Integration von Flüchtlingen in Marzahn: Ein Glücksfall

Die „taz“ berichtet:

Martin Zoonobi ist aus dem Iran geflüchtet und spielt nun Fußball beim 1. FC Marzahn. Das ist dort keine große Sache: „Fußball für alle“ lautet der Slogan des Clubs.

Martin Zoonobi wartet, bis er an der Reihe ist. Sein Fuß ruht auf dem Ball, die Hände hat der schmale Mann mit den kurzen Haaren in die Hüften gestemmt. Dann dribbelt er los, läuft auf das Tor zu, schießt – und der Ball geht in der unteren linken Ecke ins Tor. Seit etwa einem Jahr trainiert Martin Zoonobi beim 1. FC Marzahn 94: Seit er mit seiner Familie aus einer Flüchtlingsunterkunft in Köpenick ausgezogen ist und in der Nähe des S-Bahnhofs Ahrensfelde eine Wohnung gefunden hat.

Eine Stunde vorher. Zoonobi betritt die Terrasse des Vereinsheims. „Die Jungs haben gesagt, ich soll nächste Woche beim Turnier spielen“, ruft er Tino Streuffert zu, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins. „Klar“, antwortet dieser. „Da gibt es das ganze Programm: spielen, grillen, trinken!“ Die beiden lachen.

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