Historiker schlägt unbekanntes Kapitel der Geschichte Marzahn-Hellersdorfs auf

Die „Berliner Woche“ berichtet:

Während der Monate zwischen der Novemberrevolution und der Gründung der Weimarer Republik gab es in Deutschland schwere Kämpfe. Spuren davon gibt es auch im Bezirk, die allerdings nicht leicht zu finden sind.

Eine besondere Rolle bei den Märzkämpfen 1919 spielte Biesdorf. In der Gemeinde war die Deutsche Schutzdivision einquartiert. Deren Stab befand sich im Schloss. Die Schutzdivision gehörte zu den Freikorps, von denen die teils bewaffneten Arbeiteraufstände in Berlin niedergeschlagen wurden.

Menschen aus den damaligen Gemeinden, die heute den Bezirk Marzahn-Hellersdorf bilden, waren auf beiden Seiten an den Märzkämpfen beteiligt. Einige davon gehörten zu den Toten, die der vorläufig letzte Akt der Novemberrevolution in und um Berlin forderte.

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