Nach Chemnitz und Köthen: „Die Strukturen offenlegen“

Die „taz“ schreibt:

Nach Chemnitz und Köthen reagieren die Innenminister. Sie wollen prüfen, ob sich ein überregionales Netzwerk von Rechtsextremen gebildet hat.

BERLIN taz | Es dauerte nur wenige Stunden, da hatten sich Ende August in Chemnitz hunderte Rechte versammelt. Zuvor war ein 35-Jähriger gewaltsam zu Tode gekommen, mutmaßlich durch zwei Flüchtlinge. Auch in den Folgetagen demonstrierten Rechtsextreme aus der ganzen Republik in der sächsischen Stadt. Wenig später ähnliche Szenen in Köthen (Sachsen-Anhalt): Auch hier stirbt ein Mann, auch hier versammeln sich innerhalb kürzester Zeit Neonazis. In beiden Fällen war die Polizei überrumpelt, vor allem in Chemnitz folgten chaotische Szenen, auch gewalttätige Übergriffe.

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