Marzahn-Nord: Hoher Besuch bei Vision e.V.!

Das Projekt Ponte verweist an dieser Stelle auf einen Bericht des Quartiersmanagements Marzahn NordWest über einen Besuch der Bundestagsabgeordneten Frau Petra Pau beim Verein der Russlanddeutschen in Marzahn-Hellersdorf Vision e.V. Wir werden mit unserem Projekt zukünftig auf die Ängste und Sorgen der bereits hier lebenden Migrant*innen eingehen. Wir sollten jedoch alle miteinander versuchen uns nicht in Einheimische und „Fremde“ spalten zu lassen! Ein Recht auf eine eigene Wohnung, eine vernünftig bezahlte Arbeit und soziale & kulturelle Teilhabe am Leben im Bezirk sollten wir alle haben! Das Projekt Ponte unterstützt gerne Initiativen und Ideen, die das Miteinander von Einheimischen, Migrant*innen und den neu hinzukommenden Nachbar*innen in Form der 2017 eröffnenden Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Wittenberger Straße 16 fördern!

Am 16. November 2016 hatte sich Petra Pau, direkt gewählte Bundestags-Abgeordnete in Marzahn-Hellersdorf und zugleich Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, zu einer Diskussionsrunde bei Vision e.V. in der Wittenberger Straße 67 in Marzahn NordWest eingefunden. Der Raum war sehr gut gefüllt. Etwa zwanzig Besucher aus dem Kreis der Russlanddeutschen wollten über ihre Probleme sprechen. Der Kiezredakteur, der trotz der gekonnten Übersetzungstätigkeit von Medina Schaubert nicht alles verstanden hat und diese Tatsache am Ende der Diskussion auch humorvoll erläuterte, ging in dem Bewußtsein heim, dass die russlanddeutschen Mitbürger*innen sich recht gut integriert fühlen. Dennoch blieben in ihm die Aussagen haften, dass a) verstärkte Angebote der deutschen Sprache erwartet werden und b) befürchtet wird, dass – salopp ausgedrückt – die ohnehin knappen Finanzmittel in Zukunft stärker in Richtung der Asylbewerber vom Balkan, aus Nordafrika und dem Gebiet des Nahen und Mittleren Ostens fließen werden. Petra Pau ließ sich diesen Argumenten gegenüber keineswegs entmutigen.

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