Jérôme Boateng über Rassismus: „Es gibt Orte, an die ich meine Töchter auf keinen Fall lassen würde“

Der „Spiegel“ berichtet:

Jérôme Boateng hat in einem Interview über seine Erfahrungen mit Rassismus in Deutschland gesprochen. Kritisch sieht er den Umgang des Nationalteams mit Mesut Özil.

Er wurde in seiner Karriere rassistisch beschimpft, beleidigt und bespuckt. Als Kind, aber auch heute hat er noch darunter zu leiden. Das erzählt der deutsche Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng in dem nach ihm benannten Magazin „Boa“, das am Samstag zum ersten Mal erscheint.

„Wenn ich mich am Rand des Spielfelds warm mache, höre ich öfter, wie Zuschauer Affenlaute von der Tribüne brüllen, obwohl ich für Deutschland so viele Spiele bestritten habe“, sagt Boateng in dem Doppelinterview, in dem der 30-Jährige gemeinsam mit Herbert Grönemeyer vor allem Fragen zur gesellschaftlichen Stimmung in Deutschland beantwortet.
Siehe auch:
„No-Go-Areas“ in Berlin: Bezirkspolitiker kontern Boatengs Rassismus-Warnung (Tagesspiegel vom 12.11.2018)

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