Jüdischer Garten für die Gärten der Welt

Via „Berliner Morgenpost“:

Bis Herbst 2020 entsteht in der Parkanlage in Marzahn ein Wegesystem mit Pflanzen und Pavillons.

In den Gärten der Welt wurde am Donnerstag der Grundstein für den Jüdischen Garten gelegt. Dazu wurde symbolisch eine Zeitkapsel zugenagelt und von Andreas Nachama von der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland ein jüdisches Gebet gesprochen. Seit fünf Jahren in Planung, sei der Zeitpunkt des Baubeginns nun symbolträchtig, sagte Regine Günther. „Wir sind noch sehr bewegt von dem feigen Terrorakt in Halle“, so die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Grüne). „Er ist auch ein Ausdruck davon, dass es in Deutschland immer noch Antisemitismus gibt.“ Der Jüdische Garten soll daher ein Ort der Begegnung und für Menschen jüdischen Glaubens Heimstatt sein. Auf 2.000 Quadratmetern entsteht bis Herbst 2020 zunächst ein Netz aus Wegen, das die Diaspora der jüdischen Kultur mit ihren Verflechtungen und internationalen Bezügen symbolisiert.

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