Partei des völkisch-autoritären Populismus

Das Fachmagazin „Der rechte Rand“ schreibt:

Die »Alternative für Deutschland« erlebt seit ihrer Gründung im Februar 2013 einen fortwährenden innerparteilichen Rechtsruck. Einhergehend mit ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag 2017 vollzieht sich zudem eine gesamtgesellschaftliche Verschiebung nach Rechtsaußen.

Im Laufe ihres politischen Werdegangs hat sich die »Alternative für Deutschland« (AfD) mehrfach gewandelt, begleitet von ständigen Machtkämpfen: 2013, im Jahr ihrer Gründung, waren die Euro-Krise und die Sarrazin-Debatte günstige Gelegenheitsfenster für erste rechtspopulistische Inszenierungen. Thilo Sarrazin (»Deutschland schafft sich ab«) kann in diesem Zusammenhang als öffentlich präsenter Stichwortgeber der AfD-Propaganda gesehen werden. Erfolglos hatte sich Bernd Lucke, Mitbegründer der Partei, damals um den Übertritt des rechten Buchautors zur AfD bemüht. Von Beginn an hielt die Partei darüber hinaus über die Wochenzeitung »Junge Freiheit« (JF) Kontakte zum publizistischen Netzwerk der »Neuen Rechten«, welche die Partei seitdem publizistisch unterstützt.

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