominente Mitglieder porträtieren. Heute Abend um 21 Uhr im rbb Fernsehen oder schon jetzt in der Mediathek!

In seiner Dresdner Rede hat Björn Höcke den Plan klar umrissen, den sehr viele in der AfD mit ihm teilen: „Wir werden uns unser Deutschland Stück für Stück zurückholen“, rief der thüringische Landesvorsitzende Pegida-Anhängern, AfD-Mitgliedern und einigen Rechtsextremisten im voll besetzten Brauhaus Watzke zu. Die Botschaft kam an, und wurde bundesweit ventiliert. Damit hat Björn Höcke sein Ziel erreicht.

Bewusste Provokation als Strategie

Die Aufregung war deshalb groß, weil eine „180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungspolitik“ mit zu diesem politischen Manifest gehört, das er bei dieser Gelegenheit als Kampfansage an die Regierungspolitik formuliert hat. Dass er dabei ausdrücklich das Holocaust-Mahnmal thematisiert hat, folgte der Methode des kalkulierten Skandals, für das der Berliner AfD-Landesvorsitzende Georg Pazderski selbst in einem Strategie-Papier „für das Wahljahr 2017“ im Bundesvorstand geworben hatte.

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