Marzahn-Hellersdorf bietet Bewerbungscoaching und Origami

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Das Jobcenter stellt nicht nur Deutsche vor Herausforderungen. Im Stadtteilzentrum gibt es am Freitag Unterstützung für Geflüchtete beim Karrierestart.

Zwei Stunden, dann hält Habib Tajik einen fertigen Lebenslauf in den Händen – zum ersten Mal in seinem Leben. Den will er beim Jobcenter vorlegen, um bald eine Arbeit zu finden, hofft Tajik. Weil sein Deutsch noch nicht so gut ist, bekommt er im Stadtteilzentrum der Berliner Volkssolidarität an der Marzahner Promenade Hilfe von Hamed Nawabi. Der kam 2016 ebenfalls aus Afghanistan nach Deutschland. Bereits in seinem Heimatland lernte er Deutsch und schrieb mit seinem Lehrer einen Lebenslauf – wohl wissend, wie viel Wert die Deutschen darauf legen würden.

Nun kann er anderen geflüchteten Menschen helfen. Oftmals „muss ich erst einmal erklären, was genau ein Lebenslauf ist“, sagt Nawabi schmunzelnd. Dann macht er ein Foto von Habib Tajik, schlägt ein Layout vor und feilt an den Formulierungen. „Es ist immer ein Erfolg, wenn die Menschen hier mit ihrer gedruckten  Bewerbungsmappe raus gehen“, sagt Nawabi und lächelt zufrieden.

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